Archiv für das Schlagwort ‘Tierschutz

Nutz-Mensch?   3 comments

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Heute möchte ich ein paar Bilder mit Sprüchen veröffentlichen, die ich bei wolodja51 auf WordPress gesehen habe und die aus der Feder von Gunter Bleibohm stammen. Er setzt sich auseinander mit dem verlogenen und infamen Umgang mit Tieren vonseiten des Menschen, der Dornenkrone der Schöpfung. Die Natur würde den Mensch überhaupt nicht brauchen, er ist ein überflüssiges Tier und eine Missgeburt der Evolution.

 

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Wie wahr die Sätze von Dr. Bleibohm sind, zum Beispiel wie im Bild oben, wie sich ein „Nutztierhalter“, wenn er „sein Tier“ der Vernichtung preisgibt verhält, und sich dessen nicht bewusst ist. Er merkt es nicht, er fühlt es nicht und wenn er es verstehen könnte, würde er es nicht glauben, dass er ein Verräter, ein blutiger Henker ist – ein Judas der Natur, die Dornenkrone der Schöpfung, eine Missgeburt der Evolution ist.

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 24. April 2017 von hubwen in Tierschutz, Uncategorized

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Die Qualen der Kaninchen   Leave a comment

 

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Es ist schon eine Schande wie der Mensch mit sogenannten „Nutztieren“ umgeht. Sie sind ja zu seinem Nutzen da und haben kein Recht auf ein eigenes Leben – so sehen es wohl die meisten, vor allem auch Religiöse, weil sie Tieren eine Seele absprechen. Da ist es dann nicht mehr weit als bloße Sache gesehen zu werden, ohne jedes Recht, nur dazu da „verbraucht“ zu werden. Dazu sind sie ja da sagten mir Christen oft (auf andere Religiöse treffe ich nicht). Da hört bei mir dann der Dialog auf. Ich bin heilfroh, wenn ich auf solche Leute nicht treffe. Aber Muslime und Juden sind da keinen Deut besser, siehe schächten. Was ist der Mensch doch welch eine Bestie. Es gibt nur menschliche Bestien!

Hier ein Beitrag vom BR über die Mast in Europa und die Qualen der Kaninchen. Da ist mir nicht mehr österlich zumute.

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Mast in Europa – Die Qualen der Kaninchen

Eitrige Wunden, gebrochene Läufe, sogar Kannibalismus: Tierschützer prangern untragbare Zustände in der europäischen Kaninchen-Mast an. In Deutschland gelten schärfere Regeln. Doch Papier ist geduldig.

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Bei den Kaninchen ist es so: Wer im Balgen den Kürzeren zieht, trollt sich. So entstehen Rangfolgen. In den engen Gitterboxen, die die Tierschützer der Organisation Animal Equality in einem spanischen Mastbetrieb filmen, ist daran nicht zu denken. Der Platz pro Tier: Rund ein DIN-A4-Blatt. Also wird gebissen.

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Kadaver in Gitterkäfig

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Man sieht Tiere mit eitrigen Wunden und halbierten Ohren. Doch daran sind nicht nur Bisse schuld. Die Wunden an den Pfoten kommen von den Gitterstäben, auf denen die Tiere laufen müssen. Manche Kaninchen halten den Kopf schief. Das Gleichgewichtsystem funktioniert wegen unbehandelter Infektionen nicht mehr. Auf einem Bild ist zu sehen, wie ein weibliches Kaninchen seinen eigenen Nachwuchs frisst. In einer Mülltonne vor der Masthalle liegen lebende Kaninchen-Babys inmitten von Kadavern.

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Der Freizeit-Produzent

Die Nutztierhaltungsverordnung, 2014 in Kraft getreten ist, soll Qualen in der deutschen Mast verhindern. Doch die Übergangsfristen sind lang. Das bedeutet: Auch bei uns sind enge Käfige mit Gitterböden, die in die Pfoten der Tiere einschneiden, noch Alltag. Bis 2019. Und in abgeänderter Form – beispielsweise mit perforiertem Boden – noch bis 2024. Doch selbst dann sei der Platz pro Tier viel zu gering bemessen, kritisieren Tierschützer.

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Im Wettbewerb mit Betrieben aus Spanien oder Ungarn sei es nicht rentabel, Mehraufwand bei der Mast zu betreiben, sagt Werner Ziegler, Geschäftsführer des Bundesverband der deutschen Kaninchenfleisch-Erzeuger. Zu niedrig seien dort die Standards. Auch Animal Equality berichtet von spanischen Betrieben, die jahrelang nicht kontrolliert wurden. Dann kommt es schon mal vor, dass Arbeiter kranke Kaninchen töten, indem sie sie einfach auf den Boden schlagen.

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Das Kaninchen als Wegwerfware

Um durch die deutschen Regelungen nicht ins Hintertreffen zu geraten, hofft Ziegler, dass es bald eine europaweite Regelung gibt. Schon seit Jahren dränge man darauf. Das EU-Parlament hat jüngst bereits für ein Verbot der engen Käfighaltung gestimmt. Doch der Beschluss ist hohl. Denn nur die EU-Kommission könnte dies bestimmen. Doch bei Jean-Claude Junckers Behörde gebe es kein Interesse an einem europaweiten Verbot, so Stefan Eck, ein leidenschaftlicher Kämpfer für das Wohl der Kaninchen. Er ist der Mann hinter dem Antrag für das Käfigverbot. Gegen die Widerstand der Konservativen hat er ihn durchs Parlament gebracht.

In einem sind sich Tierschützer, Parlamentarier und Kaninchen-Mäster allerdings einig: Der entscheidende Hebel sind nicht die Politiker, sondern die Kunden im Supermarkt. Denn solange Fleisch möglichst billig sein soll, wird es Bilder leidender Kaninchen geben. Dann vielleicht nicht mehr aus einer spanischen Mast, sondern aus einer chinesischen. Denn das Kaninchen als Wegwerfware ist international.

Von: Andreas Herz

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Die Qualen der Kaninchen

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. April 2017 von hubwen in Tierschutz, Uncategorized

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Die Kirche hat die Tiere verraten   Leave a comment

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Die Kirche möchte sich ja gerne als moralische Instanz sehen. Sie hat aber jedes Recht dazu verloren, weil sie beim milliardenfachen Leid, das Tieren von Menschen angetan wird, wegschaut und schweigt. Wer diesen Widerspruch nicht sieht, dem ist nicht zu helfen. Für die Kirche haben Tiere keine Seele, sie wird ihnen abgesprochen und auch Gefühle werden ihnen nicht zugestanden. Für mich hat jedenfalls jedes Tier eine unvergleichlich größere und reinere Seele als jeder dogmatische Priester.

 

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„Die Kirche hat die Tiere vergessen“ Redebeitrag zur Protestveranstaltung am 4.April 2015 in München

 

Die Kirche hat die Tiere vergessen

„Dies ist keine Demonstration gegen die Kirche an sich.

Es ist aber eine Protestveranstaltung gegen das Schweigen und die Ignoranz der Kirche was die Tiere betrifft. Es ist ein Protest gegen das Vergessen. All die Menschen und Bilder hier sind ein stummer Aufschrei für jene, die nicht gehört werden.
Die Kirche hat die Tiere verraten. Sie hat ihnen die unsterbliche Seele abgesprochen und diesen Irrglauben bis heute nicht rehabilitiert Nach dem Kirchenlehrer Thomas von Aquin, besitzen Tiere eine sterbliche Seele und diese stirbt mit dem Tod ihres Körpers.
Ich frage Sie: Wie kann die Seele eines beseelten Wesens sterben, wenn es doch eine Seele besitzt und diese etwas Immaterielles ist?
Tiere sind damit auch aus dem fünften Gebot ausgeschlossen, dem „du sollst nicht morden“ denn einen Mord begeht man nur an einem Menschen und nur ihm bleibt das Himmelreich vorbehalten.

Die Kirche hat die Tiere vergessen: Seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus sind zwei Jahre vergangen. Wie viel Hoffnung wurde gehegt, dass dieser Mann, der als erster in der Kirchengeschichte den Namen Franziskus wählte, sich auch für die Tiere einsetzt.
Bis zum heutigen Tag warten viele Menschen auf ein eindeutiges Zeichen dieses Papstes gegenüber dem unendlichen Leid der Tiere. Dem hl. Franziskus, seinem Vorbild, sind folgende Zeilen zugeschrieben: „Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir – also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers: unsere Brüder.“
Die Kirche jedoch hat die Tiere vergessen und schweigt. Sie schweigt zu den Qualen unserer kleinen Brüder und Schwestern, sie ignoriert das immense Leid der Tiere in den Massentierhaltungen, den Schlachthäusern, Tierversuchslaboren und Pelzfarmen, sie schweigt zu den Tötungen der Straßenhunde, den Stierkämpfen und vielem mehr.

Für die Christen ist Ostern das Fest der Auferstehung – für die unschuldigen Lämmer und viele andere Tiere ist es ein Fest des Todes. Doch nicht nur an Ostern, sondern an jedem einzelnen Tag. In jeder Minute, die auf dieser Erde vergeht, findet ein unendliches Blutvergießen und Leid statt: 60 Milliarden getötete Tiere weltweit – pro Jahr: Dies ist nur eine Schätzung und berücksichtigt keine Fische, Straßenhunde, Tiere aus Versuchslaboren oder solche, die für die Pelz- oder Lederindustrie sterben.
Indem die Kirche ihre Augen vor dem Leid der Tiere verschließt, ignoriert sie auch die Folgen des massiven Fleischkonsums: den Hunger in den Entwicklungsländern, die Klimaerwärmung und Zerstörung unseres Planeten. Massentierhaltung trägt einen erheblichen Anteil daran, dass immer mehr Menschen in den Entwicklungsländern hungern und unterernährt sind, laut der FAO fast 900 Millionen. Während täglich 20 Milliarden sogenannte „Nutztiere“ für den Fleischkonsum mit Getreide und Soja gefüttert werden, sterben jeden Tag Zehntausende von Menschen an Hunger.

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …“ Diesen Satz kennen nicht nur Katholiken oder Protestanten. Würden Sie ihr Kind in ein Schlachthaus mitnehmen? Die Antwort lautet sicher „Nein“. Aber Sie lassen es das essen, was von diesem Ort kommt: Zerstückelte Tierleichen. Sie zeigen ihm Apfelbäume oder Maisfelder, aber Sie würden niemals mit ihrem Kind in einen Schlachthof gehen, damit es sieht, wie Tiere getötet werden, denn das Schlachten ist ein barbarischer und grausamer Akt.
Wir Erwachsenen haben verlernt, wie die Kinder zu sehen und zu fühlen: mit dem Herzen.
Erst wenn wir das tun, leben wir echte Nächstenliebe. Eine Nächstenliebe, die nicht nur dem Menschen gilt, sondern auch jenen Mitgeschöpfen, die schon lange vor uns da waren.

Die Kirche aber schweigt. Sie schweigt zu den Qualen der Tiere, zu den Leiden eines Teiles der Schöpfung, die von ihrem Gott erschaffen wurde. Es ist leicht, einfach zu schweigen und die Augen vor diesem Leid zu verschließen. Es ist bequem, sich auf uralten Dogmen und Lehrmeinungen auszuruhen und ein anthropozentrisches Weltbild nicht infrage zu stellen. Aber es ist nicht richtig. Und es kann nicht richtig sein, an Ostern von Liebe und Auferstehung zu predigen und danach ein Stück unschuldigen Lebens zu verspeisen.

Tiere halten das natürliche Gleichgewicht der Erde und folgen nur ihrer Natur. Die Seelen der Tiere haben gewiss Flügel, mit denen sie nach ihrem Tod in den Himmel fliegen – schneller als so mancher Mensch. Es ist an der Zeit, auch für die Kirche, die Tiere als das zu respektieren, zu schätzen und zu lieben, was sie sind: Mitbewohner dieses Planeten – unsere kleinen Brüder und Schwestern.“

(C) Copyright: Daniela Böhm
www.danielaböhm.com

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Die Kirche hat die Tiere verraten

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Gruß Hubert

 

Tim Mälzer – dauerschwangere Milchkühe   Leave a comment

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Respekt vor Tim Mälzer. Das was er sagt ist genau die Wahrheit und nicht ein frecher Spruch. Milchkühe werden bis zum Anschlag ausgebeutet, das ist die nackte Wahrheit. Keine Frau hätte Bock darauf dauerschwanger zu sein. Milchkühe werden wie Sachen behandelt.

Eine Landwirtin mit eigener Schlachtung hatte ausgesagt, dass generell bei unserer konventionellen Tierhaltung alles in Ordnung ist.“

Davon ist man ja ganz weit entfernt!

Der Vergleich stimmt und ist vollkommen in Ordnung. Der Euter ist nun mal die Brust der Kuh. Und die Kühe habe geschwollene Euter weil sie nonstop schwanger gehalten werden um Höchstleistung in der Milchproduktion zu bringen.

 

Tim-Mälzer

Tim Mälzer

 

Frecher Spruch

Tim Mälzer, 44, hat mit einem derben Kommentar, den er in der Sendung „hart aber fair“ brachte, ordentlich die Fernseh-Gemüter erregt. In der Show wurde hitzig über das Thema „Das elende Leben der Steaks – was ist uns gutes Fleisch noch wert?“ diskutiert und der quirlige Koch hatte sich gegenüber der Fleischermeisterin Sarah Dehm im Ton vergriffen. Tim Mälzer stellte nämlich einen grenzwertigen Vergleich an, der für Unmut sorgte:

„Angenommen ich würde Sie kennen und ich würde Sie behandeln wie eine Milchkuh, dann würden Sie als Frau auch sagen: „Mensch Junge immer nur schwanger und die Brüste dick, hätt‘ ich auch keinen Bock drauf.“ Die Lacher der TV-Zuschauer hatte er auf seiner Seite und auch die Internet-User vertraten die Meinung des Restaurant-Betreibers, dennoch: ein TV-Aufreger war es laut des enormen Medien-Echos trotzdem.

1. Stellungnahme

Jetzt äußerte sich Tim Mälzer gegenüber GALA erstmals zu seinem kontrovers diskutierten Spruch und erklärte seinen derben Milchkuh-Vergleich.

„Kühe müssen schwanger sein, um Milch zu geben. Frau Dahme (Landwirtin mit eigener Schlachtung) hat ausgesagt, dass generell bei unserer konventionellen Tierhaltung alles in Ordnung ist.“

Der TV-Koch ist allerdings anderer Meinung: „Die Tiere werden aber innerhalb von zwei bis vier Jahren nonstop schwanger gehalten, um absolute Höchstleistung in der Milchproduktion zu bringen. Das heißt, sie haben krankhaft geschwollene Euter. Und der Euter ist nun mal die Brust der Kuh. Und genau deshalb hatte ich dieses plastische Bild gewählt und den Vergleich zu einer permanent schwangeren Frau gezogen. Es sollte dazu beitragen, dass wir in der Diskussion mit der Verniedlichung aufhören und nicht weiter behaupten, dass alles in Ordnung sei, was wir da mit diesen Lebewesen machen, um niedrige Fleisch- und Milchpreise zu erzielen, weil der Verbraucher das angeblich so will. Das ist eine totale Ausbeutung am Tier und dessen müssen wir uns bewusst sein.“

„Das ist kein Macho-Spruch“

In vielen Kuhställen herrsche laut des Fernseh-Stars sogar Anbindehaltung und die Kälber werden den Tieren weggenommen. „Ich habe das ja mit eigenen Augen gesehen und rege mich nur bei dem Gedanken daran schon wieder auf. Und wenn behauptet wird, es sei alles in Ordnung, ziehe ich eben sehr bildliche und drastische Vergleiche. Wir halten Tiere künstlich schwanger. Und es sind lebende Wesen und keine Sachen. Das ist kein Macho-Spruch, sondern eine ganz klare bildliche Darstellung eines Sachverhalts, der nicht zu bestreiten ist.“

 

Tim Mälzer – dauerschwangere Milchkühe

 

Gruß Hubert

 

Sie haben uns behandelt wie Tiere   Leave a comment

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Mir fiel die Redewendung: „wir (oder sie) wurden behandelt wie Tiere“ schon oft auf und wundere mich immer wieder wie wenig Leute nachdenken, was diese erschreckende Aussage überhaupt bedeutet. Sie finden es anscheinend nicht so tragisch oder schockierend, dass Tiere so behandelt werden. Dahinter steckt eine ganz große Empathilosigkeit und ein grenzenloser und nicht reflektierter Egoismus.
Über die empathielose Rohheit schreibt auch Charles Patterson in seinem Buch: „Für die Tiere ist jeder Tag Treblinka“ im Klappentext: „Der Stacheldraht, der ursprünglich von einem Rinderbaron im Wilden Westen erfunden worden war, um seine Weiden einzuzäunen, ist ein halbes Jahrhundert später zum Symbol der Konzentrationslager geworden. Die Baracken vom Typ ‚OKH 260/9‘, in der die Häftlinge in Auschwitz gepfercht wurden, waren der Normtypus eines Pferdestalls. Bis in solche Details ließen sich die KZ-Planer von Praktiken inspirieren, die in der Tierzucht, Tierhaltung und Tiertötung bis heute üblich sind.“

Aber zurück zu Manfred Karremann.
Der Fernsehjournalist Manfred Karremann, ist international bekannt durch seine Dokumentarfilme und Berichte über Tiere. Er schrie ein Buch über dieses Thema: „Sie haben uns behandelt wie Tiere“

Tierschutz ist ein Gedanke
„Der Pelzkragen ist doch gar nicht echt, so billig wie der Mantel war…“ Oder doch? Hunde- und Katzenfelle sind auch billig. – Wie einfach jeder(r) von uns Tiere schützen kann, zeigt schon dieses Beispiel. Denn entscheidend ist oft nicht was wir tun, sondern was wir bleiben lassen. Dabei ist ein Verzicht nicht notwendig: Es gibt auch Jacken ohne Pelzbesatz. Entscheidend ist, in alltäglichen Situationen an das Tier hinter dem Produkt zu denken.

Der Autor Manfred Karremann,
Fernsehjournalist, ist international bekannt durch seine Dokumentarfilme und Berichte über Tiere. Er führt die Leser in Bereiche, in die uns normalerweise kein Einblick gestattet wird. Die Welt der Tiertransporte, Mastställe, Hunde- und Katzenfelle und viele mehr. Weggucken ist da zwecklos aber durchaus von manch einem gewünscht: „Die Leute sollen das Zeug fressen und nicht fragen, wo es her kommt…“, hat einmal der Betreiber eines Hühnchenschlachtbetriebes zu Manfred Karremann gesagt.

Durch Karremanns Arbeit begegnen die Menschen den Tieren hinter den Produkten, mit denen sie jeden Tag in Berührung kommen. „Er hat eine Tür des Schweigens aufgestoßen“ wurde schon vor vielen Jahren einmal über ihn geschrieben. Er beschreibt das Schicksal der Tiere in einer bisher nie dagewesenen Authentizität und trotzdem überfordert er seine Leser nicht. Denn er öffnet für uns die Tür gerade einmal so weit, wie es nötig ist, um uns zu zeigen, was wir wissen müssen.

Seit 1988 ist er „Reporter in Sachen Tierschutz“, schreibt für Printmedien, macht Reportagen fürs Radio und vor allem Dokumentarfilme fürs Fernsehen. Insbesondere durch seine international ausgestrahlten Fernsehreportagen ist er berühmt geworden – und er hat damit sogar maßgeblich dazu beigetragen, dass Gesetze zugunsten der Tiere geändert wurden. Für seine oft gefährliche Arbeit wurde er durch mehrere Preise ausgezeichnet, so u.a. mit der Goldenen Kamera, dem CNN-Preis zur besten Darstellung eines aktuellen Themas und viele weitere Ehrungen internationaler Organisationen.

Warum hat der Autor für sein Buch gerade diesen Titel gewählt? Dazu Manfred Karremann:
„Menschen sagen oft: ‚Sie haben uns behandelt wie Tiere‘, wenn sie zutiefst gedemütigt und misshandelt worden sind. Erschreckend für mich ist, welche Aussage hinter einer solchen Redewendung steckt: Denn wie behandeln wir eigentlich Tiere, wenn Menschen, die tiefes Leid, Schmerzen und Erniedrigung erfahren haben, diesen Vergleich so selbstverständlich ziehen? Und woher nehmen wir als Menschen das Recht, Tiere so zu behandeln, wie das heute immer noch geschieht?“

Seine Botschaft lautet: „Jede/r von uns kann Tiere schützen, jeden Tag. Ohne Mühe oder Verzicht. Tierschutz macht Freude, und bewahrt auch die eigene Gesundheit vor Schaden.“ Sein Buch zeigt an vielen Beispielen, was wir alle tun können, um Tierleid zu verhindern, bzw. künftig zu vermeiden. Und zwar mit ganz einfachen Mitteln. Manfred Karremann hebt dabei vor allem vier Punkte besonders hervor: „Sich informieren“, „Dran denken“, „Bleiben lassen“ und „Tun“. Außerdem gibt er den interessierten Lesern Tipps, wie sie sich für die Tiere engagieren können.

Karremann ist mit seinen Empfehlungen aber nicht aufdringlich oder überfordernd. Jede/r soll nur so weit gehen, wie er oder sie kann. Auch das bloße Ausprobieren neuer Verhaltensmuster führt dabei zu neuen eigenen Erkenntnissen. Wir erfahren, wie wir selbst gesundheitlich und im Sinne unserer Lebensqualität davon profitieren, wenn wir Tiere in unserem Lebensumfeld schützen. Wenn wir beispielsweise „unser Huhn“, das uns die Eier legt, nicht im Käfig sondern im Freiland aufwachsen lassen oder unserem Kind keinen Hamster schenken, weil diese nachtaktiven Tiere nicht nur selbst durch die Menschen in ihren Bedürfnissen gestört werden, sondern auch umgekehrt die Menschen im Schlafe stören u.s.w..

Das Buch ist für alle eine große Hilfe und Bereicherung, denen das Wohl der Tiere und ihr eigenes Wohl am Herzen liegt! Es bietet nicht nur Informationen und neue ethische Ansätze, sondern ist ein echter Wegweiser für alle!

Manfred Karremann: „Sie haben uns behandelt wie Tiere“ – „Wie wir jeden Tag mühe-los Tiere schützen können“, Höcker Verlag, Hamburg, ISBN 3-9804617-4-2,  Erste Auflage Nov. 2006, 224 Seiten, Maße ( H x B ): 17,9 x 12,3 Komplett in Farbe mit vielen Abbildungen. In allen Buchhandlungen für 14,90 Euro
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Sie haben uns behandelt wie Tiere

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Gruß Hubert

Hunde, Wölfe und andere wunderbare Tiere   Leave a comment

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Die Welt der Tiere ist wunderschön, wenn der Mensch sie in ihrem Lebensraum ungestört leben lässt. Vom sozialen Zusammenleben der Tiere könnte sich der Mensch eine große Scheibe abschneiden.

 
 

Das geheime Leben unserer Hunde – Ganzer…

 

http://www.4shared.com/video/mgNeKzNeba/Das_geheime_Leben_unserer_Hund.html
 

Gewisser Unterschied zwischen Hund und dem Wolf [Doku deutsch]

 

 

Der Hund und seine wilden Verwandten [Doku deutsch]

 

 

 

glG Hubert

Veröffentlicht 12. Juni 2015 von hubwen in Hunde, Tierschutz, Wölfe

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Christliche Kirchen – Das Absprechen einer Seele   Leave a comment

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Welch anmaßende Organisationen sind die christlichen Kirchen doch! Wollen über Gut und Böse urteilen und sind selbst … wer denkt, weiß sie richtig zu beurteilen. Sie sind nicht produktiv und leben vom Märchen erzählen. Und sie leben gut damit – man sehe sich ihren Besitztum und Reichtum an. Aber so lange es „dumme Schafe“ (die Schafe mögen mir verzeichen, sie sind nicht so dumm wie diese christlichen Schafe) gibt, die sich scheren lassen… sich auch noch dafür bedanken und unterwerfen. Man kann sich nur wundern, dass es bei manchen Aussagen keinen Aufschrei gibt. Wo bleiben zum Beispiel die Feministinnen, wenn Kirchenlehrer und der Jesuit Sarasa den Frauen eine minderwertige Intelligenz zusprechen?
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Wer sind diese Kirchen, dass sie glauben sagen zu können wer eine Seele hat und wer keine? Alles Lebende hat eine Seele. Wenn man aber diese Kirchenherren sieht glaubt man leicht, dass sie keine haben. Denn sie könnten seelenruhig zuschauen wie man ein Tier neben ihnen quält und tötet. Deswegen: Raus aus der Kirche!
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„…das weibliche Geschlecht ist bei weitem minderwertiger als das männliche…Der weibliche Verstand ist schwächer.“
(Der Jesuit Sarasa)

Kirche und Tierschutz ist sowieso ein schwarzes Kapitel und ein Schandfleck auf den schwarzen (nicht weißen!) Westen der christlichen Kirchen (siehe weiter unten auch die Aussage von Erich Grässer).

Hier einige Stellen aus dem Katechismus zitiert.

Man darf Tieren nicht die Liebe zuwenden,
die einzig Menschen gebührt.

Katechismus der katholischen Kirche, 1993, Nr. 2418
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Die Trennung des Menschen von seinen Mitgeschöpfen ist die große geistesgeschichtliche »Leistung« des kirchengeprägten Abendlandes, repräsentiert durch die Kirchenväter Augustinus, Thomas von Aquin und den Augustinermönch Martin Luther.
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Laut Augustinus können Tiere keine Empfindung wie der Mensch haben. Nach der Lehre des Kirchenlehrers Thomas von Aquin (1225-1274) haben Tiere keine Seele – Frauen übrigens auch nicht …
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Die Folgen sehen wir täglich: Der Mensch darf Tiere töten, wenn er einen »vernünftigen Grund« hat, und er darf sie quälen, wenn es für die Forschung notwendig ist. So wird im katholischen Katechismus bis heute erklärt, man dürfe Tieren »nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt« (Nr. 2418). Und in der lutherischen Kirche? Im neuen Evangelischen Erwachsenenkatechismus spielen die Tiere keine Rolle. Auf den fast 900 Seiten steht kein Wort über Tierhaltung, Verzehr von Tieren, Tiertransporte, Tierversuche, Jagd usw. Doch die wenigen Worte, die sich über die Tiere finden lassen, sind erschreckend: Die lutherische Kirche spricht von Tieren als »nicht-personale Kreaturen« und zieht daraus die Rechtfertigung, ihr Lebensrecht zu missachten.
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Beide Kirchen berufen sich bis heute auf die »Bücher Mose«. Im 3. Buch Mose liest man haarsträubende Einzelheiten darüber, wie die Priester Tiere schlachteten und deren Blut am Altar verspritzten, »zum beruhigenden Duft für den Herrn«. Die Bibel als Rechtfertigung für das Töten? In der Schöpfungsgeschichte sprach Gott: »Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.« (Genesis, 1.29) Wird hier nicht das Bild eines schizophrenen Gottes gezeichnet, der einerseits blutige Schlachtopfer fordert, andererseits durch Propheten sagen lässt: »Eure Schlachtopfer sind mir ein Gräuel!« (Jeremia). Oder sind die Aufforderungen zu den Schlachtopfern am Ende gar Fälschungen – und nicht Gottes Wort?

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Die Frau darf bekanntlich inzwischen eine Seele haben. Wann hört die Kirche auf, den Tieren die Seele abzusprechen?
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Kirche und Jagddas war schon immer eine unheilige Allianz. Bis heute halten sowohl katholische, als auch evangelische Kirchen alljährlich Hubertusmessen ab und segnen die Waidmänner, ihre Waffen und die »Strecke« der getöteten Tiere. Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte, als er im Geweih eines Hirsches ein strahlendes Kreuz erblickte und die Stimme von Christus hörte: »Hubertus, warum jagst du mich?« – Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?
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Kirche und Tiere – ein ebenso unseliges Kapitel. Dass die Tiere in unserer Gesellschaft millionenfach so unsagbar leiden müssen, ist nicht zuletzt auf die gefühllose Haltung der beiden großen Kirchen gegenüber den Tieren zurückzuführen. Jahrhundertelang und bis heute sprechen beide Kirchen den Tieren die Seele ab – und auch die Gefühle. Selbst Tierschützer innerhalb der Kirchen »werden von Kirchenkreisen häufig als überspannte, neurotische Spinner abgetan«, schreibt der Theologe und Tierschützer Guido Knörzer (Guido Knörzer: Töten und Fressen – Spirituelle Impulse für einen anderen Umgang mit Tieren. Kösel-Verlag, 2001, S. 32). Wann gab es jemals ein offizielles kirchliches Wort gegen Massentierhaltung und Tiertransporte? Wann haben sich die großen Kirchen jemals gegen Tierversuche ausgesprochen?
Kein Wunder, dass immer mehr Tierschützer (und nicht nur diese) aus der Kirche austreten.
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Die Kirche ist seit Jahrhunderten gegen die Tiere – und dies, obwohl Jesus und die ersten Christen Vegetarier waren. Dies wusste übrigens auch noch Kirchenvater Hieronymus, welcher bekanntlich die Bibel zusammenstellte: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt… Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« (Adversus Jovianianum I, 30)
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Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Erich Grässer, Ordinarius für Neues Testament an der Universiät Bonn: »Was ist mit Kirche und Tierschutz? Ich muss an dieser Stelle deutlich werden:
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Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema »Kirche und Tierschutz« im 20. Jahrhundert dann ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie das Thema »Kirche und Hexenverbrennung« im Mittelalter.«
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Papst Johannes Paul II in einer Rede vor Biologen 1985:
»Es ist gewiss, dass Tiere zum Nutzen des Menschen geschaffen wurden;
das heißt, dass sie auch für Experimente benutzt werden können.«
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Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten. (Nr. 2417)
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Es widerspricht der Würde des Menschen, Tiere nutzlos leiden zu lassen und zu töten. Auch ist es unwürdig, für sie Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt. (Nr. 2418)
Der Schöpfer hat dem Menschen das Recht gewährt, über die Rohstoffe, Pflanzen und Tiere der Welt zu verfügen. Dabei muss aber der Mensch die sittlichen Verpflichtungen achten, auch gegenüber den kommenden Generationen. (Nr. 2456)
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[…]
Weiter heißt es im Katechismus der Katholischen Kirche auf Seite 609:
Die Bodenschätze, die Pflanzen und die Tiere der Welt dürfen nicht ohne Rücksicht auf sittliche Forderungen genutzt werden.
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Vielleicht ist mit „sittlichen Forderungen“ auch gemeint, dass man die Tiere nicht direkt vor den Augen ihrer „Verbraucher“ umbringt, diesen die Todesschreie nicht zumutet, sondern diese mörderischen Prozeduren hinter dicken Wänden von Schlachthäusern verbirgt?
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Haben Frauen eine Seele?
Nachgefragt bei Kirchenlehrern

 
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»Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.« (Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397)

»Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen.« (Augustinus, 354-430, bedeutender Kirchenlehrer)

»Die Frau ist ein Missgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.« (hl. Thomas v. Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1274)

»Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!« (Papst Pius II., 1405-1464)
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»Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.«
»Will die Frau nicht, so komm‘ die Magd!« (Martin Luther, Gründer der evangelischen Kirche)
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»Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.«
(Papst Johannes Paul II. in Bezugnahme auf Paulus, 1988)

http://www.denk-mit.info/kirche/habenfraueneineseele.html

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Vielleicht wird uns hier klar, warum wir vorhin auf den engen Zusammenhang des Weibes mit dem Tier aufmerksam machten: Sexualität führt zur Bestialität.
(Bischof Rudolf Graber zur Sexualkunde in Schulen, 1980)

„…das weibliche Geschlecht ist bei weitem minderwertiger als das männliche…Der weibliche Verstand ist schwächer.“
(Der Jesuit Sarasa)

 

http://www.kreudenstein-online.de/Helauluja/inspirationen_zum_thema_frau.htm
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http://www.lorieesser.com/wann-hort-die-kirche-endlich-auf-den-tieren-die-seele-abzusprechen/
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Gruß Hubert