Archiv für August 2017

Mit Hakenkreuz gegen Faschistenbeil   Leave a comment

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Hier wieder mal ein Ausflug in die Geschichte. 70 Jahre sind ja nicht so viel historisch gesehen. In Südtirol gab es bei der Option (ab 1939) nur die Wahl zwischen Faschismus oder Nazismus. Hier ein Auszug aus der Südtiroler Geschichte.

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Aus salto.bz/de

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Bild von salto.bz/de

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Mit Hakenkreuz gegen Faschistenbeil

Welche Rolle spielte das Schützenwesen während der NS-Zeit in Südtirol? Eine Spurensuche in zwei Teilen. Teil 2: “Endsieg” und überdauernde Kriegsabzeichen.

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Mit Hakenkreuz gegen Faschistenbeil

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Hier noch ein Kommentar  über den angeblichen Universitätsprofessor Reinhard Olt.

Danke, Lisa Maria, für diesen Artikel! Das Buch von Reinhard Olt, auf das Elmar Thaler verweist, ist wohl kaum als Historiker-Literatur zu behandeln. Ich habe es zwar nicht gelesen, wer den Herrn aber kennt, kann sich schon denken, in welche Richtung das geht. Olt, der inzwischen für dubiose rechtspopulistische Internetportale schreibt, ist übrigens kein Universitätsprofessor, auch wenn er vom Schützenbund gerne als solcher bezeichnet wird, sondern ein pensionierter Journalist.

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Gruß Hubert

 

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Österreichische Behörden raten, Ziegen und Schafe nicht an Muslime zu verkaufen   Leave a comment

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Dazu kann ich diesen Behörden nur mein höchstes Lob aussprechen und BRAVO sagen. Bei mir stehen Tiere und Tierleid VOR Religion und Tradition.

Wer das rechts nennen will soll es tun, es ist mir absolut wurscht! Warum sollen wegen Muslimen Tiere auf so grausame Weise umgebracht werden?? Nebenbei ist es ein Schmarrn, dass Tiere restlos ausbluten, aber da fehlt die Intelligenz das zu verstehen.

Hier ein Bericht aus derwesten.de

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Zum muslimischen Opferfest werden traditionell Schafe oder Ziegen geschlachtet.
Foto: imago stock&people / imago/Depo Photos
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Für Muslime weltweit steht das Opferfest kurz bevor

Traditionell wird zu den Feiertagen ein Schaf oder eine Ziege geschlachtet

In Österreich haben die Behörden nun Warnungen an Landwirte ausgesprochen

 

Graz.  Dieses Schreiben der österreichischen Behörden hat es in sich! Darin wird davor gewarnt, kleine Wiederkäuer an Personen zu verkaufen, wenn der Verdacht bestehe, dass das Tier geschächtet werden könnte, berichtet der österreichische „Standard“. Ein Bio-Bauer hatte sich verwundert und verärgert an die Zeitung gewandt, weil er das Schreiben als einen „Verkauft nicht an Muslime“-Aufruf auffasste.

In dem Brief machten die Behörden Schaf- und Ziegenhalter darauf aufmerksam, dass Muslime in Kürze das Opferfest feierten. In diesem Jahr fällt das höchste muslimische Fest auf die Zeit vom 31. August bis 4. September. Traditionell wird zu diesem Anlass ein Tier geschlachtet. Es sei üblich, „zu opfern und rituell, das heißt ohne vorangehende Betäubung, zu schlachten“, zitiert „der Standard“ aus dem Brief an die Landwirte.

Bei wem ist Verdacht angebracht?

Das Schächten ist in Österreich – wie auch in Deutschland – grundsätzlich nicht erlaubt. Nur Betrieben mit Sondererlaubnis ist es gestattet. Die Landwirte sollten deshalb keine kleinen Wiederkäuer an Personen verkaufen, „wenn der Verdacht besteht, dass diese Tiere geschächtet werden“, zitiert „der Standard“ weiter.

„Bei welchem Menschen besteht der Verdacht, dass sie Gesetze nicht einhalten? Bei Menschen mit dunkler Hautfarbe? Bei Menschen mit ausländischem Akzent?“, wollte der Bio-Bauer, der das Schreiben an die Journalisten weitergeleitet hatte, wissen.

Behörden haben keine Antworten auf Nachfrage

Ausgereifte Antworten erhielten auch die „der Standard“-Journalisten auf Nachfrage bei den Behörden nicht. Niemand wolle so recht verantwortlich für den Brief sein. Auf welcher Rechtsgrundlage der Brief erstellt und verschickt wurde, sei unklar, berichtet die Tageszeitung online.

Im vergangenen Jahr hatte es dem Bericht zufolge allein im österreichischen Bezirk Weiz 79 illegale Schächtungen gegeben. In der gesamten Steiermark gebe es nur zwei Betriebe mit Ausnahmegenehmigungen. (jkali)

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Mehr zum Thema:

Kommentar: Warum ein Gruß zum Fastenbrechen kein Skandal sein darf

Lidl bietet im Ramadan „Zauber des Orients“-Börek mit Schweinefett an und kassiert Shitstorm

Syrienkrieg: Muslime feiern Ramadan zwischen Trümmern

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Österreichische Behörden raten, Ziegen und Schafe nicht an Muslime zu verkaufen

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Gruß Hubert

Einiges von den Toten Hosen   Leave a comment

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Die Toten Hosen // Wannsee [Offizielles Musikvideo]

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Die Toten Hosen // Nur zu Besuch [Offizielles Musikvideo]

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 29. August 2017 von hubwen in Musik, Uncategorized

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Die Mercers: Diese Milliardärs-Familie will Trump-Gegner bekämpfen   Leave a comment

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Bei Politikern muss man immer wissen woher das Geld kommt, daher ist Transparenz so wichtig. Denn jeder Geldgeber will auch wieder was zurück haben. Also werden Politiker für ihre Stimmabgaben gezahlt.

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Die Familie Mercer hat Trump aktiv im Wahlkampf unterstützt. (Bild: AP Photo/Charles Rex Arbogast)
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Mehrere Millionen Dollar hat die Mercer-Familie bereits in die Unterstützung Donald Trumps investiert. Über die Milliardäre selbst ist jedoch nur wenig bekannt.

Robert Mercer lebt zurückgezogen und gilt als äußerst wortkarg. Dabei hätte er sicherlich einiges zu erzählen: Der 71-Jährige ist erfolgreicher Hedgefonds-Manager, seine Familie gehört zu den reichsten in den USA. Und kaum ein anderer Multimilliardär nutzt sein Vermögen so nachdrücklich, um politische Ziele zu verfolgen.

Lesen Sie auch: Trump zieht erneut gegen “unehrliche” Medien zu Felde

Wie im Februar bekannt wurde, ist die Mercer-Familie Miteigentümer des rechtspopulistischen Nachrichtenportals „Breitbart News“. Nachdem Robert Mercer 2011 Steve Bannon kennenlernte, steckte er laut „Süddeutsche Zeitung“ zehn Millionen Dollar in die Entwicklung des rechten Medienimperiums.

Der jüngst ausgeschiedene Trump-Chefstratege und nun erneute „Breitbart“-Redaktionsleiter Bannon wurde schnell zum engen Vertrauten und politischen Berater der Mercer-Familie. Vor allem Robert Mercers Tochter Rebekah gilt als Fan von „Breitbart News“. Laut den Recherchen der „Süddeutschen“ soll sie es gewesen sein, die Donald Trump dazu brachte, Bannon ins Weiße Haus zu holen – quasi als Gegenleistung für Spenden in zweistelliger Millionenhöhe.

Robert Mercer = Cambridge Analytica, btw.

Robert Mercer and his daughter Rebekah have they same freakish father/daughter relationship as Trump & Ivanka pic.twitter.com/CNtgnEcPrr

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Auch andere Amtsvergaben sollen ganz im Interesse der Mercers geschehen sein, etwa die Ernennung des erzkonservativen Jeff Sessions zum Justizminister oder die Verpflichtung des mittlerweile wieder ausgeschiedenen Michael Flynn als Sicherheitsberater. Trump-Beraterin Kellyanne Conway soll ebenfalls auf Anraten der Mercers eingestellt worden sein.

Am Wochenende soll sich Robert Mercer für mehrere Stunden mit Steve Bannon getroffen haben, um die Zukunft von „Breitbart News“ zu besprechen. Wie die News-Website „Axios“ berichtet, wollen die beiden das Portal weiter ausbauen, um gegen die „Globalisten“ in Trumps Administration vorzugehen – allen voran die Präsidententochter Ivanka Trump sowie Schwiegersohn Jared Kushner, die vor allem Bannon als zu gemäßigt gelten.

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Breitbart-Chef Steve Bannon ist ein enger Vertrauter der Mercers. (Bild: AP Photo/Carolyn Kaster)
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Neben zahlreichen Spenden der Mercer-Stiftung an Organisationen aus dem rechten Spektrum erwarb der Multimilliardär Anteile an der Big-Data-Firma „Cambridge Analytica“. Deren Datenanalysen sollen es unter anderem einfacher machen, auf die Wahrnehmung potenzieller Wähler einzuwirken.

So ist es gar nicht nötig, dass Mercer, der Politiker für korrupte Betrüger, Armut für eine menschliche Schwäche und den Klimawandel für eine Lüge hält, selbst öffentlich das Wort ergreift. Er zieht im Hintergrund die Strippen – auch dank seiner enormen finanziellen Möglichkeiten.

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Die Mercers: Diese Milliardärs-Familie will Trump-Gegner bekämpfen

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 29. August 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized

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SPD-Vize Scholz vergleicht Linken-Fraktionschefin Wagenknecht mit Trump   Leave a comment

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Dieser nicht mal rosarote Olaf Scholz ist ein richtiger A…., wenn er Wagenknecht mit Trump vergleicht. Die SPD muss sehr verzweifelt sein. Und dann nennt er sie auch noch eine Verschwörungstheoretikerin. Das Thema um das es bei Anne Will ging war Soziale Gerechtigkeit. Ist klar, dass die SPD nicht weiß was das sein soll. Hat sie doch gemeinsam mit den Grünen Hartz IV eingeführt.

Und dann glaubt dieser Martin Schulz auch noch, dass er Bundeskanzler werden könnte, dass er Merkel überholen könnte. Wie realitätsfern ist dieser Mensch denn? Aber wahrscheinlich macht er nur auf Zweckoptimismus. Die Glaubwürdigkeit ist null. Die SPD hat lange genug mitregiert.

 

Tiefe Gräben zwischen Olaf Scholz (SPD) und Sahra Wagenknecht (Linke) zeigten sich in der Talkshow „Anne Will“ am Sonntagabend. Foto: Wolfgang Borrs/NDR/dpa
Tiefe Gräben zwischen Olaf Scholz (SPD) und Sahra Wagenknecht (Linke) zeigten sich in der Talkshow „Anne Will“ am Sonntagabend. Foto: Wolfgang Borrs/NDR/dpa
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Mehrfach warf Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend in der ARD-Talkshow „Anne Will“ Sarah Wagenknecht (Die Linke) vor, sie sei das deutsche Gegenstück zu Donald Trump und verbreite Verschwörungstheorien.

Aus huffingtonpost.de

  • Hamburgs Bürgermeister Scholz hat Linken-Politikerin Wagenknecht im Donald Trump verglichen

  • Wagenknecht verbreite ebenso wie der US-Präsident Verschwörungstheorien

  • Eine Koalition zwischen SPD und Linkspartei wirkt nach dem Disput unwahrscheinlich

In der Talkshow „Anne Will“ sind am Sonntagabend Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und SPD-Vize Olaf Scholz aneinandergeraten. Ausgerechnet bei einem Thema, bei dem sich Linke und SPD eigentlich am nächsten stehen sollten: soziale Gerechtigkeit.

Scholz ging sogar so weit, Wagenknecht Verschwörungstheorien zu unterstellen.

Scholz nennt Wagenknecht eine Verschwörungstheoretikerin

Die Sendung begann vergleichsweise harmlos. Moderatorin Will fragte: „Wahlkampfthema soziale Gerechtigkeit – Malt Rot-Rot hier schwarz?“

Nein, denn Deutschland ist ungerecht, sagte Wagenknecht, Vorsitzende ihrer Fraktion im Bundestag.

Naja, es ist viel toll, aber nicht alles, sagt Olaf Scholz, erster Bürgermeister Hamburgs und ehemals Anwalt für Arbeitsrecht.

Beide zitieren Studien, Fakten, Einschätzungen. Und gerade als die Sendung anfängt, ein bisschen langweilig zu werden, hat Scholz offensichtlich genug von den Höflichkeiten.

Ganz ruhig erklärt er, dass er Wagenknecht für eine Verschwörungstheoretikerin halte. „Überall gibt es Menschen mit Verschwörungstheorien“, sagt er, „Trump in den USA und Frau Wagenknecht in Deutschland.“

Das ist starker Tobak, aber noch lachen einige Zuschauer.

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„Ihre Verschwörungstheorie ist die gleiche wie die von Herrn Trump.“ @OlafScholz zu Sahra Wagenknecht bei .

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Scholz legt nach

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Dann behauptet Wagenknecht, dass Deutschland mit seinem Niedriglohnsektor die Arbeitnehmer in anderen Ländern in die Bredouille bringe. Deutschland ziehe die anderen runter, sagt sie.

„Und jetzt sagen Sie mir mal, warum Sie keine Verschwörungstheoretikerin sind“, unterbricht Scholz. Und wiederholt den Vorwurf noch einmal.

Moderatorin Will wird die Sache allmählich zu bunt. Sie fragt, ob das der neue Stil sei, solche Dinge über Wagenknecht zu behaupten.

Linken-Politiker Niema Movassat nennt Scholz auf Twitter schlicht ein „Ekelpaket“.

Scholz lässt sich von Will nicht bremsen. Und sagt, die Le Pens und Trumps machten Karriere, weil sie „mit einer falschen Verschwörungstheorie durch die Gegend“ liefen.

Will beendet das Thema – indem sie mit einem Einspieler zum nächsten Thema überleitet.

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SPD-Vize Scholz vergleicht Linken-Fraktionschefin Wagenknecht mit Trump

 

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Hier zwei gute Kommentare dazu.

Wilfried Hoyer ·

Das Scholz ein arroganter selbstherrlicher Politiker ist wissen wir nicht erst seit heute . Der soll erst mal seine total missratende Politik in Hamburg in den Griff bekommen . Wer so eine Chaos -Politik betreibt sollte sich erst mal an die eigene Nase fassen ! Was der hier in Hamburg betreibt ist eine Zumutung !
Seine Fehler “ G 20 Gipfel , Flüchtlingspolitik 1 Milliarde Euro an Flüchtlingskosten , nur für Hamburg “ sind schon unglaublich ! Das Schlimme ist das dieser Mann noch nicht einmal seine Fehler eingesteht und an seinen Sessel klebt als sei nichts gewesen . Das Geld reicht nicht mehr , jetzt werden Gebühren eingeführt ( Reinigungsgebühr / Stromsteuererhöhung usw. ) Das die Hamburger sich das alles so bieten lassen wundert mich schon lange ! Dieser Mann ist dabei den guten Ruf von Hamburg kaputt zu machen !

Gerd Uhlig ·

Nichts aus der Geschichte gelernt! Was würden August Bebel, Rosa Luxenmurg, Karl Liebknecht und andere ehrliche Vertreter der Arbeiterinteressen wohl zu diesem jetzigen Zustand sagen? Mit der gezeigten Einstellung von Herrn Scholz ist doch die politische Marschrichtung klar erkennbar: Weiter so mit der CDU/CSU. Wahrscheinlich kommt es leider auch dazu, denn jede Partei, welche sich kritisch äußert, wird entweder ignoriert, oder mit beleidigenden Worten bedacht. Herr Scholz brachte auch den US-Präsidenten ins Spiel – aber in einer erschreckenden Art und Weise. Wenn echte Argumente fehlen – dann wird in überheblicher und beleidigender Art und Weise agiert. Die Argumente von Frau Wagenknecht waren von Sachlichkeit geprägt – und das machte den großen Unterschied aus.

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Siehe auch hier:

https://de.nachrichten.yahoo.com/verschworungstheorien-bei-anne-will-spd-vize-scholz-vergleicht-sahra-wagenknecht-mit-us-prasident-trump-062958033.html

und hier:

https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/943318/bei-anne-will-olaf-scholz-vergleicht-sahra-wagenknecht-mit-trump

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Gruß Hubert

 

Mit dem Bus nach München – mit dem Rennrad retour   Leave a comment

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Am Donnerstag, den 24. August fuhr ich mit einem Reiseunternehmen nach München. Meine Frau brachte mich vor 6 Uhr nach Vahrn auf dem Parkplatz von wo das Busunternehmen Gross wegfährt. Ich hatte das Rennrad mit und fuhr dann mit dem Rennrad in 2 Tagesetappen wieder heim. Der Trip von München nach Bruneck. Erste Etappe war Maurach am Achensee. Es ist immer ein wenig unangenehm, wenn man eine Strecke das erste mal fährt, man kennt das Gelände nicht und weiß nicht wie man seine Kräfte einteilen soll, wann kommt eine Steigung, wie lange geht sie. Man weiß auch nicht wo man Proviant bekommt, vor allem trinken ist ja wichtig.
Bei den Radwegen ist es auch nicht immer klar wo es weitergeht. Man muss sich auch ein wenig durchfragen – und manchmal ist keine Menschenseele zu sehen.
Jedenfalls bin ich beim nach Hause fahren fast durchwegs normale Landstraße gefahren. Mir kommt das vor wie mit einem Personenzug fahren auf Radwegen und auf normaler Landstraße wie mit einem Schnellzug.

Als ich gegen Abend in Maurach am Achensee ankam regnete es die letzten 10 Minuten stark und erst beim dritten Anlauf bekam ich ein Zimmer – dafür ein 4-Bett-Zimmer, wofür ich einen geringen Aufpreis zahlen musste, aber es war immer noch günstig. Im August ist es ja nicht an so einem bekannten Ort wie dem Achensee ein Zimmer zu bekommen.

Als ich am nächsten Morgen wie beiläufig zur Chefin sagte, dass ich mir die Renn-Handschuhe gefönt habe, bot sie mir gleich an, dass ich Handschuhe und Hose (die war auch noch ziemlich nass) ihr geben sollte, sie würde sie in den Trockner geben. Das war mir selbstverständlich recht. Sie trug mir nach dem Frühstück noch ein paar mal auf ja gut aufzupassen. Ich versprach das, was sollte ich sonst tun… hatte es aber schon auch im Sinn. Weit weg von daheim auf der Straße verletzt liegen wäre ja nicht so ideal.

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Hier einige Bilder vom ersten Tag.

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In Oberbayern. Da war ich mal in der Krise, weil ich länger kein Geschäft mehr sah (oder nicht in eine Ortschaft hinein fahren wollte (man denkt sich es kommt sicher noch was).

Ich hatte jedenfalls einen Riesendurst, und sah nach 5 Minuten einen Bauernhof, ich überwand meinen Stolz und bat um ein Wasser. Ich bekam 2 Gläser voll kühles Mineralwasser von der schon älteren Bäuerin. Ich hätte ihr am liebsten einen Kuss dafür gegeben. Jedenfalls bedankte ich mich dafür herzlich. Geld hätte sie auf keinem Fall angenommen. Im Tiroler Unterland hatte ich in einem Getränke-Magazin auch eine Mineralwasserflasche gekauft. Oh je, das war aber warm und ich fühlte mich danach übel. Das werde ich mir jedenfalls merken, das Getränk muss gekühlt sein, speziell Mineralwasser.

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Mengele…. da war doch was. Aha, das ist ja dieser berühmt berüchtigte Arzt der Menschenversuche duchmachte. Wenn ich nicht irre,

sind diese Hersteller von Landmaschinen sogar die Nachkommen von diesem „Arzt“, nein Monster muss man dazu sagen, Dr. Mengele. Berüchtigt waren seine Zwillingsversuche.

Siehe hier: http://www.zeit.de/2001/25/200125_mozes_kor.xml

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Weiter wieder zu Erfreulicherem.

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An irgendeinem unbekannten Stausee.

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Das war alles noch in Oberbayern.

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Das war mein 4-Bett-Zimmer, es war nur mehr das frei. Hier hätten ja noch 3 Frauen Platz gehabt 😉

Aber was täte ich mit 3 Frauen in meinem Alter? Ich habe ja mit einer schon leicht genug zu tun.

Es war in Maurach am Achensee, ein sehr schöner Ort, kann ich nur weiterempfehlen.

Die erste Etappe von München zum Achensee war 135 km lang, die zweite von Maurach nach Bruneck 155 km.

Aber mir kam die erste Etappe länger vor, wahrscheinlich weil ich dort die Strecke noch nicht kannte –

und es auch mit der Nahrung und dem Trinken nicht so ideal war.

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Und hier ging es am Freitag weiter, immer wieder den Inn im Blickfeld.

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dem Inntal entlang, der Fluß heißt selbstsagend Inn

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irgendein Dorf im Inntal

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einfach mal ein Foto von meinem Rennrad, leider sehr unscharf

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Innsbruck, meine Geburtsstadt… bin also ein echter Tiroler 😉

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noch mal ein Blick auf Innsbruck

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die Radrennfahrer sind da – es war auf meiner Strecke und ich machte mich an sicherer Stelle. Es sind viele Kehren zu machen

und es geht immer leicht aufwärts. Ich weiß nicht welches Rennen das war.

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ein Rennfahrer warf die leere rote Trinkflasche zu mir herrüber. Die gehörte jetzt natürlich mir und ist für mich ein Erinnerungsstück an dieses Radrennen. Sie ist vom Team Katusha – Alpecin.

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Danach war „nur“ noch der Brennerpass zu machen. Den Brennerpaß dann über die normale Landstraße runter zu fahren machte Spaß. Es war ein geiler Husarenritt. Es ist besser es hat mich niemand gesehen, der mich mag. Aber ich weiß immer was ich tue und was ich mir zutrauen kann.

Um 19:30 war ich dann zu Hause, abgekämpft aber glücklich. Ich möchte diese Fahrt nicht mehr missen. In den Beinen stimmt jedenfalls die Performance 😉 . Insgesamt waren es 290 km.

Einige Fotos sind ein wenig unscharf, aber ich musste ja eine möglichst kleine, leichte Fotokamera mitnehmen, jedes Gramm zählt.

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Gruß Hubert

 

 

 

Veröffentlicht 27. August 2017 von hubwen in Uncategorized

Eine (schein)heilige Familie   Leave a comment

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Bei den Ebner’s habe ich gerade heute ein Abo der Freitag-Dolomiten gekündigt. Es ging um einen sogenannten „Problembären“.

Kündigung.

Ich kündige hiermit die Freitag-Dolomiten (Firma Athesia), Abo-Nummer 416351-D zum 31.12.2017. Ich bezahle noch die 29,72 Euro bis zum 31.12.2017, (Zeitraum: 15.09.2017 – 31.12.2017) dann ist Schluss.
Heute wurde nämlich im „Boazner“ (für Nicht-Ansässige: Bozner Rundfunksender – Rai Südtirol) gemeldet, dass der Chefredakteur der Dolmiten, Herr Toni Ebner Folgendes sagte (dem Sinn nach): bei uns wird das mit den „Problem-Tieren“ schnell erledigt. Sprich Abschuss!
Das ist mit mir nicht zu machen! Bei mir wird so ein Abo der Dolomiten schnell erledigt.

Überraschen tut mich das überhaupt nicht, weil ich die „christliche Tierliebe“ (mit ihrem Alibi-Heiligen Franziskus) schon lange kenne. Aus dem Vatikan tönte es vor einigen Jahren: In der Kirche haben Tiere keinen Platz. Ich weiß nicht ob der Satz von Joseph Ratzinger selbst stammt.

Außerdem gefällt mir nicht dass in den Dolomiten mindestens zu 25 Prozent Beiträge mit christlichem Inhalt zu sehen sind. Dazu ist ja das „Katholische Sonntagsblatt“ da. (Auch aus dem Medienhaus Athesia). Eine weltliche Tageszeitung sollte sich bemühen weltanschaulich neutraler daher zu kommen. Sonst müssen sie eben nur christliche Leser zu ihren Abonnenten zählen.

Nochmal zu den „Problem-Tieren“ (nebenbei kenne ich mehr Problem-Menschen als solche Tiere, ich sage immer es gibt nur menschliche Bestien, keine tierischen). Ich finde es vollkommen richtig, dass die EU verbietet Entschädigungen an die Bauern zu bezahlen, wenn sie KEINE Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben, die da wären: Weidezaun und Hirtenhunde. Aber die Südtiroler scheinen ja einen eigenen Südtiroler Dickschädel zu haben. Mir tun die Tiere leid, aber NICHT die Bauern.
Das hat mir heute wieder gereicht und mir kam gleich der Gedanke das Freitag-Abo zu kündigen.

Mit freundlichen Grüßen… usw.

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Siehe auch:

http://hubert-vonwenzlblogspotcom.blogspot.it/2017/08/ein-problembar-weniger.html

Der Beitrag der Frankfurter Rundschau ist aber viel zu tier-kritisch, anstatt die Zeitung sich auch mit dem Fehlverhalten des Menschen befassen würde.

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Hier aber zu einem Beitrag von salto.bz/de

bei dem die Scheinheiligkeit der Ebner-Familie aufgezeigt wird.

 

Eine (schein)heilige Familie

 

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Foto: salto.bz/de – links der Chefredakteur Toni Ebner – Chef der meistgelesenen Südtiroler Tageszeitung Dolomiten

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Eine (schein)heilige Familie

Seit Wochen schürt die Athesia in Sachen Politikerrenten den Volkszorn. Was man aber versteckt: Die Familie Ebner kassiert seit Jahren gleich drei lukrative Politpensionen.

Toni Ebner hat einen Scoop gelandet. Seit der Chefredakteur der Dolomiten und seine Mann- und Frauschaft vor gut zwei Wochen den Skandal um die Pensions-Vorschusszahlungen der Landtagsabgeordneten aufgedeckt haben, rollt eine berechtigte Lawine der Empörung durchs Land. Der Volkszorn kocht hoch in Südtirol.  An vorderster Front der moralischen Entrüstung marschieren dabei die Tageszeitung Dolomiten und die Athesia.

Was der Herold der Volksmoral Toni Ebner und sein Blatt aber bewusst ausblenden, ist die Tatsache, dass er und die Athesia damit weit mehr als nur aus dem Glashaus mit Steinen werfen. Denn es gibt keine Familie in Südtirol, die von den goldenen Politpensionen mehr profitiert als seine eigene. Die Familie Ebner kassiert seit Jahren gleich drei lukrative Politpensionen. 

Michl Ebner saß von 1979 bis 1994 im italienischen Parlament. Dafür kassierte er bis 2012 eine monatliche Rente von 5.305 Euro. Nach einer vom Parlament beschlossenen Kürzung sind es seit 2013 nur mehr 4842,71 Euro. Doch Michl Ebner saß von 1994 bis 2009 auch im Europaparlament. Dort klingelt für den amtierenden Handelskammerpräsidenten ebenfalls ordentlich die Kasse. Wie viel Ebner aus Brüssel bekommt, ist ein Geheimnis des Glaubens. Das EU-Parlament legt die Renten nicht offen, er selbst will sich in den Medien dazu nicht äußern.

In Brüssel heißen die Politpensionen recht nobel „Ruhegehalt“. Die oberste Grenze dieses Ruhegehaltes sind derzeit 5.569,80 Euro. Nach dieser Berechnung würde Michl Ebner monatlich 3.098,18 Euro bekommen. Doch die Regelung wurde im Juli 2009 eingeführt. Michl Ebner verließ das EU-Parlament aber wenige Wochen zuvor. Für ihn gilt deshalb noch die alte viel lukrativere Regelung, die „1989 eingeführte Ruhegehaltsergänzungsregelung für Mitglieder des Europäischen Parlaments“. Demnach dürfte seine Brüsseler Pension zwischen 4.000 und 5.000 Euro im Monat liegen.

Wie viel ergibt eine Hinterbliebenen-Rente von 2500 Euro in 30 Jahren?

Was Südtirols Medien aber (bewusst) vergessen: Die Politik ist der Familie Ebner in die Wiege gelegt und damit auch die Politpension. Auch Toni Ebner, Vater von Michl und Toni, saß von 1948 bis 1963 als SVP-Abgeordneter im italienischen Parlament. Bereits in der ersten Legislatur führte das Parlament im Nachkriegs-Italien eine Regelung ein, die einem nicht mehr Gewählten eine Rente sichert. Der Hintergedanke: Nicht nur Reiche sollen in die Politik gehen.

Toni Ebner Senior verstarb 63-jährig im Dezember 1981. Damit fällt die Rente an seine Frau Martha Ebner. Die Regelung sieht vor, dass die Ehefrau 60 Prozent der Politikerente bekommt. Derzeit gibt es in Italien 1.064 solcher Leibrenten, die an die Ehefrauen oder Kinder verstorbener Parlamentarier übertragen werden. Die Empfänger werden vom Parlament nicht offen gelegt. Martha Ebner bekommt so seit gut 30 Jahren eine parlamentarische Hinterbliebenen-Rente, die bei 2.500 Euro im Monat liegen dürfte. In über 30 Jahren sind das rund 1 Million Euro.

Eine Tatsache, die der durchaus sozial verdienten Grande Dame aus dem Hause Ebner, kaum vorzuhalten ist. Ihren beiden Söhnen aber schon. Denn anscheinend gilt die zur Schau gestellte Moral im eigenen „Athesia“-Haus nicht. Michl Ebner, der laut Steuererklärung im Jahr 2011 ein Gesamteinkommen von 1.070.822 Euro angegeben hat, könnte die Massen mit einen einfachen Schritt beruhigen: Der Millionär soll auf seine Politrenten oder auf seine monatliche Entschädigung von 6.800 Euro als Handelskammerpräsident verzichten. Dann wäre die Dolomitenkampagne weniger „scheinheilig“.

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Eine (schein)heilige Familie

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Zum Ebner-Clan siehe auch:

https://www.salto.bz/de/article/06032014/michl-ebner-ich-habe-mich-nie-als-machtig-empfunden

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Gruß Hubert