Archiv für die Kategorie ‘Tierversuche

Dieser Affenjunge wurde aus einem Tierversuchslabor gerettet   Leave a comment

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Tierversuche sind ein schreckliches Verbrechen das Tieren angetan wird. Sie sind an Niedertracht nicht zu toppen.

Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“

„Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.“

(Mahatma Gandhi)

Von Peta.de

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In den ersten fünf Wochen seines Lebens kannte Britches nichts als Isolation und Dunkelheit. Das Affenbaby war in einem Tierversuchslabor zur Welt gekommen, sogenannte Forscher entrissen Britches seiner Mutter direkt nach der Geburt. Was folgte, könnte aus einem Horrorfilm stammen: Experimentatoren nähten die Augen des kleinen Affenjungen zu und schnallten ein schweres Sonargerät auf seinen Kopf, das ein permanent kreischendes Geräusch aussandte. Dann sperrten sie Britches in einen kahlen Drahtkäfig.

Mutterseelenallein in diesem Käfig gefangen konnte sich das Affenbaby lediglich an einem traurigen „Mutterersatz“ festhalten – einem mit Stoff umwickelten Drahtgestell. Nahrung bekam Britches aus der Flasche. Kaum vorstellbar, was ein solcher Missbrauch mit einem neugeborenen Tierkind machen muss.

Das Leben von Britches begann im März 1985 in einem Labor der US-amerikanischen University of California, Riverside. Wäre es nach den Experimentatoren des Labors gegangen, hätte das Martyrium des kleinen Affen drei Jahre gedauert. Doch Britches hatte Glück.

Nach fünf grauenhaften Wochen voller Einsamkeit und Verzweiflung wurde er im April 1985 befreit – in einer illegalen Aktion von Mitgliedern der Animal Liberation Front. Gemeinsam mit Britches wurden hunderte weitere Tiere gerettet, darunter Katzen, denen ein Auge zugenäht worden war, Opossums mit verstümmelten Augen und halb verhungerte Kaninchen. [1-5]

Zum Zeitpunkt seiner Rettung war Britches in einem katastrophalen Zustand: Auf seinem Kopf befanden sich offene Wunden; seine Augenlider waren durch die dicken Fäden eingerissen und dauerhaft deformiert. Seine Muskeln waren unterentwickelt, er litt unter Krämpfen und unregelmäßigen Kreischanfällen. Ein Tierarzt, der Britches nach seiner Rettung untersuchte, sagte: „Es gibt schlichtweg keine Rechtfertigung für dieses schamlose, schmerzhafte Experiment.“

Britches wurde fürsorglich aufgepäppelt. Als er fünf Monate alt war, konnte er in eine Auffangstation gebracht werden, wo er in einem großen Außengehege mit anderen Affen spielen konnte. Eine Affendame adoptierte Britches und kümmerte sich um ihn, als sei er ihr leibliches Kind. Die Verbindung der beiden festigte sich und schnell zeigte sich, dass Britches genau das liebte, was die Experimentatoren ihm für immer verwehren wollten: Umarmungen und eine innige Mutter-Kind-Beziehung. Die Geschichte von Britches hat ein Happy End, denn trotz der Qualen in den ersten Lebenswochen konnte er noch 20 Jahre lang ein ziemlich normales Affenleben führen.

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Konsequenzen der Tierbefreiung

Als PETA die von den Tierbefreiern zur Verfügung gestellten Fotos, Videoaufnahmen und Dokumente veröffentlichte, folgte ein enormer öffentlicher Aufschrei. Acht von 17 weiteren geplanten Tierversuchen wurden eingestellt; zudem verbot die Einrichtung die Praxis, Affenbabys die Augen zuzunähen. Ein Ausbilder gab seine Arbeit auf und misshandelt seither keine Tiere mehr in Versuchen.

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (National Institutes of Health, NIH) führte eine achtmonatige Untersuchung des Tierpflegeprogramms in den Laboren der Universität durch und kam zu dem Schluss, dass es sich um „angemessene“ Tierpflege handele und keine Korrekturmaßnahmen erforderlich seien. [6] Konsequenzen für die Verantwortlichen blieben aus.

Die heutigen Zustände in Tierversuchslaboren

Obwohl sich die Geschichte von Britches vor mehr als 30 Jahren ereignete, werden auch heute noch Tiere überall auf der Welt auf grausamste Art in Tierversuchen misshandelt. Unsere Arbeit ist es, solche Fälle publik zu machen, die Bevölkerung aufzuklären und den Druck auf verantwortliche Einrichtungen und Behörden zu erhöhen. Britches hatte mehr Glück als die meisten Tiere, die in Versuchslaboren gefangen sind, denn in der Regel finden die Tiere dort einen leidvollen Tod. Die meisten Quälereien, denen Britches vor Jahrzehnten ausgesetzt war, werden Affen auch heute noch angetan. So werden an der US-amerikanischen University of California, Davis beispielsweise Experimente durchgeführt, bei denen Affenjunge ihren Müttern weggenommen und stressvollen Situationen ausgesetzt werden. Dank der jahrelangen intensiven Arbeit von PETA USA und ihren Partnerorganisationen wurden 2015 grausame Experimente beendet, bei denen Affenbabys ihren Müttern entrissen und brutalen Experimenten unterzogen wurden. Auch deutsche Wissenschaftler waren an diesen Versuchen beteiligt.

Tierversuchslabore sind heutzutage hermetisch abgeriegelt. Die Gräuel, die weltweit hinter Labormauern an Tieren verübt werden, sind jedoch nicht weniger entsetzlich als vor einigen Jahrzehnten – auch in Deutschland.

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Dieses Affenjunge wurde aus einem Tierversuchslabor gerettetDieses Affenjunge wurde aus einem Tierversuchslabor gerettet

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Als Arzt stelle ich die Frage, warum Herr Kreiter als Nichtarzt und Nichttierarzt überhaupt Operationen an Tieren durchführen darf. Wenn die Belastung für die Tiere so gering ist, wie Herr Kreiter (*) vorgibt, und wenn die Tiere nicht leiden, dann frage ich mich auch, warum Herr Kreiter die Versuche nicht an sich selbst durchführt und nachher selbst auswertet. Nur so wäre sichergestellt, dass er verwertbare Ergebnisse für den Menschen erhält. Das grundsätzliche Problem der Tierversuche besteht ja bekanntlich darin, dass sie meistens nicht auf den Menschen übertragbar sind. Dadurch werden Tierversuche zum reinen Glücksspiel. Die verheerenden Nebenwirkungen von im Tierversuch getesteten Medikamenten wie Contergan usw. beweisen dies eindeutig. Wo ist zumindest ein Resultat aus den über zehn Jahren dauernden Tierversuchen Kreiters, das wenigstens einem Menschen geholfen hat? Fehlanzeige! Ich verurteile als Arzt eine Wissenschaft, die Mitgeschöpfe quält und tötet, als moralische Bankrotterklärung. Wie schon Gandhi sagte: „Der Tierversuch ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“ Dr. Ernst W. Henrich, Staad (CH)
*) Kreiter macht Tierversuche an Affen in Bremen

https://www.fr.de/meinung/schwaerzeste-aller-schwarzen-verbrechen-11609055.html

Tierversuche: Das schwärzeste Verbrechen der Menschheit – gebilligt und gefördert durch unsere Regierung

Der 24. April ist der internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Obwohl jedes Jahr an diesem Tage weltweit Protestkundgebungen stattfinden, geht dieses verabscheuungswürdige Verbrechen der Menschheit an den Tieren unvermindert weiter. Die Zahl der Tierversuche hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland sogar mehr als verdoppelt und liegt heute bei mehr als 2,8 Millionen Tieren.
Quelle: Tierschutzpartei.de

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Wirklich moralisch ist nur der, der altes Leben rettet, dem er helfen kann, und der sich enthält, aller Kreatur, die lebt, unrecht zu tun.

Wer mit Tieren experimentiert, sollte sein Gewissen niemals beruhigen, dass er behauptet, dass diese Grausamkeiten einen lobenswerten Zweck hätten. (KI 51/12)

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.

Prof. Dr. Robert Spaemann
Philosoph. Institut der Universität München

Die absichtliche Verwandlung eines Lebewesens in ein Bündel von Leiden und stummer Verzweiflung ist ein Verbrechen – was sollte eigentlich sonst ein Verbrechen sein?

Dalai-Lama (1935-)
Oberhaupt des Lamaismus

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Gruß Hubert

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank – Ärzte gegen Tierversuche   Leave a comment

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Tierversuche sind an Niedertracht nicht zu toppen. Was sind solche „Forscher“ nur für Menschen. Statt Menschen sollte man sie Monster nennen.

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Von aerzte-gegen-tierversuche.de

Ratten alkoholsüchtig gemacht

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank

Mit unserer weltweit einzigartigen Datenbank dokumentieren wir seit 3 Jahrzehnten ausschnitthaft Tierversuche in Deutschland. Dabei werten wir Fachzeitschriften aus, in denen Tierexperimentatoren ihre Artikel publizieren. Im Jahr 2019 haben wir der Datenbank 117 neue Beschreibungen hinzugefügt. Insgesamt sind es jetzt fast 5.000 Einträge. Die Sammlung ist bei weitem nicht vollständig, bietet aber angesichts des vollständigen Mangels an offiziellen Informationen einen wichtigen Einblick in die Tierversuchspraxis in Deutschland.

Im Folgenden haben wir 10 „Highlights“ der aktuellen Neueinträge zusammengestellt, die wieder einmal belegen, wie grausam, unsinnig und widersprüchlich Tierversuche sind. Besonders absurd ist, wenn psychische Krankheiten des Menschen, die vielfältigste Ursachen haben, im „Tiermodell“ dargestellt werden sollen. Durch wochenlange Konfrontation mit einem aggressiven Artgenossen wird mal Depression, mal eine posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst. Mal entstehen aufgrund von Nahrungsentzug Depressionen, mal Magersucht.

Künstlich hervorgerufene posttraumatische Belastungsstörungen

In Ulm wollen Experimentatoren herausfinden, wie posttraumatische Belastungsstörungen und Herzerkrankungen, die beim Menschen oft zusammen auftreten, auf biochemischer Ebene zusammenhängen. Bei einigen Mäusen wird zunächst unter Narkose ein Herzfrequenzmessgerät in die Bauchhöhle einoperiert. Eine Maus wird 19 Tage lang zusammen mit einer durch Zuchtselektion aggressiven Maus gehalten, die sie ständig bekämpft und unterdrückt. Damit sich die Tiere nicht aneinander gewöhnen, wird die aggressive Maus nach 8 und 15 Tagen gegen einen neuen Aggressor ausgetauscht. Ab Tag 20 wird mit dem eingepflanzten Gerät die Herzfrequenz der Tiere gemessen. Einige Tage später werden sie nochmals mit einer Aggressor-Maus konfrontiert, die diesmal in einem Drahtkäfig sitzt. Langes Verweilen weit ab vom Käfig in den Ecken soll ein Zeichen für soziale Ängste sein.
Datenbank-ID: 5039

Depression durch chronischen Stress

In einer Doktorarbeit aus Göttingen zur Erlangung des Dr. phil. sollen Veränderungen im Gehirn bei schwerer Depression untersucht werden. Dazu wird jeweils ein Rattenmännchen in den Käfig eines überlegenen Männchens gesetzt. Dieses attackiert und verletzt den Eindringling und besiegt ihn. Unmittelbar nach dem Kampf wird das unterlegene Männchen in einen kleinen Drahtkäfig gesteckt und im Wohnkäfig des überlegenen Männchens untergebracht. Zwar ist er vor Verletzungen geschützt, muss aber den Sieger eine Stunde lang sehen, hören und riechen, was extremen Stress bedeutet. Dieses Stressprotokoll wird 5 Wochen lang täglich wiederholt. Nun gelten die unterlegenden Ratten als depressiv und bekommen das Antidepressivum Citalopram ins Trinkwasser, das seit 1989 am Menschen Anwendung findet und mittlerweile das am meisten verordnete Antidepressivum ist. Schließlich werden die Tiere geköpft, um ihr Gehirn zu untersuchen. Zum Erstaunen der Experimentatoren bewirkt das Medikament aber keine Reparatur des geschädigten Hirngewebes, sondern verursacht die gleichen krankhaften Veränderungen an der Hirnsubstanz wie der chronische Stress. Dies sei nicht erklärbar und erfordere weitere Studien.
Datenbank-ID: 4967

Depression durch Nahrungsentzug

Tiefe Hirnstimulation wird bereits erfolgreich bei Menschen mit therapieresistenter Depression eingesetzt. Unbekannt ist aber, welche Hirnregion stimuliert werden muss, um nachhaltige Verbesserungen der Symptome zu bekommen. In Lübeck wird ein bestimmter Bereich im Gehirn von Ratten mit künstlicher Depression stimuliert. Einzelhaltung und Futterentzug (85% des Normalgewichts) führen bei den Ratten zu Symptomen, die der menschlichen Depression ähneln. Das depressive Verhalten wird im forcierten Schwimmtest beurteilt. Wenn eine Ratte aufhört, in einem Wasserglas zu schwimmen und sich treiben lässt, gilt sie als depressiv. Über ein implantiertes Rohr im Schädel werden in das Gehirngewebe Elektroden eingeführt und Stromstöße abgegeben. Danach wird der Schwimmtest erneut für 5 Minuten durchgeführt. Schwimmt die Ratte jetzt länger, soll die Behandlung der Depression mit der Elektrostimulation gewirkt haben. Anschließend werden alle Ratten getötet.
Datenbank- ID: 5071

In einer Versuchsanordnung wird Nahrungsentzug bei Ratten als Modell für Depression verwendet, in einer anderen für Magersucht.

Magersucht bei Ratten

Aus Patientenstudien ist bekannt, dass das Gehirnvolumen bei Magersucht abnimmt. In einer Studie aus Aachen sollen die zugrundeliegenden Mechanismen an hungernden Ratten ergründet werden. Junge Ratten erhalten nur 40% der normalen Futterration, mit der Folge, dass sie innerhalb einer Woche 25% ihres Gewichts verlieren (akutes Hungern). Dann wird dieses Gewicht 2 Wochen gehalten, indem die Tiere täglich gewogen werden und die Futtermenge angepasst wird (chronisches Hungern). Am Ende wiegen die Ratten der Hungergruppe nur knapp halb so viel wie ihre gefütterten Artgenossen. Schließlich werden alle Tiere getötet.
Datenbank-ID: 5016

Menschen leben in einer besonders abwechslungsreichen Umwelt und sind vielfältigsten Einflüssen ausgesetzt, die die Entstehung von Stress und die damit in Verbindung gebrachten Krankheiten beeinflussen. Und jeder von uns reagiert anders darauf. Bei dieser Vielfalt möglicher Auslöser verwundert es, wie Forscher überhaupt auf die Idee kommen können, Stress im Tierversuch simulieren zu wollen. Doch sie lassen sich was einfallen:

8 Wochen Dauerstress

Aus Beobachtungen an Parkinson-Patienten weiß man, dass Stress zu einer Verschlimmerung der Symptome bei dieser Erkrankung führen kann. In einer Arbeit aus Tübingen werden transgene und nicht genveränderte Mäuse starkem Stressleiden ausgesetzt, um dieses bereits bekannte Phänomen an ihnen nachzustellen, und um die Mechanismen im Gehirn zu untersuchen. 8 Wochen werden die Tiere täglich folgenden 8 verschiedenen Arten von Stress in wechselnder Reihenfolge ausgesetzt: 1 Stunde in enger Röhre, 2 Stunden schiefer Käfig, 30 Minuten Konfrontation mit einer Ratte, 16 Stunden Wasserentzug, 16 Stunden Futterentzug, 12 Stunden Licht in der Nacht, 2 Tage vertauschter Licht-Dunkel-Zyklus. Es werden verschiedene Angst-Verhaltenstests gemacht und die Mäuse nach 8 Wochen getötet.
Datenbank-ID: 5020

Auch andere psychische Krankheiten wie Sucht werden routinemäßig im Tierversuch nachgeahmt.

Hier weiterlesen:

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank – Ärzte gegen Tierversuche

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Gruß Hubert

So viele Tiere wurden im Jahr 2018 in Tierversuchen missbraucht!   Leave a comment

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Tier erleiden Höllenqualen wegen unsinniger Tierversuche. Vor allem werden Mäuse, Ratten und Fische „verwendet“, weil sie bei den meisten Menschen einen weniger „emotionalen Wert“ haben.

Aus Peta.de

Auszug.

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Schon seit Jahren gibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor, bestrebt zu sein, die Anzahl der für Experimente herangezogenen Tiere zu senken. Das für den Tierschutz in Deutschland verantwortliche Ministerium schreibt sogar:

„Langfristiges Ziel: Tierversuche komplett ersetzen“ [1]

– doch sichtbar wurde diese Absicht leider noch nicht. Denn trotz der Vergabe von Fördermitteln im Bereich „Ersatz- und Ergänzungsmethoden“ wurden 2018 immer noch fast drei Millionen Tiere für „wissenschaftliche“ Zwecke missbraucht und zu großen Teilen auch getötet. Auf einen Rückgang der Zahl haben wir ein weiteres Jahr vergebens gewartet  – denn schon 2017 verzeichnete Deutschland das Leid von 2,8 Millionen sogenannten „Versuchstieren“. [2] Die genaue Betrachtung zeigt sogar einen leichten Anstieg der Zahlen: 2017 lag die Gesamtzahl der Tiere noch bei 2.807.297, im Jahr 2018 schon bei 2.825.066.

Die Zahl der missbrauchten Hunde und Katzen ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen: Fast 4.000 Hunde und über 750 Katzen fristeten 2018 ihr Dasein im Tierversuchslabor. Auch die Zahl der „verwendeten“ Primaten ist mit etwa 3.300 immer noch erschreckend hoch.
Mäuse, Ratten und Fische machen zusammengenommen mit über 2,5 Millionen unglaubliche 93 Prozent aller Tiere in Versuchen aus. Warum? Weil die Tiere günstig sind und zu großen Zahlen auf kleinstem Raum gehalten werden. Sie gelten als leicht zu ersetzen und haben für viele Menschen weniger „emotionalen Wert“ als andere Tiere. Auch bei ihnen sind die Zahlen gestiegen: 2018 wurden 140.000 Mäuse mehr „verwendet“ als im Vorjahr.

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So viele Tiere wurden im Jahr 2018 in Tierversuchen missbraucht!

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Mäuse gequält und getötet – all das nur für unsinnige „Beweise“!

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Wir wissen schon lange, dass Mäuse intelligent, liebevoll und hilfsbereit sind – dafür muss man sie keinen beängstigenden Versuchen aussetzen. Dennoch entschieden sich „Forscher“ des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München und des Weizmann -Instituts für Wissenschaften dazu, Mäuse zu quälen und zu töten – nur um zu zeigen, dass die Tiere eine eigene Persönlichkeit haben.

Die „Wissenschaftler“ setzten Mäuse in Wasserbehälter, aus denen sie nicht entkommen konnten, und sahen dabei zu, wie die verzweifelten Tiere nach einem Ausweg suchten. Sie schwammen so lange, bis sie sich irgendwann nur noch treiben ließen. Bei diesem weithin verrufenen Versuch handelt es sich um den sogenannten „Forced Swim Test“. Er soll angeblich dazu dienen, „Verzweiflung“ zu messen, doch es ist eher belegt, dass die Tiere durch das Treibenlassen einfach Energie sparen wollen.

Die „Forscher“ führten außerdem einen Test durch, bei dem eine Maus in den Käfig einer größeren und aggressiveren Maus gesteckt wird, die die kleinere Maus daraufhin wiederholt heftig angreift.
Insgesamt wurden 168 Mäuse in diesen Versuchen missbraucht, getötet und aufgeschnitten.

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Wen interessieren schon Mäuse und Ratten? / PETA

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All das wurde den Tieren angetan, um zu beweisen, was wir bereits wissen: dass Mäuse empfindsame Individuen mit ganz eigener Persönlichkeit und komplexen Emotionen sind. Wer sein Zuhause mit Mäusen als tierischen Begleitern teilt, wird bestätigen, dass die Tiere, ähnlich wie Hunde, auf Zuruf reagieren. Manchen Mäusen macht es Spaß, ihr Zuhause zu erkunden; andere sind schüchtern und sitzen lieber neben ihrem Menschen und essen ein paar Leckereien. Oft sind Mäuse wahre Problemlöser und arbeiten sich erfolgreich durch beispielsweise ein Labyrinth oder andere Spiele. Die meisten dieser Tiere sind sehr anhänglich und rollen sich gerne auf der Hand ihres Menschen oder auf seiner Schulter zum Schlafen ein. Viele Mäuse haben sogar ein Lieblingskuscheltier.

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Mäuse gequält und getötet – all das nur für unsinnige „Beweise“!

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Tierversuche: Verbrennung, Verstümmelung, Ermordung, Vergiftung, Erstickung / PETA

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Wie wir Menschen empfinden auch Tiere Schmerzen und Angst. Wie wir haben sie das Bedürfnis nach Freiheit; den Instinkt, ihr Leben und das ihrer Nachkommen zu schützen und nicht in einem kleinen Käfig in einem Versuchslabor eingesperrt zu sein.

Alle 11 Sekunden stirbt ein Tier in einem deutschen Versuchslabor

Betrachtet man ganz Europa, passiert dies sogar alle drei Sekunden.
In legalen „wissenschaftlichen Experimenten“ werden Tiere vergiftet, Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt, ihre Haut und Augen werden verätzt, sie werden massivem psychischen Stress ausgesetzt, absichtlich mit Krankheiten infiziert, ihr Gehirn wird beschädigt, sie werden gelähmt, verstümmelt, verstrahlt, verbrannt, vergast, zwangsgefüttert, bekommen Stromschläge und werden getötet.

All dies erleiden jährlich 3 Millionen Tiere alleine in Deutschland!

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Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren

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Gruß Hubert

Nie wieder Forced Swim Test beim Pharmariesen Bayer!   Leave a comment

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Es ist ein unwissenschaftlicher Test in dem Mäuse oder Ratten in einen Wasserbehälter geworfen werden und man beobachtet wie lange sie sich über Wasser halten können. Daraus wollen sogenannte Forscher Rückschlüsse auf Antidepressiva ziehen. Die Perversität mancher Menschen kennt keine Grenzen. Die Niedertracht solcher „Menschen“ ist unbeschreiblich.

Aus Peta.de

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Nach Gesprächen mit PETA USA hat sich Bayer – das fünftgrößte Pharmaunternehmen der Welt mit Hauptsitz in Deutschland – bereiterklärt, den Forced Swim Test nie wieder anzuwenden. Der letzte dokumentierte Einsatz des Tierversuchs durch Mitarbeiter des Unternehmens fand im Jahr 2006 statt. Bayers Entscheidung ist ein weiterer Meilenstein für unseren Einsatz gegen diesen grausamen und nutzlosen Versuch.

 

Stellen Sie sich vor, Sie müssten in einem Wasserbehälter gegen das Ertrinken ankämpfen

Der Forced Swim Test ist ein nahezu grotesker Versuch, in dem Kleintiere in einen ausgangslosen Wasserbehälter geworfen werden. Dann beobachtet man, wie lange sich die Tiere abstrampeln, um über Wasser zu bleiben. „Forscher“ wollen daraus Rückschlüsse auf die Wirkung von Antidepressiva ziehen.
(Achtung, Spoiler: Der Test sagt rein gar nichts über menschliche Depressionen aus – so eine Überraschung!).

Die Theorie, auf der das Experiment beruht, wurde bereits weitgehend widerlegt. Wissenschaftler von PETA USA überprüften veröffentlichte Studien und fanden heraus, dass selbst ein Münzwurf die Wirksamkeit eines Präparats zur Behandlung menschlicher Depressionen genauer vorhersagt.

Mehrere Pharmariesen wie Roche, Boehringer Ingelheim und Johnson & Johnson haben diesen Tierversuch nach der Kontaktaufnahme durch PETA bereits aus ihrer Unternehmenspolitik verbannt. Dazu gesellte sich außerdem Pfizer, das drittgrößte Pharmaunternehmen der Welt, nachdem sich über eine halbe Million PETA-Unterstützer über eine Petition an die Verantwortlichen gewandt hatten.

Danke, Bayer! Und jetzt überzeugen wir weitere Unternehmen, den grausamen Test zu verbannen!

Bristol-Myers Squibb und Eli Lilly weigern sich bisher, diesen Schritt zu gehen.
Kontaktieren Sie die beiden Firmen über unsere Petition und sagen Sie ihnen, dass der Forced Swim Test nicht nur grausam, sondern schlichtweg schlechte Wissenschaft ist.

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Forced Swim Test: Tiere zum Schwimmen gezwungen

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Nie wieder Forced Swim Test beim Pharmariesen Bayer!

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Gruß Hubert

Covance – der größte „Affenverbraucher“ Deutschlands   Leave a comment

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Es ist unsagbar grausam welche grausamen Tierversuche die Firma COVANCE mit diesen Affen macht. Es ist kaum zu glauben zu was Menschen fähig sind.

Von aerzte-gegen-tierversuche.de

Zwei Drittel aller Affenversuche Deutschlands werden in NRW durchgeführt. Im Jahr 2017 waren es 2.137 von insgesamt 3.525 Affen. Verantwortlich dafür ist vor allem die Firma Covance. Sie ist damit der größte „Affenverbraucher“ Deutschlands!

Covance Inc. ist eines der weltweit größten Auftragsforschungsinstitute mit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Filiale in Münster hat sich auf Fortpflanzungs-Giftigkeitstests an Affen spezialisiert. Schwangeren Affen werden Arzneimittel oder Chemikalien oft täglich mit einem Schlauch in den Magen gepumpt oder in die Blutbahn injiziert, um die Auswirkung auf ihren Nachwuchs zu beobachten. Die Folge können Totgeburten oder Missbildungen sein. Die Substanzen werden auch männlichen Affen verabreicht, um ihre Zeugungsfähigkeit zu testen. Solche Giftigkeitsprüfungen an unseren nächsten Verwandten sind ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich unsinnig, da die Ergebnisse nur etwas über die Reaktion der Affen aussagen, aber keine Vorhersage für den Menschen zulassen.

Der lange Leidensweg der Affen

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 3.525 Versuche an Affen durchgeführt, davon 87 an Halbaffen, 250 an Neuweltaffen (z.B. Weißbüscheläffchen) und 3.176 an Altweltaffen (z.B.  Langschwanzmakaken, Rhesusaffen, Paviane). 800 Affen wurden aus dem Vorjahr erneut eingesetzt, sodass 2.725 Tiere 2017 neu hinzukamen (1)

Rund 87% der Tiere stammen von außerhalb Europas (1). Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Langschwanzmakaken (Macaca fascicularis), auch Javaneraffen genannt. Hauptexporteure von Langschwanzmakaken sind China und Mauritius. Der Inselstaat verkauft jedes Jahr Tausende Affen an die Tierversuchsindustrie in den USA und Europa, auch Deutschland. Die Zuchtanstalt Noveprim auf Mauritius gehört zu 47 % der Firma Covance. Die Affen werden hier in strukturlosen Massenkäfigen gehalten und für den Verkauf vermehrt.

Für den Export bestimmte Affen werden in kleinen Kisten als Ladung in Passagierflugzeugen verschickt. Auf den Langstreckenflügen leiden die Tiere Hunger, Durst, Angst und Stress. Aufgrund der weltweiten Proteste von Tierschutzseite sind fast alle Fluggesellschaften aus dem grausamen Geschäft ausgestiegen. Nur Air France transportiert noch Affen, um die Tierversuchsindustrie mit Nachschub zu versorgen. Den offiziellen Angaben für 2017 zufolge musste der allergrößte Teil der Affen (2.811 Affen / 80%) für regulatorische Tests, d.h. Giftigkeitsprüfungen, leiden. (1) Es ist davon auszugehen, dass die meisten dieser Versuche bei Covance stattfanden.

Bilder des Grauens

Im Jahr 2003 brachte eine Undercover-Recherche den Organisationen BUAV und R&D die grausame Realität des Laboralltags bei Covance in Münster ans Tageslicht. Die in der ZDF-Sendung Frontal 21 ausgestrahlten Bilder zeigten schwer verhaltensgestörte Affen in winzigen Käfigen, qualvolle Giftigkeitsversuche und brutale Behandlung durch das Personal. Der öffentliche Aufschrei war gewaltig. Die Firma ging gerichtlich gegen die Veröffentlichung des Bildmaterials vor, musste sich letztendlich geschlagen geben, da das Gericht die Presse- und Meinungsfreiheit als höher einstufte als das Interesse des Konzerns. Ärzte gegen Tierversuche und andere Organisationen stellten Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, die allerdings trotz eindeutiger Belege im März 2004 eingestellt wurde.

Auch von Covance selbst in Fachzeitschriften veröffentliche Artikel belegen den tierquälerischen Umgang mit den sensiblen Primaten. Affen werden oft wochenlang einzeln in 60x60x90 cm kleinen Käfigen gehalten. Allein das ist für die bewegungsaktiven und sozialen Tiere eine Tortur. Affen, die in den Giftigkeitsprüfungen nicht durch das Gift sterben, werden getötet. Am Ende steht immer der Tod!

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Covance – der größte „Affenverbraucher“ Deutschlands

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Die Firma Covance in Münster ist ein Auftragslabor. Auftraggeber sind Chemie- und Pharmafirmen wie z.B. Pfizer, Merck, Hoffmann La Roche.

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Wie mag sich das wohl anfühlen? Das Bild sagt alles.

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Beim Reinstecken in eine ganz enge Röhre. Man kann sich gar nicht vorstellen welche Platzangst diese Affen da haben.

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Wie würde sich ein Mensch da fühlen?

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AirCruelty: Inside the Labs of Two of the Largest U.S. Primate Importers

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Gruß Hubert

 

Tierversuche am Max-Planck-Institut   Leave a comment

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Ivar Aune, ein Norweger, von der „Gesellschaft für Versuchstierkunde“, redet nur Schrott.

Ich sage lieber nichts zu so einem „Mensch“.

Heimliche Aufnahmen: Das Leid von Versuchstieren im Max-Planck-Institut – der stern TV-Talk

Tierversuchen am Max-Planck-Institut | Talk 1 von 2 | stern TV (10.09.2014)

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Video-Text.

Grünen-Politikerin bei stern TV: „Wir brauchen ein Tierschutzgesetz, das das Abwägen von Tierversuchen im Sinne der Tiere ermöglicht“
„Solche Bilder darf es nicht geben. Da läuft etwas falsch“, sagte Grünen-Politikerin Nicole Maisch live bei stern TV zu den Aufnahmen, die ein Tierschützer bei einem Undercover-Einsatz im Max-Planck-Institut gemacht hatte. „Wir haben Bilder gesehen, die dem Gesetz widersprechen“, sagte die Bundestagsabgeordnete zu den mit versteckter Kamera gefilmten Tierversuchen. Denn: Die Affen im Film seien nicht freiwillig auf den Versuchsstuhl gegangen – und das sei verboten.

Es gebe zwar strenge Auflagen für Tierversuche. Aber: „Es ist sehr, sehr schwierig, Tierversuche zu verbieten. Denn sie müssen als Behörde die Plausibilität prüfen, das heißt, ob der Tierversuch notwendig ist“, sagte Maisch – und forderte deshalb im Gespräch mit Steffen Hallaschka: „Wir müssen das Tierschutzgesetz ändern, wir brauchen ein Gesetz, das das echte Abwägen im Sinne der Tiere ermöglicht.“ Außerdem müssten Versuche mit Primaten enden. „Wir sind im 21. Jahrhundert. Da haben wir andere Möglichkeiten. Wir müssen die Köpfe nicht mehr aufsägen, um reinzusehen.“

Ganz anders beurteilte Ivar A. Aune von der Gesellschaft für Versuchstierkunde, GV SOLAS die Bilder: „Der Film zeigt nicht die volle Wahrheit.“ Denn, so Aune, in der Praxis, „werden die Affen so trainiert, dass sie sich langsam daran gewöhnen, in den Stuhl zu gehen.“ Und: „Es gibt Affen, die sehr daran interessiert sind, zu arbeiten.“ Aune gab dem Tierpfleger, der im Film zu sehen war, zudem eine Mitschuld an den aufgedeckten Missständen. Es hätte „keine fachmännische Behandlung der Tiere“ stattgefunden.

Erschütternde Bilder aus den Versuchslaboren

Anlass für das Streitgespräch im stern TV-Studio war ein Bericht über das Leid von Versuchstieren im Max-Planck-Institut in Tübingen. Ein Tierschützer hatte dort sechs Monate lang mit versteckter Kamera gedreht – und erschütternde Bilder mitgebracht. Zu sehen waren Affen mit offenen Wunden, Affen die sich erbrechen oder Anzeichen einer Traumatisierung zeigen – immer wieder wiederholten diese Tiere ein und dieselbe Bewegung.
Der 29-Jährige, der unerkannt bleiben möchte, hatte sich als Pfleger im Institut eingeschleust, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie die Tierversuche ablaufen: In Experimenten wird untersucht, wie die Wahrnehmung und das Gedächtnis in Gehirnen von Affen funktionieren. Deshalb haben viele Affen in dem Institut ein Implantat im Kopf – eine Halterung, um den Kopf bei Versuchen zu fixieren oder eine Kammer, über die ein Zugang zum Gehirn der Affen erfolgen kann.

„Die Wahrheit ist, das Tierversuche eben nicht harmlos und gering beeinträchtigend sind und die Tiere gut kooperieren, sondern die Wahrheit ist, dass die Tiere gebrochen werden, dass die Tiere gequält werden und dass die Tiere natürlich einen grausamen Tod in diesen Einrichtungen sterben“, sagt Friedrich Mülln von der Soko Tierschutz bei stern TV.

In Deutschland ist die Zahl der Versuchstiere seit 2003 deutlich angestiegen, von rund 2,1 auf über 3 Millionen. Einen großen Anteil an dem Anstieg hat die Grundlagenforschung.

 

 

Forced Swim Test: Schwimmen bis zum ertrinken   Leave a comment

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Was soll dieser unsinnige und grausame Tierversuch, schwimmen bis zum ertrinken, bringen, um Depression besser heilen zu können? Eine weitere Version menschlicher Perversität.

Von Peta.de

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Forced Swim Test: Tiere zum Schwimmen gezwungen

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Was ist der Forced Swim Test?

Der sogenannte „Forced Swim Test“ (erzwungener Schwimmtest) ist ein weit verbreiteter – jedoch völlig nutzloser – Tierversuch. Experimentatoren setzen Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hamster oder Rennmäuse in ein mit Wasser gefülltes Behältnis, aus dem sie nicht entkommen können. Die Tiere bekommen Panik und versuchen, an den Seiten des Behälters herauszuklettern. Manche tauchen sogar und suchen weiter unten nach einem Ausgang. Sie paddeln wie wild, um ihren Kopf irgendwie über Wasser zu halten. Irgendwann treiben sie nur noch.

Fordern Sie die Pharmakonzerne auf, keine wehrlosen Tiere mehr dem „Forced Swim Test“ auszusetzen!

Die Pharmakonzerne Bristol-Myers Squibb und Eli Lilly führen aktuell diesen völlig veralteten Schwimmtest durch. Fordern Sie die Unternehmen mit Ihrer Nachricht dazu auf, die grausamen und nutzlosen Versuche nie wieder durchzuführen oder zu finanzieren.

Wissenschaftler kritisieren den Forced Swim Test

Dieser Test wird auf die eine oder andere Art schon mindestens seit den 50er-Jahren durchgeführt. Damals hatte ein berüchtigter Experimentator der Johns Hopkins University, Curt Richter, Ratten gezwungen, in Wasserzylindern zu schwimmen, bis sie ertranken. Populär gemacht hat den Versuch 1977 Roger Porsolt, der ihn den „Verhaltenstest über Hoffnungslosigkeit“ nannte. Porsolt fand heraus, dass Ratten, denen man Antidepressiva für den Menschen verabreicht hatte, länger um ihr Überleben kämpften und schwammen als andere Ratten. Er schloss daraus, dass sich Tiere, die nur über einen kürzeren Zeitraum schwammen, in einem Stadium der „Hoffnungslosigkeit“ befänden. Andere Wissenschaftler haben den Versuch jedoch stark kritisiert. Sie sehen in dem hilflosen Treibenlassen kein Anzeichen für Hoffnungslosigkeit, sondern einen positiven Lerneffekt, ein Einsparen verfügbarer Energie und die Anpassung an eine neue Umgebung.

Forced Swim Tests werden immer noch durchgeführt

Auch heute, 40 Jahre später, werden Tiere in Universitäts- und Pharmalaboren weiterhin unter Medikamenteneinfluss gesetzt und in Wasserzylinder geworfen, nur damit Experimentatoren verzeichnen können, wie lange sie gegen das Ertrinken ankämpfen. Doch immer mehr Unternehmen sprechen sich gegen den Forced Swim Test aus.

Keine verlässliche Vorhersage

Der Forced Swim Test kann nicht verlässlich vorhersagen, ob ein Medikament als Antidepressivum beim Menschen funktioniert. Er generiert positive Ergebnisse bei Präparaten, die bei Menschen nicht als Antidepressiva gelten (z. B. Koffein), und negative bei als Antidepressiva zugelassenen Wirkstoffen. Und was noch entscheidender ist: Wirkstoffe, die beim Menschen funktionieren könnten, werden möglicherweise ausgeschlossen.

Um es kurz zu machen: Der Forced Swim Test ist schlichtweg schlechte Wissenschaft. Mit diesen Versuchen werden Tiere in Panik versetzt, und die Entwicklung neuer, effektiver Behandlungsmethoden wird verzögert.

Was Sie tun können

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und helfen Sie uns, den grausamen „Forced Swim Test“ zu stoppen.

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Forced Swim Test: Schwimmen bis zum ertrinken

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Gruß Hubert