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Deutsche Journalisten unterstützen ORF-Moderator Armin Wolf   Leave a comment

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Da jammern und plärren Rechte herum, dass sie nicht genügend Meinungsfreiheit garantiert hätten. Wenn sie aber an der Macht sind, dann ist die freie Presse das Erste was sie angreifen. Sie können es nicht ertragen, wenn nicht in ihrem Sinne berichtet wird oder wenn sie kritisiert werden. Beispiele kennt man ja genug: Türkei, Ungarn, Polen, Russland…
In Österreich gab es jetzt ein Aufjaulen gegen den Anchorman Armin Wolf in ZIB2. Die rechtspopulistische FPÖ möchte gar, dass der ORF ihn entlässt.

Hier ein Artikel von nrz.de

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Armin Wolf, österreichischer Journalist und Fernsehmoderator, bei einer Preisverleihung vor wenigen Tagen. Die FPÖ möchte ihn gern ruhigstellen.

Foto: Hans Punz / dpa

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Dem ORF-Moderator Wolf wird vom Stiftungsrat des Senders eine Auszeit nahegelegt. Deutsche Journalisten ergreifen Partei für ihn.

Es geschieht nicht jeden Tag, dass deutsche Journalisten an die Öffentlichkeit gehen, weil sie die Pressefreiheit in einem befreundeten Nachbarstaat bedroht sehen, der bisher in dieser Hinsicht als gänzlich unproblematisch galt.

Im Falle Österreichs ist genau das nun passiert: Der ehemalige „Spiegel“- Reporter Cordt Schnibben twitterte: „Bitte aufwachen, was da im Nachbarland passiert, braucht unser Interesse und unsere Solidarität.“ Der Deutsche Journalisten-Verband mahnte: „Feinde der Pressefreiheit dürfen nicht gewinnen.“ Und ZDF-Moderator Claus Kleber schrieb: „Es geht offensichtlich darum, das Undenkbare nun endlich denkbar zu machen.“

Alle drei Wortmeldungen bezogen sich auf ein Interview, dass der Moderator der mit den „Tagesthemen“ vergleichbaren Nachrichtensendung „Zeit im Bild 2 (ZiB 2)“ des österreichischen ORF, Armin Wolf, am 23. April mit dem Generalsekretär der rechtspopulistischen Regierungspartei FPÖ Harald Vilimsky führte.

FPÖ-Mann droht mit Konsequenzen

Kurz zuvor hatte ein anderer FPÖ-Politiker Migranten mit Ratten verglichen. Auch deshalb stellte Wolf im Verlauf des Gesprächs ein gezeichnetes Wahlplakat der Rechtspopulisten, auf dem Flüchtlinge mit großen Nasen, eng zusammenstehenden Augen und zusammengewachsenen Augenbrauen zu sehen waren einem ganz ähnlichen Zerrbild eines Juden gegenüber, das einst im NS-Hetzblatt „Stürmer“ erschienen war.

Daraufhin drohte Vilimsky noch vor laufender Kamera Wolf mit Konsequenzen. „Das“ könne „nicht ohne Folgen bleiben“, sagte er. Wolfs Vorgehen habe „eine Qualität, die nach unten offen ist“. Und: „Ich halte das für einen Skandal der Sonderklasse.“ Vilimskys Parteifreundin Ursula Stenzel, eine ehemalige ORF-Moderatorin, sagte nach der Sendung gar, Wolf hätte in einem „Volksgerichtshof“ auftreten können.

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Auszug aus dem Link bei Twitter oben:

Ich bin am Morgen nach meinem Interview mit Harald Vilimsky zu einem lange geplanten Kurzurlaub aufgebrochen – aber sehr erholsam waren die paar Tage in Tel Aviv letztlich nicht. Jeden Tag kamen mehrere hundert Mails, SMSe und Twitter-Mentions. 99 Prozent davon lobend, freundlich und unterstützend (vielen Dank!) – aber ein freundlicher Herr hat mir auch unter vollem Namen gemailt: „Grüß sie warum sind sie noch nicht gekündigt beim orf sie. Ratte scheiss geburt einer Hure“ (Rechtschreibung im Original).

Doch wie ist es zu diesem Interview gekommen, das FPÖ-Chef Strache seither jeden Tag zumindest einmal „widerlich“ nennt, das der ORF-Stiftungsratsvorsitzende und ehemalige FPÖ-Chef Steger für „pervers“  hält und für das mich die frühere ZiB-Moderatorin und nunmehrige FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel am NS-„Volksgerichtshof“ verortet?

[…]

Am Wochenende zuvor, zu Ostern, hatte die FPÖ Krach mit ihrem Koalitionspartner. Das ekelhafte „Ratten“-Pamphlet des Braunauer Vize-Bürgermeisters im lokalen FPÖ-Parteiblatt hatte (nach der Debatte um das Verhältnis zu den rechtsextremen „Identitären“) eine kleine Koalitionskrise verursacht. Der Kanzler selbst hatte das „Gedicht“ als „abscheulich, menschenverachtend sowie zutiefst rassistisch“ kritisiert und eine Distanzierung verlangt. Dienstag früh trat der Braunauer FPÖ-Funktionär schließlich zurück.

https://www.arminwolf.at/2019/04/28/etwas-das-nicht-ohne-folgen-bleiben-kann/

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Zur Medienaffäre wurde die Sache aber erst, als sich der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats, Norbert Steger, ein ehemaliger FPÖ-Politiker, in der Sache äußerte. Er riet Wolf, dem er attestierte, er habe, das „Gefühl verloren, dass er vielleicht auch einmal unrecht haben könnte“, indirekt zu einer Auszeit: An dessen Stelle würde er „ein Sabbatical nehmen“, sagte Stegner.

Stegners Wort hat Gewicht. Der Stiftungsrat, dem er vorsteht , ist das oberste Aufsichtsgremium des ORF. Es entsteht der Eindruck, die Regierungspartei FPÖ wolle sich eines unbequemen Journalisten entledigen, an dem sie sich schon lange abarbeitet.

ORF soll aus dem Staatshaushalt bezahlt werden

Zuletzt holte sie sich dabei aber eine blutige Nase: Vergangenes Jahr musste sich kein Geringerer als der FPÖ-Chef und österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache bei Wolf entschuldigen. Er hatte auf Facebook ein Bild des Journalisten im „ZiB2“-Studio verbreitet und dazu geschrieben: „Es gibt einen Ort, wo Lügen und Fake News zu Nachrichten werden.“

Doch das gestörte Verhältnis von Teilen der österreichischen Bundesregierung zur Pressefreiheit geht über die Causa Wolf hinaus. So will die FPÖ die unbeliebte Rundfunkgebühr abschaffen und den ORF künftig direkt aus dem Staatshaushalt finanzieren. So könnte man aus Sicht der Rechtspopulisten den Sender enger an die Kandare nehmen.

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Lässt sich ein Autokrat demokratisch besiegen?   Leave a comment

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Ich schätze den türkischen Journalisten Can Dündar sehr. Er musste ja aus der Türkei fliehen, sonst säße er im Gefängnis wie so viele andere Journalisten in der Türkei. Bei Erdogan ist man ja gleich ein Terrorist, wenn man eine andere Meinung hat als er. Leicht ist es ganz sicher nicht einen Autokraten, der alle wichtigen Instituionen des Staates unter seine Kontrolle gebracht hat, demokratisch zu besiegen.

Aus der ZEIT

Lässt sich ein gewähltes Repressionsregime auch wieder abwählen? Sie erinnern sich, als Tayyip Erdoğan auf demokratischen Wegen an die Macht kam, war das ein Vorbild für Nahost und die islamische Welt. Man hatte in islamischen Ländern erlebt, dass Putsche säkularer Armeen islamische Bewegungen keineswegs verhindert hatten, sondern vielmehr gestärkt und radikalisiert. Liberale Denker traten dafür ein, den Kampf auf das demokratische Feld zu verlagern. Statt in den Untergrund gedrängt zu werden, sollte der sich zunehmend politisierende Islam ins System hineingeholt werden, durch Beteiligung an der Regierung und „am Kuchen“ sollte er sich mäßigen, ja, demokratisieren. Möglich wäre ja auch, dass seine Fehler in Regierungsverantwortung die Legende vom „islamischen Modell“ entzaubern würden.

Dieses in Amerika „gemäßigter Islam“ genannte Szenario wurde in der Türkei ausprobiert. Das Militär, das mehrfach islamistische Parteien unterbunden hatte, zog sich zurück; nach einer Wirtschaftskrise kam Erdoğan mit freiheitlichen Versprechen und gewaltiger Stimmenmehrheit ans Ruder. Mit dem Kredit der westlichen Welt und der Liberalen im Land erlebte er in den ersten Jahren einen Aufschwung. Nach außen hin gab er sich den Anschein eines „Europa gegenüber aufgeschlossenen Muslim-Demokraten“.

Bei jeder Wahl erstarkte er, mit der Zeit aber vergiftete ihn seine Macht. Er glaubte, Europa und die ihn unterstützenden Liberalen nicht mehr zu benötigen, zog in seinen neuen Palast, gerierte sich als Sultan. Dann erschütterte er die Grundpfeiler der Demokratie, die ihn zur Macht getragen hatte: Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Justiz, Laizismus, Presse-, Meinungs- und Organisationsfreiheit.

Staatliche Ressourcen und Möglichkeiten schob er sich, seiner Familie und loyalen Unternehmern zu, erklärte Kritiker zu Feinden und inhaftierte sie, so wurde er zum Despoten. Die erste Regierungserfahrung des politischen Islams ging als finstere Epoche in die Geschichte ein, die jene bestätigte, die gewarnt hatten, Religion und Politik gingen unmöglich zusammen.

 

Nun stellt sich uns eine weit schwierigere Frage: Ist ein Regime, das versucht, die Demokratie, die es an die Macht gebracht hat, abzuschaffen, auf demokratischen Wegen besiegbar? Geht es, wenn der Wähler Geh! sagt, in die Opposition? Was, wenn eine Regierung, die Militär, Polizei, Justiz, Medien, Kapital und Verwaltung vollständig unter Kontrolle gebracht hat, Wahlergebnisse nicht anerkennt? Wie verteidigt ein Volk ohne längere demokratische Tradition, entwickelte Zivilgesellschaft und etablierte normative Schutzräume seinen Willen, wenn auch der Schutz durch das Militär weggefallen ist?

Auf diese Frage sucht die Türkei derzeit Antwort. Denn Erdoğan, der bei den Wahlen eine ernsthafte Schlappe erlitt, widersetzt sich der Entscheidung des Volkes. Er will wählen lassen, bis er triumphiert. Die Macht dazu hat er, denn er kontrolliert Justiz und Straße. Allerdings ist er wohl erstmalig mit einer widerständigen, ermutigten Opposition konfrontiert. Er steht an einer Weggabelung: Trotzt er dem Wählerwillen, führt das die Türkei in ein totalitäres Regime und in die Einsamkeit. Erkennt er das Ergebnis an, gilt er als besiegbar und vergrößert die Wahrscheinlichkeit vorgezogener Neuwahlen. Gelingt der Türkei der Weg aus der Finsternis auf demokratischem Wege, kann das ein Licht für sie selbst und die gesamte Region bringen.

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Lässt sich ein Autokrat demokratisch besiegen?

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Gruß Hubert

 

Bezahlbare Wohnungen   5 comments

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Ich kann nur in allem zustimmen, was Dietmar Bartsch in dem Video bei Twitter zum Thema bezahlbare Wohnungen sagt.

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Video
https://twitter.com/DietmarBartsch/status/1115993319409057792

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 10. April 2019 von hubwen in Gesellschaft, Politik, Uncategorized

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Gustl Mollath verklagt Bayern auf 1,8 Millionen Euro   Leave a comment

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Mir kommen die 1,8 Millionen, die Gustl Mollath von Bayern einfordert nicht mal viel vor. Ich möchte nicht wissen welche Summen da in den USA gefordert würden, wenn jemand 7  1/2 Jahre in einer Psychiatrischen Anstalt festgehalten wird.

Vorausschicken möchte ich was Anwalt Braun zu dieser Geschichte sagt:

„Ich hätte gedacht, dass die ein Interesse daran haben, dass eine Geschichte, die peinlich war ohne Ende, nicht wieder aufgekocht wird“, sagte Mollaths Anwalt Braun. „Aber wenn die das alles noch einmal in der Öffentlichkeit durchkauen wollen: bitte sehr.“

Ja, peinlich war die Geschichte für den Freistaat Bayern und die Justiz wohl, das kann man laut sagen. Da gab es Versagen auf mehreren Ebenen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nur Versagen war.

Aus augsburger-allgemeine.de

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Gustl Mollath ist eines der bekanntesten Justizopfer in Deutschland.

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Der Fall ist einer der größten Justizskandale in Deutschland: Mehr als sieben Jahre saß Gustl Mollath zu Unrecht in der Psychiatrie. Dafür will er nun Geld sehen.

Der Fall Gustl Mollath geht in eine neue Runde: Das wohl bekannteste Justizopfer Deutschlands fordert knapp 1,8 Millionen Euro vom Freistaat Bayern – für mehr als sieben Jahre zu Unrecht in der Psychiatrie. Am kommenden Mittwoch (20. März) startet am Landgericht München I ein Zivilprozess um Amtshaftungsansprüche. Der heute 62 Jahre alte Mollath will Schadenersatz für 2747 verlorene Tage. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, hat der Freistaat bereits 70.000 Euro gezahlt.

„Ich hätte es im Interesse meines Mandanten und auch des Freistaates richtig gefunden, zu einer außergerichtlichen Einigung zu kommen“, sagte Mollaths Anwalt Hildebrecht Braun der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben uns bemüht, zu einer vergleichsweisen Lösung zu kommen. Diese Bemühungen sind leider gescheitert. Ich glaubte, es wäre im Interesse einer Befriedung, dass man die Geschichte in anderer Form löst – aber wenn der Freistaat das anders haben will …“

Gustl Mollath gehört zu den bekanntesten Justizopfern in Deutschland

Gustl Mollath, der wegen unzähliger Mahnbriefe an Behörden und sogar den Papst im Ruf steht, ein Querulant zu sein, gehört zu den bekanntesten Justizopfern in Deutschland. 2006 wies ihn das Landgericht Nürnberg-Fürth in die Psychiatrie ein.

Zuvor hatte seine damalige und inzwischen gestorbene Ehefrau ihm vorgeworfen, er habe sie geschlagen, getreten, gebissen und gewürgt. Gutachter attestierten ihm dann eine psychische Störung. Ein Grund dafür: Er selbst hatte Strafanzeige gestellt gegen seine Frau und weitere Mitarbeiter sowie Kunden der HypoVereinsbank wegen Steuerhinterziehung, Schwarzgeld- und Insidergeschäften. Die Staatsanwaltschaft legte die Anzeige ab.

Sechs Jahre nach dem Verfahren, im Jahr 2012, wurde dann ein interner Revisionsbericht der HypoVereinsbank öffentlich, der einen Teil von Mollaths Vorwürfen bestätigte. Das Oberlandesgericht Nürnberg ordnete daraufhin die Wiederaufnahme des Strafverfahrens sowie die sofortige Freilassung Mollaths an. Im August 2014 wurde er vom Landgericht Regensburg freigesprochen.

Mollath wurden 170.000 Euro angeboten

Nach Angaben des Justizministeriums wurden Mollath insgesamt 170.000 Euro angeboten. Das Ministerium sei „weiterhin an einer gütlichen Einigung interessiert“, sagte eine Sprecherin. „Diese muss aber auch rechtlich vertretbar sein.“ Im vergangenen Jahr hatte ein Sprecher betont, mit dem Angebot sei man an die Grenze des rechtlich möglichen gegangen. Entschädigungszahlungen könnten nicht nach freiem Ermessen gewährt werden – auch im Interesse des Steuerzahlers.

Und so kommt es nun zu einem weiteren Prozess in diesem Fall, der schon das Amtsgericht Nürnberg, das Landgericht Nürnberg-Fürth und das Landgericht Regensburg beschäftigt hat – und einen Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags. „Es ist natürlich eine ganz schwierige Situation für mich – ich habe keinen Spaß daran, Gerichtsverfahren bestreiten zu müssen“, sagte Mollath, als er seine Klage gegen den Freistaat im März 2018 ankündigte. Aber er habe alles verloren, sei ruiniert. „Da kann man nicht erwarten, dass man sich mit einem Butterbrot abspeisen lässt.“

„Ich hätte gedacht, dass die ein Interesse daran haben, dass eine Geschichte, die peinlich war ohne Ende, nicht wieder aufgekocht wird“, sagte Mollaths Anwalt Braun. „Aber wenn die das alles noch einmal in der Öffentlichkeit durchkauen wollen: bitte sehr.“

Auch politisch hatte der Fall übrigens Folgen: Es gab eine Gesetzesänderung bei der Einweisung psychisch kranker Straftäter. Ein Untersuchungsausschuss im Landtag wurde eingerichtet, die Opposition aus SPD, Grünen und Freien Wählern sah gravierende Fehler unter anderem bei den Ermittlern. (dpa)

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Gustl Mollath verklagt Bayern auf 1,8 Millionen Euro

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Mir drängt sich da schon ein Verdacht auf, dass das die Begründung für die Abschiebung von Gustl Mollath in einer Psychiatrischen Anstalt war. Die ehemalige Justizministerin Beate Merk (jetzt Europaministerin, von der man nichts mehr hört), dieses L…. wird heute übrigens 60.

Chronologie 10/24 (siehe im Link)

März 2012: Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) sagt im Rechtsausschuss des Landtags, Mollaths Strafanzeige wegen der Bankgeschäfte seiner Frau sei «weder Auslöser noch Hauptanlass noch überhaupt ein Grund für seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gewesen». Seine Vorwürfe gegen die Bank hätten keinen begründeten Anfangsverdacht für Ermittlungen ergeben.

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Der Fall: Gustl Mollath-Neues aus der Anstalt vom (25/6/13) Erwin Pelzig -Analyse über Fall Mollath

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Gruß Hubert

 

 

 

Der US-Sprücheklopfer Trump meint: „Demokraten sind lausige Politiker“   2 comments

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Mich erstaunt woher Trump sein Selbstbewusstsein und sein vermeintliches ein ganz Großer zu sein her nimmt, sogar der beste Präsident zu sein, den die USA je hatte. Ich denke vieles resultiert aus seinem ausgeprägtem Narzissmus. Er wäre für mich eine Witzfigur, eine Karikatur, wenn er nicht so viel Macht hätte. Er ist für mich (nicht nur für mich) auch ein Schwindler und Betrüger, der andauernd große Sprüche klopft. Nicht zuletzt ist er auch ein Rassist.
Die Demokraten sind für ihn „lausige Politiker“. Wie kann man eine gesamte gegnerische Partei so disqualifizieren (wollen)? Er hat ja auch schon genug Misserfolge eingefahren. Wie viele Minister hat er schon entlassen? Oder sie mussten gehen, weil sie selbst in Schwierigkeiten kamen. Es gibt sehr viele fragwürdige Fakten, die ihn betreffen, seine Russland-Kontakte, seine Schweigegeldzahlungen u.v.a. Es laufen nicht umsonst viele Untersuchungen gegen ihn. Es ist für mich immer noch fraglich, ob er ohne Russlands Hilfe (Clinton in den Schmutz ziehen) die Wahlen gewonnen hätte.

Sein ehemaliger Anwalt Michael Cohen belastet Trump schwer. „Seine öffentliche Anhörung im Kongress war Schuldeingeständis und Anklage: „Ich schäme mich, dass ich daran beteiligt war, Trumps illegale Taten verheimlicht zu haben, anstelle auf mein Gewissen zu hören. Herr Trump ist ein Rassist, ein Schwindler, ein Betrüger.“

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Mehrere ehemalige Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump haben juristische Schwierigkeiten. Dadurch gerät auch Trump selbst in Bedrängnis. Michael Cohen, sein ehemaliger Anwalt, wurde im Dezember 2018 zu drei Jahren Haft verurteilt. Er hatte angegeben, Schweigegeldzahlungen in Trumps Auftrag abgewickelt zu haben, und bekannte sich der illegalen Wahlkampfhilfe, des Bankbetrugs und der Steuerhinterziehung schuldig. In einer öffentlichen Anhörung im Kongress nannte Cohen den US-Präsidenten „Rassist, Schwindler, Betrüger“.

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/trump-2333.html

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https://www.tagesschau.de/ausland/cohen-aussage-111.html

Aus Tagesschau.de

US-Präsident Trump stimmt auf den kommenden Präsidentschaftswahlkampf ein: Die Demokraten nannte er beim Jahrestreffen der Konservativen wörtlich „lausige Politiker“. Die Veranstaltung gilt als inoffizieller Wahlkampfauftakt der Republikaner.

Mit scharfen Angriffen auf die Demokraten hat US-Präsident Donald Trump seine Anhänger auf den Präsidentschaftswahlkampf 2020 eingeschworen. „Das sind lausige Politiker, und sie machen lausige Politik“, sagte Trump bei einer Tagung konservativer Aktivisten und Politiker in Oxon Hill bei Washington mit Blick auf die Demokraten.

Mit ihren „radikalen“ linken Vorhaben (Anmerkung: ha ha ha… radikal links…?) wollten die Demokraten die US-Wirtschaft zerstören. (Anmerkung: seine Einführung von Zöllen (hauptsächlich gegen China) führt auch nicht zu einem Wirtschaftswachstum).

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Geht mir doch dieses patriotische Getue auf den Geist von diesem Amerika „Grossmacher“ (make America great). Das nenne ich rechte Idiotie. Bild aus Video, Tagesschau.

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Viele Untersuchungen zu Trump

 

Trump beklagte auch erneut eine von den Demokraten vorangetriebene „Hexenjagd“ auf ihn. Es habe keinerlei geheime Absprachen mit Russland im vergangenen Präsidentschaftswahlkampf 2016 gegeben, beteuerte er. Doch die Demokraten wollten das nicht wahrhaben. „Diese Leute sind krank“, sagte Trump.

Ein FBI-Team um den Sonderermittler Robert Mueller geht seit fast zwei Jahren der Frage nach, ob es bei den mutmaßlich russischen Versuchen der Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl 2016 geheime Absprachen zwischen Moskau und Trumps Wahlkampflager gab. Es wird erwartet, dass Mueller seine Ermittlungen bald abschließt. Für Trump sind diese höchst unangenehm. Bereits mehrere Personen aus seinem direkten Umfeld wurden in den Untersuchungen beschuldigt und zum Teil verurteilt.

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US-Sonderermittler Robert Mueller | Bildquelle: REUTERS

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Auch der US-Kongress geht diesen und anderen Fragen nach. Mit ihrer neu gewonnenen Mehrheit in einer der beiden Kongresskammern, im Repräsentantenhaus, schieben die Demokraten diverse Untersuchungen zu Trump und dessen Umfeld an.

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Der US-Sprücheklopfer Trump meint: „Demokraten sind lausige Politiker“

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Hier noch einige Skandale und Misserfolge der Ära Trump aus der WELT – Auszug.

Die Gesundheitsreform ist nur ein Beispiel wo Trump klein beigeben musste:

GESUNDHEITSREFORM: Die Republikaner ziehen die Abstimmung über den Gesetzentwurf für ein Ende des von seinem Amtsvorgänger Barack Obama geschaffenen Systems zurück – mangels Mehrheit in den eigenen Reihen. Anfang Mai verabschiedet das Repräsentantenhaus die erneut modifizierten Pläne mit knapper Mehrheit doch noch. Aber im Senat droht heftiger Gegenwind. Das Ende von «Obamacare» war eines von Trumps zentralen Wahlversprechen.

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/hintergruende/article164661906/Skandale-und-Misserfolge-der-Aera-Trump.html

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Misserfolg aus der letzten Woche: Gipfel mit Kim aus Nordkorea gescheitert.

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CPAC 2019 – What Makes America Great

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Gruß Hubert

 

 

Julia Klöckners Prinzip der Freiwilligkeit – extra 3 – NDR   3 comments

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Klöckner hält erstaunlicherweise viel vom Prinzip der Freiwilligkeit, wenn es darum geht, dass die Lebensmittelindustrie im Sinne der Gesundheit produziert. Sie betätigt sich als Ministerin hauptsächlich als Lobbyistin.

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Julia Klöckners Prinzip der Freiwilligkeit

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 28. Januar 2019 von hubwen in Politik, Uncategorized

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Denn sie sind nichts anderes wie Tiere…   Leave a comment

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Entlarvend.

Todesmelodie – Szene in der Kutsche – arrogante bürgerlich Asoziale

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 24. Dezember 2018 von hubwen in Politik, Uncategorized

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