Archiv für die Kategorie ‘Tiere

Das große Bienensterben   2 comments

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Gründe für das Bienensterben sind unter anderem: Pestizide, Monokulturen, der Verlust von Lebensraum und auch die Honigbiene.

Von Peta.de

 

Bild: Peta.de

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In den letzten 30 Jahren ist der Bestand fliegender Insekten allein in Deutschland um mehr als 75 Prozent geschrumpft. Darunter befinden sich auch die Wildbienen – von 561 Arten gilt bereits die Hälfte als gefährdet, 16 Arten sind schon ausgestorben. Die Gründe für das Bienensterben sind vielfältig und werden nach wie vor untersucht. Fest steht jedoch, dass der Mensch in die Ursachen stark involviert ist.

Der Mensch braucht die Biene

Bienen sind für unsere ökologische Vielfalt, die Bestäubung und die Vermehrung von Pflanzen nicht wegzudenken. Zwei Drittel aller Nutzpflanzen sind auf die nützlichen Insekten angewiesen. Sie sorgen für die Verbreitung hunderttausender Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Bienen sind für unser Ökosystem schlichtweg unverzichtbar.

Gründe für das Bienensterben: 

Honigbiene als Problem

Das Nahrungsangebot der Wildbienen schrumpft wegen der Honigbiene. Honigbienen werden in Massen gezüchtet und sammeln überproportional viel Nektar, der ihnen anschließend für den menschlichen Konsum von Honig weggenommen wird. Das bedroht die Nahrungsgrundlage von Wildbienen und anderen Insekten.

Pestizide und Monokulturen

Hinzu kommt die Zunahme an Monokulturen und damit verbunden der Verlust von Flächen, auf denen heimische Pflanzen wachsen können. So fehlt es Bienen zunehmend an abwechslungsreicher Nahrung, die für die Insekten – ähnlich wie für Menschen – jedoch einen unverzichtbareren Schutz vor Krankheiten darstellt. Außerdem haben viele Pflanzen nur eine kurze Blütezeit. Blüten, die zu anderen Zeiten vorhanden wären, fallen weg, weshalb die Bienen Hunger leiden. Auch Pestizide machen den Bienen zu schaffen, denn sie wirken sich nachweislich auf das Nervensystem der Bienen aus. Dadurch wird unter anderem eine Orientierungslosigkeit verursacht, die zu Beeinträchtigungen in Lebensdauer und Fortpflanzung führt.

Verlust von Lebensraum

Eine weitere zentrale Ursache des Bienensterbens ist die Urbanisierung. Immer mehr Straßen und Bauflächen verdrängen den natürlichen Lebensraum, die Nahrung und die Nistplätze der Bienen. Es handelt sich um einen Verlust von 70 Hektar, der jeden einzelnen Tag zerstört wird und den Bienen ihre Lebensgrundlage nimmt.

Klimawandel

Der Klimawandel stellt im Leben der Bienen einiges auf den Kopf. So gibt es heute frühere Blütephasen, längere Wärmeperioden im Winter und plötzliche Temperaturschwankungen. All das sind Faktoren, die ihren Kreislauf durcheinanderbringen, an ihren Energievorräten zehren und sie allgemein anfälliger machen. Auch der Klimawandel trägt somit zum Aussterben von Bienen bei.

Folgen des Bienensterbens

Der Rückgang der Bienenpopulationen stellt laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) ein ernstes Problem für die Welternährung dar und könnte zur Auslöschung von Pflanzen wie Kaffee, Äpfeln, Mandeln, Tomaten oder Kakao führen. Viel Gemüse und Obst müsste dann durch Reis, Mais oder Kartoffeln ersetzt werden. Das wiederum würde eine unausgewogene Ernährung mit sich bringen, die in der Folge zu vermehrter Immunschwäche und Mangelerscheinungen beim Menschen führt.

Was Sie tun können

  • Bienen brauchen ihren Honig selbst. Greifen Sie daher beim nächsten Einkauf zu einer pflanzlichen Honigalternative.

  • Pflanzen Sie bienenfreundliche Blumen im Garten oder auf dem Balkon.

  • Stellen Sie Bienen ein artgerechtes Insektenhotel oder einen „Schiffer Tree“ zur Verfügung.

  • Versuchen Sie, Obst, Gemüse und Co. möglichst aus biologischer, regionaler und saisonaler Herkunft zu kaufen.

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Das große Bienensterben

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Gruß Hubert

Wenn der Rinderzüchter zum Veganer wird   1 comment

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Hubert Gassner war Bio-Rinderzüchter in Gföhl (Bezirk Krems), bis er Stefanie Buchinger kennenlernte. Die Veganerin suchte einen Platz für sechs Schweine, die sie vor dem Schlachthof gerettet hatte. Heute lebt der Landwirt vegan und setzt sich für den Tierschutz ein. Seine Tiere behielt er.

„Rinder-Wahn-Sinn“ nennt Hubert Gassner die Entscheidung, seine Rinder nicht mehr in den Schlachthof zu bringen. Diese Entscheidung traf er vor sechs Jahren. Damals erreichte ihn ein Brief von Stefanie Buchinger. Die überzeugte Veganerin hatte sechs Mastschweine vor dem Schlachter gerettet und einen Platz zum Leben für sie gesucht. „Der Freikauf selbst ist keine große Schwierigkeit“, so Stefanie Buchinger über die Zeit der Herbergsuche, „aber tatsächlich einen Platz zu finden, das ist unglaublich schwierig“.

Auf den Weiden, wo Hubert Gassner sonst Sommer wie Winter seine Rinder hält, fand sie diesen. Wenige Wochen später stellte auch der Bio-Rinderzüchter seine Ernährung auf vegan um und verkaufte kein einziges seiner Tiere mehr.

„Ungutes Gefühl“ am Weg zum Schlachthof

Schon vor der Begegnung mit Stefanie Buchinger hatte Gassner ein zunehmend „ungutes Gefühl“, wenn er seine Tiere zum Schlachthof brachte. „Ich hab mir in der Zeit gedacht, wie soll das weitergehen, wenn bei einem Bio-Tier, das bei mir immer in der Natur gelebt hat, nur durch den Weg zum Schlachter das Fleisch eigentlich kaputt gemacht wird – wegen der Stresshormone, die da entstehen.“ Als Stefanie Buchinger mit ihrer Anfrage nach einem Lebensplatz für die geretteten Schweine an ihn herantrat, wusste er sofort, dass er das machen werde, so Gassner.

Doch die Entscheidung sorgte im Umfeld des alten Klosterhofes in Gföhl für Irritation. „Dadurch, dass mich die Leute gekannt haben, haben sie zwar gewusst, verrückt ist er nicht, und so ‚deppat‘ kann er auch nicht sein,“ erzählt Gassner rückblickend mit einem Schmunzeln, am Anfang sei er aber gemieden worden: „Viel geredet haben sie nicht mit mir, weil man ja doch einen Vogel hat, wenn man so etwas tut.“

Als einen „sehr mutigen Schritt“ bezeichnete Stefanie Buchinger Gassners Entscheidung. Die Tiere dankten es Gassner durch ein verändertes Verhalten: „Früher waren sie immer misstrauisch und nicht so zutraulich wie jetzt. Jetzt sind sie wirklich entspannt und ganz ruhig, weil sie wissen, sie brauchen überhaupt nichts zu fürchten.“

Allerdings muss nun auch für mehr als 60 Rinder und sechs Schweine immer genug Futter bereit stehen. Auf den Weiden war das in den ersten Jahren noch kein Problem, inzwischen sorgt jedoch die Trockenheit im Waldviertel für eine Futterknappheit.

Tierschutz lernen in Weide-Workshops

Gassner und Buchinger gründeten zwei Vereine. Mitglieder können für die Tiere spenden oder Tierpatenschaften übernehmen. Die studierte Chemikerin Stefanie Buchinger beschäftigt sich außerdem in einem Forschungsprojekt mit der „pflanzlichen Genusskultur“: „Weil uns klar ist, dass Ernährung und Tierliebe doch auch in Konflikt kommen können. Im Forschungsprojekt beschäftigen wir uns unter anderem mit dem Spannungsfeld zwischen Genuss, Verzicht und Gewissen.“

Auch Weide-Workshops werden angeboten. Dabei wolle man zeigen, wie eine alternative Tierhaltung aussehen kann, wie die Tiere davon profitieren und wie „Nutztiere ticken“, so Buchinger. Vegan zu sein ist dabei natürlich keine Voraussetzung, ganz im Gegenteil, sagt Gassner. „Ich will zeigen, wie gutes Fleisch oder weniger gutes Fleisch produziert wird. Ich möchte auch den Normalverbraucher auf den Klosterhof bringen. Und der könnte dann auch kosten, wie vegan schmeckt.“ Kurse und Bioprodukte vom Feld sowie vegane Lebensmittel werden außerdem online verkauft – allerdings nur an Vereinsmitglieder.

„Bob, der Streuner“ ist tot   Leave a comment

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Die weitum bekannte Katze Bob aus London ist tot. Sie lief dem ehemals drogensüchtigen James Bowen zu und brachte ihn wieder in die Spur. Sie waren unzertrennlich und Bob begleitete ihn überall hin mit. Sie war immer dabei als James Bowen sich als Straßenmusiker in den Straßen von London betätigte. Bowen sagte er habe ein Gefühl als wenn das Licht aus seinem Leben entschwunden wäre. Bob wurde 14 Jahre alt. Ruhe in Frieden kleiner Engel.

Aus nordbayern.de

Pelziger Star: „Bob, der Streuner“ ist tot

Der Straßenkater war durch Bücher und einen Film weltberühmt geworden.

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Der Film „Bob, der Streuner“ kam 2017 in die Kinos. James Bowen wurde von dem Schauspieler Luke Treadaway (Foto) verkörpert, Bob spielte sich selbst. © Concorde

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Es war eine Geschichte, wie sie sich selbst Hollywood nicht schöner hätte ausdenken können: 2007 kreuzten sich durch Zufall die Wege des verletzten Straßenkaters Bob und des drogensüchtigen Londoner Straßenmusikers James Bowen. Der Kater hatte Zuflucht in Bowens Wohnung gesucht, der Musiker kümmerte sich um ihn und pflegte ihn – und ab diesem Moment wich Bob seinem Retter nicht mehr von der Seite. Auch bei dessen Auftritten war der Kater stets dabei und sorgte dadurch dafür, dass mehr Menschen Bowen zuhörten und er mehr Geld verdiente.

2010 berichtete die Londoner Islington Tribune erstmals über das Duo auf den Straßen der Stadt und erweckte dadurch auch das Interesse der Literaturagentin Mary Pachnos. Diese erkannte das rührende Potential dieser außergewöhnlichen Geschichte und veröffentlichte 2013 zusammen mit Bowen das Buch „A Street Cat Named Bob“, das in 26 Sprachen übersetzt wurde und in Deutschland unter dem Titel „Bob, der Streuner“ auf den Markt kam und 2017 auch verfilmt wurde – mit dem echten Bob in der Hauptrolle.

Nun ist der rot getigerte Kater im Alter von 14 Jahren gestorben. “Bob hat mein Leben gerettet“, schrieb James Bowen auf seiner Facebook-Seite. „Er gab mir so viel mehr als nur Gesellschaft. Mit ihm an meiner Seite hatte ich ein Ziel. (…) Ich fühle mich, als wäre das Licht aus meinem Leben verschwunden. Ich werde ihn nie vergessen.“

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„Bob, der Streuner“ ist tot

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Bei Bild.de ist ein Video zu sehen.

https://www.bild.de/video/clip/news-ausland/der-kater-aus-dem-bestseller-bob-der-streuner-ist-tot-71318768.bild.html

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Aus n-tv.de

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Der orangefarbene Bob war vor allem durch den Film „Bob, der Streuner“ (im Original: „A Street Cat Named Bob“) bekannt geworden. Der Streifen von 2016 basierte auf dem Buch „Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte“, das wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht.

„Er war eine außergewöhnliche Katze, die sehr vermisst werden wird“, heißt es in der Todesnachricht. Emotionale Worte kommen auch von Bobs Besitzer James Bowen: „Bob hat mir das Leben gerettet. So einfach ist das. Er gab mir so viel mehr als nur Kameradschaft. Mit ihm an meiner Seite fand ich eine Richtung und einen Sinn, den ich vermisst hatte. Der Erfolg, den wir gemeinsam mit unseren Büchern und Filmen erzielt haben, war wunderbar. Er hat Tausende von Menschen erreicht, Millionen von Menschenleben berührt.“

Bob, der Lebensretter

Die wahre und bewegende Geschichte handelt von dem drogensüchtigen Londoner Straßenmusiker James Bowen, dem 2007 zufällig Bob zulief und ihm nicht mehr von der Seite wich. Bowen konnte so neue Kraft schöpfen, der Kater rettete ihm damit indirekt das Leben.

Bob ist die zweite ruhmreiche Katze, die in wenig mehr als einem Jahr ihr Leben ausgehaucht hat. Im Mai 2019 musste sich die Welt bereits von Grumpy Cat verabschieden. Sie hatte ihre Berühmtheit jedoch vor allem Äußerlichkeiten zu verdanken. Ihr scheinbar stets mürrischer Gesichtsausdruck machte sie erst zum Internet-Phänomen und später sogar zu einem äußerst beliebten Gast auf dem roten Teppich.

https://www.n-tv.de/leute/Bob-ist-tot-article21852007.html

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Gruß Hubert

 

Feuerwehrleute retten Katze aus einem brennenden Gebäude   Leave a comment

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Heute mal eine erfreuliche Geschichte von Feuerwehrleuten, die eine Katze aus einem brennenden Gebäude retteten. Es ist löblich wie sich manche Feuerwehrleute für Tiere einsetzen.
Übersetzung.
Von ladyfreethinker.org
Am Montag rannten tapfere Feuerwehrleute in ein brennendes Gebäude, um eine ohnmächtige Katze vor einer Tragödie zu retten.

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Die tapferen Männer und Frauen, die in ein Haus in Fresno, Kalifornien, gerufen wurden, sahen 6 Meter hohe Flammen, in der brennenden Garage. Einmal drinnen, fanden die Feuerwehrleute zwei Katzen, von denen eine bereits bewusstlos war.

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Die Retter brachten die Katze in den Vorgarten und begannen sofort, die Katze mit einer speziellen Maske wegen Sauerstoffmangels zu behandeln. Dank der Geistesgegenwart und des fürsorglichen Handelns der Feuerwehr lebt die glückliche Katze und erholt sich.

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 7. Juni 2020 von hubert wenzl in Tiere

Getaggt mit

Das virale Drehkreuz zum Humanismus   Leave a comment

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Rebloggt von Tierfreund Wolfgang.

wolodja51.wordpress.com

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Von Karim Akerma

Wenn es so etwas wie „die Wildnis“ gäbe, so ließe sich aktuell gut von der „Wut der Wildnis“ reden. Oder es ließe sich sagen: „Die Natur rächt sich, weil wir ihr allzu dicht auf die Pelle gerückt sind.“ Unser Naturverhältnis krankt nicht nur: es macht krank. Und wenn wir die erforderlichen Maßnahmen nicht umsetzen, stehen wir diesbezüglich erst am Anfang.

Am Anfang menschlicher Intelligenz steht einer bekannten These zufolge das Tier. Genauer gesagt: das Fleisch. Als unsere hominiden Urahnen sich vermehrt auf die Jagd machten oder damit begannen, Fallen zu stellen und reichlich tierische Proteine zu sich zu nehmen, da sollen ihre Gehirne größer geworden sein. Auf diese Weise, so die These, erwuchs uns eine alle anderen Spezies überragende Intelligenz. In der Tat: Mit unserem Elefantengedächtnis müssen wir von dieser These nur einmal gehört haben, um sie niemals wieder zu vergessen und sie papageienhaft wiederholen zu können. Wobei die Hirne von Elefanten deutlich größer sind als die von Menschen – ohne dass Elefanten jemals Fleisch äßen. Und wobei Graupapageien zu erstaunlichen kognitiven Leistungen imstande sind, obwohl sie sich von Nüssen und Grünfutter ernähren.

Aber nehmen wir einmal an, dass die These vom Zusammenhang zwischen vermehrtem Fleischkonsum und zunehmender Intelligenz bei unseren Urahnen zutrifft. So müssen wir doch Folgendes konstatieren: Unsere lange Vorgeschichte der Akkumulation tierischer Proteine hat uns offenbar nicht intelligent genug gemacht, um Jahrzehntausende später einzusehen, dass es längst an der Zeit ist, mit dem ungeheuren Fleischverzehr aufzuhören. Warum sollten wir dies schnellstens tun? Die Antwort auf diese Frage fällt zweiteilig aus.

Erstens (Massentierhaltung als virale Brutstätte):

Fast könnte man sagen: Mit dem Virus Sars-CoV-2 und dem aktuellen Verlauf der von diesem Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 haben wir noch großes Glück gehabt: Es ist weitaus weniger tödlich als die Vogelgrippen H5N1 oder H7N9. Das Virus H5N1 oszilliert zwischen Wildvögeln und Geflügel und ging erstmals 1997 auf Menschen über. Nach einer Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 starb etwa die Hälfte aller betroffenen Personen. Noch hat es nicht die Mutationen ausgebildet, die eine massenhafte Übertragung von Mensch zu Mensch ermöglichen würden.

Werden also die Massentierhaltung und die Darbietung frisch geschlachteter Tiere auf Blutmärkten nicht sehr kurzfristig und weltweit abgeschafft, so könnte die Krankheit Covid-19 sich im Nachhinein als ein schwacher Vorgeschmack auf kommende Pandemien – etwa in Gestalt von H5N1 – erweisen. Sofern es keine vorgängige Immunität gegen Zoonosen (von Tieren auf Menschen übertragene Krankheiten) gibt, drohen Pandemien mit zahllosen Opfern, wenn wir uns jetzt nicht besinnen. Nur ein Hinweis: Nachdem das H5N1-Virus 2007 auf bayerischen Geflügelhöfen gefunden wurde, kam es zur bis dahin größten Keulungsmaßnahme in Deutschland: 500.000 Enten wurden getötet.

Diese Zeilen werden Ende April 2020 geschrieben, und allerorten hört man: „In diesen Zeiten von Corona …“ Das virale Geschehen dieser Wochen und Monate demonstriert uns, dass die Zeit überreif ist, die Massentierhaltung ein für allemal abzuschaffen. Massentierhaltungen sind eine Brutstätte für neuartige Krankheitserreger, die von dort aus auf Menschen überzugehen drohen. Natürlich wird dies mit wirtschaftlichen Opfern verbunden sein – aber genau diese Opfer werden ja bereits in diesen Zeiten des vergleichsweise harmlosen Covid-19 der Gesamtbevölkerung auferlegt. Für einen übergeordneten solidarischen Zweck wird man wirtschaftliche Opfer – unter Anbietung von Entschädigungen – folglich auch den Massentierhaltern abverlangen können. Die Regierung ist seit Jahren von Experten gewarnt, denen sie jetzt vertraut, und wird die Corona-Pandemie als Fanal zur Abschaffung der industriellen Fleischwirtschaft nehmen, da diese eine unerhörte Bedrohung für unser Wohl darstellt.

Blutmärkte

Nicht nur die Massentierhaltung gehört abgeschafft, auch die Blutmärkte der Erde, auf denen gerade noch lebende, verletzte oder frisch geschlachtete und häufig auch – aus hiesiger Sicht – „exotische“ Tiere feilgeboten werden. Auch wenn sich herausstellen sollte, dass das Coronavirus Sars-CoV-2 nicht von Schuppentieren auf den Menschen übertragen wurde, nachdem die Schuppentiere von Fledermäusen infiziert worden waren: Blutmärkte sind eine unkalkulierbare Quelle für Zoonosen.

Fledermausgrippe „bei uns“?

Um der viralen Gefahr ins Auge zu sehen, muss man gar nicht nach (Süd)-Ostasien oder Afrika schauen. In einem Archivbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2011 mit dem Titel „Gefährliche Eindringlinge – Droht nach der Schweine- und Vogelgrippe in Zukunft eine Fledermausgrippe?“ steht zu lesen: „Besonders in Fledermäusen existiert weltweit und auch in Europa ein enorm großes Reservoir an neuen Coronaviren, von denen neue SARS-Epidemien ausgehen könnten.“ Hieraus ist allerdings nicht der Schluss zu ziehen, dass man die Fledermäuse abschaffen sollte. Ganz im Gegenteil: Auch wenn ein undistanzierter Kontakt zu Fledermäusen krank machen kann, so ist es doch unser Naturverhältnis, das krankt. Es ist geboten, den Fledermäusen ihre angestammten Lebensräume zu überlassen und bestehende Viehbestände abzubauen, damit die Flugsäuger ihre Ruheplätze nicht in der Nähe von Viehbeständen wählen.

Zweitens (evolutionärer Humanismus):

Nicht nur die Massentierhaltung und der Massenkonsum von Fleisch sind einzustellen. Sondern generell die Vernutzung von Tieren, sofern es Alternativen gibt. Der evolutionäre Humanismus betont unsere Verankerung im Tierreich. Demnach sind wir durchaus nicht „naturfremd“. Wir sind nicht das ganz Andere der Tiere und keiner Extra-Schöpfung entsprungen. Sondern wir teilen bestimmte Bedürfnisse mit ungezählten Individuen zahlreicher Tierarten. Insbesondere das Bedürfnis nach Schmerzfreiheit und Leidensfreiheit. Der evolutionäre Humanismus ist also gerade nicht anthropozentrisch. Ihm sollte es folglich nicht nur um das Wohl von Menschen gehen, sondern auch um das Wohl jener empfindenden Wesen, mit denen wir gemeinsame Vorfahren haben. Der evolutionäre Humanismus ist von Haus aus eine Einstellung, die jenem monotheistischen Wahlspruch widerspricht, der da lautet: „… herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ (1. Mose 1, 28)

Nehmen wir einmal an, die These vom fleischlichen Ursprung unserer Intelligenz sei erwiesen. Dann wäre es plakativ gesagt so, dass wir unseren tierischen Ahnen das, was den Menschen zum Menschen macht (unter anderem die weise Voraussicht) zu einem Gutteil den gleichsam hinter uns zurückgebliebenen Tieren verdanken. Unsere Intelligenz wäre somit auf doppelte Weise im Tierreich verankert: Zum einen, weil wir generell tierische Vorfahren haben, zum anderen, weil unsere frühmenschlichen Ahnen das Fleisch von Tieren in höhere Intelligenz umgesetzt hätten.

Wäre es vor diesem Hintergrund nicht endlich an der Zeit, den Tieren etwas zurückzugeben, nachdem sie uns über Jahrhunderttausende als Steigbügel gedient haben? Selbstverständlich kann man die bislang geschundenen und getöteten Billionen Tiere nicht mehr entschädigen. Aber man könnte sie gleichsam symbolisch entschädigen, indem man sagt: „Tierliche Leiber haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Daher verzichten wir von heute an darauf, Tierleiber zu züchten, zu mästen, zu transportieren, zu schlachten und zu verspeisen.“

Man kann sich den evolutionären Humanismus als nach vorwärts und nach rückwärts offen denken: Der Vorwärtspfeil verweist auf unsere künftig vielleicht erst noch auszubildenden kognitiven und moralischen Fähigkeiten. Der Rückwärtspfeil verweist auf unsere evolutionäre tierische Vorgeschichte. Nochmals metaphorisch: Auf dem Rücken von Lasttieren wurden wir zu dem, was wir sind. Und die Zeit für eine symbolische Entschädigung von Billionen von Tieren ist gekommen, indem wir jetzt in einem umfassenden humanistischen Bekenntnis darauf verzichten, die aktuell lebenden Tiere zu vernichten und zu vernutzen und davon Abstand nehmen, weitere Tiere zu züchten, nur um sie zu verbrauchen.

Tiere sind das virale Drehkreuz zum Humanismus: Allein schon unser Eigeninteresse gebietet es, endlich von der Massentierhaltung Abstand zu nehmen. Und der evolutionäre Humanismus legt eine im generellen Fleischverzicht bestehende symbolische Würdigung der Wesen nahe, die uns zu dem gemacht haben, was wir sind: zu humanen Wesen.

Und wenn die These vom tierischen Protein als einem unverzichtbaren Steigbügel für menschliche Intelligenz am Ende gar nicht zutrifft? Dann gäbe es aus Sicht des evolutionären Humanismus immer noch hinreichende Gründe, künftig auf Fleisch zu verzichten: Evolutionärer Humanismus besagt ja insbesondere auch, dass unsere Menschlichkeit sich weiterentwickeln kann, dass wir mehr sein können als Komplizen tierquälerischer Ausbeutung – und warum sollte unsere Menschlichkeit sich nicht auf unsere tierische Vergangenheit erstrecken, die neben uns in Gestalt unserer tierischen Mitbewohner gegenwärtig und präsent ist?

Quelle: hpd.de

Dieses Virus ist auch der Preis unserer Ausbeutung der Natur   Leave a comment

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Wenn der Mensch nicht umdenkt und weiterhin die Natur so ausbeutet, wird er immer öfter einen sehr hohen Preis dafür bezahlen müssen.

Aktuell sehen wir uns Menschen als Herren der Erde. Wir üben Verfügungsgewalt aus. Wir nehmen uns, was wir wollen – und seien es Schuppentiere.

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Von tagesspiegel.de

Erreger überspringen Artgrenzen, wenn wir natürliche Ressourcen respektlos ausbeuten. Machen wir so weiter, scheitern wir.

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Der Mensch nimmt sich, was er will: Kopf einer toten Schange in einer Flasche „Schlangenwein“ aus Vietnam.Foto: Boris Roessler / dpa

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Johannes Vogel ist Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin – Leibniz Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung und Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog an der Humboldt-Universität zu Berlin

Mit der weltweiten Ausbreitung des neuen Coronavirus sind wir Teil eines Experiments der Natur geworden: Ein Virus hat die Artgrenze übersprungen und verbreitet sich nun wie ein Lauffeuer durch seinen neuen Wirt. Normalerweise bremsen Gebirge, Meere, Schluchten oder andere Landformen solche Ausbrüche. Doch bei Sars-CoV-2 handelt es sich um ein Virus, das sich auf die Körper einer kosmopolitische Art gestürzt hat: eine hochmobile, individuenreiche und supervernetzte globale Art, den Menschen, der alle vormals existierenden Grenzen gesprengt hat. 

Illegaler Wildtierhandel führt immer wieder zum Überspringen von Erregern auf den Menschen

Nicht nur Viren breiten sich aus. Länder werden überflutet, Wälder brennen, Gletscher schmelzen, Ozeane erwärmen sich und Insekten sterben. Wir schauen zu wenig auf die Tatsache, dass ein überhebliches Mensch-Natur-Verhältnis viele unserer Probleme befeuert, meist sogar verursacht. Denn die großen Herausforderungen hängen zusammen: Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt und eben das Aufkommen ganz neuer Erreger, die uns Menschen immer wieder bedrohen. 

Zwei Beispiele, wie Erreger Artgrenzen überwinden, weil wir natürliche Ressourcen respektlos ausbeuten: Die Überfischung in den Küstengewässern vieler afrikanischer Staaten durch ausländische, oft westliche Flotten führt auch dazu, dass die lokale Bevölkerung verstärkt auf Buschfleisch zurückgreift. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheitserreger wie die für Ebola auf Menschen übertragen werden.  

Das andere Beispiel ist Teil der Misere, in der wir uns befinden: Märkte, auf denen neben Haus- und Nutztieren auch Wildtiere gehandelt werden, sind die idealen Orte, auf denen Erreger Artgrenzen überwinden können. Das hat schon die SARS-Pandemie 2002/2003 gezeigt, die von manchen Virologen auf den Kontakt mit dem Larvenroller – einer Schleichkatze, die in Teilen Chinas als Delikatesse gegessen werden  zurückgeführt wird. Es gibt Hinweise darauf, dass auch das neue Coronavirus auf einem Wildtiermarkt in der chinesischen Stadt Wuhan auf den Menschen übersprang. 

Die Beispiele zeigen unmissverständlich, dass unsere menschliche Gesundheit und unser Wohlergehen damit verknüpft sind, wie wir unseren Platz in der Natur als Teil der Natur definieren. Aktuell sehen wir uns Menschen als Herren der Erde. Wir üben Verfügungsgewalt aus.

Wir nehmen uns, was wir wollen – und seien es Schuppentieren. Diese wurden zeitweilig als Wirtstiere für das Coronavirus vermutet. Ihre Schuppen und ihr Fleisch werden illegal gehandelt, das Fleisch gilt als Delikatesse und die Schuppen werden in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt. Ob die Verbraucher wirklich daran glauben, sei dahingestellt. Fakt ist, dass global  mit Wildtieren und -pflanzen im Wert von Milliarden von Euro gehandelt wird. Zwar trägt nicht jeder Handel zur Vernichtung der Artenvielfalt, aber der nicht-nachhaltige und vor allem der illegale, rücksichtslose Handel vernichtet die Vielfalt der Natur. 

[…]

Das Naturgefüge ist aus den Fugen geraten, das nehmen wir zur Kenntnis

Gesellschaften und ihre Regierungen konzentrieren sich auf das Hier und Jetzt. Sie kümmern sich nicht wirklich darum, ihre Rolle in der Natur neu zu bestimmen. Wir machen alle so weiter wie bisher – nehmen uns, was wir wollen, Warane für das heimische Terrarium oder Schuppentiere als exotische Delikatesse. Dass das Naturgefüge aus den Fugen geraten ist, wie der Klimawandel zeigt, nehmen wir zwar zur Kenntnis – aber ändern  wollen wir aber nichts Grundlegendes. Ein paar Verbote vielleicht und etwas Geld für die WHO und die Infektionsforschung. 

Inmitten der Coronavirus-Krise wird augenfällig, wie verantwortungslos es ist, den schlechten Zustand von biologischer Vielfalt und Klima hinzunehmen. Seit Jahrzehnten zögern Politiker biodiversitäts- und klimafreundliche Entscheidungen heraus. Unbeirrbar verweisen sie darauf, dass sich unsere Wirtschafts- und Lebensweise schrittweise anpassen müssen. Dabei zeigt die Krise: Wenn Gefahr im Verzug ist, sind schnelle und konsequente Maßnahmen möglich.  

 Wir merken, dass Krisen konsequent angegangen werden können. Das gilt auch für den Klimawandel. Er ist die größte gesundheitliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ungebremst wird er insbesondere ein gesundes Aufwachsen aller Kinder, die heute geboren werden, gefährden. Sie werden unter der Zunahme von Infektionskrankheiten leiden, die Luftverschmutzung wird ihr Leben ebenso verkürzen wie zunehmende Hitzewellen, Überschwemmungen, Waldbrände oder Dürren. Das zeigte kürzlich der Bericht der Lancet-Kommission.  

Die Technik ist da, es mangelt am Willen

Maßnahmen gegen den illegalen Handel mit Wildtieren durchzusetzen, ist genauso möglich, wie die natürlichen Ressourcen zum Wohle aller Menschen zu nutzen und dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Die Technik ist da, allein es mangelt am Willen, gemeinschaftlich zu handeln. 

Das Wirtschafts- und Wertesystem, das auf der Ausbeutung der Natur, ihrer nicht-nachhaltigen Nutzung beruht, wird scheitern. Jetzt wissen wir es sogar in der westlichen Welt: Ganz gleich, ob das neue Coronavirus nun über Schuppentiere, Fledermäuse oder andere Kreaturen zum Menschen kam, wir müssen neu definieren, wie wir uns zur Natur stellen. Es ist an Zeit zu begreifen, der Mensch ist und bleibt Teil der Natur und ist für sein Überleben elementar auf sie angewiesen. Wir brauchen einen Wertewandel – für Natur. 

Eine vielfältige und funktionierende Umwelt – die unser Wohlergehen bedingt, uns gesund hält, ernährt, kleidet und beherbergt – muss als globales Gemeingut von einer gut informierten globalen demokratischen Wissensgesellschaft regiert werden. Zu erkennen, was uns in der Natur aus welchen Gründen zur Gefahr wird und wie wir sie als unser gemeinsames Erbe erhalten und ihre lebenserhaltenden Systeme sichern können, ist eine enorme Herausforderung. Diese müssen wir aber jetzt angehen – Wissenschaftler, Demokraten und die globale Zivilgesellschaft. Auch um unserer selbst willen. 

Ansonsten steht die menschliche Selbstüberschätzung im Angesicht eines neuartigen Erregers nackt da. Und das kann überlebensgefährlich sein. 

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Dieses Virus ist auch der Preis unserer Ausbeutung der Natur

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Fleisch, Markt, Flughunde

Flughunde

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Die Chinesische Hufeisennase ist eine Fledermausart, in der Viren zirkulieren, die Sars und anderen Coronaviren ähneln, auch dem aktuell verbreiteten 2019-nCoV.Foto: mauritius images / Photo Researc

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Flugsäuger sind faszinierend und schützenswert. Doch ihr besonderes Immunsystem kann sie auch zu gefährlichen Keimschleudern machen.

Quelle: tagesspiegel.de

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Siehe auch:

https://www.tierrechte.de/2020/03/25/corona-krise-zeigt-notwendigkeit-eines-paradigmenwechsels/

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Gruß Hubert

In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz   1 comment

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… so lautete eine Antwort aus dem Vatikan auf ein Schreiben von Maja von Hohenzollern.

Von Pfotenkrieger.de

Prinzessinnen-Brief

Dank freundlicher Genehmigung von Prinzessin Maja von Hohenzollern, vertreten durch Dieter Ernst, dem 1. Vorsitzenden des ETN e.V. – Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. – sind die Pfotenkrieger in der Lage, ein nachdenkenswertes Schreiben Maja von Hohenzollerns anlässlich einer Sendung des SWF an den Pfarrer Clemens Mathias Wunderle, zu veröffentlichen. Prinzessin Maja von Hohenzollern wurde für ihre Arbeit für den Internationalen Tierschutz mit der ‘Aachener Tierschutzmedaille 2010’ ausgezeichnet. Ihre Rede zur Preisverleihung wird in Kürze ebenfalls hier veröffentlicht:

Maja von Hohenzollern schrieb:

Sehr geehrter Pfarrer Wunderle,

herzlichen Dank für Ihre Reaktion auf die  SWR Sendung „Unglaubliche Hundegeschichten“ in der ich zu Gast war.

Es ist ja schön, wenn überhaupt mal jemand seitens der kath. Kirche reagiert. Dass Sie enttäuscht sind über meine Äußerungen in Bezug auf die kath. Kirche und den Papst, weil dieser Tieren eine Seele abspricht und sie damit zu einer gefühllosen Sache degradiert kann ich verstehen, denn diese erbärmliche Haltung der Kirche kostet Millionen von Tieren das Leben.

Und das ist in der Tat mehr als enttäuschend.

Sie werfen mir vor die gequälten Tiere zur „ Antikirchlichen Medienpropaganda auszunutzen“.  Bevor Sie mit solch wenig substanziellen Äußerungen, die eh hin  nur als  verzweifelter Versuch zur Ablenkung des eigentlichen Problems  und als Mangel an Verantwortung gewertet werden können,  kommen, sollten Sie sich vorab vielleicht mit nachfolgender Realität  beschäftigen.

Möglicher Weise kommen Sie dann zu dem Schluss, dass die Kath. Kirche selbst für ihre eigene „Antikirchliche Propaganda“ sorgt und es dazu keineswegs der Mitwirkung ausstehender Personen bedarf:

Es ist eine Tatsache, dass insbesondere in Süd- und Osteuropa mit Tieren sehr grausam umgegangen wird. Dabei handelt es sich nun einmal um kath./orth. Länder, dass werden Sie wohl nicht leugnen wollen.

Wenn man sich auf die Suche nach den Ursachen begibt, trifft man neben, mangelender Bildung, fehlenden Tierschutzgesetzen, falscher Erziehung auch auf den Glauben. Gerade in diesen Ländern sind die Menschen oft sehr gläubig und die Kirche hat einen großen Einfluss. Wenn diese Kirche nun den Menschen predigt, dass Tiere keine Seele hätten und der Mensch über sie herrschen solle, dann liegt darin ein Hauptgrund für den Umgang mit Tieren. Und der ist in allen kath./orth. Ländern oft verheerend.

Allein in Rumänien wurden seit 2004 ca. 10 Millionen Straßenhunde bestialisch ermordet! Den Tanzbären reißen Ihre kath. Glaubensbrüder die Zehen und Zähne aus, mit Nadeln  stechen sie die Augen aus.

In Spanien werden jedes Jahr Millionen Hunde/Katzen in Tiertötungsstation z.T am lebendigen Leib verbrannt oder mit T61 vergast!  Ca. 100 000 Galgos (Hunde) werden im kath. Spanien jedes Jahr an Bäumen aufgehängt!  Samstags eine Tier massakrieren (Stierkampf) und Sonntags in die Kirche rennen. Kein Problem in der kath. Glaubensgemeinschaft.

In Bulgarien gibt es ein ähnliches Bild , Millionen von misshandelten und getöteten Straßenhunden- und Katzen. Gerade ging der Fall „Mima“ um die Welt, einer Hündin, der man alle! 4 Pfoten abgehackt hat!! Der Mann ließ sich dann für Geld mit dem armen Hund fotografieren. Es zu fürchten, dass dies Nachahmer findet..! Der arme Hunde lebt noch und ist indes in den Händen deutscher Tierschützer, die nun nach medizinischen Lösungen für das arme Tier suchen. Der Täter blieb ungestraft.

In Italien, vor der Haustür des Papstes,  laufen seit Monaten große Proteste gegen die staatlichen „Canili“, die Tierstationen. Zwar ist es in Italien ausnahmsweise verboten Tiere zu töten, aber man hält sich vieler Orts nicht daran. Es gibt Betreiberorganisationen  für dieses „Canili“, die vom ital. Staat für jeden Hund, den sie dort aufnehmen 7-8 € bekommen. Mancher Orts sind 2000 Hunde in riesigen Schweinezuchtanlagen in engen Käfigen eingepfercht, ohne Licht und grausamen Bedingungen, da die die Betreiber  (kath. Glaubensbrüder) ja riesig damit verdienen! Die Tiere verhungern sogar oft, weil  man sie nicht füttert, sie werden trotzdem tot im Käfig liegen gelassen und weiter mitgezählt, es gibt ja reichlich Geld dafür..

Auch in Italien töten Kinder unter 9 Jahren Hunde und Katzen…, weil man sie nicht entsprechend erzieht.

In Apullien werden jährlich 100 000 Hunde ausgesetzt und sterben auf der Straße, weil sie überfahren werden, verhungern oder an Krankheit sterben.

In Zypern werden jedes Jahr tausende Hunde und Katzen mit „Lannate“ vergiftet. Mittlerweile wurde das Mittel, was öffentlich erhältlich war, verboten, aber es gibt andere Gift im freien Handel, die weiter benutz werden. Die Tiere sterben grausam über Stunden und Tage hinweg. Ein zypriotischer Student namens Panayiotis Kyriakou filmte sich kürzlich dabei, wie er einen Hund mit einem Topf kochendem Öl übergoss und dabei hysterisch lachte! Das Video stellte er bei You tube ein. Er wurde bis heute nicht bestraft. Ebenso gibt es Videos wo man Katzen Silvesterkarcher in Ohren und Po steckt und sie dann explodieren sieht…

In Ungarn und Polen floriert eine unsäglicher Welpenhandel durch die Hundemafia. Sogenannte „Wühltischwelpen“ werden dort von Hundevermehrern, die Hündinnen als Zuchtmaschinen missbrauchen, zu Dumpingpreisen und viel zu jung  angeboten. Ab 20 € kann man einen Rassewelpen kaufen. Die armen Tiere sind oft nur 2-3 Wochen alt und viel zu früh der Mutter entrissen. In Drahtkäfigen zusammengepfercht werden sie auf Märkten angeboten, frieren bei eisigen Temperaturen und sterben oft nach kurzer Zeit. Auch in großen Zoogeschäften wie in Belgien werden diese Tiere angeboten und die Geschäfte verdienen am Zwischenhandel, aber vor allem am Leid der Tiere mit. Allein in Ungarn wurden 2008 vom Flughafen Budapest fery Hegy mehr als 10 000 Welpen verschickt.

Sie verwehren sich gegen meine Vorwürfe an die kath. Kirche und den Papst und behaupten dieser hätte  mehrfach  zur Bewahrung der Schöpfung aufgefordert.  Es stellt sich hier nur die Frage , ob der Papst die Tiere zur Schöpfung überhaupt dazu zählt! Dazu hat er sich nämlich nie bekannt und genau deshalb fordern wir ihn dazu auf, Tiere als Teil der Schöpfung ausdrücklich zu erwähnen und anzuerkennen!

Angesichts der oben geschilderten schlimmen Situation der Tiere in kath./orth. Ländern, frage ich Sie, warum dann das Leid der Tiere dort so groß ist, wenn der Papst sich doch angeblich einsetzt???

Angesichts dieser leidvollen Tatsachen und Millionen getöteter und gequälter Tiere in den kath./orth. Ländern stellen wir uns die berechtigte Frage:

WO IST DER PAPST, wenn dort Millionen Tiere getötet werden??? WO FORDERT ER SEINE GLAUBENSANHÄNGER BEI BESUCHEN/ KIRCHENTAGEN AUF; TIERE ALS TEIL DER SCHÖPFUNG ZU REPEKTIEREN??? WO UND WANN HAT DER PAPST JE BESTÄTIGT; DASS TIERE EINE SEELE HABEN?

Es wäre schön, wenn Sie mir hierzu entsprechende Belege unterbreiten könnten.

Sie werfen mir „flache Äußerungen“ in Bezug auf den Papst und die kath. Kirche vor. Dann schildere ich Ihnen gern  unsere Bemühungen und die Reaktionen der kath. Kirche.

Entscheiden Sie dann selbst , wer „flache Äußerungen„ abgibt.. :

Wir haben ganz konkret alle 16 Bistümer in Deutschland mit der Bitte um Stellungnahme zu Tieren in der kath. Kirche und Kooperation im Bereich Tierschutz angeschrieben, leider waren die Reaktionen ernüchternd bzw. es erfolgte erst gar keine Antwort  und es ergab sich daraus nicht einziger positiver Ansatzpunkt zur Kooperation oder ein Bekenntnis der Katholischen Kirche zu Tieren oder deren Schutz.

16 katholische Bistümer und deren Bischöfe /Erzbischöfe, die regelmäßig im Vatikan verkehren, in Deutschland hatten kein Interesse am Thema Tiere, Tierschutz oder sich zu Tieren zu bekennen.

Ferner haben wir ganz konkret den Papst, also den „Heiligen Vater“  (= Oberhaupt des Vatikans) angeschrieben und ihn auf die schlimme Situation der Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern hingewiesen und ihn gebeten dazu Stellung zu nehmen und sich dazu zu bekennen, dass Tiere eine Seele haben und so den Tieren zu helfen. Leider ohne Erfolg.

Dass ein deutscher Papst, der hier eine andere Kultur im Umgang mit Tieren kennengelernt haben sollte und er im VATIKAN in Italien lebt, wo quasi vor seiner Haustür derzeit ca. 550 000 Hunde in grausamen „Canili“ kaserniert sind und zu Tode gequält werden und der dazu nichts sagt und diesen Geschöpfen trotz vieler Bitten nicht helfen will, der sich nicht mit einem Satz dazu äußern möchte, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und eine Seele haben –  das ist in der Tat trauriger Stoff für die Boulevard-Presse.

Ebenso habe ich ganz konkret auf dem ersten Kirchentag „Mensch & Tier“  27-29. 08.2010 in Dortmund , der von der evangelischen Kirche initiiert (WO WAR DIE KATHOLISCHE KIRCHE??) wurde, Vorträge über die Situation der Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern gehalten und den Papst und die katholische Kirche aufgefordert,  sich dazu zu bekennen, dass Tiere Teil der Schöpfung sind und eine Seele haben. Dies wurde auch durch internationale TV Teams in 17 Länder berichtet, genau wie die vielen Reden und Bitten der anderen Redner/innen über die grausame Situation der Tiere und ihre Rolle in der kath. Kirche.

Leider  erfolgte auch hier keinerlei positive Reaktion der katholischen Kirche.

Auch den Bruder des Papstes, Prof. Dr. Georg Ratzinger, der auch im VATIKAN verkehrt, schrieben wir ganz konkret an, mit der Bitte sich für ein Bekenntnis zu den Tieren und ihren Schutz beim Heiligen Vater einzusetzen. Dieser schrieb uns ganz konkret, „dass er generell keine Briefe an seinen Bruder, den Papst weitergibt und dass sich viele Menschen so sowieso nicht an die die Ermahnungen des Papstes hielten.“

Also auch hier keine Hilfe für Tiere, kein Bekenntnis zu Tieren, sondern die klare Abfuhr noch nicht einmal einen dringenden Brief für die Sache der Tiere weiterzugeben. Tiere interessieren die kath. Kirche nicht.

P. Eberhard v. Gemmingen vom RADIO VATIKAN schrieben wir auch und er antwortete: „Die Kirche tut viel für die Gewissensbildung der Menschen, damit sie die Schöpfung respektieren.

Das ist ihre Aufgabe, NICHT der Tierschutz im strengen Sinn.“ Also auch wieder  die klare Absage an die Tiere, die NICHT zur  Aufgabe der katholischen Kirche sollen und somit keinen Platz in ihr haben.

In einem weiteren Schreiben zementiert P. Eberhard v. Gemmingen vom RADIO VATIKAN diese Absage der kath. Kirche an die Tiere noch einmal ganz konkret, in dem er auf eine erneute dringliche Bitte, sich endlich zu Tieren als Teil der Schöpfung mit Seele zu bekennen und sie aus ihrer schlimmen Lage in den kath./orhod. Ländern zu retten, wie folgt antwortete:

Besten Dank für die Zusendung, die Thematik der Tiere ist zu weit entfernt vom Radio Vatikan und den ZENTRALEN AUFGABEN des VATIKANS. Ich kann Ihnen nicht helfen. Nehmen Sie Ihre Unterlagen bitte anbei zurück.“  Tiere haben in der katholischen Kirche keinen Platz.

Diese Erkenntnis  ist real und sie kostet Millionen von Tieren in kath./orth. Ländern das Leben.

Wenn der Papst die Tiere in seine Predigten einbeziehen , sie als Lebewesen mit Seele und Teil der Schöpfung anerkennen  würde und dies seinen Priestern als Botschaft auf den Weg geben würde, dann könnte er nachhaltig im Umgang mit Tieren in den besagten Ländern etwas verändern und Millionen Tieren das Leben retten.

Wenn er wollte.

Wer zusieht und schweigt, macht sich zum Mittäter.

Gern übersende ich Ihnen die zahlreichen Zusendungen von Menschen, die sie Sendung ebenfalls gesehen haben und aus besagten Gründen/Umgang mit Tieren aus der kath. Kirche ausgetreten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Maja Prinzessin von Hohenzollern
Botschafterin des ETN e.V.

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In der katholischen Kirche haben Tiere keinen Platz

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Aus Facebook

Tierversuche in der Medizin   Leave a comment

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Tierversuche sind einfach niederträchtig und verwerflich!

Von Peta.de

Medizinische Forschung

Medizinische Forschung kann sowohl im Bereich der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung stattfinden. Während bei der Grundlagenforschung erlangte Erkenntnisse fast nie zu einer Anwendung beim Menschen führen und der direkte Nutzen solcher Tierversuche für den Menschen nicht nachweisbar ist, ist die angewandte medizinische Forschung dem Einsatz beim Menschen nahezu direkt vorgelagert. Hier soll beispielsweise die Wirksamkeit von Medikamenten getestet werden.

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Auch der weitere Verlauf der Medikamentenentwicklung findet in Tierversuchen statt – gesetzlich vorgeschrieben, obwohl die Zahlen erschreckend sind: 92 bis 95 Prozent aller medizinischen Wirkstoffe, die im Tierversuch funktionieren und als sicher eingestuft werden, kommen niemals auf den Markt – weil das Medikament beim Menschen nicht wirkt oder teils gefährliche Nebenwirkungen auftreten. Offensichtlich wird dieses Problem der mangelnden Übertragbarkeit, wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Pharmaskandalen wie beispielsweise um Contergan, TGN1412 oder Viagra kommt.

Trotzdem werden bei Tieren künstlich Schlaganfälle herbeigeführt, ihre Gene werden manipuliert und sie werden dadurch künstlich krankgemacht, sie werden geklont oder ihnen werden Krebszellen implantiert. Dabei sind die Misserfolgsquoten enorm: Für Alzheimer und Krebs liegt die Misserfolgsrate für die Zulassung neuer Medikamente bei 96,6 %. Im Fall der Schlaganfall-Forschung sogar bei einer unglaublichen Misserfolgsquote von 100 % bei 1.000 neuen, an Tieren getesteten Wirkstoffen und 100 klinischen Studien.

Beispielsweise wird seit den 1980er-Jahren an Hunden geforscht, um eine Heilmethode für Muskeldystrophie (MD) zu finden. Die Hunde, denen gezielt lähmende Muskelerkrankungen angezüchtet wurden, können nur unter großer Anstrengung gehen, schlucken und atmen. Sie sterben schließlich an den Folgen. Doch selbst Jahrzehnte dieser Forschung mit missbrauchten Hunden haben noch keine Heilungs- oder Therapiemöglichkeit für Menschen mit dieser schrecklichen Krankheit hervorgebracht – die künstlich erzeugte Muskelerkrankung der Hunde ist schlichtweg nicht mit MD beim Menschen vergleichbar: Eine Analyse von Studien zu MD an Hunden hat gezeigt, dass eine Übertragung der Ergebnisse auf den Menschen problematisch ist. Einige Studien kommen beim Menschen sogar zu völlig entgegengesetzten Ergebnissen. Es gibt zudem bessere Möglichkeiten, Patienten mit MD zu helfen: Verschiedene innovative, humanrelevante Techniken haben bereits zur Entwicklung vielversprechender Therapien geführt.

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Oft werden medizinische Errungenschaften als Argument für die Notwendigkeit von Tierversuchen angeführt. Es gibt jedoch auch Gegenbeispiele: Bei der Erforschung von Polio (Kinderlähmung) beispielsweise wurde lange der falsche Infektionsweg untersucht – hätte man sich bei der Forschung nicht auf Rhesusaffen, sondern auf menschliche Patienten konzentriert, hätte deutlich schneller ein Impfstoff gefunden werden können. Auch wenn Tierversuche an vielen Forschungsergebnissen beteiligt waren, bedeutet das nicht, dass diese Errungenschaften nicht auch mit tierfreien Methoden hätten erreicht werden können. Auch einzelne medizinische Erfolge ändern nichts daran: Tierversuche sind unzuverlässig. Das Hauptproblem: Sie finden schlichtweg im falschen Organismus statt – ein Ergebnis aus Tierversuchen sagt nichts darüber aus, wie der menschliche Organismus reagieren wird. Es gibt bereits zahlreiche tierfreie Methoden, die tatsächlich für den Menschen relevante Ergebnisse liefern. Die Entwicklung in diesem Bereich ist rasant, dennoch müssen Entwicklung und Validierung dieser zuverlässigen Methoden deutlich stärker gefördert werden.

Tierversuchsfreie Methoden

Pluripotente Stammzellen eröffnen viele Möglichkeiten: In Zellkulturen können so menschliche Gewebe kultiviert werden. Beispielweise ist es Biotechnologen gelungen, aus menschlichen Stammzellen voll funktionierende Blutgefäße zu kultivieren. Die einen Millimeter großen Kapillargebilde ermöglichen erstmals die Erforschung von Erkrankungen der Blutgefäße direkt an menschlichem Gewebe. Somit gibt es für u. a. für Diabetiker die Hoffnung auf neue, wirksame Medikamente!

Auch durch sogenannte Organoide konnten schon Erfolge erzielt werden. Organoide sind aus menschlichen Zellen gezüchtete Organe im Mini-Format. Beispielsweise konnten Wissenschaftler durch die Nutzung sogenannter Hirn-Organoide eine potenzielle Ursache für tödliche Hirnmissbildungen finden, die durch eine seltene genetische Störung ausgelöst werden. Die als Miller-Dieker-Syndrom bekannte Störung war zuvor bereits erfolglos an Mäusen erforscht worden.

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Der „Human-on-a-chip“ ist ein Testsystem, das den Spagat zwischen Zellkultur und einem ganzen Organismus schaffen will. Bei dieser Methode sind alle relevanten Organe in Miniaturformat zu einem Organismus zusammengefügt: Testsubstanzen können so also den kompletten simulierten menschlichen Körper durchlaufen. Das Modell ist die nächste Generation der Modelle „2-Organ-Chip“ und „4-Organ-Chip“ des Berliner Biotechnologie-Unternehmens TissUse.

In-silico-Verfahren können beispielsweise die menschliche Biologie und das Fortschreiten sich entwickelnder Krankheiten simulieren. Diese ausgeklügelten computergestützten Techniken können etwa vorhersagen, wie neue Medikamente im menschlichen Körper reagieren.

Zudem wird personalisierte Medizin immer mehr in den Fokus rücken: Die Wirkung von Medikamenten unterscheidet sich oft selbst von Person zu Person. Deswegen lässt sich nur schwer voraussagen, ob ein Medikament einem bestimmten Patienten tatsächlich hilft oder vielleicht sogar zu unerwünschten Nebenwirkungen führt. In Zukunft könnte durch die Analyse der kompletten DNA ein „digitaler Zwilling“ angelegt werden, um geplante Behandlungen durchzuspielen. Auch die oben genannten Beispiele wie Zellkulturen, Organoide oder Multiorganchips lassen sich personalisieren.

Erfahren Sie mehr über tierversuchsfreie Methoden.

https://www.peta.de/tierversuchsalternativmethoden

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Tierversuche in der Medizin

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Gruß Hubert

Szenen aus Australien, die einen nicht mehr loslassen   Leave a comment

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Es sind Bilder, die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Blicke eines Koalas, der in Australien vor den Buschbränden gerettet wird. Und der mit letzter Kraft versucht, aus einem Glas zu trinken, das Patrick Boyle ihm reicht. Der Australier hat es sich zur Aufgabe gemacht, Koalas vor dem Tod zu retten. Die Szene, die Menschen auf der ganzen Welt ans Herz geht, zeigen wir im Video.

https://www.rtl.de/cms/koala-rettung-in-australien-patrick-boyle-zeigt-beruehrende-szenen-4469332.html

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Das würde man auch nicht denken. Aber bei Koalas kann trinken aus Trinkflaschen tödlich enden, wie man im folgenden Beitrag nachlesen kann.

Koala stirbt, weil ihm Helfer Wasser zu trinken gaben

Australien kämpft seit Monaten gegen Riesenbrände, mehr als eine Milliarde Tiere soll den Flammen bereits zum Opfer gefallen sein. Einige davon könnten noch leben, hätten Menschen ihnen nicht geholfen.
Das traurige Schicksal von Koala Arnie soll Menschen darauf aufmerksam machen, wie den Tieren auf die richtige Weise zu helfen ist. Arnie erlitt kleine Verbrennungen an den Pfoten, was ihn nicht getötet hätte.

Es war die Art und Weise, wie Menschen ihm zu trinken gaben: nämlich aus ihren Trinkflaschen, wie unter anderem „Daily Mail“ berichtet. Das Wasser geriet in die Lungen des Tieres, was zu einer Lungenentzündung und schließlich zu seinem Tod geführt hat.

„Die Leute wollten nur helfen“

Michelle Thomas, Besitzerin des Wildlife Tierschutzreservats in Vicotria, sagt zum Portal, sie wolle niemanden anfeinden, sondern nur darauf hinweisen, damit solche Fälle künftig vermieden werden können.

Immer wieder tauchen auf Social Media Bilder von Personen auf, die den Koalas Wasser aus ihren Trinkflaschen geben. „Die Leute wollten nur helfen“, so Thomas. Sie wüssten nicht, dass dies für die Tiere gefährlich ist.

Wenn jemand einem Koala etwas zu trinken geben wolle, solle er das Wasser in eine Schüssel füllen, sodass das Tier mit dem Kopf nach unten trinken könne. Dies sei der sichere Weg. Normalerweise würden die Tiere den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs mit den Verzehr von Eukalyptusblättern decken.

https://tierisch.heute.at/a/49289677/koala-stirbt-weil-ihm-helfer-wasser-zu-trinken-gaben

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Januar 2020 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen   Leave a comment

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Das ist wieder eine unausstehliche Barbarei, die in Spanien beim sadistischen „Festival“ „Toro Júbilo“, das in der spanischen Stadt jedes Jahr am zweiten Novemberwochenende stattfindet.

Wenn ein Gott, Schöpfer, oder wie auch immer, diese Menschen erschaffen hätte, welchen Pfusch hätte er da abgeliefert…

Von Peta.de

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Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA

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Update Oktober 2019

Im Oktober 2019 haben wir über 31.400 Unterschriften an die verantwortlichen Politiker übersandt und nachdrücklich ein Ende dieser Barbarei gefordert. Bitte unterschreiben Sie weiterhin unsere Petition, damit das sadistische „Festival“ endlich in die Geschichtsbücher verbannt wird.

Originalartikel:

In der spanischen Bilderbuchstadt Medinaceli in der Provinz Soria bringt eine „Tradition” namens „Toro Júbilo“ Schande über ganz Spanien. Am zweiten Novemberwochenende wird erneut Pech (eine klebrige schwarze Substanz aus Teer oder Terpentin) über den Kopf eines Stieres angebracht und angezündet. „Toro de Fuego“ wird er genannt, der „brennender Stier“.

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Feuerstier Toro Jubilo
Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA by PACMA Fotos / CC by 2.0

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Danach wird der Stier auf die Straßen gejagt; er hat furchtbare Angst und kann nichts anderes tun, als unter Schmerzen zu rennen. Oftmals krachen die Tiere gegen eine Wand, wenn sie versuchen, das Feuer irgendwie zu löschen. Das Leid dieser Stiere ist unvorstellbar. Die Feuerbälle können stundenlang brennen und verbrennen dabei die Hörner, den Körper und die Augen des Stiers. Währenddessen klatschen die Zuschauer, grölen und rennen um das Opfer herum.

Petition im Link

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Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen

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Die Mitschuld der katholischen Kirche

Das Christentum gehört leider noch immer zur treibenden Kraft dieser Todesspiele. Stierkämpfe fanden/finden vor allem in Spanien, Portugal, Frankreich, Mexiko, Kolumbien und Venezuela statt – in Ländern, in denen der Katholizismus besonders tief verwurzelt ist. Tatsächlich zeigt sich eine „enge Verbindung von Stierkampf, Nationalstolz, katholischer Frömmigkeit und inniger Verehrung der Heiligen“). „Stierkampf ist nicht nur zu einem starken Symbol nationaler spanischer Identität geworden, sondern steht auch in enger Verbindung mit leidenschaftlicher Religionsausübung, weil sich die meisten Stierkämpfer offen zu ihrer Verehrung der Jungfrau Maria oder eines Nationalheiligen bekennen.
Angesichts dieser paradoxen Allianz zwischen christlichem Eifer und Folter der Tiere haben Tierschutzorganisationen in jenen Ländern, in denen Stierkämpfe verbreitet sind, die kirchliche Obrigkeit wiederholt aufgefordert, sich gegen solche Bräuche zu stellen. Unglücklicherweise ist die Antwort immer dieselbe: Schweigen.“

https://hubwen.wordpress.com/2018/09/27/der-feuerstier-von-medinaceli-grausame-tierquaelerei-im-namen-von-tradition-und-kirche/

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Gruß Hubert