Archiv für die Kategorie ‘Tierversuche

Ein Arzt ohne Tierversuche   Leave a comment

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Ich sage zu dem Video nicht viel, da Leute, die in der Materie drin sind sowieso schon viel wissen und viele andere sind überzeugt, dass es die Tierversuche braucht, weil sie glauben, dass es ihrer Gesundheit dient und viele davon es auch noch gleichgültig ist, dass Tiere dafür gefoltert (nichts anderes ist es) werden.

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Ein Arzt ohne Tierversuche – Dr. med. Andreas Ganz

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Hier sieht man wie die Leute ticken und denken. Tierleid interessiert sie nicht.

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Aus der Braunschweiger Zeitung.

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Tierversuche Dritte Wahl – Schreie hinter Glas

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„In der Welt läuft soviel schief, weil die Dummen immer so sicher sind und die Gescheiten immer Zweifel haben.”
Bertrand Russel

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Hier noch einige Zitate von Tierfreund Wolfgang.

Einige Zitate zu Tierversuchen:

„Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“
(Mahatma Gandhi)

„Der Mensch ist keine 70-Kilogramm-Ratte“
(Prof. Dr. Thomas Hartung)

„Egal, ob Sie mit Mäusen, Hunden oder Affen experimentieren, die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen ist nicht gegeben.“
(Dr. Dr. Christopher Anderegg (ehemaliger Tierexperimentator)

„99,7 % der Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar.“
(Prof. Dr. Tony Lindl)

„Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen, der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten.“
(George Bernard Shaw, Nobelpreisträger)

„Tierversuche dienen in erster Linie dazu, „wissenschaftliche“ Arbeiten zur Förderung der eigenen Karriere skrupellos zu generieren und um Steuergelder als Forschungsgelder von strohdummen Politikern zu erhalten, die denken, dass Tierversuche notwendig seien.“
(Dr. Ernst Walter Henrich)

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 16. September 2017 von hubwen in Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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OLG Wien erlässt Verfügung gegen Menschenversuchssager   Leave a comment

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Mich wundert es nicht, dass es so bösartige Tierexperimentatoren gibt, die unsagbares Leid über unschuldige Tiere bringen, wenn ich mir ansehe wie es auf der Welt ausschaut. Oder auch was in der Menschheitsgeschichte schon alles geschehen ist. Es macht sich ja alles der Mensch selbst, außer bei Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Überschwemmungen (und da spielt der Mensch durch den von ihm verursachten Klimawandel eine große Rolle), weiters Vulkanausbrüche, Krankheiten (auch da ist der Mensch oft nicht unschuldig durch seinen Lebensstil). Was ich damit sagen will – es gibt nicht nur bösartige Tierexperimentatoren, sondern überhaupt viele böse Menschen. Wenn die große Mehrheit der Menschen gute Menschen wären, würde es ja anders ausehen auf der Welt. Bestimmt sind die nicht das Ebenbild eines imaginären Gottes oder höchsten Instanz.

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Hier ein Artikel von Dr. Martin Balluch

Als brave BürgerInnen sollen wir uns an das Gesetz halten und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht (außer PolizeibeamtInnen, die, wie wir gesehen haben, wenn sie sich als Dorfdeppen ausgeben, nicht wegen Amtsmissbrauch belangt werden können). Wer glaubt, Gesetze sind so eindeutig verfasst, dass man sich leicht daran halten kann, wird durch zahlreiche Prozessverläufe eines Besseren belehrt. Wie oft wird denn ein Urteil erlassen und in der Berufung aufgehoben, und vielleicht in der nächsten Instanz wieder korrigiert? Wenn sich schon gelernte JuristInnen derart uneinig sind, wie sollen wir BürgerInnen dann das Gesetz richtig verstehen und anwenden? Faktum bleibt, dass viele Gesetze einen großen Handlungsspielraum in ihrer Anwendung lassen, insbesondere wenn es um Meinungsfreiheit geht, wie im vorliegenden Fall.

Wenn RichterInnen z.B. ideologisch gegen Tierschutz eingestellt sind, werden sie die Meinungsäußerung von TierschützerInnen wesentlich kritischer bewerten, als wenn sie für Tierschutz Verständnis haben. Die Ideologie der Gerichte ist also für die Rechtssprechung leider sehr bestimmend. SLAPPs, also Zivilklagen mit dem politischen Ziel kritische Stimmen zu erdrücken, leben davon. Sie hoffen auf ideologische Urteile. Das bedeutet übrigens auch, dass selbst die heutigen Gesetze von einer autoritären Staatsregierung mit entsprechend besetzter Richterschaft (siehe Polens Versuche die Gerichte mit genehmen Personen zu besetzen) sehr restriktiv ausgelegt werden  und zu totaler Meinungseinschränkung führen könnten.

Tierexperimentator Michael Hess führt Tierversuche an Puten durch, bei denen diese Tiere schwer leiden. Ich habe diese Tierversuche kritisiert und wurde dafür von Hess geklagt. Die ursprüngliche Kritik von mir wurde in erster Instanz als unrechtmäßig verboten und in zweiter Instanz wiederum erlaubt. Hess versucht nun beim Obersten Gerichtshof einen eigentlich nicht zulässigen Rekurs einzubringen. Meine Berufung des ersten Urteils habe ich veröffentlicht. Diesen Text hat Hess ebenfalls eingeklagt. In diesem zweiten Verfahren wurde mir, umgekehrt, in erster Instanz Recht gegeben. Und jetzt hat das Wiener Oberlandesgericht dieses Urteil aufgehoben und umgedreht. Was ich dort geschrieben habe, darf ich bis auf Weiteres also nicht mehr sagen. Allerdings ist ein Rekurs an den Obersten Gerichtshof zugelassen, den ich auch einbringen werde.

In diesem jetzigen Urteil geht es um einen Vergleich, den ich gezogen habe, zwischen der ethischen Rechtfertigung von medizinischen Versuchen an Menschen, die nicht freiwillig Opfer dieser Versuche werden, und an Tierversuchen heute. Das Erstgericht war noch der Ansicht, das ist zulässig. Das Zweitgericht meint dagegen, normale LeserInnen würden übersehen, dass es um einen Vergleich der Rechtfertigungen der beiden Versuche geht, sondern meinen, es geht um einen Vergleich der Versuche selbst. Und den zu ziehen sei zwar nicht faktisch falsch, aber ein Wertungsexzess, der verboten ist. Hier das Urteil in den entscheidenen Passagen:

Den Richterspruch können Leser im folgenden Link nachlesen (es sind Bilddateien – .jpg)

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OLG Wien erlässt Verfügung gegen Menschenversuchssager

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Gruß Hubert

 

Illegale Tierversuche in Münster kein Einzelfall   Leave a comment

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Es ist unglaublich welche Tierquälereien in Deutschland illegal ablaufen und meist noch, wenn es zur Anzeige gebracht wird, widerwillig der Sache nachgegangen wird. Aber in den allermeisten Fällen werden diese Verbrechen als Kavaliersdelikt abgetan. Wie kann es sein, dass 13.000 Tiere illegal bei Tierversuchen zum Opfer fallen? Es ist nicht möglich, dass da Behörden nichts davon wissen würden. Solche Leute kann ich nur als Verbrecher bezeichnen. Aber man will der Tierversuchslobby ihre Geschäfte nicht vermiesen. Einfach nur SKANDALÖS! Das ist auch eine Schande für einen Rechtsstaat.

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Hier dazu von Ärzte gegen Tierversuche

„Erschütternde Skrupellosigkeit“

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An der Universität Münster wurde ein illegales Mäuselabor entdeckt und Strafanzeige gegen drei Verantwortliche gestellt. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche befürchtet, dass das Vergehen wie in vorangegangenen Fällen wieder nur als Kavaliersdelikt abgehandelt wird. Zudem spricht der Ärzteverein bei den bekannt gewordenen Fällen wie jetzt in Münster und unlängst in Jena und Bad Nauheim von „lediglich der Spitze des Eisbergs“.

An der Medizinischen Fakultät der Universität Münster führte ein anonymer Hinweis die Behörden zu einem illegalen Labor in einem Keller. Dort waren offensichtlich über Jahre Tierversuche ohne Genehmigung durchgeführt worden. Das Veterinäramt geht davon aus, dass die Mäuse über längere Zeit unter erheblichen Schmerzen gelitten haben. Wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz stellte die Stadt Münster Strafanzeige gegen drei Mitarbeiter.

Von „erschütternder Skrupellosigkeit“ spricht Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende des Vereins Ärzte gegen Tierversuche im neuesten Fall von illegalen Tierversuchen und geht von einer Dunkelziffer aus. „Nur dank Whistleblowern oder engagierten Behördenvertretern kommen solche Praktiken ans Licht des Tages.“ In den letzten Jahren machten zwei andere Fälle Schlagzeilen:

Am zur hessischen Kerkhoff-Klinik gehörenden Franz-Groendel-Institut in Bad Nauheim wurde jahrelang systematisch gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte zwei Jahre lang Beweise zusammengetragen und der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Vier Forscher hatten wiederholt besonders grausame Tierversuche durchgeführt, die von den Behörden explizit untersagt worden waren. So wurden Mäuse einer radioaktiven Strahlung ausgesetzt und an sieben aufeinanderfolgenden Tagen je 150 Minuten auf dem Rücken liegend fixiert, um Herzschäden durch Stress hervorzurufen. Trotz klarer Beweislage stellte die Staatsanwaltschaft Gießen das Verfahren Ende 2014 gegen eine Geldstrafe von 72.000 Euro ein, d.h. die Täter wurden nicht verurteilt und sind weiterhin in der Forschung tätig.

Im Mai 2016 sollen auch am Leibnitz-Institut für Altersforschung Jena nicht genehmigte Tierversuche durchgeführt worden sein, denen etwa 13.000 Tiere zum Opfer gefallen sein sollen. Das Landesamt für Verbraucherschutz Thüringen stellte Strafanzeige gegen vier Mitarbeiter. Obwohl die staatsanwaltlichen Ermittlungen auch ein Jahr später noch laufen, sind die Tierversuche wieder aufgenommen worden.

„Die rechtlichen Bestimmungen im Bereich Tierversuche sind ohnehin viel zu lasch“, moniert Gericke. So muss jeder formal korrekt gestellte Antrag von den Behörden genehmigt werden. „Nicht einmal eine ethische Abwägung zwischen dem Leid der Tiere und dem postulierten Nutzen des Versuchs wie von der EU gefordert, wird deutschen Behörden zugestanden.“ Die Tierärztin befürchtet, dass der Fall in Münster auch wieder als Bagatelle abgetan wird. „Wenn so ein skandalöser Tierschutzverstoß aufgedeckt wird, ist eine konsequente Verfolgung durch den Staat das Mindeste, was man erwarten kann.“

Weitere Infos:

Tiere in Hessen rechtswidrig zu Tode geforscht >>

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Illegale Tierversuche in Münster kein Einzelfall

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Juli 2017 von hubwen in Tierversuche, Uncategorized

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