Archiv für die Kategorie ‘Tiere

Szenen aus Australien, die einen nicht mehr loslassen   Leave a comment

.

Es sind Bilder, die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Blicke eines Koalas, der in Australien vor den Buschbränden gerettet wird. Und der mit letzter Kraft versucht, aus einem Glas zu trinken, das Patrick Boyle ihm reicht. Der Australier hat es sich zur Aufgabe gemacht, Koalas vor dem Tod zu retten. Die Szene, die Menschen auf der ganzen Welt ans Herz geht, zeigen wir im Video.

https://www.rtl.de/cms/koala-rettung-in-australien-patrick-boyle-zeigt-beruehrende-szenen-4469332.html

.

Das würde man auch nicht denken. Aber bei Koalas kann trinken aus Trinkflaschen tödlich enden, wie man im folgenden Beitrag nachlesen kann.

Koala stirbt, weil ihm Helfer Wasser zu trinken gaben

Australien kämpft seit Monaten gegen Riesenbrände, mehr als eine Milliarde Tiere soll den Flammen bereits zum Opfer gefallen sein. Einige davon könnten noch leben, hätten Menschen ihnen nicht geholfen.
Das traurige Schicksal von Koala Arnie soll Menschen darauf aufmerksam machen, wie den Tieren auf die richtige Weise zu helfen ist. Arnie erlitt kleine Verbrennungen an den Pfoten, was ihn nicht getötet hätte.

Es war die Art und Weise, wie Menschen ihm zu trinken gaben: nämlich aus ihren Trinkflaschen, wie unter anderem „Daily Mail“ berichtet. Das Wasser geriet in die Lungen des Tieres, was zu einer Lungenentzündung und schließlich zu seinem Tod geführt hat.

„Die Leute wollten nur helfen“

Michelle Thomas, Besitzerin des Wildlife Tierschutzreservats in Vicotria, sagt zum Portal, sie wolle niemanden anfeinden, sondern nur darauf hinweisen, damit solche Fälle künftig vermieden werden können.

Immer wieder tauchen auf Social Media Bilder von Personen auf, die den Koalas Wasser aus ihren Trinkflaschen geben. „Die Leute wollten nur helfen“, so Thomas. Sie wüssten nicht, dass dies für die Tiere gefährlich ist.

Wenn jemand einem Koala etwas zu trinken geben wolle, solle er das Wasser in eine Schüssel füllen, sodass das Tier mit dem Kopf nach unten trinken könne. Dies sei der sichere Weg. Normalerweise würden die Tiere den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs mit den Verzehr von Eukalyptusblättern decken.

https://tierisch.heute.at/a/49289677/koala-stirbt-weil-ihm-helfer-wasser-zu-trinken-gaben

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Januar 2020 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit ,

Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen   Leave a comment

.

Das ist wieder eine unausstehliche Barbarei, die in Spanien beim sadistischen „Festival“ „Toro Júbilo“, das in der spanischen Stadt jedes Jahr am zweiten Novemberwochenende stattfindet.

Wenn ein Gott, Schöpfer, oder wie auch immer, diese Menschen erschaffen hätte, welchen Pfusch hätte er da abgeliefert…

Von Peta.de

.

Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA

.

.

Update Oktober 2019

Im Oktober 2019 haben wir über 31.400 Unterschriften an die verantwortlichen Politiker übersandt und nachdrücklich ein Ende dieser Barbarei gefordert. Bitte unterschreiben Sie weiterhin unsere Petition, damit das sadistische „Festival“ endlich in die Geschichtsbücher verbannt wird.

Originalartikel:

In der spanischen Bilderbuchstadt Medinaceli in der Provinz Soria bringt eine „Tradition” namens „Toro Júbilo“ Schande über ganz Spanien. Am zweiten Novemberwochenende wird erneut Pech (eine klebrige schwarze Substanz aus Teer oder Terpentin) über den Kopf eines Stieres angebracht und angezündet. „Toro de Fuego“ wird er genannt, der „brennender Stier“.

.

Feuerstier Toro Jubilo
Toro Jubilo 2011 – Medinaceli – PACMA by PACMA Fotos / CC by 2.0

.
.
Danach wird der Stier auf die Straßen gejagt; er hat furchtbare Angst und kann nichts anderes tun, als unter Schmerzen zu rennen. Oftmals krachen die Tiere gegen eine Wand, wenn sie versuchen, das Feuer irgendwie zu löschen. Das Leid dieser Stiere ist unvorstellbar. Die Feuerbälle können stundenlang brennen und verbrennen dabei die Hörner, den Körper und die Augen des Stiers. Währenddessen klatschen die Zuschauer, grölen und rennen um das Opfer herum.

Petition im Link

.

Feuerstier – helfen Sie das grausame Festival „Toro Júbilo“ zu stoppen

.

.

Die Mitschuld der katholischen Kirche

Das Christentum gehört leider noch immer zur treibenden Kraft dieser Todesspiele. Stierkämpfe fanden/finden vor allem in Spanien, Portugal, Frankreich, Mexiko, Kolumbien und Venezuela statt – in Ländern, in denen der Katholizismus besonders tief verwurzelt ist. Tatsächlich zeigt sich eine „enge Verbindung von Stierkampf, Nationalstolz, katholischer Frömmigkeit und inniger Verehrung der Heiligen“). „Stierkampf ist nicht nur zu einem starken Symbol nationaler spanischer Identität geworden, sondern steht auch in enger Verbindung mit leidenschaftlicher Religionsausübung, weil sich die meisten Stierkämpfer offen zu ihrer Verehrung der Jungfrau Maria oder eines Nationalheiligen bekennen.
Angesichts dieser paradoxen Allianz zwischen christlichem Eifer und Folter der Tiere haben Tierschutzorganisationen in jenen Ländern, in denen Stierkämpfe verbreitet sind, die kirchliche Obrigkeit wiederholt aufgefordert, sich gegen solche Bräuche zu stellen. Unglücklicherweise ist die Antwort immer dieselbe: Schweigen.“

https://hubwen.wordpress.com/2018/09/27/der-feuerstier-von-medinaceli-grausame-tierquaelerei-im-namen-von-tradition-und-kirche/

.

Gruß Hubert

So schädlich ist übermässiger Fleischkonsum für unsere Erde   Leave a comment

.

Unglaublich wie hoch der Ressourcenverbrauch für die Fleisch-„Produktion“ sind.

Rebloggt von Tierfreund Wolfgang

Von Gina Gadis

Zum Frühstück ein Schinkenbrötchen mit Milchkaffee, am Mittag ein Schnitzel und abends ein paar Wiener mit Käsebrot: Wir Deutschen lieben Fleisch und Milchprodukte. Weltweit zählen wir mit zu den größten Fleisch-Essern. Doch das ist ein Problem.

Und nein, ich möchte jetzt nicht über die Auswirkungen von Fleisch-Konsum auf die Gesundheit oder die Behandlung der Tiere sprechen, denn wir wissen alle, dass Massen-Tierhaltung einem Horrorfilm gleicht. Ich möchte heute über eine einfache ökologische Bilanz sprechen.

Die Zahl der Menschen auf diesem Planeten hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt – dank besserer Gesundheits-Versorgung und weniger Kriegen. Aber unser Planet und damit der verfügbare Platz wird nicht größer. Neben dem Raum, den wir zum Leben benötigen, brauchen wir auch Fläche, um unsere Nahrung anzubauen.

Werden es immer mehr Menschen, brauchen wir immer mehr Nahrung und damit immer mehr Anbaufläche. Nun dient aber ein großer Teil der angebauten Nahrung nicht nur dem Menschen zum Verzehr, sondern auch dazu, Tiere zu ernähren, damit Menschen sie später essen können.

Auch diese Tiere brauchen wieder Fläche. Long story short: Zur Herstellung von Tierprodukten werden viel Platz und vor allem jede Menge wertvolle Ressourcen benötigt.

.

Bild: Die Ressourcen, die zur Herstellung von einem Kilo Rindfleisch benötigt werden.

.

Laut welt.de ist die Fläche, die wir derzeit für die Nutztier-Haltung verwenden, so groß wie der Kontinent Afrika (die Anbaufläche für das Futter noch nicht mit eingerechnet). Für kein anderes Konsumgut der Welt wird so viel Land benötigt, wie für die Herstellung von Fleisch und Milch.

Wir sprechen hier von ganzen 77 Prozent des globalen Agrarlands – obwohl gerade mal 17 Prozent des menschlichen Kalorienbedarfs durch Tierprodukte gestillt werden. Um die Tiere zu ernähren, wird etwa 50 Prozent der weltweiten Soja- und Weizenernte an sie verfüttert.

Doch die Krone setzt dem Ganzen der Wasser-Verbrauch auf: Zur Herstellung von einem Kilo Rindfleisch werden 15.000 Liter Wasser benötigt. Würde sich jeder Mensch auf diesem Planeten so ernähren, wie wir hier in Deutschland, dann bräuchten wir eine zweite Erde. Schluck.

Die Ökobilanz von Tierprodukten ist ein Abgrund ohne Boden. Gerade jetzt, wo Treibhausgas-Emissionen Dauerthema der Medien sind, sei erwähnt: Stolze 14,5 Prozent der weltweit von Menschen verschuldeten Treibhausgase kommen aus der Tierhaltung. Das ist genauso viel, wie der gesamte Transport-Sektor produziert.

.

Quelle: tag24.de

.

.

Australien: Kamele und Pferde sollen abgeschossen werden

.

Seit Monaten wüten die Brände in Australien. Nach neusten Schätzungen sollen inzwischen mehr als eine Milliarde Tiere umgekommen sein. Das ist eine so unermessliche Menge, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann.

Wasser ist knapp. Die größten Wasser-Verschwender sind allerdings Milchbauern und Viehzüchter. Damit diese auch weiterhin Tiere züchten, einsperren, mästen und töten können, sollen jetzt andere Tiere erschossen werden: Kamele und Wildpferde. Die haben nämlich keinen Nutzen für den Menschen, sondern trinken angeblich nur das wertvolle Wasser.

Lass bitte auch Du die australische Regierung wissen, dass wir, obwohl wir weit weg sind, für die unschuldigen Tiere mit unserer Unterschrift betreffs nachfolgend verlinkter Petition unsere Stimmen erheben.

https://jedertag.lpages.co/petition-kamele/

Veröffentlicht 19. Januar 2020 von hubert wenzl in Politik, Tiere, Tierschutz, Uncategorized, Wirtschaft

Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?   1 comment

.

Es ist unglaublich was in Australien passiert. Eine Milliarde (!) Tiere sind schon in den Flammen umgekommen. Jetzt will man auch noch über 10000 Kamele und tausende von Pferden abschießen, weil sie zu viel Wasser trinken heißt es von Behördenseite. Was sind die Australier nur für Leute, frage ich mich, wenn die Regierung es wagen kann so brutal vorzugehen?

Von Peta.de

.

tvtn0tqfrhe

.

Australien brennt. Buschbrände wüten seit September auf dem Kontinent und zerstören das Land in einem atemberaubenden Tempo. Das Internet quillt über vor Fotos und Videos verkohlter Tiere, denen es nicht gelang, den lodernden Flammen zu entkommen.

Schätzungen gehen von über einer Milliarde Tiere aus, die dem Feuer bisher zum Opfer fielen. [1] Zusätzlich wurden über 10.000 wilde Kamele zum Abschuss freigegeben. Auch Menschen sterben oder verlieren ihr Zuhause. Die aktuelle Situation in Australien mutet beinahe apokalyptisch an.

.

Wie eine mutige Frau diesen Koala aus den Flammen rettete

.

.

Nun haben sich die Behörden eine absolut hirnrissige Taktik einfallen lassen, um einen vermeintlichen Teil des Problems zu lösen: Sie wollen bis zu 10.000 halb verdurstete Kamele aus Helikoptern heraus erschießen, nur weil die Tiere große Mengen Wasser trinken.

Über eine Milliarde Tiere sind bereits gestorben. Und die australischen Behörden wollen nun tausende weitere Individuen umbringen – Tiere, die genauso Bewohner von South Australia sind wie die Menschen, und die es genauso sehr verdient haben, diese Katastrophe unbeschadet zu überstehen.

.

Das folgende Video zeigt dutzende tote, verbrannte Tiere, die die Straßen säumen:

.

.

Dies sind Folgen des Klimawandels – und mehr denn je müssen wir jetzt etwas tun!

Viele Stellen gehen davon aus, dass der Klimawandel die Buschbrände verstärkt. So verbrannten in Australien bis heute bereits mehr Hektar Land als bei den jüngsten Bränden im Amazonasregenwald und in Kalifornien zusammen. Und auch in vielen anderen Ländern haben längere Hitze- und Dürreperioden saisonale Brände länger wüten lassen als sonst.

Der UNO zufolge müsste der Fleischkonsum um bis zu 90 Prozent zurückgehen, damit die katastrophalsten Auswirkungen des Klimawandels abgewendet werden könnten. Kein Wunder, denn: Die Kohlenstoffemissionen aller Flugzeuge, LKW, Schiffe und Autos der Welt ergeben zusammengerechnet etwa die gleiche Menge wie die Emissionen der tierhaltenden Landwirtschaft!

Wir können – und müssen – den Klimawandel bekämpfen. Das einfachste Mittel hierfür ist eine vegane Ernährung. Dafür braucht es keinerlei Regierungsinitiativen oder Versprechungen von Großkonzernen. Es braucht einzig und allein die Entscheidung, keine tierischen Produkte mehr zu kaufen, sondern im Supermarkt zu pflanzlichen Lebensmitteln zu greifen.

Eine vegane Ernährung kann dazu beitragen, dass keine Tiere mehr in Buschbränden oder im Schlachthaus getötet werden.

Schätzungen gehen davon aus, dass bisher bereits über eine Milliarde Tiere in den australischen Bränden zu Tode kamen. Ungefähr genauso viele Landtiere werden innerhalb weniger Tage geschlachtet, nur damit die Menschen ihr Fleisch essen können.

.

ik6foq92o69

Bild von bradfleet auf Instagram

.

Ganz egal, ob es um ein Känguru geht, das auf der Flucht vor dem Feuer in einem Stacheldraht hängenbleibt, oder um eine Kuh, die kopfüber zum Ausbluten aufgehängt wird und um ihr Leben schreit: Jedes Tier hängt an seinem Leben und tut alles, um es zu schützen.

Der beste Zeitpunkt zum Umstieg auf eine vegane Ernährung war gestern – der zweitbeste ist jetzt.

.

Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?

.

Gruß Hubert

Circus Krone: Misshandelt dieser Trainer Löwen und Tiger?   Leave a comment

.

Ich weiß nicht warum es noch Idioten gibt, die einen Zirkus mit Tieren besuchen. Es müsste sich bis zum letzten Deppen herumgesprochen haben, dass das eine Qual für Tiere in vielfacher Hinsicht ist. Man braucht sich zum Beispiel nur die Bilder im Video anschauen wo man das typische stereotype hin und her wiegen des Körpers sieht, das von psychischen Störungen herrührt, die die Tiere durch die nicht artgemäße Haltung erleiden. Man könnte manchmal an den Menschen verzweifeln.

.

nrsm0plqqsb

Aus Peta.de

.

rjuml5nd4os

.

Der Trainer Martin Lacey ist kein Unbekannter. Seit vielen Jahren arbeitet er bei Circus Krone, um Löwen und Tiger zu unnötigen Kunststücken zu zwingen. Privat ist er mit der Chefin des Zirkusses verheiratet.

Während er in Interviews gerne betont, dass seine Dressurnummern lediglich „natürliche Bewegungsabläufe“  zeigen, ist die Realität eine völlig andere. Wie dieses aktuelle Trainingsvideo beweist, nötigt Martin Lacey die Tiere so lange mit Stöcken und Peitschen, bis sie machen, was er von ihnen will. Wie alle Wildtier-Trainer arbeitet auch er mit Einschüchterung, Angst und Gewalt.

.

Tierquälerei bei Circus Krone / PETA

.

.

„Wenn ein Löwe nicht so gerne springt, muss er das nicht“, erklärte der Trainer noch kürzlich in einem Interview. Der Tiger im Video wirkt aber überhaupt nicht so, als hätte er Lust darauf, auf zwei Beinen herumzuhopsen oder andere alberne Tricks vorzuführen. Er gehorcht lediglich, weil er dazu gezwungen wird und sich der Konsequenzen bewusst ist.

Mit jedem Peitschenschlag wird er an die Qualen erinnert, die er in der Vergangenheit erleiden musste. Doch viel schlimmer ist die seelische Folter, die ein Leben in Gefangenschaft mit sich bringt. Wildtiere gehören in keine engen Käfige oder Gehege. Ihnen sollte das Recht zustehen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Bitte machen Sie einen großen Bogen um Circus Krone

Seit unzähligen Jahren bestätigen Experten die Verhaltensstörungen der Löwen und Tiger bei Circus Krone, die auf erhebliches psychisches Leiden zurückzuführen sind. Sobald die Scheinwerfer ausgehen, werden die Tiere in enge Gefängnisse getrieben, wo sie bis zu den nächsten Misshandlungen bleiben müssen. Tag für Tag und Nacht für Nacht. Martin Lacey züchtete auch weiße Tiger und Löwen, obwohl die Gefahr von Fehlbildungen extrem hoch ist. Ein Leben in Freiheit lernen diese Tiere niemals kennen.

Circus Krone holt sogar Elefanten aus dem Ruhestand

Nun will der Zirkus auch noch zwei alte Elefantendamen zurückholen, die eigentlich in Rente geschickt worden waren. Anstatt sie mit den anderen Elefanten in dem naturbelassenen Gehege in Spanien zu lassen, sollen sie nun für billige Sensationen sorgen, bis sie irgendwann zusammenbrechen. Und all das nur, um Zuschauer in den Zirkus zu locken.
Bitte unterschreiben Sie unsere aktuelle Petition an die Circus-Krone-Chefin, damit die Elefanten ihren Lebensabend in Frieden verbringen können, und besuchen Sie keinen Zirkus mit Wildtieren.

.

kns6dff1qjd

.

Petition: Circus Krone soll Bara und Burma den Ruhestand gönnen

.

Circus Krone: Misshandelt dieser Trainer Löwen und Tiger?

.

Gruß Hubert

 

Gadhimai – das größte Tieropferfest der Welt   Leave a comment

.

Wahnsinn: das Gadhimai Massaker. Tausende Tiere werden in Nepal bei einem „Opferfest“ sinnlos abgeschlachtet. Wie dumm und grausam können Menschen sein, frage ich mich. Natürlich wieder mal mit religiösem Hintergrund. So dumm und grausam wie die Religionen kann die Menschen niemand machen.

„Gadhimai – Gadhimai ist eine Göttin. Eine Göttin, die nach Blut dürstet. Alle fünf Jahre muss ihr Durst gestillt werden, sonst fallen den Männern die Penisse ab und den Frauen rollen sich die Fußnägel auf – oder so. Heuer war es wieder so weit.“
https://atyp.media/gadhimai-das-groesste-tieropferfest-der-welt/

Das Gadhimai in Bariyarpur ist ebenso brutal wie populär. Tierrechtler zeigen mit schockierenden Drohnen- und Fotoaufnahmen das blutige Gesicht einer religiösen Tradition.

„Die Göttin Gadhimai war gut zu mir. Ich habe ein gutes Leben. Ich sehe das Schlachten als eine Möglichkeit, mich bei ihr zu bedanken“, sagte beim vorhergehenden Fest 2009 einer der Schlachter zu Animal Equality. „Umso mehr Tiere ich töte, umso erfüllter bin ich. Ich helfe, eine alte Tradition fortzuführen“, erklärte ein anderer Mann. Viele der teilnehmenden Gläubigen reisen aus dem benachbarten Indien an, in dem Tieropfer verboten sind. Tausende bringen dafür sogar ihre eigenen Tiere mit.

Aus vice.com

Nepals Tieropferfest ist ein riesiges, sinnloses Massaker

Das Gadhimai in Bariyarpur ist ebenso brutal wie populär. Tierrechtler zeigen mit schockierenden Drohnen- und Fotoaufnahmen das blutige Gesicht einer religiösen Tradition.

.

Gadhimai-vice-com

Bild- und Videomaterial mit freundlicher Genehmigung von Animal Equality

.

Tausende tote Körper, drängende Menschenmassen und über allem hängt der Geruch nach Blut. Was nach einem Albtraum klingt, ist eine der größten Attraktionen Nepals. Alle fünf Jahre treffen sich Hunderttausende Menschen zum Gadhimai, dem weltweit größten Tieropferfest. Über den Zeitraum von einem Monat werden im Dorf Bariyarpur Tausende Tiere zu Ehren einer hinduistischen Gottheit geschlachtet, darunter Ziegen, Tauben, Lämmer und Schweine. Den Großteil der Opfergaben machen allerdings Büffel aus, die auf einem extra angelegten Feld getötet werden.

Weil es den 250 abgestellten Schlachtern oftmals nicht möglich ist, die Tiere mit einem Hieb hinzurichten, schlagen sie ihnen zuerst die Hinterbeine ab und machen sie damit bewegungsunfähig. „Es kann bis zu 25 Anläufe brauchen, bis ein Büffel stirbt“, erklärt Hendrik Hassel von Animal Equality, der Organisation, die bereits seit Jahren versucht, die Festivität ein für allemal zu beenden.

Das Absurdeste an dem blutigen Ritus: Tieropfer sind im Hinduismus nicht nur grundlegend verboten, auch die Geschichte um die namensgebende Göttin Gadhimai hat so gar nichts mit dem kontroversen Fest zu tun, bei dem Berichten zufolge auch große Mengen Alkohol im Spiel sind.

Der Legende zufolge soll der Großgrundbesitzer Bhagwan Chaudhary vor 260 Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden sein und aus lauter Dankbarkeit für seine neugewonnene Freiheit der Göttin Gadhimai ein Opfer gebracht haben. „Dem Ursprung zufolge waren weder Tiere involviert, noch musste jemand für die Göttin sterben“, erklärt Hassel. Stattdessen brachte Chaudhary der Göttin Blutstropfen von fünf Stellen seines Körpers. Statt symbolischen Blutspenden oder den für den Hinduismus recht typischen Kürbis-Opfergaben versprechen sich die Gläubigen heute allerdings Glück und Wohlstand durch das Vergießen von tierischem Blut. (Anmerkung: Ich kann ihnen nur Unglück und alles Schlechte wünschen).

„Die Göttin Gadhimai war gut zu mir. Ich habe ein gutes Leben. Ich sehe das Schlachten als eine Möglichkeit, mich bei ihr zu bedanken“, sagte beim vorhergehenden Fest 2009 einer der Schlachter zu Animal Equality. „Umso mehr Tiere ich töte, umso erfüllter bin ich. Ich helfe, eine alte Tradition fortzuführen“, erklärte ein anderer Mann. Viele der teilnehmenden Gläubigen reisen aus dem benachbarten Indien an, in dem Tieropfer verboten sind. Tausende bringen dafür sogar ihre eigenen Tiere mit.

.

das-blut-reicht-bis-zu-den-knoecheln-opferfest-gadhimai-948-body-image-1417447956

.

Immerhin: Durch Grenzkontrollen auf Erlass der indischen Regierung war es den Tierrechtsaktivisten möglich, in diesem Jahr viele Tausende Tiere schon auf dem Weg nach Nepal abzufangen. Die Lage beim Opferfest beschreibt eine der indischen Koordinatorinnen trotzdem mit drastischen Worten: „Es ist ein wahrer Irrsinn. Das Blut reicht bis zu den Knöcheln. Tausende von Tieren werden im Namen der Religion niedergemetzelt. Animal Equality akzeptiert die Glaubensfreiheit, aber ist davon überzeugt, dass Tradition und Religion es nicht rechtfertigen, den Tieren Leid zuzufügen. Der internationale Druck wächst stetig und wir hoffen, dass das Massaker dieses Jahr zum letzten Mal durchgeführt wurde. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen.“

.

das-blut-reicht-bis-zu-den-knoecheln-opferfest-gadhimai-948-body-image-1417447967

.

Dass das Gadhimai trotz starkem Gegenwind von Tierschutzorganisation wie dem Animal Wellfare Network Nepal oder Animal Equality und dem fragwürdigen religiösen Fundament nach wie vor stattfindet, liegt laut den Aktivisten vor allem an den nepalesischen Behörden. Die Tatsache, dass rund 70 Prozent der Pilger aus dem benachbarten Indien anreisen, macht das Opferfest zu einer wirtschaftlich überaus attraktiven Veranstaltung für Nepal. 2009 soll die Regierung Gadhimai sogar wesentlich mitfinanziert haben. Auch das Fleisch und die Haut der Tiere ist ein Wirtschaftsfaktor: Für den Verkauf werden im Vorfeld gewisse Vereinbarungen getroffen, von denen vor allem das Organisationskomitee und der anwesende Priester profitieren.

Durch explizite und ungeschönte Berichterstattung wird jetzt versucht, das Land an genau jenem touristischen Interesse zu packen: „Die nepalesische Regierung sorgt sich um das Image des Landes, nachdem beim letzten Gadhimai-Festival erstmals international darüber berichtet wurde und die blutigen Bilder um die Welt gingen“, sagt Hendrik Hassel. Vermutlich aus Angst vor negativer Berichterstattung verbot die nepalesische Regierung in diesem Jahr Foto- und Videoaufnahmen.

.

das-blut-reicht-bis-zu-den-knoecheln-opferfest-gadhimai-948-body-image-1417447978

.

Vielleicht liegt es an genau ebenjener Aufklärung, vielleicht auch daran, dass das Opferfest in der hinduistischen Gemeinde ebenfalls sehr umstritten scheint. Laut Animal Equality sollen sich die Tieropfer in diesem Jahr deutlich verringert haben. Am ersten Tag des Fests sollen 2500 Büffel geschlachtet worden sein—3500 weniger als noch vor fünf Jahren. Laut dpa hat das Fest in diesem Jahr auch drei menschliche Opfer gefordert. Ein Kleinkind erfror, ein Mann wurde in der Menge erdrückt und eine Frau erlag einem Asthma-Anfall. 2009 kamen nach Informationen von Animal Equality zwei Kinder in der drängelnden Menge zu Tode.

.

Gadhimai – das größte Tieropferfest der Welt

.

Massaker beenden: Gadhimai 2019

.

.

Siehe auch:

Blutiges Gemetzel für die Göttin – Gadhimai Opferfest sorgt für Entsetzen

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.tieropferfest-in-nepal-blutiges-gemetzel-fuer-die-goettin-gadhimai-opferfest-sorgt-fuer-entsetzen.ba6f43f4-5fca-4ede-95fb-c1fa9440cd0e.html

.

Gruß Hubert

 

Abschied vom Ochsen Berti   Leave a comment

.

Heute die Geschichte von einem wunderbaren Tier, das dreizehn Jahre auf einem Gnadenhof von animal spirit in Österreich leben durfte und allen, die dieses sanftmütige Tier erleben durften, ein warmes Herz bescherte und tief berührte.

Von animal.spirit.at

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Dreizehn wunderbare Jahre durften wir unseren Lebensweg mit diesem wunderbaren, unglaublich sanftmütigen „Goliath“ teilen. Wir können uns an keine Gegebenheit erinnern, bei der Berti mit seinen gewaltigen Hörnern jemals gefährlich worden wäre. Er war einer der ersten Gnadenhofschützlinge, den wir 2006 auf unseren Hof in Esternberg, kurz nachdem wir ihn erworben hatten, aufgenommen haben. Er hatte das große Glück, daß ihn Tierfreunde von einem Landwirt freikaufen konnten – das hat ihn vor dem grausamen Schicksal bewahrt, als Maststier in einer Tierfabrik, danach womöglich auf einem Transport nach Nordafrika und letztlich im Schlachthof zu landen…

Wir können uns noch sehr gut an den kleinen Braunvieh-Stier erinnern: Als er am Gnadenhof ankam, konnte er schlecht laufen, was die Folge von der Spaltenbodenhaltung war. Die erste Zeit durfte das liebe kleine Kälbchen bei uns am Hof mit den Pferden und Eseln unter ständiger Beobachtung mitlaufen. Das Kälbchen wurde größer und immer öfters rannte er zu unserer Rinderherde in den Offenstall hinunter. Die Zeit war gekommen, unseren kleinen Liebling zu seinen Artgenossen zu geben, vorher wurde er natürlich noch kastriert.

Berti entwickelte sich gut, er wurde ein gewaltiger, großer und friedvoller Ochse, der die Führung der Herde übernahm. Es folgten wunderschöne Jahre in Freiheit auf unseren ausgedehnten Weiden und einer gemütlichen Offenstallung.

.

abschied20von20berti2c2016121920003_mgr

.

Er liebte die Liebkosungen von uns, zu denen er sein mächtiges Haupt neigte und sich zwischen den Hörner kraulen ließ. Allein der Blick in seine sanftmütigen, leuchtenden braunen Augen machte den Tag zum Geschenk. Alle Besucher, vor allem die Kinder, waren immer sehr berührt von diesem sanften Geschöpf, denn wo kann man schon einen so großen Ochsen streicheln?

.

abschied20von20berti2c2016121920005_mgr

.

Schon vor vier Jahren bangten wir um Bertis Gesundheit, da er von einer heimtückischen Klauen-Krankheit befallen wurde, die man nur schwer in den Griff bekommt. Hier gebührt ein besonderer Dank unserem Mitarbeiter Josef, der unermüdlich um Berti gekämpft hat, denn es ist kein leichtes Unterfangen, einen 900 kg schweren Koloß einzufangen, um ihm jeden zweiten Tag die verordnete Medikamentendosis zu verabreichen. Er hat die Krankheit zwar überstanden, aber sein Gesundheitszustand hat sich im Lauf der Jahre nicht mehr so gut erholt. Die letzten Monate merkte man ihm seine Schwächen schon an. Alles was an tierärztlicher Hilfe möglich war, wurde ihm zuteil. Aber die letzten Tage mußten wir uns schweren Herzens eingestehen, daß er nicht leiden sollte. Sein Blick war müde und traurig, die Augen hatten das Leuchten verloren. Die Zeit des Abschieds war gekommen, aber er durfte in Ruhe ohne Hektik bei seinen Artgenossen einschlafen, sein langjähriger Betreuer Josef war bis zum letzten Atemzug bei ihm. Ich konnte das nicht ertragen und bin vorher nochmal zu meinem geliebten Freund gegangen, um ein letztes „Pfiadi Berti“ zu sagen. Er neigte sein Kopf ganz tief, ließ sich lange zwischen seinen Hörnern kraulen, noch einmal in seine wunderbaren Augen sehen. Sehr, sehr traurig bin ich von ihm gegangen, wohl wissend, daß wir beide das gleiche gespürt haben.

Berti mach`s guad, es war schee mid Dir!“

.

Abschied vom Ochsen Berti

.

Gruß Hubert