Archiv für die Kategorie ‘Wissenschaft

Zu schön für die Brutpflege   Leave a comment

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Bei den Vögeln sind ja meistens die Männchen schöner als die Weibchen. Schönheit ist aber bei der Brutpflege ein Nachteil, wie ein Ausschnitt aus der Tiroler Tageszeitung zeigt. Gelege, die tagsüber von den „schmuckloseren“ Weibchen bewacht wurden, überlebten die Brutzeit eindeutig besser. Manche Vogelmännchen übernehmen erst nachts die Brutpflege.

 

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 4. Januar 2017 von hubwen in Uncategorized, Wissenschaft

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Die Evolutionstheorie und die Kreationisten   1 comment

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Ich verfolgte kürzlich auf einer anderen Blog-Seite eine Diskussion, wo ein deutscher „Wissenschaftler“ glaubte in einem Video die Evolutionstheorie in Frage stellen zu können. Solche Leute können dann ja geradewegs zu den Kreationisten gehen, die glauben die Welt wäre erst vor 5 – 6.000 Jahren in „fertigem Zustand“ von einem Schöpfergott ins Leben gerufen worden.

KASSEL. (hpd) Der Ingenieur und Kreationist Werner Gitt betreibt seit Jahrzehnten eine Werbe-Agenda gegen die Erkenntnisse der Evolutionsforschung. Seine Hauptthese lautet, biologische Information, wie sie bei allen Lebewesen im Erbgut codiert ist, benötigt einen intelligenten Urheber, den biblischen Schöpfergott.

Einen Tag vor dem sogenannten „Fronleichnam-Feiertag“ (4. Juni 2015) wurden in der Kasseler Innenstadt Werbeflyer verteilt, die optisch ansprechend aufgemacht waren und den Eindruck erweckten, seriöse Sachinformationen zu übermitteln. Wie aus der Grafik hervorgeht, wurde ein öffentlicher Vortrag des bibeltreuen Kreationisten Werner Gitt angekündigt, in dem dieser vollmundig-überheblich behauptet, die Evolution sei durch Naturgesetze widerlegt.

Einen guten Kommentar schrieb Bernd Kammermeier dazu, der ein ausgezeichneter Aufklärer in punkto Religion ist.

Was ich mich stets bei diesen missionarischen Eiferern frage, was sie damit bezwecken, gegen jede Vernunft den Inhalt eines extrem fragwürdigen Buches zu „beweisen“.

Die Frage „Schöpfungslehre ja oder nein?“ kann jenseits aller Gottesbeweise oder Gottesgegenbeweise beantwortet werden: Allein die Überlieferungsgeschichte der sogenannten „heiligen“ Schriften diskreditiert sie vollständig als verlässliche Quelle für naturwissenschaftliche Fragen.

Schlampige Kompilierung aus widersprüchlichen polytheistischen Quellen, ungenaue und tendenziöse Übersetzungen sowie fast beliebige Erweiterungen, Kürzungen und Umschreibungen schredderten jeden möglicherweise einst vorhandenen Inhalt in kleinste Textpartikel, deren logische Zusammenfügung – allen Beteuerungen alimentierter Theologen zum Trotz – nicht mehr gelingen kann.

Selbst wenn es dereinst Gottes Wort im Tanach gegeben haben sollte, haben es eifrig bemühte Schriftgelehrten in hunderten Generationen bis zur Unkenntlichkeit malträtiert.

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und alle substanziellen Aussagen der Genesis tabellarisch erfasst und deren Sinngehalt extrahiert. Der Vergleich selbst mit kreationistischen Ideen zeigt ganz eindeutig, dass selbst die bibeltreuesten „ID-Spezialisten“ nicht alles wörtlich nehmen KÖNNEN und DÜRFEN, weil sonst – als kleines Beispiel – Verkehrsflugzeuge gegen die massive Wand des kuppelförmigen „Firmaments“ (lat. das Festgefügte) prallen würden. Und Raketen wären nie zum Mond gekommen, wobei sich natürlich die Frage stellt, was die Mondfahrer auf einer nur wenige Kilometer durchmessenden Scheibe wollen.

Mit anderen Worten: Die Quellenlage der Kreationisten ist dünn – papierdünn. Da dies jener kuriosen Spezies bekannt sein dürfte, ist ihnen auch die Fragwürdigkeit der Bibeltexte bewusst. Könnte es also sein, dass es ihnen nur und ausschließlich um eine fadenscheinige Begründung des monotheistischen Glaubens geht, an dessen Tropf sie direkt oder indirekt hängen?

Natürlich sehe ich ein, dass Evolution keinen Platz für Schöpfung lässt. Diese widerlegt selbst die weit verbreitete „theistische Evolution“, weil Evolution, wie sie die Evolutionsbiologie erforscht, keinerlei „Stimulus“ von außen braucht. Gott ist hierbei schlicht überflüssig.

Mehr noch: Seine Mitwirkung hätte ihn gerade als „Designer“ vollständig diskreditiert, wie U. Kutschera in seinem hervorragenden Buch „Designfehler in der Natur“ nachweist. Ein so schlampig arbeitender Gott hätte dann vermutlich – folge ich der Genesis – ausgerechnet in seiner miesesten Arbeitswoche die Erde und alles Leben erschaffen.

Aber ich will ihm als Entschuldigung zugestehen, dass er nicht existiert…

Die Evolutionstheorie und die Kreationisten

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Kreationismus, eine Alternative zur Evolutionstheorie?

Dürfen Wissenschaftler an Gott glauben? Selbstverständlich – warum denn auch nicht? Viele der größten Forscher der Vergangenheit waren gläubig und viele der heutigen Wissenschaftler sind es ebenfalls. Nur eines darf man nicht machen: Wissenschaft und Glauben vermischen. Denn beides passt einfach nicht zusammen. Und es ist auch gar nicht überheblich oder arrogant das zu behaupten.

Es sind einfach zwei völlig unterschiedliche Arten, die Welt zu betrachten. Das sagen ja auch schon die Bezeichnungen. In der Wissenschaft geht es ums „Wissen“ und gerade eben nicht darum, irgendwas ohne Beleg zu glauben. Die wissenschaftliche Methode in ihrer Idealform ist extra dafür da, objektive Erkenntnisse über die Welt zu erhalten. Erkenntnisse, die man dann mögen kann oder nicht – aber an die man auf keinen Fall „glauben“ muss.

In der Religion dagegen ist es oft ein Zeichen besonders großer Hingabe, wenn man Dinge glaubt, ohne dass hier objektive Belege existieren. Wissenschaft und Glaube passen nicht zusammen und wenn sie zusammen gezwungen werden ist es kein Wunder, wenn es dabei zu Konflikten kommt.

 

Kreationismus, eine Alternative zur Evolutionstheorie?

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G.F. Lichtenberg:
„Ich danke Gott, dass er mich einen Atheisten werden ließ.“

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. August 2016 von hubwen in Uncategorized, Wissenschaft

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Ein Nachruf auf den Physiker und Kabarettisten Prof. Dr. Heinz Oberhummer   Leave a comment

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Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.

„Ein außergewöhnlicher Mensch“

Giordano-Bruno-Stiftung trauert um den Physiker und Kabarettisten Prof. Dr. Heinz Oberhummer

(25.11.2015)

Er war der Inbegriff des verrückten (Physik-) Professors: In der Nacht von Montag auf Dienstag starb gbs-Beirat Prof. Dr. Heinz Oberhummer, der nicht nur als Astrophysiker, sondern auch als Sachbuchautor und Kabarettist internationale Anerkennung gefunden hat. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.

Es gibt Menschen, von denen man sich einfach nicht vorstellen kann, dass sie jemals sterben werden. Heinz Oberhummer war ein solcher Mensch, denn kaum jemand strahlte solche Lebensfreude und Vitalität aus wie er. Seine Leidenschaft für wissenschaftliche Themen war schier grenzenlos. Wenn Heinz in Fahrt war (und das war er oft), sprudelten die Argumente und Pointen nur so aus ihm heraus. Er war in solchen Fällen durch nichts und niemanden mehr zu bändigen – auch nicht durch die Alltagsroutinen im Fernsehen.

Während die anderen Talkgäste um ihn herum betont ruhig und bedächtig sprachen – so wie sie es von PR-Beratern gelernt hatten – gestikulierte er wild mit den Armen, seine Stimme überschlug sich schon nach wenigen Worten vor Begeisterung. Denn Heinz konnte gar nicht anders, als in Höchstgeschwindigkeit zu denken und zu reden, Pausen entstanden bei ihm nur, wenn er nach einer guten Pointe in sein markantes, obertonreiches Lachen verfiel.

Heinz Oberhummer war ein wahres Unikum, einer, dem die Fähigkeit zum gesetzten Auftreten eines seriösen Spitzenforschers völlig abging, er war der Inbegriff des genialen und zugleich leicht verrückten Professors. Und genau das liebten die Leute an ihm!

Heinz musste sich keinen Deut verstellen, um die Menschen auf der Bühne zum Glucksen zu bringen. Er verstand es wie kaum ein anderer, die komplexesten Phänomene und Theorien der Physik nicht nur verständlich, sondern auch ungemein unterhaltsam zu erklären. Als er 2007 mit Martin Puntigam und Werner Gruber die „Science Busters“, die „heißeste Science-Boygroup der Milchstraße“, gründete, war dies der Start zu seiner zweiten Karriere als Wissenschaftskabarettist, die mit einer stattlichen Anzahl an Preisen und Auszeichnungen und ausverkauften Tourneen in Österreich, Deutschland und der Schweiz belohnt wurde.

In den Jahrzehnten zuvor hatte Heinz, der seit 1988 Theoretische Physik an der Universität Wien lehrte, als Kern- und Astrophysiker von sich Reden gemacht. Seine Arbeiten zur Nukleosynthese (Entstehung schwerer Atome im Inneren von Sternen) sowie zur Feinabstimmung des Universums sorgten für internationales Aufsehen (u.a. auch für eine Nominierung zum Physik-Nobelpreis).

2008 fasste er seine wichtigsten Erkenntnisse zur Feinabstimmung in seinem großartigen, populärwissenschaftlichen Buch „Kann das alles Zufall sein?“ zusammen, das zum „Wissenschaftsbuch des Jahres“ gekürt wurde – eine Auszeichnung, die er wenige Zeit später zusammen mit den „Science Busters“-Kollegen auch für das Buch „Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln“ erhielt.

Heinz wurde 2008 in den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung aufgenommen und engagierte sich seither auf vielfältige Weise für ein rationales Weltbild sowie eine stärkere Beachtung der Interessen religionsfreier Menschen. So war er Gründungsvorsitzender des „Zentralrats der Konfessionsfreien“ in Österreich, Obmann der Initiative „Religion ist Privatsache“ und Mitinitiator des (in Österreich noch immer verbotenen) Vereins „Letzte Hilfe – Verein für selbstbestimmtes Sterben“.

Mit großer Wehmut denke ich zurück an die klugen, lustigen, tiefschürenden Gespräche mit ihm – nicht zuletzt auch an unseren gemeinsamen Abend in seinem „Heurigen“ in der Nähe von Wien. (Heinz scherzte damals, dass seine Mutter ihn, den Professor, erst in dem Moment ernstnahm, als er eine „echte Heurigen-Wirtin“ heiratete).

Die Nachricht von seinem Tod hat uns völlig unvorbereitet getroffen. Vor wenigen Wochen erst hatte Heinz den gbs-Vorstand zur Deutschlandpremiere des neuen „Science Buster“-Programms „Das Universum ist eine Scheißgegend“ in Mainz eingeladen. Er war damals vital wie eh und je. Niemand von uns hätte damit gerechnet, dass Heinz, der in dem Programm auch an der Gitarre rockte, nur eineinhalb Monate später nicht mehr leben würde.

Erst vergangene Woche strahlte der österreichische Radiosender FM4 eine Folge mit ihm aus, in der er seine große Faszination für die enorme Überlebensfähigkeit einiger Bakterienarten bekundete. Paradoxerweise wurde Heinz nun selbst zum Opfer der Überlebensfähigkeit derartiger Mikroorganismen. Er starb in der Nacht von Montag auf Dienstag völlig unerwartet an den Folgen einer Lungenentzündung.

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass das Universum eine „Scheißgegend“ ist – er wäre hiermit erbracht! Denn Heinz hatte mit seinen 74 Jahren noch unendlich viel vor und er hätte der Welt noch sehr viel mehr Wissen und Freude schenken können! Wir trauern um einen großen Physiker, einen hervorragenden Wissensvermittler und Kabarettisten, einen engagierten Stiftungsbeirat und nicht zuletzt auch um einen außergewöhnlichen Menschen. Es war eine große Ehre und Freude, ihn zu unseren Freunden zählen zu dürfen.

Ein Nachruf auf den Physiker und Kabarettisten Prof. Dr. Heinz Oberhummer

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Der Beitrag enthält auch zwei Videos mit Prof. Dr. Heinz Oberhummer, ca. 27 und 38 Minuten lang. Die habe ich nicht hier eingesetzt, weil sie doch kaum jemand in voller Länge anschauen wird (im Fall sind sie ja zugänglich).

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Gruß Hubert

Der „psychopathische Massenmörder“- ein anderer Blickwinkel   2 comments

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Es ist nicht nachvollziehbar, warum man beim Flugzeugabsturz des Germanwing-Flugzeuges solch eine Eile an den Tag legte. Man weiß ja wie lange es bei anderen Flugzeugabstürzen oft dauert bis man zu einem Ergebnis kommt – wenn überhaupt. Beim Unfall der MH17 in der Ukraine im Juli 2014, gibt es bis heute keinen unabhängigen Abschlußbericht. Abschlussbericht wohl erst in einem Jahr, hieß es damals bei Tagesschau.de

http://www.tagesschau.de/ausland/mh17-absturz-102.html

Aber man wusste da schon nach 4 bis 5 Stunden wer dafür verantwortlich war: Putin. Bevor man einen Mensch verurteilt müsste man schon alle möglichen Beweise abwarten, dazu gehört vor allem auch der Flugschreiber. Den hat ja man jetzt anscheinend gefunden – leider ohne Speicherkarte, das ist schon sehr seltsam… Man müsste vor allem die Auswertung beider Blackboxen haben bevor man einen Piloten beschuldigt. Auch bei einem Piloten müsste die Unschuldvermutung so lange gelten, bis nichts Gegenteiliges ans Licht kommt und man alle nötigen Beweise hat.

Hurra, der Täter ist gefasst. Der Co- Pilot wars, jetzt auf ihn mit Gebrüll! Wen stören da schon so Lappalien wie Beweise, wenn denn von offizieller Stelle zur Treibjagd geblasen wird. Ein Kommentar.

(Von Buntlandinsasse)

Bin ich der einzige, dem die Ereignisse der letzten Tage merkwürdig erscheinen? Vorweg, ich will mich gar nicht an irgendwelchen Spekulationen und Theorien beteiligen, davon gibt es schon genug. Dennoch gibt es Dinge, die doch sehr komisch anmuten. Unsere Bundeskanzlerdarstellerin tritt wenige Stunden nach dem Absturz der Germanwings-Maschine vor die Kameras und befiehlt, dass sich jegliche Spekulationen über die Absturzursache verbieten. Warum macht man sowas? Es gab keine wilden Spekulationen zu diesem Zeitpunkt und dennoch ist spekulieren wichtig, will man auch wirklich alle möglichen Ursachen ins Auge fassen. Diese Aussage hört sich an wie: „Ihr glaubt gefälligst das, was wir euch in den nächsten Tagen erzählen und hört auf selber zu denken!“ Zu diesem Zeitpunkt definitiv fehl am Platz.
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Der französische Präsident Francois Hollande verkündet auf einer Pressekonferenz, dass alle Flugzeuginsassen ums Leben gekommen sind, dass es keine Überlebenden gibt und dies zu einem Zeitpunkt, an welchem die Rettungskräfte noch nicht mal an der Absturzstelle eingetroffen waren. Warum verkündet er etwas, was er noch gar nicht wissen kann? Natürlich ist bei so einem Absturz davon auszugehen, dass diesen niemand überlebt. Aber würde man nicht warten bis man eine definitive Bestätigung hat, bevor man dies verkündet? Wunder gab es immer mal wieder, die dafür sorgten, dass Menschen unglaublicherweise schlimme Unglücke überlebt haben. Warum hatte er es so eilig den Tod aller Beteiligten zu verkünden?
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Alle Spekulationen zur Absturzursache haben nun ein Ende. Seit gestern wissen wir, dass der Co-Pilot Andreas L. Selbstmord beging und 150 Menschen mit in den Tod riss. Eine unfassbare Tat. Was führt zu dieser Erkenntnis? Auf dem Stimmenrekorder soll zu hören sein, wie der Pilot das Cockpit verlässt und nicht wieder hereingelassen wird. Die Atemgeräusche von Andreas L. sind bis zum Schluss zu hören, was zeigt, dass er noch am Leben war. Diese Erkenntnisse legen die Vermutung nahe, dass die Selbstmordtheorie stimmt.
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Aber ist das ein Beweis? Sind alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen worden? Man muß sich mal die Tragweite dieser Anschuldigung bewusst machen. Ein toter Mensch, der keine Möglichkeit mehr hat, sich zu verteidigen, wird post mortem zum psychopathischen Massenmörder ernannt. Auch für die Angehörigen von Andreas L. ist die Situation unerträglich. Sie haben nicht nur ihren Sohn, Enkel, Bruder usw. verloren, jetzt müssen sie auch noch mit seiner schlimmen Tat zu recht kommen. So eine Anschuldigung veröffentliche ich nicht, wenn ich nicht 100%ige Beweise dafür habe.
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Die Blackbox, die alle Flugdaten aufzeichnet, ist immer noch nicht gefunden. Würde man nicht warten, bis man diese gefunden und ausgewertet hat in der Hoffnung, dass man weitere Informationen, die für oder gegen die Selbstmordthese sprechen, findet, bevor man diese Theorie weltweit verbreitet? Gestern wurde die Wohnung des Co-Piloten durchsucht. Sollte man nicht auch hier auf weitere Hinweise warten, bevor man sich festlegt?
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Nein, hier entsteht der Eindruck, dass man so schnell wie möglich einen Sündenbock präsentieren wollte, wohlwissend, dass sich die Gesellschaft wie Hyänen auf diesen stürzen wird und nach neuen Sensationsmeldungen giert. Welche Zahnpasta hat er benutzt? Zog er sich die Socken verkehrt herum an? Hat er im Sandkasten anderen Kindern das Spielzeug weggenommen? All diese und noch mehr Fragen werden in den nächsten Tagen von BILD, SPIEGEL und Konsorten beantwortet werden. Der Effekt ist, dass niemand sich mehr Gedanken über andere Ursachen macht. Jetzt geht es nur noch darum herauszufinden, warum Andreas L. diese Tat beging. Die Lügenmedien helfen fleißig mit, die Menschen vom selbstständigen Denken abzuhalten. Das Haus des vermeintlichen Täters wird belagert, Nachbarn und Bekannten werden 75 Euro für ein Interview geboten. Die WELT erstellt anhand seiner Facebooklikes ein Psychogramm des Delinquenten. Sein Name wird vollständig in mehreren Medien genannt, eine Sache, die sich eigentlich in der jetzigen Situation verbietet, sein Haus wird auf allen Kanälen im Fernsehen gezeigt.
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Wenn ich versuchen würde, etwas zu vertuschen und die Menschen auf eine falsche Fährte zu locken, ich würde genau so vorgehen. Man hat das Gefühl, dass hier nun eine Geschichte runtergerasselt wird, die schon vorher fertig war.
Die Wahrheit scheint ebenfalls zu Tode gekommen.

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Wer möchte kann diesen Artikel nun gerne als Verschwörungstheorie bezeichnen, damit kann ich leben. Allzu oft hat sich aber in der Vergangenheit die offizielle Geschichte, als die größte aller Verschwörungstheorien entpuppt. Oktoberfestattentat, Celler Loch, NSU. Um nur drei zu nennen. Vielleicht war Andreas L. tatsächlich ein Selbstmörder, dem 150 weitere Menschen egal waren. Aber jeder ist solange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen wurde. Von Beweisen sind wir noch weit entfernt, die Verurteilung hat aber schon längst begonnen.

Der „psychopathische Massenmörder“- ein anderer Blickwinkel

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 28. März 2015 von hubwen in Wissenschaft

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»Atypische« Neuroleptika: Typische Unwahrheiten für schlichte Gemüter   Leave a comment

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Von mir aus sind die meisten Psychopharmaka, vor allem die Neuroleptika eine Bankrotterklärung der Psychiatrie. Man kann absolut nicht beobachten, dass die den psychisch Kranken helfen. Meist dämpfen sie, aber damit auch das emotionale Erleben. Wenn manche Wirkungen von Psychiatern erwünscht sind, dann kann man nicht sagen, dass sie es gut meinen mit den Patienten. Peter Lehmann, Dr. h.c., Dipl.-Soz.Päd, geb. 1950, deckte in seinen Büchern zu diesem Thema auf, was Psychiater vor den Betroffenen, ihren Angehörigen sowie der interessierten Öffentlichkeit verbergen.
Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Psychiatern und Psychologen. Psychologen verschreiben keine Medikamente, das machen nur Psychiater. Psychiater sehen psychische Krankheiten fast ausschließlich als biologisch bedingt. Psychologen machen hauptsächlich Psychotherapien, von denen es viele verschiedene Methoden gibt.

Hier etliche ausführliche Erklärungen zu Neuroleptika von Peter Lehmann. Er ist ein wahrer Experte auf dem Gebiet der Psychopharmakas.

Auszug.

»Atypische« Neuroleptika: Typische Unwahrheiten für schlichte Gemüter

Kurzfristigen Erleichterungen durch »atypische« Substanzen steht die mögliche langfristige Verstärkung psychotischer Symptome gegenüber. Die ersten neuen Neuroleptika sind wegen tödlicher vegetativer Zwischenfälle bereits vom Markt genommen. Mit Hunderte von Millionen US-Dollar werden Geschädigte in den USA bereits finanziell abgefunden. Nichtsdestotrotz macht man »Atypische« den Betroffenen schmackhaft. Und wer hilft ihnen beim Absetzen?

Wundermeldungen

»Das neue Waschmittel ›Wasch‹ wäscht so weiß wie nie zuvor.« Wer kennt sie nicht, diese Werbung, die uns aufklärt darüber, dass die früher als blütenweiß angepriesene Wäsche eigentlich grau war. Fatal an solche Reklamemechanismen erinnert die Anpreisung der modernen Neuroleptika (z.B. Abilify, Belivon, Invega, Leponex, Nipolept, Quetiapin, Risperdal, Seroquel, Solian, Serdolect, Zeldox, Zyprexa), die mit neuen und teuren Patenten geschützt sind. Plötzlich sind die herkömmlichen Neuroleptika verpönt. Sie werden mit häufigem Zahnausfall, chronischen Muskelstörungen und massiver Einbuße von Lebensqualität in Verbindung gebracht – siehe der Spiegel-Artikel von Beate Lakotta im deutschen Nachrichtenmagazin Spiegel, ein wahllos herausgegriffenes Exemplar mutmaßlicher verdeckter Werbung. Herkömmliche Neuroleptika würden mit ihren Folgeschäden unnötigerweise zu Berentung und Pflegekosten führen, noch keine Fälle von Arztregress, d.h. Schadenersatzklagen gegen Ärzte, seien wegen der Verordnung »atypischer« Neuroleptika bekannt geworden. Nur teilweise groteske Gewichtszunahme, Herzrhythmusstörungen, Knochenmarks- und Blutbildstörungen könnten als Nebenwirkungen auftreten – Risiken, die mit regelmäßigen Laborkontrollen zu begrenzen seien. Die »atypischen« Neuroleptika würden gezielter auf jene Botenstoffe einwirken, die Stimmenhören oder Verfolgungswahn auslösen (Lakotta 2002). Beate Lakotta ist Preisträgerin des »Lilly Schizophrenia Reintegration Awards«, gestiftet vom Pharmahersteller Lilly Pharma Holding GmbH. Lilly ist der Hersteller des weit verbreiteten Zyprexa.

Der kleine Unterschied

Den modernen Neuroleptika werden diejenigen Neuroleptika zugeordnet, die in ihrer Wirkung dem in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingeführten Prototyp Clozapin entsprechen (im deutschsprachigen Handel auch als Elcrit, Froidir, Lanolept, Leponex und Olansek; weltweit im Handel auch als Alemoxan, Azoleptin, Clocinol, Clopine, Clopsine, Clozaril, Denzapine, Klozapol, Lapenax, Laponex, Lepotex, Lozapin, Sizopin).

[…]

Clozapinartige Neuroleptika produzieren grobmotorische Muskelstörungen seltener oder gar nicht, was sie vielen Betroffenen subjektiv verträglicher erscheinen lässt. Der deutsche Psychiater Hans-Joachim Haase warnte allerdings davor, darin eine Besonderheit zu sehen, und erklärte,

»… dass Clozapin zunächst, wie auch die anderen Neuroleptika, extrapyramidale feinmotorische Symptome auslöst, wobei mit steigender Dosierung die zunehmend stärkeren anticholinergen sowie muskarinartigen (der Wirkung des Pilzgiftes Muskaridin gleichkommenden und ebenfalls anticholinergen) Wirkungen dazu führen, dass es nur in Einzelfällen zu grobmotorischem Parkinsonismus kommt. Gleichzeitig bleibt aber der eigentliche Effekt der neuroleptischen Wirkung weitgehend aus, so dass paranoid-halluzinatorische Psychosen mit Clozapin zwar affektiv durchaus positiv beeinflusst, insbesondere auch entängstigt werden, dass jedoch zur Behandlung dieser Symptomatik im allgemeinen Neuroleptika hinzugegeben werden, mit denen dann die neuroleptische Schwelle eindeutig überschritten werden muss. Clozapin verhält sich also ähnlich wie andere Neuroleptika, denen man eine zunehmend hohe Dosis eines Antiparkinsonmittels hinzugibt.« (Haase 1988, S. 143)

[…]

Schäden

Eine Vielzahl erprobter clozapinartiger Substanzen kam gar nicht erst auf den psychiatrischen Markt, z.B. Fluperlapin. Nichtsdestotrotz werden Neuroleptika dieser Art als nebenwirkungsarm angepriesen, wobei hauptsächlich auf die vermeintlich verminderte Fähigkeit dieser Substanzen, Dyskinesien (Muskel- und Bewegungsstörungen) zu bewirken, Bezug genommen wird. Das clozapinartige Neuroleptikum Remoxiprid (Roxiam) war 1991 als »Rose ohne Dornen« angekündigt worden, als gut verträgliches Medikament ohne Nebenwirkungen. Drei Jahre später wurde es von der Herstellerfirma wieder vom Markt genommen: wegen einer Reihe von lebensgefährlichen Fällen aplastischer Anämie – Blutarmut mit Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen, beruhend auf einem Defekt im blutbildenden System (vgl. Lehmann 1996b, S. 133). Ein anderes Beispiel ist Sertindol (Serdolect), das lange als nebenwirkungsarm galt. Im November 1998 fand sich im Internet in medizinischen Datenbanken noch der Begriff nebenwirkungsfrei. Am 2. Dezember 1998 meldete die Ärzte Zeitung:

»Vertrieb von Serdolect(R) gestoppt – Anlass sind schwere kardiale (das Herz betreffende) Nebenwirkungen und Todesfälle«

Risperidon (Risperdal) ist ein weiteres ‚atypisches‘ Neuroleptikum, das die Lebensqualität erhöhen und die Reintegration ins gesellschaftliche Leben erleichtern soll. »Zurück ins Leben«, »Anna ist wieder da«, so oder ähnlich lauten die Werbesprüche. In der Medical Tribune vom 26. Mai 2000 lobte der Hamburger Psychiater Dieter Naber Risperidon als »gut verträgliches Medikament« (Naber 2000). Just am gleichen 26. Mai 2000 wurden in Philadelphia der Psychiatriebetroffenen Elizabeth Liss 6,7 Millionen US-Dollar Schmerzensgeld zugesprochen, zahlbar vom behandelnden Psychiater. Frau Liss war nach vierzehnmonatiger Verabreichung von Risperdal an tardiver Dyskinesie erkrankt, Unterform tardive Dystonie in Form von Krämpfen der Gesichts- und Nackenmuskulatur (vgl. Breggin 2000).

Im November 2003 tauchte der Name Dieter Naber – allerdings mit einer anderen Tönung – wieder in den Medien auf; die Brunsbütteler Zeitung meldete:

»Zwei Professoren des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) sollen eine sechsstellige Summe von einer Pharmafirma kassiert haben, deren Präparate später im UKE verwendet wurden. Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den designierten Berliner Wissenschaftsstaatssekretär, Professor Michael Krausz, und den Leiter der UKE-Psychiatrie, Professor Dieter Naber, wegen des Verdachts der Vorteilsannahme.« (Geld 2003)

Clozapinartige Neuroleptika stehen generell unter Verdacht, insbesondere vegetative Störungen wie Neuroleptische Maligne Syndrome, Bauchspeicheldrüsen- und Leberstörungen zu produzieren. Wie die amerikanische Zeitschrift USA today am 10. Juni 2005 unter Verweis auf eine Meldung der US-amerikanischen Zyprexa-Herstellerfima Eli Lilly vom Vortag (Eli Lilly 2005) meldete, stellte diese $ 690.000.000 (in Worten: sechshundertneunzigmillionen US-Dollar zur Verfügung, um unter Zyprexa an Diabetes Erkrankte finanziell abzugelten, die Klagen auf Schmerzensgeld eingereicht hatten; Eli Lilly hatte im Zyprexa-Beipackzettel nicht deutlich genug auf das durchaus nicht unbekannte Risiko aufmerksam gemacht („Lilly“ 2005).

Agranulozytosen (abruptes Absterben der weißen Blutkörperchen mit lebensbedrohlichen Folgen) sind ebenso publik geworden wie die unübersehbare und rasche Zunahme des Körpergewichts mit seiner für Herz und Kreislauf immensen Gefahren, was zumindest Internisten wissen. Speziell Bauchfett gilt unter Medizinern als hochschädlich fürs Herz. Bauchspeck setzt sich nämlich um die inneren Organe herum fest. Solches Fettgewebe produziert besonders viele gefäßschädigende Substanzen, zum Beispiel freie Fettsäuren, die Entzündungen beschleunigen können.

[…]

Depressionen und Suizidalität

Depressionen und Suizidalität sind weitere Risiken, über die Psychiater eher reden, wenn sie unter ihresgleichen sind, obwohl sie laut internen Berichten bei zwei Drittel der Betroffenen behandlungsbedingt auftreten. Suizidale Auswirkungen haben auch moderne Neuroleptika wie Leponex, wie der Bericht der Österreicherin Ursula Fröhlich in »Schöne neue Psychiatrie« zeigt:

»Mein Leben, das einst so leicht und schön gewesen ist, so abwechslungsreich und interessant, lebenswert und vollgeladen mit Aktivitäten, ist zur Hölle geworden. Seit Beginn der Leponex-Einnahme habe ich keine Lust mehr auf Sex, keine Lust an der Bewegung und keine Freude am Leben. Ein Leben ohne Freude ist jedoch ärger als der Tod. Alles, war mir geblieben ist, ist das Fernsehen, wo ich seit sieben Jahren anderen zusehe, wie sie leben. Ich bin zwar biologisch noch am Leben, doch meine Sinne sind schon längst tot, alles, was mir früher Freude gemacht hat, kann ich nicht mehr machen. Mein Leben existiert eigentlich gar nicht mehr, ich komme mir so leer und so unbedeutend vor. Am schlimmsten ist es am Morgen. Jeden Tag nehme ich mir vor, am nächsten Tag mit einem gesunden Leben zu beginnen, die Medikamente wegzuschmeißen, viele Vitamine und Fruchtsäfte zu trinken und mit einer täglichen Fitnessroutine zu beginnen. Durch die Neuroleptika entsteht ein Gefühl, als ob es mir gelingen würde, am nächsten Tag mit einem ganz anderen, einem neuen Leben zu beginnen. Wenn ich dann aber in der Früh aufwache, bin ich wie zerschlagen und komme vor 9 Uhr nie aus dem Bett, meine Depressionen sind so arg, dass ich jeden Tag an Selbstmord denke.« (zit.n. Lehmann 1996a, S. 70f.)

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Tardive Psychosen

Eine besondere Stellung unter Neuroleptika nimmt Leponex schon seit seiner Zulassung ein. Nach Bekanntwerden einer leponexbedingten Todesserie in Finnland galt die Substanz lange Zeit zu giftig, um ohne spezielle Auflagen und Genehmigungsprozeduren in der Psychiatrie eingesetzt zu werden. Erst bei Arzthaftungsklagen unübersehbar gewordene Langzeitschäden durch herkömmliche Neuroleptika machten den Einsatz akzeptabel. Mit Störungen, die außerhalb der bekannten Blutbildrisiken lagen, verfuhr man allerdings wie gehabt. Man veröffentlichte sie in internen Fachschriften, um sie anschließend zu ignorieren und insbesondere den Betroffenen vorzuenthalten.

Tardive Psychosen sind hierfür ein Beispiel. Dies sind Psychosen, die im Lauf der Verabreichung von Neuroleptika, beim Absetzen oder danach auftreten – behandlungsbedingt. Die genannte Störung, die als besonderes Risiko bei clozapinartigen Neuroleptika gilt, geht – wie ihr Gegenstück tardive Dyskinesie – zurück auf behandlungsbedingte Veränderungen des Rezeptorensystems.

[…]

Dass weniger schädlichen oder risikobehafteten Medikamenten und Psychopharmaka der Vorzug gegenüber riskanteren zu geben ist, ist eine Binsenweisheit. Wenn jedoch Risiken neuer Substanzen übergangen oder bagatellisiert werden, so lassen sich mit solchen Strategien vielleicht einfache Gemüter übertölpeln. Körperliche und psychische Schäden durch clozapinartige Neuroleptika können lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Besonders beachtenswert ist das »atypisch« hohe Risiko einer tardiven Psychose und der sich daraus ergebende Teufelskreis aus Entzugspsychose, steigender Dosierung und gesundheitlichem Niedergang.

Zum Buch von Peter Lehmann, „Der chemische Knebel“ sagte der Psychoanalytiker Jeffrey M. Masson im Geleitwort:

„Ich habe durch dieses Buch mehr über die geheime, innere Arbeitsweise der Psychiatrie gelernt als zuvor in zehn Jahren psychoanalytischer Ausbildung.“

http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/gesundheit/atypische.htm

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Psychopharmaka absetzen

http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/titel/absetzen.htm

 

Rechtlicher Hinweis hinsichtlich der Gefahren von Psychopharmaka
http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/sonstiges/hinweis.htm

 

Gruß Hubert

 

Gender-Mainstreaming   Leave a comment

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Zeitgeist ist Mainstream und somit zumeist eher auf Emotionen, als auf Inhalte gerichtet. Die Mainstream-Medien führen die Leute dorthin wo sie sie haben wollen.
Es ist bereits möglich Neugeborene als „ohne Geschlecht” einzutragen. Hiermit könnte sich die Büchse der Pandora unheilvoll geöffnet haben.

Hier ein Artikel von freigeistblog zum Thema Gender-Mainstreiaming.

Im Grunde lässt sich nicht vieles zum Zeitgeist sagen, zumindest nicht viel gutes. Das was sich hinter dem verharmlosenden Ausdruck des Mainstream versteckt, ist die Simplifizierung der Moralvorstellung einer führende Elite, auf die kognitive Auffassungsgabe bildungsfernster Gesellschaftsschichten.
Denn nur wenn auch diese angesprochen und mitgenommen werden, erfüllt der Mainstream den Anspruch der Mehrheitsmeinung, dem vorwiegende Gedankenstrom einer Gesellschaft. Zeitgeist ist Mainstream und somit zumeist eher auf Emotionen, als auf Inhalte gerichtet. Der Mainstream wird von Medien moderiert und geführt, im Auftrage derer, die wiederum über die Mittel verfügen die Medien zu führen und die Gesellschaft, gemäß ihren Vorstellungen leiten wollen.

Das eine solche Führung und Leitung auch nicht erstrebenswerte Ziele verfolgen kann, zeigt die Vergangenheit. Frauen sind schlicht zu dumm um politische Zusammenhänge zu verstehen, war der Zeitgeist bis zum Beginn des 20.ten Jahrhunderts, in dessen Mitte der Mainstream bestimmte, das Juden in Gaskammern gehörten. Auch nach den Zeiten der anerkannten Barberei, in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik, bewies der Mainstream seine ihm inne wohnende Widerwertigkeit. Viele können sich noch gut erinnern, wie die Gammler, die nach Ansicht der Mainstream-Presse, allen voran der Bild, an die Wand gestellt gehörten, als sie als 68er dem Zeitgeist den ein oder anderen Zacken aus der Krone brachen. Bis in die beginnenden 90er Jahre noch, war die Mehrheitsmeinung, das Homosexuelle als Perverse, vor denen die Jugend zu schützen sei, wenn schon nicht mehr wie bis zu Beginn der 70er ins Gefängnis gehören, doch zumindest aus der Gesellschaft verbannt werden müssten.

Der Mainstream ist flexibel, sowohl seinen Inhalt als auch seinen Ausdrucks betreffend. Mit der Zwangspositivierung aller gesellschaftlichen Themen, einer Folge des Rosarote-Brille-Optimismus, der zeitgeistlichen Strömung der 90er der die Globalisierung trug, wandelte sich auch der Mainstream aus einer ablehnenden, in eine fordernd zustimmende Gesellschaftshaltung. Der Gutmensch seiner Tage fühlte sich befreit aus dem Negativimus, der allein seiner Meinung nach, für die vielen schlimmen Taten verantwortlich sein sollte, die seine Väter und Großväter im Sinne ihres Zeitgeistes begingen. Dem Zensus einer breiten Maße, wurde die infantile Gewissheit suggeriert, das von nun an alles besser werden würde. Schließlich könne positives nur positives zur Folge haben wurde gemutmaßt, ohne auch nur für einen Moment die Tiefe des Gedankens zu ermöglichen, der verraten hätte, dass das Gute, das Positive selbst schon eine Bestimmung des Zeitgeistes war und ist. Eine Bestimmung die jeder Objektivität entbehren muss. Das perpetuum mobile des Gutmenschentums, in dessen Folge der gute Gedanke und die gute Tat, der zwingende Wirkmechanismus der nächsten Generation des Gutmenschen ist und die Unfehlbarkeit des Guten im kollektiven Master-Gedanken, war geschaffen.

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Die Absurdität wird offenbar, wenn sich aus dem Mainstream-Gedanken ergebende Forderungen in direktem Widerspruch zu physikalischen und biologischen Entitäten stehen und in ihren Folgen jeglichen soziologischen Wesenszügen und gesellschaftlichen Strukturen widersprechen.

Einer dieser Gedanken ist das Gender-Mainstreaming.

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Gender-Mainstreaming, die Dekonstruktion des biologischen Geschlechts bis zur Belanglosigkeit, als Gesellschaftsziel. Demnach hat das biologische Geschlecht, keinen Einfluss auf die Entwicklung der Persönlichkeit, die Identifikation des eigenen Geschlechts, die soziale und gesellschaftliche Stellung, als auch die Definition des Ichs.

Mann ist nicht Mann und Frau nicht Frau, weil sie als mänlich oder weiblich geboren wurden, sondern ausschließlich als Produkt der gesellschaftlichen und erzieherischen Formung. Somit hat niemand ein Geschlecht dadurch, das er ein biologisches hat, sondern erst und weil er es unabhängig davon, frei und selbst definiert.

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Das Ziel ist die gewünschte und absolute Gleichstellung aller, durch konsqente Verweigerung der Akzeptanz biologischer Entitäten. Man hätte annehmen können, das die mangelnde Kompatibilität zur biologischen Entitäten der Physionomie des Menschen ausreichend wären, diesen Gedanken als Absurdität zu entlarven, aber das Gegenteil geschah.

Der zwanghafte missionarische Eifer, der jedem Mainstream-Gedanken inne wohnt, zur Gleichstellung als wirtschaftliches Erfordernis der Produktivitätsoptimierung manifestierte sich in Staats- und Bildungsinstitutionen. Nach dem die Bundesregierung 1999 das Gender-Mainstreaming als Regierungsziel aufnahm und damit als Gesellschaftsziel definierte, gibt es heute kaum noch eine Universität, die etwas auf sich hält, die nicht über einen Lehrstuhl in Gender-Main-Studies verfügt. Es ist schon erstaunlich zu welchen Absurditäten der menschliche Geist sich versteigen kann.

Erstaunlich sind auch die Begründungen zum Gender-Mainstreaming. Zum einen sind es die Feministinnen, die sich das Thema auf ihre Fahne geschrieben haben. Vermisste doch der harte Kern den großen Durchbruch ihrer Kampagne. Es liegt die Vermutung nahe das nicht mehr eine erstrebenswerte Gleichberechtigung ihr Ziel war, sondern Revanchismus zum erlittenen Patriarchart, das Matriarchiart.

Zwar lässt sich das Matriarchat nicht mit Hilfe der Gender Theorie errichten, aber zumindest aus Sicht des Revanchismus lässt es sich durchaus als Teilerfolg verbuchen, zumindest die verhasste Männlichkeit vollkommen aufzulösen, da sie in dieser die Wurzel allen Übels vermutet wird. Es ist eine fragwürdige Begründung, das biologische Geschlecht vollkommen zu negieren, weil die Dominanz eines Geschlechts in der Vergangenheit als negativ empfunden wird. Ebenfalls die Wirtschaft hält die Gender Theorie für, in ihrem Sinne zielführend. Zerschlägt sie doch wirkungsvoll das traditionelle Familienbild und damit die Begründung des bisher sich noch verweigernden Anteils der Frauen, die sich der Einverleibung in den Produktionskreislauf aus Gründen der familiären Lebensgestaltung entzogen.

Letztendlich am fatalsten wird die Wissenschaft ihren Beitrag zum Gender-Mainstreaming beitragen. Psychologen und Soziologen, sehen sich vor einer einmaligen Möglichkeit und wissenschaftlichen Herausforderung.

Gilt es doch nunmehr nicht, den Menschen als gegeben zu betrachten und alles andere um ihn herum definieren zu müssen, kann jetzt der Mensch ganz neu erfunden und definiert werden.

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Ohne Geschlecht, ohne biologische Prägung, ohne sozialen Status per Geburt lässt sich eine Kompatibilität mit jeder gewünschten soziologischen Rahmenbedingung herstellen, ohne das der Mensch die bestimmende, sondern die bestimmte Maßgabe ist. Der uninorme Mensch als wissenschaftliches Ziel.

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Die Befürworter des Gender-Mainstreaming machen sich zur Erreichung ihrer kleinlichen persönlichen Vorstellungen, zu kritiklosen Helfern des großen politischen Projekts der Umgestaltung der Gesellschaft, in der nicht mehr die Umstände an den Menschen angepasst werden müssen, sondern der Mensch an die Umstände angepasst wird. Geboren wurde dieser Gedanke nicht aus den vorgeschobenen Gründen, die sich die Befürworter zu eigen machen sondern aus dem politischen Bewusstsein, das die Gesellschaften in der heutigen Form, die für die Zukunft gewünschten Maßgaben der Marktkonformität, nicht erfüllen können. Es ist die Individualität die eine umfassende Vereinfachung der Märkte, durch übergeordnet geltende Regelwerke verhindert. Sie gilt es zu überwinden und kein Weg ist wirkungsvoller als die Aberkennung der biologischen Identität und Individualität. Da hilft es auch nicht, dass diese Individualität später persönlich bestimmt werden könne, da bevor dieses möglich wird, die gesellschaftliche und erzieherische Prägung diese Vorgeben und wichtiger noch verhindern wird, was diese dann nicht zu umfassen hat.
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Diese Außerkraftsetzung evolutionärer Prinzipien zur Erreichung marktwirtschaftlicher Zielvorgaben, wird zwar im Grunde seitens der Urheber, der Politik verschwiegen. Dennoch ist nicht gewährleistet, dass dieses Projekt nicht den Unmut derer hervorruft, die ihre persönliche und biologische Identität nicht aufgeben möchten.

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Auch hier lassen die befürwortenden Minderheiten sich bereitwillig vor den Karren spannen. Sie werden als zu schützende Minderheiten geoutet und allgemeine Toleranz eingefordert. Jedem der diese Toleranz unreflektiert fordert, ist zuerst einmal zu attestieren, das er wohl nicht willig oder fähig war, einen im Grunde simplen Gedanken, unter die Oberfläche seines offensichtlich politischen Ziels zu folgen. Ohne die offensichtlich wirtschaftlichen Begründungen der geforderten Toleranz, entlarvt sich der Begriff der Toleranz schnell als Gegenteil des geforderten, da es das Gegenteil in seiner Bedeutung ist, was die Toleranz zu fordern scheint. Toleranz soll der politischen geführten Forderung nach, zu Gerechtigkeit und Sicherheit führen, doch diese sind Produkte der Intoleranz. Gerechtigkeit erwartet eine Gesellschaft aus Recht und ihr Recht ist definiert in Gesetzbüchern. Jeder Paragraph des Rechts und alle Gesetzbücher als Grundlage des Rechts, sind Bestimmungen dessen was die Politik nicht toleriert. Jedes Gesetz ist ein Verbot und droht mit Strafe, es ist das Sinnbild der Intoleranz.
Auch Sicherheit entsteht ausschließlich dadurch, das Rechte des einen eingeschränkt werden um die der andere zu schützen. Wer Toleranz fordert, meint im allgemeinen das Gegenteil dessen was er fordert und legitimiert die, die sehr wohl verstanden haben, zu was sie da in ihrem Sinne legitimiert werden, nämlich zur Beschränkung der Freiheit und der Verschärfung der Gesetze. Es ist wohl die Dummheit der überwiegende Masse, die den Mainstream so zielorientiert, im Sinne der Entscheidungsträger der Politik macht.
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Gender-Mainstream ist politisch gelenkter Populismus. Er entfaltet sich am wirkungsvollsten im Bildungsbürgertum, dessen Halbwissen nicht ausreich,t einen entlarvenden Blick auf Gesamtzusammenhänge zu erhaschen, aber genug intellektuellen Übermut generiert sich Themen anzunehmen, die geeignet sind den Anschein eines gewissen geistigen Potentials zu erwecken.

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Gender-Mainstreaming steht an seinem Anfang. Dennoch hinterlässt es bereits jetzt Spuren der Auflösung, in der biologischen Identität und damit der persönlichen Individualität von Menschen.
Es ist bereits möglich Neugeborene als „ohne Geschlecht” einzutragen und somit einem rechtsfreien Raum zu übergeben, der erst in Zukunft definiert werden wird. Ohne Not und obwohl ein biologisches Geschlecht eindeutig nachweisbar ist. Hier könnte sich die Büchse der Pandora über der Gesellschaft geöffnet haben.
Heinz Sauren
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(Büchse der Pandora:  http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCchse_der_Pandora )
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Hier weiterlesen: Gender-Mainstreaming/

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Gruß Hubert

Männer sollen Männer bleiben   2 comments

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Männer sollen Männer bleiben und sich nicht nach irgend jemands Wunsch „ummodeln“ lassen. Ganz am wenigsten wenn es Emanzen fordern. Die haben bei Männern überhaupt nichts zu fordern, wenn dann sollen sie es bei ihrem eigenen Geschlecht tun.

So funktioniert es schon mal nicht:
„Männer sollten tagsüber mit dem Staubsauger durchs Haus wedeln und abends den feurigen Liebhaber mimen.“

Hier ein Artikel eines Männerarztes.

Männer sind nicht beliebig veränderbar

In zahlreichen Artikeln und Büchern beschäftigen sich Autoren mit der „Neuen Rolle des Mannes in der Gesellschaft“. Dabei werden Szenarien dargestellt, wie schwangere Männer auf Titelblättern von Journalen posieren (News 23 09 2004) oder es wird überhaupt versucht zu erklären, warum Männer bald aussterben werden, frei nach dem Motto „Männer- das überflüssige Geschlecht“. (Steve Jones: der Mann – ein Irrtum der Natur? ISBN 3 49961961 X).
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Dass solche Behauptungen ganz einfach Unsinn sind, braucht nicht näher erläutert zu werden. Manche Autoren und Kolumnisten versuchen eben, durch Provokation die Verkaufszahlen ihrer Bücher zu steigern. Aber auch die Diskussion über eine „Neue Rolle des Mannes in der Gesellschaft“ ist eine Anmaßung, denn nicht die Gesellschaft bestimmt über die Rolle der Geschlechter, sondern die Evolution. Die Sozialisation hat hier zweifelsfrei ein gehöriges Wörtchen mit zu reden, die Rolle des Mannes als Erzeuger von Nachkommen und als Jäger wird sich deswegen aber kaum ändern. Auch in matriachalischen Kulturen hat der Mann die Frau penetriert.
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Es gibt nun mal 2 Geschlechter und das ist gut so. Sie sind durch jahrmillionenalte evolutionäre Entwicklung aufeinander abgestimmt und zwar in genialer Weise. Sie ergänzen sich optimal, konkurrenzieren sich aber nicht.

Doch das war nicht immer so! Wissenschafter haben herausgefunden, dass das Leben auf diesem Planeten ungefähr 3,3 Milliarden Jahre lang aus niedrig entwickelten Lebewesen bestanden hat, die sich nicht sexuell, sondern durch Zellteilung fortgepflanzt haben, was nichts anderes bedeutet, als dass immer wieder Klone von vorausgehenden Generationen geschaffen wurden. Das Ergebnis liegt auf der Hand: der Stillstand der Evolution!
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Warum es schließlich dazu gekommen ist, dass sich ein zweites, „männliches“ Geschlecht entwickelt hat, weiß niemand, es besteht aber kein Zweifel, dass diese Entwicklung einen Quantensprung für die Evolution bedeutet hat.

Der Umstand, dass neues Leben nur aus der Verschmelzung verschiedener Erbanlagen entstehen kann, war die Grundlage für die Entstehung von höherem Leben.

Aus diesen Darstellungen kann man aber ganz leicht erkennen, dass die Natur den Männern einen ganz klaren Auftrag gegeben hat: den Fortgang der Evolution zu beschleunigen, indem der Mann seine „selfish genes“ möglichst weit verbreitet.
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Selbstverständlich müssen wir Männer den Frauen neidlos zugestehen, die Urform des Lebens zu repräsentieren. Die Bibel irrt! – denn der Mann ist aus der Frau hervorgegangen und nicht umgekehrt, aber auch die Gesellschaft irrt, indem sie glaubt, die Rolle des Mannes immer wieder „neu“ definieren zu können.

Es ist das Testosteron, das den Mann zum Jäger macht!

Es dringt in die Zelle ein und sucht sich sofort das „Allerheiligste“, den Zellkern, den Sitz des Genoms. Dort dockt es – ohne den genetischen Code zu verändern – an und verändert lediglich die Genexpression, das heißt nicht das Genom wird verändert, sondern das, was es bewirkt.

Stellen Sie sich einen Jungen vor und vergleichen sie sein Erscheinungsbild vor und nach der Pubertät. Unter Testosteroneinfluss bleibt nichts wie es war, das Äußere, aber auch die Denkweise und die Psyche dieses jungen Mannes ist nun völlig verändert.
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Testosteron vermehrt den Muskel und vermindert das Fett, kräftigt den Knochen und schärft die Sinne, verursacht aggressive Verhaltensmuster und verändert die Denkweise. Männer fokusieren, experimentieren und lösen Probleme, sind schmerzunempfindlicher als die Frauen und auch ihre Sexualität unterscheidet sich ganz wesentlich von der der Frauen: Männer unterliegen keinem Zyklus und sind sexuell wesentlich aktiver als Frauen.
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Dass all diese Auswirkungen tatsächlich testosteronbedingt sind, hat man durch Versuche zweifelsfrei bewiesen: es gibt aufwändige Tierexperimente mit der Verabreichung unterschiedlicher Hormone, die beweisen, daß das Interesse an unterschiedlichem Spielzeug hormongesteuert ist. Unter Testosteron greifen Rhesusaffen zur elektrischen Eisenbahn, unter Östrogenen zur Puppe.
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Die Ansprüche der heutigen Gesellschaft, explizit der Frauen an die Männer hat jahrzehntelang zu Verunsicherung und Depression geführt. Männer sollten tagsüber mit dem Staubsauger durchs Haus wedeln und abends den feurigen Liebhaber mimen. Doch inzwischen gibt es gegenteilige Ambitionen, die ausgerechnet wieder von Frauen lanciert werden: wieder einmal soll der Mann „sterben“, diesmal aber nur der verweichlichte, angepasste Mann: „Stirb Susi!“ ist der Titel zum passenden Buch einer weiblichen Autorin, namens Wäis Kiani.

Als Mann und Autor dieser Kolumne muss ich aber von den Männern selbst mehr Mut einmahnen, „unsere“ Bedürfnisse zu artikulieren und auch zu leben. Lassen wir uns nicht verunsichern, denn die Gesellschaft hat nicht darüber zu befinden, wie wir zu sein haben. Wir sind von der Natur mit Talenten und Fähigkeiten ausgestattet worden, die die Menschheit weitergebracht haben und ihr viel Freude bereiten. Wir sollten es uns auch nicht nehmen lassen, unserer Freude am Leben dadurch Ausdruck zu verleihen, dass wir das sind, was wir sind: eben Männer!

 

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/der-mann/gedanken-zum-mannsein/

 

Gruß Hubert

Veröffentlicht 8. Dezember 2014 von hubwen in Medizin, Psychologie, Wissenschaft

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