Archiv für die Kategorie ‘Tierversuche

Hunde und Katzen leiden für Bayer & Co / PETA DE   Leave a comment

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Woher nimmt der Mensch die Berechtigung Tiere auf grausamste Weise zu quälen. Das ist reines Machtdenken und ohne jede Moral und Ethik.

Fordern Sie Bayer und Novartis dazu auf, die grausamen Versuche nicht länger zu unterstützen.

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Hunde und Katzen leiden für Bayer & Co / PETA D

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 17. September 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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Tier-Experimentatoren, die sich Forscher nennen wollen…   Leave a comment

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Tier-Experimentatoren sind die schlimmsten Verbrecher überhaupt. Wer zu so etwas fähig ist, dem traue ich alles Schlechte zu. Solche Verbrecher würden sich wirklich eine ewige Hölle verdienen.

Video auf Facebook:

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Und hier eine schöne Geschichte, die für die Kuh gut ausging.

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Gruß Hubert

Aachener Forscher lassen junge Ratten wochenlang hungern   Leave a comment

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Es ist einfach pervers und grausam und führt nicht mal zu Resultaten was diese so genannten Forscher in den geheimen Labors machen.

Von Ärzte gegen Tierversuche

„Was würde näherliegen, als die jugendlichen Patientinnen selbst mit bildgebenden Verfahren zu untersuchen? Dies würde zu relevanten Aussagen führen“, so Zietek abschließend.“

So werden Tiere an der RWTH gequält

Aachener Forscher lassen junge Ratten wochenlang hungern

01.08.2019

Eine Forschergruppe der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) macht seit Jahren Hungerversuche mit Ratten, vorgeblich, um die Magersucht weiblicher Teenager zu erforschen. Die Tiere erhalten so wenig Futter bis sie nach 3 Wochen nur noch die Hälfte des Gewichts ihrer normal gefütterten Artgenossen wiegen. Für den bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche ist es ethisch verwerflich und wissenschaftlich unsinnig, eine so komplexe Erkrankung wie die Anorexia nervosa im „Tiermodell“ nachstellen zu wollen und fordert den Stopp dieser Versuche.

Forscher der Abteilung Neuroanatomie und der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen geben jungen weiblichen Ratten nur 40 % der normalen Futtermenge, sodass sie innerhalb einer Woche 25% ihres Ausgangsgewichts abnehmen („akutes Hungern“). Danach wird dieses Gewicht 2 Wochen lang gehalten, indem die Tiere täglich gewogen und die Futterration angepasst wird („chronisches Hungern“). Dann werden die Tiere getötet. Am Ende wiegen die gehungerten Ratten nur halb so viel wie ihre normal gefütterten Artgenossen, die in dieser Zeit wachsen und an Gewicht zulegen. Für Dr. Tamara Zietek, Wissenschaftlerin beim Verein Ärzte gegen Tierversuche ist das eine entsetzliche Grausamkeit: „Das würde für einen 60 kg schweren Menschen bedeuten, er wiegt nur noch 30 kg.“

Die Versuche an insgesamt über 200 Ratten werden in mehreren Fachartikeln beschrieben. In zwei Veröffentlichungen aus dem Jahr 2018 versucht die Aachener Forschungsgruppe ein „Tiermodell“ für die Anorexie zu etablieren und daran längst bekanntes Wissen, nämlich, dass bei Magersucht-Patienten das Gehirn schrumpft, zu bestätigen. In einer anderen Arbeit aus 2016 wird die Beobachtung, dass es bei magersüchtigen Patienten zu einem Östrogen-Abfall und einer verminderten Gedächtnisleistung kommt, im Tierversuch bestätigt. „Es ist nicht nachzuvollziehen und ethisch nicht zu rechtfertigen, dass Tiere solchem Leid ausgesetzt werden, um ein Phänomen zu bestätigen, das beim Menschen bereits bekannt ist“, erklärt Dr. Zietek. Zudem ist der Versuchsaufbau fern jeder Realität. Magersüchtige essen phasenweise oft gar nichts. Ratten würden aber ohne Nahrung nach wenigen Tagen sterben, weswegen ein schlechter Kompromiss geschlossen wird, bei dem die Ratten gerade noch überleben. „Die Störungen im Essverhalten von Magersüchtigen sind so vielfältiger und individueller Natur, dass es überhaupt keinen sinnvollen Versuchsaufbau gibt, der repräsentativ für diese Erkrankung wäre“, weiß Zietek.

In der 2019 veröffentlichten Publikation sollen die Mechanismen der Hirnschrumpfung von chronisch gehungerten Ratten ergründet werden. Die Tiere werden erst akut, dann chronisch gehungert und einige Ratten werden danach wieder normal gefüttert. Es werden Magnetresonanz-Aufnahmen vom Gehirn gemacht und die Tiere getötet. „Was würde näherliegen, als die jugendlichen Patientinnen selbst mit bildgebenden Verfahren zu untersuchen? Dies würde zu relevanten Aussagen führen“, so Zietek abschließend.

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es zudem gelungen, mit modernen Zellsystemen eine „Anorexie in der Petrischale“ zu entwickeln, die im Gegensatz zu abstrusen und qualvollen Tierversuchen relevante Erkenntnisse für kranke Menschen liefern.

Der Ärzteverein fordert von der RWTH, die Hungerversuche sofort einzustellen und von der Genehmigungsbehörde LANUV in Recklinghausen, keine weiteren derartigen Tierversuche zu genehmigen.

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Aachener Forscher lassen junge Ratten wochenlang hungern

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. August 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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Eine Schande für die Menschlichkeit   Leave a comment

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Ich würde sogar sagen: eine Schande für die Menschheit – dass solch grausamer Umgang mit Tieren geduldet und aktzeptiert wird, wofür man als normal fühlender Mensch, der noch ein Herz hat, keine Worte findet. Jedem muss klar sein, dass Fleischverzehr dieses unausprechliche Leid fördert und erst möglich macht.

(c) Foto Daniela Böhm

Redebeitrag am 5.12.2015 bei der Weihnachtsmahnwache am Odeonsplatz in München

„Das habe ich nicht gewusst“, kann heute kaum noch jemand sagen, wenn es um das Milliardenfache Leiden der Tiere geht. Ob es die Massentierhaltung ist, die Überfischung der Meere, ob es Tierversuche sind, das Töten von Tieren für die Pelzindustrie und vieles, vieles mehr – in allen Medien wird über die Qualen der Tiere berichtet. Fast jeder findet es furchtbar, aber im Verhältnis zu ihrem immensen Leid, entschließen sich wenige Menschen, entscheidende Schritte zu tun und zu handeln.

Was der Mensch heutzutage den Tieren antut, kann mit keinerlei Argumenten mehr gerechtfertigt werden. Es gibt keine Rechtfertigung für Qual, Leid, Missbrauch und gewaltsamen Tod. Und es gibt keine Wiedergutmachung. Wiedergutmachung gibt es nur an den Lebenden.

Der Holocaust Vergleich ist umstritten, auch in der Tierrechtsbewegung. Das hat seinen guten Grund, denn die Gräueltaten der Nationalsozialisten sind unvergleichbar in ihrer abgrundtiefen und grausamen Verachtung gegenüber anderen Ethnien. Und ich schäme mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich höre, dass es in diesem Land nach wie vor Menschen gibt, die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben.

Aber, und ich sage das mit allem gebührenden Respekt und tiefstem Mitgefühl gegenüber den Opfern des Holocaust: Ich komme nicht umhin an KZs zu denken, wenn ich die Lastwagen mit den Schweinen und Rindern bei den Mahnwachen am Münchner Schlachthof einfahren sehe. Der Vergleich ist da – ob ich es will, oder nicht. Ihre Augen, wenn sie durch die Spalten der Transporter blicken, drücken Empfindungen aus, die genauso von uns Menschen Besitz ergreifen würden: Verzweiflung, Unverständnis, Panik, Verwirrung, furchtbare Angst vor diesem Grauen, das sie erwartet. Sie spüren es. Der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer, selbst ein Jude und Überlebender des Nationalsozialismus sagte einmal: „Für die Tiere ist jeder Mensch ein Nazi – für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.“

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(c) Foto Silke Huber
(c) Foto Silke Huber

Allein in Deutschland werden schätzungsweise jedes Jahr 50 Millionen Küken vergast oder geschreddert, weil sie männlich und dadurch für die Eierindustrie wertlos sind. (Quelle PETA.e.V. Stand Feb. 2015) Eines der vielen Verbrechen, das mit dem gnadenlosen Kapitalismus des Menschen und seinem vermeintlich unvermeidbarem Verzicht auf Fleisch gerechtfertigt wird. Ein Verbrechen bleibt aber ein Verbrechen, auch wenn die Schreie der Opfer nicht gehört werden und sie noch nicht als solche anerkannt sind.

Das Wort Mord an den Tieren nehmen all jene, die ihn billigen, natürlich nicht in den Mund. Das haben wir hierzulande der katholischen Kirche zu verdanken, die das fünfte Gebot ausschließlich auf den Menschen bezieht, und einem sogenannten Tierschutzgesetz, dem die wichtigste Grundlage fehlt: Das Recht auf Leben.

Und was ist das für ein Tierschutzgesetz, das zu oft nicht eingehalten wird, wie es die vielen Schlachthausskandale beweisen? Schlachthöfe sind nicht nur Orte des Todes, sondern auch des grauenvollsten Missbrauchs. Aus reiner Gier einer subventionierten und gnadenlosen Fleischindustrie, die mafiöse Strukturen und Verstrickungen aufweist, werden im Akkord Tiere geschlachtet, oft genug mangelnd oder fehlbetäubt und schon vorher misshandelt. Es werden mehr Tiere geschlachtet, als Nachfrage vorhanden ist, und ihre Leichenteile deshalb in alle Welt verschickt oder in riesigen Kühlhallen gelagert, um eines Tages zum Dumpingpreis auf den Markt geworfen zu werden. Es ist ein durch und durch krankes und perverses System.

Die Dunkelziffer der trächtig geschlachteten Kühe ist enorm hoch. Um mehr Geld zu bekommen, denn der Preis rechnet sich nach Gewicht, oder um sich die Untersuchung zu sparen, schicken Betriebe sehr oft ihre trächtigen, manchmal sogar hochträchtigen Kühe in den Tod. Das ungeborene Wesen muss die Todesangst und Verzweiflung und schließlich den Tod seiner Mutter miterleben, bevor es in ihrem Leib qualvoll erstickt. Eine halbe Stunde dauert dieses Ersticken. Es gibt ein Grauen, für das es keine Worte gibt – ein Grauen, das unbeschreibbar ist, fast möchte ich sagen, unvorstellbar. Aber es passiert hier, auch am Münchner Schlachthof, inmitten dieser Stadt, die sich Weltstadt mit Herz nennt.
Für viele Menschen ist ein Tier weit weniger wert als eine Sache.

Das neue Smartphone wird gehegt und gepflegt, wehe es fällt herunter und geht kaputt. Aber ein Tier? Das ist ja nur ein Tier – ein Nutztier. Dieser vom Mensch erfundene Begriff soll das Töten rechtfertigen und degradiert ein Lebewesen zu einem Gegenstand, den er gebrauchen kann. Nur dass Gegenstände oft genug besser behandelt werden als Tiere.
Das ist eine Schande für die Menschlichkeit.

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(c) Foto Silke Huber
(c) Foto Silke Huber
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Die Fleischindustrie tötet nicht nur Abermilliarden von Tieren, sondern unseren Planeten gleich mit dazu. Ein Kollateralschaden halt – wie im Krieg. Und wie im Krieg wird er wissentlich in Kauf genommen – von der Fleischindustrie und der Politik. Der Ruf nach artgerechter Tierhaltung ist nichts weiter als ein erbärmlicher Versuch, das Gewissen zu beruhigen – kein Bauer oder Fleischkonsument streichelt ein Tier zu Tode. Die sogenannte artgerechte Tierhaltung ist nichts anderes als eine artgerechte Gefangenschaft bis zum gewaltsamen Tod durch Menschenhand.

Es grenzt nicht nur an Irrsinn, sondern es ist Irrsinn: Auf der einen Seite gibt es unzählige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind – womit wiederum Zoos die Gefangenschaft von Tieren rechtfertigen – und andererseits werden bestimmte Tiere vom Menschen wie am Fließband produziert und durch die damit verbundene Futtermittelindustrie Lebensraum bedrohter Arten zerstört.
Kein Tierleid ist ethisch vertretbar. Es gibt gibt genügend Möglichkeiten, sich tierleidfrei warm zu halten und ausreichend tierleidfreie Nahrungsmittel. Diese Aufzählung lässt sich weiter fortsetzen, wenn es darum geht, Tiere nicht für den Menschen leiden zu lassen.
Denn das Leid der Tiere ist ein Fakt und jeder von uns hat die Macht und mittlerweile auch die Pflicht, etwas zu verändern. Das Sterben dieses Planeten, der unser aller Grundlage ist, ist ebenso ein Fakt – die Massentierhaltung, welche die Natur zerstört, unvorstellbare Ressourcen verbraucht und auch für den Hunger in den ärmeren Ländern verantwortlich ist, ist keine Einbildung von ein paar verrückten Veganern, sondern mittlerweile eine anerkannte Tatsache.

Jeder Einzelne von uns kann ein Licht für die Tiere sein, das die Dunkelheit erhellt. Jeder Einzelne trägt selbst die Verantwortung, nicht Politiker oder Konzerne. Und jeder Einzelne von uns entscheidet über Leben und Tod jener Mitbewohner dieses Planeten, die schon lange vor uns da waren und das gleiche naturgegebene Recht auf Leben haben wie wir Menschen.

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Eine Schande für die Menschlichkeit

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Gruß Hubert

“Wer bin ich und wenn ja, wie viele?”   4 comments

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Stellen Sie sich vor, eines Tages landen
fremde Wesen aus dem All auf unserem
Planeten. Wesen wie aus dem
Hollywood-Spielfilm Independence Day. Sie
sind unglaublich intelligent und dem Menschen
weit überlegen. Da nicht immer ein
todesmutiger US-Präsident im Kampfflugzeug
zur Verfügung steht und diesmal kein
verkanntes Genie die außerirdischen Computer
mit irdischen Viren lahmlegt, haben die
fremden Wesen die Menschheit in kürzester
Zeit besiegt und eingesperrt. Eine
beispiellose Terrorherrschaft beginnt. Die
Außerirdischen benutzen die Menschen zu
medizinischen Versuchen, fertigen Schuhe,
Autositze und Lampenschirme aus ihrer Haut,
verwerten ihre Haare, Knochen und Zähne.
Außerdem essen sie Menschen auf, besonders
die Kinder und Babys. Sie schmecken ihnen am
besten, denn sie sind so weich, und ihr
Fleisch ist so zart.

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Ein Mensch, den sie gerade für einen
medizinischen Versuch aus dem Kerker holen,
schreit die fremden Wesen an:

“Wie könnt ihr so etwas tun? Sehr ihr nicht,
dass wir Gefühle haben, dass ihr uns wehtut?
Wie könnt ihr unsere Kinder wegnehmen, um sie
zu töten und zu essen? Seht ihr nicht, wie
wir leiden? Merkt ihr denn nicht, wie
unvorstellbar grausam und barbarisch ihr
seid? Habt ihr denn überhaupt kein Mitleid
und keine Moral?”

Die Außerirdischen nicken.

“Ja, ja”, sagt einer von ihnen. “Es
mag schon
sein, dass wir ein bisschen grausam sind.
Aber seht ihr”, fährt er fort, “wir sind
euch
eben überlegen. Wir sind intelligenter als
ihr und vernünftiger, wir können lauter
Dinge, die ihr nicht könnt. Wir sind eine
viel höhere Spezies, ein Dasein auf einer
anderen Stufe. Und deshalb dürfen wir mit
Euch machen, was wir wollen. Verglichen mit
uns, ist euer Leben kaum etwas wert.
Außerdem, selbst wenn unser Verhalten nicht
ganz in Ordnung sein sollte – eines steht
trotzdem fest: Ihr schmeckt uns halt so
gut!”

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Quelle: „Wer bin ich – und wenn ja wie
viele?: Eine philosophische Reise“ von
Richard David Precht

Kapitel “Jenseits von Wurst und Käse – Dürfen
wir Tiere essen?”

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“Wer bin ich und wenn ja, wie viele?”

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Gruß Hubert

Tierversuche: Wann wird ein Verbrechen zum Verbrechen?   Leave a comment

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Für mich sind Tierversuche zweifelslohne ein Verbrechen, ohne wenn und aber. Es gibt KEINE Rechtfertigung dafür. Sie sind nicht sittlich zulässig wie die katholische Kirche behauptet. Aber diese Institution hat sowieso jede Legitimation verloren über Tiere etwas zu sagen. Ich erspare mir Gründe dafür zu nennen. Jede/r kann darüber mehr als genug im Netz finden – aber eigentlich ist es ja offenkundig, wenn jemand nicht blind oder kirchenhörig ist.

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„Aber die Wissenschaft“, fragte der Tote angstvoll, „habe ich ihr nicht gedient? Gehöre ich nicht zu den großen Geistern, auch wenn ich diese Taten beging?“
„Die großen Geister waren den Tieren Brüder und nicht Henker“, sagte der Engel.

In der Geschichte „Nachruhm“ von Manfred Kyber, geht es um einen Wissenschaftler, der sich nach dem Tod den Schreckenstaten seines Lebens stellen muss: den Verbrechen an den Tieren durch die Vivisektion. Kyber (†1933) schrieb bereits zu einer Zeit so eindringlich darüber, als das finstere Kapitel der Tierversuche zahlenmäßig noch nicht die erschreckenden Ausmaße der heutigen Zeit angenommen hatte und es keine Suchmaschine gab, die immer irgendwelche Antworten ausspuckte. Das Wissen, dass Tierversuche nicht nur eine Grausamkeit an wehrlosen und unschuldigen Geschöpfen bedeuten, sondern irreführend sind, weil sie nicht auf den Menschen übertragbar sind, steht vor allem jenen zur Verfügung, die immer noch an ihrer Berechtigung festhalten wollen: den „Koryphäen“ der Wissenschaft, den „großen Geistern“ oder solche, die es noch werden wollen und all jenen Forschern, die ihren Namen in den kalten Hallen des Ruhmes verewigen möchten. Es ist eine bittere und traurige Wahrheit, dass Tierversuche in wissenschaftlichen Kreisen immer noch anerkannt sind und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften unter Bezugnahme dieser einen wichtigen Meilenstein auf der Karriereleiter eines Wissenschaftlers bedeuten. Doch wenn der breiten Masse, den „einfachen“ Menschen aus dem Volk bereits das Wissen zur Verfügung steht, dass Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind, wie weitreichend haben dann erst recht Wissenschaftler und Forscher durch die heutige Technologie mit immensen Datenbanken darauf Zugriff?

Während die gesetzlich vorgeschriebene Zahl der Tierversuche abnimmt, weil es immer mehr alternative, tierversuchsfreie Testmethoden gibt, steigt die Zahl der Tierversuche in der Grundlagenforschung durch den Boom der Gentechnik. „Tiermodelle“ und „Tierexperimentelle Forschung“ nennt sich das. Hinter diesen beiden Wörtern verbergen sich derartige Gräueltaten an den Tieren, dass es jedem Menschen, der ein wenig Herz besitzt, die Sprache verschlägt und Kampfszenen aus dem Film „Herr der Ringe“ zu einer Banalität werden lässt, denn schließlich sind diese eine Fiktion. Was jedoch hinter den gut verriegelten Türen der Versuchslabore geschieht, ist keine Fiktion, sondern ein in der Realität stattfindender Horrorfilm, dem Tiere allein in Deutschland jedes Jahr millionenfach ausgesetzt sind.

Auf der Internet Datenbank von Ärzte gegen Tierversuche, einer Organisation, die unermüdlich für Aufklärung und ein Ende der Tierversuche kämpft, findet man ein Sammelsurium an grausamen, absonderlichen und absurden Aufzeichnungen der Grundlagenforschung; drei Beispiele seien hier nur genannt: Jungen Ratten wurde Alkohol in die Bauchhöhle injiziert, um zu dem Fazit zu gelangen, dass Alkohol für Kinder und Jugendliche nicht gut ist (1), Skorpione wurden über zwanzig Jahre (bis zum Jahre 2010) auf einer Platte festgetackert und in den Weltraum geschickt, um den Einfluss der Schwerkraft auf die Entwicklung der Tiere zu ergründen; zusätzlich wurden ihnen Elektroden in die Augen, Beine und ins Gehirn gestochen (2) und zur Erforschung der Wirkung von Pflanzenöstrogenen bei Osteoporose, wurden weiblichen Ratten die Eierstöcke entnommen, um die Menopause bei einer Frau zu simulieren, dann wurde ihnen das Schienbein durchsägt, wieder zusammengefügt und anschließend bekamen sie fünf Wochen lang Isoflavone aus Sojapflanzen oder Östrogene ins Futter gemischt. Zum Schluss wurden sie getötet, um die Knochenheilung zu beurteilen.(3)

Was sind das für Menschen, die Tiere derartig leiden lassen und quälen?

Die Verbrechen der europäischen Einwanderer an den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents wurden in dem Zeitraum, in dem sie begangen wurden, nicht als Verbrechen geahndet. Sie wurden vom Herrschaftsanspruch des „weißen“ Menschen gegenüber den „Wilden“ gerechtfertigt. Erst später wurden sie offiziell zu den Gräueltaten der Geschichte gezählt und die Opfer als solche anerkannt. Nur weil etwas zu einer gegebenen Zeit noch nicht von der Allgemeinheit oder einer Jurisdiktion als Verbrechen bezeichnet wird, bedeutet dies bei Weitem nicht, dass es sich nicht um ein solches handelt. Das deutsche Tierschutzgesetz “garantiert” Tieren einen weitgehenden Schutz – laut Gesetzestext sind sie Mitgeschöpfe. Mitgeschöpfe? Lässt man Mitgeschöpfe unter dem Deckmantel fragwürdiger Wissenschaft sinnlos foltern und töten?

Als im Jahre 2004 die einer Folter gleichkommenden Behandlungen in dem amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo bekannt wurden, ging ein Aufschrei durch die Welt und durch die Medien. Wieso bleibt dieser weitgehend aus, wenn doch bekannt ist, dass Abermillionen von Tieren auf dem Altar der Wissenschaft gefoltert und geopfert werden?
Und mit welcher Berechtigung? Zum Wohle der Menschheit, der „Rasse“ Mensch?

Wieso sollten Tiere für den Menschen leiden und sterben? Weil sie die „Wilden“ der heutigen Zeit sind, niedrige Kreaturen? Weil der Mensch „höher“ steht als das Tier, weil er die Krone der Schöpfung ist oder ein vernunftbegabtes Wesen? Mit Vernunft hat die tierexperimentelle Forschung herzlich wenig zu tun und die Unterschiede zu dem Wesen Tier, deren sich das Wesen Mensch so gerne rühmt, haben im Verlauf der Menschheitsgeschichte nicht nur Gutes hervorgebracht. Tiere haben keine Atomwaffen erfunden, sie foltern andere Tiere nicht oder züchten sie und halten sie in Gefängnissen.
Das Wesen Tier leidet genauso wie das Wesen Mensch, den vermeintlich gerechtfertigten Unterschied und die Begründung, warum sie leiden müssen, erhebt in diesem Fall allein der Mensch: Was und zu welchem Zeitpunkt ein Verbrechen ist, wird vom Menschen definiert.

Bereits in den zwanziger Jahren nannte Manfred Kyber Tierversuche eine „abendländische Kulturschande.“ Fast hundert Jahre sind seitdem vergangen und dieser Schandfleck der abendländischen Wissenschaft ist größer und größer geworden, seine Ausmaße ins Ungeheuerliche gewachsen. Hoffentlich dauert es nicht weitere hundert Jahre, bis Tierversuche vollständig abgeschafft werden.

Hoffentlich werden es immer mehr Ärzte und Wissenschaftler die sich für die Tiere einsetzen, damit dieses finstere Kapitel der Menschheitsgeschichte bald zu einem Ende kommt.
Und hoffentlich wird dieses Verbrechen an den Tieren schon bald als ein Verbrechen im juristischen Sinne definiert.

Nachfolgende Quellennachweise stammen aus der Broschüre von Ärzte gegen Tierversuche: „Winterschlaf hilft gegen Alzheimer und andere Absurditäten aus der Tierversuchsforschung“

(1)Stephan Röskam et.al.: Effects of neonatal and peripubertal ethanol treatment on varous aspects of adult rat behavior and brain anatomy. International Journal of Developmental Neuroscience 2009: 27, 249-256 Bremen
(2)Michael Schmäh et al.: Neurophysiological longterm recordings in space: experiments Scorpi and Scorpi-T. Gravitational and space biology bulletin : Publication of the Amerian Society for Gravitational and Space Biology 2005 : 18 (2), 95-96 Ulm
(3)S.Semisch et al.: Effects of isoflavones equol and genistein on bone quality in a rat osteopenia model. Phytotherapy Research 210: 24, 168-174 Göttingen

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Tierversuche: Wann wird ein Verbrechen zum Verbrechen?

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Gruß Hubert

Tierrechtsextremisten?   Leave a comment

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Daniela Böhm sagt:

„Doch wer oder was ist eigentlich extrem? Sind es diejenigen, die sich bedingungslos für die Rechte der Tiere einsetzen oder jene, die sie im extremen Maße verletzen?“

Subventionierter Tod und Tierrechtsextremisten

 

Veröffentlicht 15. Juni 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized