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Verehrt und angespien   2 comments

 

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So war er… der François Villon.

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Verehrt und angespien

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François Villon
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Vor vollen Schüsseln muß ich Hungers sterben,
am heißen Ofen frier ich mich zu Tod,
wohin ich greife, fallen nichts als Scherben,
bis zu den Zähnen reicht mir schon der Kot.
Und wenn ich lache, dann habe ich geweint,
und wenn ich weine, bin ich froh,
daß mir zuweilen auch die Sonne scheint,
als könnte ich im Leben ebenso
zerknirscht wie in der Kirche niederknien…
ich, überall verehrt und angespien.

Nichts scheint mir sichrer als das nie Gewisse,
nichts sonnenklarer als die schwarze Nacht.
Nur das ist mein, was ich betrübt vermisse,
und was ich liebte, das hab ich umgebracht.
Selbst wo ich dachte, daß ich gestern war,
bin ich erst heute abend zugereist.
Da, von meinem Schädel ist das letzte Haar
zu einem blanken Mond vereist.
Ich habe nicht ein Hemd, es anzuziehn…
ich, überall verehrt und angespien.

Ich habe dennoch soviel Mut zu hoffen,
daß mir sehr bald die ganze Welt gehört,
und stehn mir wirklich alle Türen offen,
schlag ich sie wieder zu, weil es mich stört,
daß ich aus goldnen Schüsseln fressen soll…
Die Würmer sind schon toll nach meinem Bauch,
ich bin mit Unglück bis zum Halse voll.
Ich bleibe unter dem Holunderstrauch,
auf den noch nie ein Stern herniederschien,
François Villon, verehrt und angespien.

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Gruß aus dem Holunderstrauch…. Hubert

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Veröffentlicht 15. Mai 2018 von hubwen in Lyrik, Uncategorized

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GOLDENE GEGENWART   Leave a comment

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GOLDENE GEGENWART

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plötzlich sind wir alt und leise
die geschichte nur noch eine ferne reise
das gelebte leben als sekundenrausch
in deinen augen scheint die sonne
so gedankenlos wie alle sterne
bis du ganz allmählich stück für stück
zu klinisch weißem staub zerfällst
versuche ich schnellstmöglich
einen tiefen sinn zu ahnen
hinter den planetenbahnen oder
unter dem verschneiten laub
bei all den letzten molekülen
möchte ich die antwort fühlen
wenn die tränen grundlos fließen
könnte ich auf buddha schießen
gott im regen stehen lassen
um dich nie mehr zu verpassen
deine haut wie einen zauberstoff
zu inhalieren aber ist das wirklich weise
wenn wir irgendwann selbst das verlieren
denn die reise endet viel zu plötzlich
in dem haufen aus vergoldeten geschichten
die wir für den grabstein dichten

Bruno Brachland, Nr.44, 16.12.2011

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Bruno Brachland Nr.69: „ABGANG“ = mit diesem gedicht hier endet mein ganzes werk / es ist das allerletzte gedicht überhaupt / ich habe alles nötige längst gesagt / ohne den zustand der welt beeinflussen zu können / die hoffnung der literatur war ein schöner traum / von der befreiung der menschheit von ihren lügen / aber die poesie hat keine macht / über die zwangsneurosen der alltäglichkeit / kein gedicht hat den stillen wahnsinn beendet / kein gedicht konnte das leid verhindern / das völlig unnötige leid auf diesem planet / durch glaubenssysteme und andere illusionen / vielleicht wären billigreime erfolgreicher gewesen / vielleicht auch romane und alle möglichen reden / was kann man von zeitgenössischer lyrik erwarten / was soll man von literatur überhaupt erwarten / ein falsches wort zur falschen zeit im falschen land / und schon gehörst du zum club der toten dichter / die posthum für ihren mut mit preisen überschüttet werden //

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Die große Trösterin – die Musik… für mich auf jedem Fall.

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The Moody Blues – Melancholy Man

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ÜBERSCHÄT-ZeN

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heute starb jemand
gestern starb jemand anders
( SIEHST DU DIE SONNE ? )
vorgestern starb noch jemand ganz anderes
und morgen wird auch jemand sterben
( SIEHST DU DIE SONNE ? )
und übermorgen natürlich auch
und jetzt gerade stirbt jemand
( SIEHST DU DIE SONNE ? )
den ich nicht kannte
und gleich stirbt jemand
( SIEHST DU DIE SONNE ? )
den ich gerne gekannt hätte
und bald wird jemand sterben
den ich nie kennenlernen durfte
weil sein leben erst begonnen hatte
als ich selber schon gestorben war
( ICH SEHE DIE SONNE ! )
denn auch ich werde längst gestorben sein
wenn andere erst gerade frisch geboren werden
( ICH SEHE DIE SONNE ! )
das verpassen der gleichgesinnten hat methode
aber du und ich wir sind zum glück
( ICH SEHE DIE SONNE ! )
noch ganz knapp gleichzeitig da
und können nicht nur miteinander
( ICH SEHE DIE SONNE ! )
über bücher reden
nichts als reden

Sebastian Nutzlos, 6.11.2006

http://poemie.jimdo.com/pseudonyme/sebastian-nutzlos/

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„Die einen SCHAUEN Tagesschau, die anderen MACHEN sie.

Und die dritten schreiben Gedichte.“ (Sebastian Nutzlos, 1990)

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Denn obwohl wir mit einer Hand das Ich kultivieren, drücken wir es mit der anderen Hand zu Boden. Von Generation zu Generation treiben wir unseren Kindern “dummes Zeug” aus und lehren sie zu sehen wo “ihr Platz” ist, und wie man als kleines Ich unter vielen anderen sich mit der angemessenen Bescheidenheit zu verhalten, wie man zu denken und zu fühlen hat.

Alan Watts

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„Aktivste Denktätigkeit verbindet sich hier mit tiefster Stille und Leerheit. (…) Von dieser Wahrheit aus gesehen ist die Bewegung des ganzen Universums von keiner größeren Bedeutung als das Surren einer Mücke oder das Schwenken eines Fächers.“
Daisetz Teitaro Suzuki, in: DIE GROSSE BEFREIUNG (1958)

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Gruß Hubert

Oskar Werner – Seitenblicke   Leave a comment

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Oskar Werner – Seitenblicke


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Robert Dachs war in den letzten Jahren ein enger Begleiter und Freund von Oskar Werner. Er sagte unter anderem, dass er ein ganz einfacher Mensch war, der keinen Luxus brauchte. Er sagte zur Frau von Robert Dachs einmal: das Unzerstörbare ist in uns.

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Oskar Werner – 3SAT

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 3. März 2018 von hubwen in Lyrik, Uncategorized

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Жизнь обман – Сергей Есенин – Das Leben ist ein Betrug – Sergei Jesenin   Leave a comment

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Жизнь обман – Сергей Есенин –  (deutsch: Das Leben ist ein Betrug) – Sergei Jesenin

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Schade, dass man nicht gefragt wird ob man auf die Welt kommen will. Ich hätte GLATT NEIN gesagt. Ein solches Leben wollte ich nicht. Ich bin froh wenn ich irgendwann (hoffentlich nicht zu lange) meine ewige Ruhe habe.

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SERGEJ JESSENIN

In meiner Heimat leb ich nicht mehr gern

In meiner Heimat leb ich nicht mehr gern,
Buchweizen ruft, aus Weiten, endlos großen.
Ich laß die Kate Kate sein, bin fern,
ich streun, ein Dieb, umher im Heimatlosen.

Tag, wie dein Licht sich lockt, so will ich gehn,
im Irgendwo will ich zur Ruh mich setzen.
Was mir bevorsteht, Freund, ich kanns schon sehn:
ich seh am Stiefelschaft dich’s Messer wetzen.

Die gelbe Straße, vor mir läuft sie hin,
der Frühling, er läuft mit, das Wiesenblond, die Helle.
Den Namen grub ich tief in meinen Sinn,
und die ihn trägt, sie jagt mich von der Schwelle.

Ich weiß, mich führts zurück zu Vaters Haus –
Mein ganzer Trost: daß fremde Herzen hüpfen…
Ein grüner Abend kommt, ich zieh die Jacke aus,
am Ärmel mich ans Fensterkreuz zu knüpfen.

Die Weiden hängen grau, das Zaungeflecht
steht schief – sie müssen Kummer haben.
Mich Ungewaschnen bettet man zurecht,
die Meute bellt – sie haben mich begraben.

Und oben schwimmt der Mond, er schwimmt und schwebt,
und läßt, wo Seen sind, seine Ruder fallen.
Und Rußland lebt, wie’s immer schon gelebt:
am Zaun, da tanzt es, und die Tränen rollen.

Übersetzung Paul Celan

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http://www.planetlyrik.de/ursula-krechel-zu-sergej-jessenins-gedicht-meiner-heimat-leb-ich-nicht-mehr-gern/2014/09/

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 21. Februar 2018 von hubwen in Lyrik, Musik, Uncategorized

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Freundesbrief an einen Melancholischen   1 comment

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Ja, ja, es gäbe viele Arten zu sterben, aber man kann auch langsam sterben, unmerklich für andere. Ich würde nichts mehr fürchten als ein ewiges Leben. Die ewige Ruhe ist so friedlich und süß. Also wovor Angst haben? Also die Zeit die bleibt mit Courage leben ist das ehrenvollste.

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Du klagst, mein Freund, und jammerst sehr,
Wie elend dieses Leben wär;
Es sei nicht auszuhalten. –
Was klagst du denn? Es ist dein Recht,
Bist du ein müd und fauler Knecht,
Dich gänzlich auszuschalten.
Kauf dir, o Freund, ein Pistolet
Und schieß dich tot, – hurra, juchhe!
Dann bist du gleich gestorben.

Doch macht des Pulvers Knallgetös
Dich, weil nervös du bist, nervös,
Brauchst du nicht zu verzagen.
Ich weiß ein Mittel ohne Knall,
Geräuschlos, prompt; für jeden Fall
Will ich dirs hiermit sagen:
O speise, Freundchen, Strychenin!
Das wird dich in den Himmel ziehn.
Dort geigst du mit den Engeln.

Falls aber, weil du heikel bist,
Strychnin dir unsympathisch ist
(Es schmeckt ein bisschen fade),
So brauchst du nicht gleich bös zu sein;
Mir fällt schon etwas andres ein:
Geh auf die Promenade
Und hänge dich an einen Ast.
Sobald du ausgezappelt hast,
Hängst du für ewig stille.

Wie? Kitzlig bist du an dem Hals?
Wohl, mein Geliebter! Diesesfalls
Gilts anderes Gebaren:
Spring in den Fluss, stürz dich vom Turm,
Lass dich gleich einem Regenwurm
Elektrisch überfahren.
Auch ist ein ziemlich sichrer Tod
Der durch komplette Atemnot
Infolge Ofengasen.

Du schüttelst immer noch den Kopf?
Ei, du verruchter Sauertopf,
Geh hin, dich zu purgieren!
Mach dir Bewegung, fauler Bauch,
So wird die liebe Seele auch
Vergnügt im Sein spazieren.
Ein wackres Wort heißt: resolut!
Hast du zum Sterben nicht den Mut,
So lebe mit Courage!

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Otto Julius Bierbaum (1865-1910)

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Verrückte Welt – ein Schlachthaus – und vor allem für die Tiere – die wahren Unschuldigen. Zu was auf die Welt kommen?

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Береза С Есенин

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Die russische Seele und die Lust am Leiden

http://www.deutschlandfunk.de/die-russische-seele-und-die-lust-am-leiden.1184.de.html?dram:article_id=185459

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Januar 2018 von hubwen in Lyrik, Uncategorized

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ABGRUND   3 comments

Rubens Beserra

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Es gibt ein Abgrund in meiner Seele,

Wo Licht nicht eintreten kann,

Wo alles Dunkelheit und Stille ist,

Wo alles tot ist und langsam verrottet.

Es gibt einen Abgrund, der mich einsperrt,

Es ist unmöglich zu fliehen, es gibt keinen Ort zu gehen,

Alle Straßen führen zum Tod.

Alle Menschen, die ich geliebt habe, sind bereits gestorben.

Es gibt kein Leben in meiner Welt,

Es gibt nur Leere in meiner Seele.

Ich weine nicht, weil ich keine Tränen mehr habe,

Ich bin apathisch, kalt und treulos.

Ich möchte meine Kindheitsprobleme vergessen ,

Aber die Erinnerungen halten mich zurück in die Vergangenheit,

Erinnerungen sind Wunden, die immer noch schmerzen.

Ich bin nicht glücklich, weil ich nicht mehr träumen kann.

Es gibt keine Sonne in meiner Welt,

Es gibt kein Licht in meiner Welt,

Es gibt nur Dunkelheit, Traurigkeit,

Angst, Einsamkeit, Kälte und Tod

Im Abgrund meiner Seele.

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Veröffentlicht 8. Januar 2018 von hubwen in Kultur, Literatur, Lyrik

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Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod   Leave a comment

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Hier ein Lied vom Schauspieler und Regisseur Ulli Lommel. Wenn Sie ihn noch nicht gekannt haben, keine Angst, mir ging es bis heute gleich. Es klingt schon befremdlich, wenn er singt die Liebe ist kälter als der Tod. Ich könnte mir aber vorstellen, dass jemand so fühlt, wenn eine Liebe zu Ende geht, jemand verlassen wird. Mir gefällt das Lied und der Text.

Der Schauspieler und Regisseur Ulli Lommel (72) starb am Samstag an den Folgen eines Herzinfarkts. Jetzt nicht erschrecken, ein Bekannter, dem ich heute begegnet bin, sagte zu mir der Herzinfarkt sei ein gesunder Tod. Ich fragte wieso? Er entgegnete: man hatte auf jedem Fall davor kein Siechtum. Schlimm ist es auf jedem Fall für die Angehörigen. Vor kurzem starb ein Bekannter in meiner Nähe über Nacht im Bett an einem Herzinfarkt. Es muss ein Schock für den Partner sein.

https://de.yahoo.com/kino/schauspieler-regisseur-ulli-lommel-tot-112310529.html

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Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod

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Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod

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Wenn dich dein Schatten liebt
und dich hinter sich her,
um die Häuser zum Rabenbaum zieht,
wo die dunklen Spaßvögel nur,
aus schier Schandudel versammelt
und auf Schabernack getrimmt
auf alles was da kommt scheissen
auf Party eingestellt sind

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

Wenn dich die Sonne liebt
und dich überall sucht,
alle Gardinen verbrennt, die es in deinem Haus gibt
und die Sonnenmilch und die Brille,
das Kreuz und das Batiktuch
und die Glückspillen nichts bringen
und du ihrem Charme erliegst

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

Wenn dich das Schicksal liebt
und dich irgendwo hin
treibt, wo es nicht mehr wehtut
und du fragst nach dem Sinn
eines Lebens, in dem man nicht spürt,
wie die Seele langsam erfriert,
dann fragst du den Falschen,
dann bist du bei mir

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

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http://www.songtexte.com/songtext/element-of-crime/liebe-ist-kalter-als-der-tod-3b4ab030.html

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 5. Dezember 2017 von hubwen in Lyrik, Musik, Uncategorized

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