Archiv für September 2014

I FEEL YOU – JULIA NAILS   Leave a comment

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 29. September 2014 von hubwen in Musik

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Affenversuche am Max-Planck-Institut (MPI) in Tübingen   Leave a comment

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Diese Affenversuche in Tübingen (oder auch woanders) sind weder „unerlässlich“ noch „ethisch vertretbar“. Man müsste alternative Methoden (Zellkulturen oder Computersimulationen) einsetzen, die durchaus möglich wären. Diese werden aber nicht angewendet, weil eine starke Tierversuchslobby dagegen mit allen Mitteln vorgeht. Vor allem wären auch die jetzt noch lächerlichen Beiträge für tierversuchsfreie Forschung massiv aufzustocken. Die überwiegende Teil der Politiker arbeitet sich in die Materie nicht ein und glaubt den Tierversuchs-Befürwortern alles – oder genehmigt aus unbekannten Gründen alles. Darüber darf spekuliert werden.

„Die Tatsache, dass die Behörden nur auf Plausibilität prüfen dürfen, überlässt die Entscheidung, ob ein Versuch unerlässlich und damit ethisch vertretbar ist, praktisch den Experimentatoren.“

11. September 2014: Undercover-Recherche über Affenversuche offenbart Versagen des deutschen Tierschutzrechts

Die am Mittwochabend in Stern-TV ausgestrahlte Dokumentation über die Affenversuche am Max-Planck-Institut (MPI) in Tübingen zeigt, dass das deutsche Tierversuchsrecht bei der Feststellung der Unerlässlichkeit und der ethischen Vertretbarkeit von Tierversuchen versagt. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert von der Bundesregierung eine sofortige Änderung des Tierschutzgesetzes sowie entschlossene und wirkungsvolle Maßnahmen, um die tierversuchsfreie Forschung voranzubringen.

Die Undercover-Recherche der SOKO Tierschutz e.V., die am 10.09.14 in der Sendung Stern-TV ausgestrahlt wurde, dokumentiert das Leiden der Rhesus- und Javaneraffen, die am MPI für Biologische Kybernetik in der Hirnforschung eingesetzt werden. „Diese schockierenden Versuche sind möglich, weil das deutsche Tierversuchsrecht bei der Feststellung der Unerlässlichkeit und der ethischen Vertretbarkeit von Tierversuchen versagt. Um diesen skandalösen und tierschutzwidrigen Zustand zu beseitigen, muss die Regierung unverzüglich das eigenständige Prüfrecht der Behörden für Versuchsanträge im Tierschutzgesetz festschreiben, wie dies die EU-Tierversuchsrichtlinie 2010/63 /EU in Artikel 38 von allen Mitgliedstaaten verlangt“, so Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Hintergrund ist eine schwammige Formulierung im Tierschutzgesetz, die den Genehmigungsbehörden faktisch das Recht entzieht, die Unerlässlichkeit von Tierversuchen in den Anträgen eigenständig prüfen zu können. Dies bestätigen der Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 20.01.2014 sowie die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Bremen vom 11.12.2012 zu den sogenannten Bremer Affenversuchen. Zudem fehlt noch immer eine EU-weite Einigung auf eine einheitliche Schaden-Nutzen-Analyse bei der Bewertung von Tierversuchen.

„Die Tatsache, dass die Behörden nur auf Plausibilität prüfen dürfen, überlässt die Entscheidung, ob ein Versuch unerlässlich und damit ethisch vertretbar ist, praktisch den Experimentatoren.

Bei diesen Affenversuchen argumentieren die Wissenschaftler beispielsweise, dass das Gehirn selbst schmerzunempfindlich ist. Die Folgeschäden, wie Schmerzen und Entzündungsprozesse sowie die Qual der Gewöhnung an den Primatenstuhl, werden bei der Belastungseinstufung jedoch nicht berücksichtigt. Würde man die Einstufung von „mittel“ auf „schwer“ anheben, wären diese Tierversuche nicht mehr genehmigungsfähig“, so Christina Ledermann.

Die Recherche der SOKO Tierschutz e.V., die in Kooperation mit der britischen Partnerorganisation des Bundesverbandes, der Britischen Union zur Beendigung von Tierversuchen (BUAV), erstellt wurde zeigt, wie Rhesus- und Javaneraffen leiden, denen in aufwendigen und schmerzhaften Operationen Elektroden ins Gehirn implantiert wurden.

Ein Teil der Tiere wird danach in sogenannten Primatenstühlen eingesetzt, wo die Tiere über Stunden fixiert Aufgaben an einem Bildschirm lösen müssen. Die Aufnahmen zeigen, dass die Tiere dazu teilweise mit Gewalt aus dem Käfig gezerrt werden müssen. Zudem werden sie im Primatenstuhl gefügig gemacht, indem man sie durstig hält. Sie werden nur während der Versuche mit Flüssigkeit versorgt. Es wurde beobachtet, dass die Affen nach der Reinigung der Käfige die Gitterstäbe nach Wassertropfen absuchen und aus purer Verzweiflung sogar ihren eigenen Urin trinken. Je nach Versuch werden die Tiere nach einigen Wochen getötet und ihr Gehirn untersucht.

Mehr zur Recherche der SOKO Tierschutz e.V. unter:
http://www.soko-tierschutz.org/de/

Quelle:

http://www.tierrechte.de/presse-a-magazin/pressemitteilungen/11-september-2014-undercover-recherche-ueber-affenversuche-offenbart-versagen-des-deutschen-tierschutzrechts

 

Gruß Hubert

 

Erblast – Sei wie eine Fremde   Leave a comment

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Sei Wie Eine Fremde

 

Worte haben alles zerstört,
aber ich glaube an das, was uns verband
Es war erst gestern, als ich dich verließ,
Und Gott weiß, ich habe versucht, es zu erklären…

Wir unterhielten uns in Millionen von Gesprächen,
die uns keinen Schritt näher brachten
Vorsicht und Rücksicht ließen uns unentschlossen zurück
Alles, was wahrhaft ist, und was ich letztendlich ganz sicher weiß,
ist, das Wissen im Vergleich zu Gefühlen nicht allzuviel bedeutet…
die sehnsüchtige Glut, wenn zwei Körper sich treffen
und gegenseitig berührend erkunden.

Alle meine Worte sind bedeutungslos,
nutzlos im Angesicht dieser Vernunft und unerklärlichen Gründen,
fahl von einem einzigen Kuß…

Ich habe so viele Dinge gehört, die ich überhaupt nicht verstehe
Das Geräusch unbekannter Schritte im Flur würde mich zufriedenstellen.
Alles, was wahrhaft ist, und was ich letztendlich ganz sicher weiß,
ist, das Wissen im Vergleich zu Gefühlen nicht allzuviel bedeutet…
die sehnsüchtige Glut, wenn zwei Körper sich treffen
und gegenseitig berührend erkunden.

Da die Welt grausam ist und Versprechen immer gebrochen werden
brauchst Du mir nichts zu versprechen
Biete mir nicht deine Treue an
Die Wahrheit wird doch nie ausgesprochen

Ich weiß, daß die Welt kalt ist,
aber wenn du dich an Erinnerungen klammerst,
dann macht es dir vielleicht nicht allzuviel aus
Namen sind nur Andenken,
und obwohl Erinnerungen jahrelang weiterleben können,
so ist doch irgendwann alles vorbei und vergessen

Sei wie ein Engel
laß mich in deine Augen sehen
Frage mich nicht, warum und weshalb
Vernunft oder Überraschungen

Ich mag keine Worte, sie sind unpassend
und es ist mir egal wie sie dich nennen
Sag es mir später, wenn überhaupt
Denn egal, es wird dauern, bis es der Liebe gelingt,
mich erneut einzufangen.

Komm her, du bist so wunderschön,
Ich bin bereit für ein Wiedersehn,
Sei wie ein Engel, komm herein
Komm her, du bist so wunderschön,
Ich weiß du bist so wunderschön,
Sei wie ein Engel, komm herein…

Komm her, du bist so wunderschön,
Ich bin bereit für ein Wiedersehn,
Sei wie eine Fremde, komm herein
Komm her, du bist so wunderschön,
Ich weiß du bist so wunderschön,
Sei wie eine Fremde, komm herein…

 

http://www.golyr.de/erblast/songtext-sei-wie-eine-fremde-149780.html

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 27. September 2014 von hubwen in Musik

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Psychologie und Psychiatrie   Leave a comment

Die Psychiatrie bedient hauptsächlich Sicherheitsbedürfnisse. Alles was von der Norm (wer bestimmt die?) abweicht, wird als fremd, gefährlich und psychisch krank definiert. Dabei bedienen sich Psychiater hauptsächlich auf Vermutungen oder was sie selbst glauben. Psychologie ist keine exakte Wissenschaft. Was als allgemeingefährlich gesehen wird ist eine subjektive Entscheidung des Psychiaters. Man sah ja am Fall Mollath was als allgemeingefährlich definiert wurde. Die Psychiatrie „befreit“ die Gesellschaft auch von unbequemen „Elementen“. Man weiß ja wie leicht es ist laut Paragraph 63 zwangseingewiesen zu werden. Da brauchen nur „liebe Angehörige“, wie zum Beispeil ein Ehepartner daran interessiert sein. Psychiater finden immer etwas, wenn sie wollen. Dazu haben sie ja genug Krankheitsbilder geschaffen. Individualität in ausgeprägter Form sehen Gesellschaft und Psychiatrie nicht gern. Im Interesse des Kollektivs verletzt die Psychiatrie auch Menschenrechte, angeblich um die Allgemeinheit zu schützen oder den Patienten vor sich selbst. Wenn Psychiater davon reden, dass alles zum Wohle des Patienten passiere, dann wird es ganz gefährlich.

Ausschnitt aus focus.de
Straftäter landen heute deutlich öfter in der Psychiatrie

Die Zahl der Zwangseinweisungen nach Paragraph 63 des Strafgesetzbuchs hat sich seit den 90er-Jahren verdoppelt. „Die Unterbringung der Täter dauert heute auch länger. Das hat mit den hohen Sicherheitsansprüchen der Gesellschaft zu tun. Sie will quasi eine Garantie, dass alles gut geht, wenn jemand entlassen wird“, sagt der forensische Psychiater. Gerichte und Gutachter entscheiden daher lieber für eine Unterbringung zu viel, als dass sie möglicherweise einen gefährlichen Psychopathen laufen lassen – oder auch einen unbequemen Mann wie Gustl Mollath.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/therapie/tid-30161/die-angst-vor-der-zwangsjacke-schnell-rein-in-die-psychiatrie-aber-nicht-wieder-raus-forensische-psychiatrie-fuer-schuldunfaehige-straftaeter_aid_942700.html

Hier ein Beitrag von freigeistblog.com
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Die Psychiatrie als Handlung zur Lehre der Psychologie, ist der Wahn eine Vermutung über das Recht zu stellen. Die Psychologie glaubt definieren zu können, was normal zu sein hat und die Psychiatrie wähnt sich in der Befähigung, dass dieser Zustand, an jeder x-beliebigen Person herstellbar sei. Solcherlei Anmaßungen führen zumeist an der Realität vorbei und provozieren zwangsläufig eine große Anzahl nicht therapierbarer Menschen, die dann unbefristet aus der Gesellschaft entfernt und in Hochsicherheitsgefängnissen ähnlichen, psychiatrischen Anstalten weggeschlossen werden.

Die Psychologie berechtigt ihre Existenz, wie jede andere Wissenschaft, durch Aufstellung neuer Thesen und Normen. Bei allen anthropologischen Wissenschaften beziehen diese sich zumeist auf die Festlegung von Soll-Zuständen und der Klassifizierung von Abweichungen daraus. Diese Abweichungen sind definierte Krankheitsbilder und die Anzahl neuer Klassifizierungen, also neu erschaffener Krankheitsbilder, steigt bezeichnender Weise, analog eines gesellschaftlich steigendem Sicherheitsbedürfnisses.

Der klinischen Psychologie, der Psychiatrie kommt die Aufgabe zu, eine gesamtgesellschaftliche Akzeptanz herzustellen. Zum einen gilt es ein diffuses Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen.

Dazu wird die Gesellschaft von der physischen Anwesenheit des Abweichlers befreit und er aus ihr entfernt. Zum anderen ist der Rechtsfrieden wieder herzustellen. Ein Grundsatz des Rechtsfriedens ist: Alle haben die gleichen Rechte, sind vor dem Gesetz gleich und werden für Verfehlungen bestraft.

Abweichler von gesellschaftlichen Normen, werden im Rechtsempfinden einer Mehrheit als undankbar und verräterisch empfunden, ein allgemein anerkannt, maßregelungswürdiges Verhalten. Der Widerspruch, das gerade der Grundsatz der Rechtsfriedens den Abweichler von Rechts wegen vor einer Maßregelung schützt, also in die Gesellschaft frei lässt, wird mit einem juristischen Widerspruch in sich, überbrückt. Die Psychiatrie folgert: Wen das Recht nicht richten kann, den darf es auch nicht schützen.

Dem Abweichler wird mittels psychiatrischem Gutachten die Schuldunfähigkeit attestiert, damit unausgesprochen entmündigt und aus dem Bereich der Gültigkeit des Gesetzes entfernt. Wer nicht innerhalb des Gesetzes steht, kann sich auch nicht auf Recht und Gesetz berufen. Er ist schutzlos allem ausgeliefert.

Aufgrund des gesellschaftlichen Auftrages an die Psychiatrie und dem eigenen Anspruch der Psychologie an sich als Wissenschaft, steht nicht das Wohl des Einzelnen im Mittelpunkt der Interessen.
Der gesellschaftliche Konsens ist der Motor der Entrechtung von Abweichlern. Es ist der Wunsch nach einem kollektiven, leicht zu beeinflussendem und kontrollierbarem Bewusstsein, als Blaupause für Jedermann. Hilfreich ist die grundsätzlich vermutete Allwissenheit der Psychologie, dem Unfehlbarkeitsglauben der Wissenschaft, als Legitimation Krankheitsbilder zu definieren. Im Ergebnis kann das alles sein, was eine gesellschaftliche Mehrheit nicht nachvollziehen kann und der Gemeinschaft Unannehmlichkeiten bereitet.

Der Wille der Masse als Maß der Dinge, ist die offene Positionierung zur Quantität vor Qualität. Die geistigen Gesundheit des Kollektivs, gegeben als naturwissenschaftliches Gesetz, ist eine von der Psychologie zu verantwortende, irrwitzige These, mit der sich alle Kriege und Genozide der Geschichte rechtfertigen lassen. Als ob Idiotie nicht auch ein Massenphänomen sei.

Dieser Frevel an der Individualität, ist ein dunkles Gespinst der Normierung des Geistes, eine Tyrannei gegen fremde Gedanken. Es ist nicht  falsch andere Gedanken und andere Meinungen zu haben und sie werden nicht zu einer Krankheit, nur weil viele andere, eine andere haben.

Die Angst vor fremden Gedanken, hat schon in vielen Gewändern, eine unrühmliche Rolle in der Geschichte gespielt.

Es fanden sich immer scheinbar wahnsinnige Menschen deren Gedanken als gefährlich, utopisch und anarchistisch attestiert wurden. Sie wurden verfolgt, eingesperrt, zum widerrufen ihrer Gedanken gezwungen oder getötet. Nur wenige, heute berühmte Opfer, wie Sokrates, Galileo Galilei und Nietszsche, stehen stellvertretend für ein unüberschaubares Heer, an ihrem Geist gefolterter und entrechteter Menschen. Heute übernimmt das die Psychiatrie, als Vollstreckerin der Psychologie, mit Hilfe von Methoden, die von der UN als weiße Folter deklariert werden, wie der Wahrheits- und Einsichtsfindung durch Psychopharmaka, Sinnesentzug, Zwangssedierung- oder Fixierung. Der Anzug ist sauberer geworden, aber das Handwerk blieb schmutzig.

Das wesentlichste Merkmal der Evolution ist die Vielfalt, durch die sich das Leben ausprobiert und neue Wege für die Zukunft sucht. Die bestmöglich angepasste Spezies und das gilt sowohl für physische als auch psychische Merkmale, wird die Zukunft für sich gewinnen. Heute sind wir das, auch als Folge unserer Gedanken und Werte, die nicht von Gesellschaften erfunden, sondern von Einzelnen erdacht wurde. Die das taten, waren zu ihrer Zeit die verrückten Illusionäre, die gefährlichen Querulanten. So gefährlich ihre Gedanken zu ihrer Zeit für die Gesellschaften waren, so grundsätzlich bestimmend sind sie heute. Viele wertvolle Ideen und Gedanken, sind in der Psychiatrien verloren gegangen und je mehr es werden, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, das wir nicht die Gedanken zulassen werden, die unsere Zukunft ermöglichen. Es ist durchaus denkbar, das sich unsere Zukunft, in den unverständlichen Gedankenwelten derer, die wir heute hinter Sicherheitszäunen gefangen halten, versteckt.

Eine forschende Psychologie kann das Verständnis des Menschen um sich selbst erweitern. Eine forensische, begutachtende und damit beurteilende Psychiatrie, steht der psychischen und geistigen Entwicklung des Menschen im Wege. Es sind die skurrilsten und anarchistischsten Weltbilder von heute, die das Morgen bestimmen werden. Tun sie das nicht, wird unser heutiges Verständnis um die Welt, morgen nicht mehr ausreichen, uns in ihr zu erhalten.

Individualität ist der Auftrag der Evolution an das Leben, vielleicht ist sie deshalb der natürliche Feind jeder Gesellschaft.

http://freigeistblog.com/2014/08/16/psychologie-und-psychiatrie/

 

Gruß Hubert

 

Eklat im ZDF-Fernsehrat wegen Ukraine-Bericht   1 comment

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Zu Recht ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk wegen seiner tendenziösen und klar erkennbar anti-russischen Berichterstattung in der Kritik. Chefredakteur Peter Frey vom ZDF beantwortete Nachfragen von Gesine Lötzsch nicht, die kritisiert hatte, dass ein Beitrag ausgestrahlt wurde in dem auch Mitglieder des nationalistischen Asow-Bataillons mit Nazi-Symbolen gezeigt wurden, die an der Seite der Regierungstruppen gekämpft hatten, was vom ZDF unkommentiert über das Fernsehen flimmerte.

Eklat im ZDF-Fernsehrat wegen Ukraine-Bericht

Eklat im ZDF-Fernsehrat wegen Ukraine-Bericht (Bild: dpa)

Zum wiederholten Mal gerät der öffentlich-rechtliche Rundfunk wegen seiner Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt in die Kritik. Nachdem der neunköpfige ARD-Programmbeirat bemängelte, die Berichte der ARD-Redaktionen würden teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erwecken und seien ‚tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen‘ gerichtet, wird nun Kritik am ZDF laut. https://de.nachrichten.yahoo.com/zdf/

Im ZDF-Fernsehrat ist es deshalb am vergangenen Freitag sogar zum Eklat gekommen. Chefredakteur Peter Frey wollte kritische Nachfragen der Linksfraktions-Abgeordneten Gesine Lötzsch zu einem Bericht über die Ost-Ukraine, in dem Kämpfer mit Hakenkreuz und SS-Rune am Stahlhelm gezeigt werden, nicht beantworten. Das geht aus einem Brief von Lötzsch an Frey hervor, der dem Handelsblatt (Online-Ausgabe) vorliegt.

Frey war demnach vom ‚Unterton‘ der Fragen von Lötzsch befremdet. ‚Mit diesem allgemeinen Vorwurf kann ich nichts anfangen‘, schreibt die Bundestagsabgeordnete in ihrem Brief. ‚Besonders ärgerlich ist es, wenn Sie Fragen eines Fernsehratsmitgliedes kritisieren, um sie nicht beantworten zu müssen.‘ Lötzsch forderte Frey auf, ihre Fragen schriftlich zu beantworten.

Lötzsch nahm dabei Bezug auf einen Bericht in der ‚Jüdischen Allgemeinen‘.

Darin wird bemängelt, dass am 8. September in der ZDF-Nachrichtensendung ‚Heute‘ ein Beitrag ausgestrahlt wurde, in dem auch Mitglieder des nationalistischen Asow-Bataillons gezeigt werden, das in der Ost-Ukraine an der Seite der Regierungstruppen gegen die Separatisten kämpft. An ihren Stahlhelmen tragen die Kämpfer Hakenkreuze und SS-Runen.

‚Dies blieb völlig unkommentiert‘, schreibt die Zeitung und fragt: ‚Wo ist die journalistische Sorgfaltspflicht des ZDF geblieben?‘ Tatsächlich ging der ZDF-Korrespondent auf die Nazi-Symbole in seinem Beitrag nicht ein. Dort heißt es vielmehr: ‚Freiwilligenbataillone aus nahezu jedem politischen Spektrum verstärken etwa die Regierungsseite – und in der Ukraine ist Wahlkampf: Eine Friedenslösung ist dadurch nicht einfacher geworden.‘

Dass ZDF-Chefredakteur Frey dazu keine Stellung nehmen wollte, hält Lötzsch für einen einmaligen Vorgang. ‚Ihre heutige Kritik im Fernsehrat an meinen Fragen hat mich nachdenklich gestimmt‘, schreibt sie in ihrem Brief an Frey. Seit 2002 sei sie Mitglied des Deutschen Bundestages. ‚Noch nie hat die Kanzlerin oder ein Minister meine Fragen beanstandet.‘ Kritische Fragen seien in einer lebendigen Demokratie selbstverständlich. Sie finde es auch ‚völlig normal‘, wenn ihr Journalisten ’sehr kritische Fragen‘ stellten. ‚Sie erwarten zu Recht, dass ich ihre Fragen beantworte und nicht kritisiere.‘

Programmbeschwerde über weiteren zweifelhaften Bericht

Zuvor hatte Maren Müller, Vorsitzende der ‚Initiative Ständige Publikumskonferenz‘ wegen des ZDF-Berichts eine Programmbeschwerde eingelegt. Bekannt wurde Müller durch eine Petition zur Ablösung von ZDF-Moderator Marcus Lanz, die deutlich mehr als 100.000 Unterstützer unterzeichneten.

In einem Brief an den Intendanten des ZDF, Thomas Bellut, und den Vorsitzenden des Fernsehrats, Ruprecht Polenz (CDU), kritisiert Müller die ‚unkommentierte Zurschaustellung sowie die Verharmlosung der Träger verbotener faschistischer Symbole und Kennzeichen innerhalb einer Nachrichtensendung der öffentlich-rechtlichen Medienanstalt ZDF‘. Danach listet sie mehrere Programmrichtlinien des ZDF auf, gegen die der Beitrag verstoße.

Das ZDF wies die Vorwürfe zurück. ‚Paragraf 86 des Strafgesetzbuches, der die Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen unter Strafe stellt, findet keine Anwendung, wenn das Propagandamittel zum Beispiel der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens dient‘, zitiert der ‚Tagesspiegel‘ einen Sprecher des Senders. Dies sei in dem Bericht der ‚heute‘-Sendung ‚eindeutig der Fall‘ gewesen. ‚Darin wurden ukrainische Milizionäre mit Hakenkreuzen und ähnlichen Symbolen gezeigt, was im Text erläutert wurde. Der Reporter sprach von Hardlinern und Freiwilligenbataillonen aus nahezu jedem politischem Spektrum.‘ Die Einstellungen seien als Bilddokumente verwendet worden, um zu zeigen, ‚dass auch auf ukrainischer Seite Kämpfer mit zweifelhaftem politischen Hintergrund anzutreffen sind‘.

Auch WDR-Intendant Tom Buhrow muss sich wegen einseitiger Berichterstattung rechtfertigen. (Bild: dpa)
Auch WDR-Intendant Tom Buhrow muss sich wegen einseitiger Berichterstattung rechtfertigen. (Bild: dpa)

Inzwischen hat Müller einen weiteren zweifelhaften ZDF-Bericht ausgemacht, gegen den sie ebenfalls eine Beschwerde eingelegt hat. Konkret geht es um den Beitrag ‚Waffenruhe in der Ukraine‘ in der ‚heute journal‘-Sendung vom 05. September.

Auch hier sind nach Aussage von Müller verfassungswidrige Kennzeichen unkommentiert verbreitet sowie faschistische Organisationen verharmlost worden. Ihr Beschwerdebrief richtet sich auch diesmal an Bellut und Polenz.

In dem Beitrag des Senders über die ‚Freiwilligen‘ im Kampf gegen die Separatisten, so Müller in ihrem Schreiben, sei das NS-Symbol Wolfsangel insgesamt drei Mal unkommentiert gezeigt worden. Laut Wikipedia ist die Wolfsangel ein von den Nationalsozialisten verwendetes Symbol. Es soll besondere Wehrhaftigkeit symbolisieren. Im Kontext von rechtsextremen Organisationen ist die Verwendung der Wolfsangel in Deutschland strafbar. Müller kritisiert zudem, dass auch in diesem ZDF-Bericht Informationen über den ‚eindeutig rechtsradikalen Hintergrund‘ des Asow-Bataillons komplett fehlten. ‚Stattdessen wurden die Mitglieder des Asow-Bataillons als Freiheitskämpfer stilisiert.‘

WDR-Intendant nimmt ARD in Schutz

Nicht nur das ZDF steht unter Beschuss. Zuletzt hatte die Vize-Vorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, die ARD wegen ihrer Ukraine-Berichterstattung scharf attackiert. Sie bezog sich dabei auf einer Stellungnahme des Programmbeirats der Sendergruppe vom Juni 2014. ‚Der Bericht des Programmbeirats zur Ukraine-Berichterstattung der ARD ist vernichtend und bestätigt, was seit Monaten überdeutlich ist: Die ARD berichtet unausgewogen und tendenziös und positioniert sich in ihren Sendungen über den Ukraine-Konflikt einseitig gegen Russland‘, sagte Wagenknecht dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). ‚Die größte Sendeanstalt der Bundesrepublik missbraucht damit eklatant ihren Informationsauftrag und macht sich zum willfährigen Handlanger politischer Interessen. Dies ist nicht hinnehmbar.‘

Wagenknecht betonte, die ARD sei ebenso wie das ZDF ‚zwingend‘ der Unabhängigkeit und Unparteilichkeit verpflichtet. ‚Nur so sind die Zwangsgebühren, die von der gesamten Bevölkerung erhoben werden, zu rechtfertigen.‘ Die ARD sei eine Anstalt öffentlichen Rechts und ‚keine politische Redaktion der Bundesregierung oder gar der US-Administration‘.

Der neunköpfige ARD-Programmbeirat wirft in seiner Stellungnahme den ARD-Redaktionen vor, wichtige und wesentliche Aspekte des Ukraine-Konflikts ’nicht oder nur unzureichend beleuchtet‘ worden seien. Insgesamt zeigte sich die Berichterstattung ’nicht ausreichend differenziert‘. Die Inhalte hätten teilweise den ‚Eindruck der Voreingenommenheit erweckt‘ und seien ‚tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen‘ gerichtet.

Nachdem ARD-Chefredakteur Thomas Baumann den Vorwurf einer einseitigen und tendenziösen Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt schon ‚energisch‘ zurückgewiesen hat, meldete sich kurz danach auch WDR-Intendant Tom Buhrow zu Wort. Im Intranet des Senders schreibt er laut ‚Spiegel Online‘: ‚Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten exzellente Arbeit.‘ Und mit Blick auf den Vorwurf einseitiger Berichte fügt er an: ‚Das geht an die journalistische Ehre.‘

Quelle:
https://de.nachrichten.yahoo.com/eklat-im-zdf-fernsehrat-wegen-ukraine-bericht-082649822.html

 

Gruß Hubert

Lügen für die USA – ZDF   1 comment

Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen, wenn es darum geht die Transatlantiker als die Guten darzustellen. Und das nicht nur durch das ZDF, nein, die ARD steht da keinesfalls in nichts nach.

Ob Giftgas oder russische Invasion: Man muss Lügen und Behauptungen nur oft genug wiederholen

Veröffentlicht 25. September 2014 von hubwen in Politik

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Die Absurdität der Ukraine   Leave a comment

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Hier einige Gedanken zur Ukraine, die zwischen den westlichen und den russischen Interessen aufgerieben wird. Vor allem der östliche Teil hat sehr darunter gelitten und es ist zu hoffen, dass nun mit der Pufferzone einigermaßen Ruhe einkehrt. Eines ist aber ganz sicher: die USA hätte in der Ukraine überhaupt nichts zu suchen und dürfte nicht wie schon so oft auch in anderen Ländern, mit ihren Geheimdiensten für Unruhe sorgen.

Hier ein Artikel dazu von Heinz Sauren.

ukraine

Die Absurdität der ukrainischen Krise, ergibt sich aus den Ansprüchen, die die beteiligten Protagonisten gegeneinander erheben, ohne das sie auch nur im geringsten gewillt sind, diese gegen sich selbst gelten zu lassen.

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Wie zuvor in Kiev erheben sich Menschen in der Ostukraine gegen ihre Regierung um den Anschluss an eine wirtschaftspolitische, ausländische Macht zu erzwingen.

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In Kiev war die Zielrichtung Europa, in der Ostukraine ist es Russland. Die Aufständischen in Kiev wurden von Europa und Amerika politisch und finanziell unterstützt, so die Aufständischen in der Ostukraine nun von Russland. Die Aufstand in Kiev wurde von Russland kritisiert, sowie der ostukrainische von Europa. Sowohl Europa als auch Russland hatten und haben militärische, geheimdienstliche und logistische Unterstützung für die jeweils von ihnen bevorzugten Parteien geleistet und haben verdecktes personal in der Ukraine. Der Westen will die Ukraine in sein Bündnis einverleiben, sowie auch Russland das will. Beide Seiten werfen der jeweils anderen vor, die Ukraine und ihre Menschen für ihre eigenen Interessen zu missbrauchen, die Souveränität der Ukraine zu missachten und beide Seiten haben Recht damit.

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Auch innerhalb der Ukraine verhält es sich nicht anders. Die Westukraine hat ihre kulturhistorischen Wurzeln in der österreichischen Habsburger-Monarchie und fühlt sich als Europäer, während die Ostukraine dem russischen Zarenreich entstammt und sich als russisch stämmig versteht. Beide Volksgruppen sind nicht bereit, den politischen Zielrichtungen der jeweils anderen zu folgen.

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Die Ukraine als Staat ist ein künstliche Polit-Konstrukt, welches in der heutigen Form nicht dazu erdacht war autonom zu existieren, sondern nur als Teil eines größeren, der Sowjetunion und hat weder die wirtschaftliche Stärke noch die politische Kraft, sich zwischen den Machtblöcken, Russland und Europa autark zu behaupten und die Bevölkerung der Ukraine zeigt selbst keinen Willen dies zu versuchen. Die Ukrainer haben klare Vorstellungen wohin sie sich politisch orientieren wollen, doch diese ist entgegen dem Willen der internationalen Gemeinschaft gegensätzlich.

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Die Ukraine ist nun ein spätes Opfer des Zusammenbruchs der Sowjetunion und ihr Zusammenbruch ist nicht unverständlich, wenn der nicht zeitlich aus dem Zusammenhang gerissen wäre. Er hätte eigentlich im Anschluss an die Auflösung der Sowjetunion geschehen müssen, wurde aber durch politische und wirtschaftliche Interessen der Parteien verhindert, die sich heute um den Machteinfluss in der Ukraine streiten.

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Bei einer nicht ideologisch verfärbten Sichtweise auf die Geschehnisse in der Ukraine wird deutlich, das Europa und Amerika, Russland nichts vorwerfen können, was ihnen nicht mit der gleichen Berechtigung von Russland vorgeworfen werden kann.

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In der Ukraine wird aktuell ein Volk zwischen dem östlichen und dem westlichen Machtblöcken zerrieben. Nicht zum Wohl der Ukrainer und auch wohl nicht durch ihren Willen. Sie werden nun Opfer der Geister die sie riefen und die schon lange die tatsächliche Macht in dem Land ausüben. Die, die dieses europäischen und russischen Geister riefen, haben sich und ihrem Volk einen Bärendienst erwiesen.

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Kein Land sollte sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einmischen, war einmal ein diplomatischer Glaubenssatz, der wie so vieles der Globalisierung geopfert wurde. Politische Verfolgung und Unfreiheit gibt es noch immer auf der Welt. Wird diese aber aus undurchsichtigen Gründen medial internationalisiert, droht dem betroffenen Volk noch viel größeres Leiden und das zynischer Weise im Namen der Freiheit und Gerechtigkeit. Der Balkan, Syrien, Libyen, Afghanistan, der Irak und nun die Ukraine stehen stellvertretend für die Länder, die nicht rechtzeitig ihr Wohl erkannten und denen dann ihr Wohl diktiert wurde. Zur Not auch mit Gewalt.

http://freigeistblog.com/2014/04/20/die-absurditat-der-ukraine/

Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. September 2014 von hubwen in Politik

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