Archiv für die Kategorie ‘Tiere

Familien-Hund besucht das Grab seines Besitzers   Leave a comment

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Hunde sind der beste Freund des Menschen. Wenn du einen Hund hast, wirst du zustimmen, das es wahr ist. Ich war schon immer erstaunt, wie aufgeregt mein Hund ist, wenn er mich sieht. Selbst wenn ich nur vom Briefkasten wiederkomme, werde ich immer begeistert begrüßt! Merriam-Webster definiert das Wort loyal als treue zu jemand anderen oder zu einer Institution.

Hunde wollen sich von Natur aus mit einer Gruppe verbinden; Sie sind soziale Tiere. Also, Hunde zeigen instinktiv Loyalität gegenüber den Menschen, damit sie Mitglieder unseres Rudels werden können. Wir wissen auch, dass Hunde einen Charakter gut einschätzen können, wenn sie jemanden treffen, bei dem sie sich bedroht fühlen, lassen sie es jeden wissen!

Auf der anderen Seite wissen Hunde, welche Person im Zimmer freundlich ist und von dieser Person fühlen sie sich angezogen. Zozo ist ein treuer Hund. Sein Besitzer, ein türkischer Mann, er starb im Februar 2014.

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Der Tod des Mannes war unerwartet, und die ganze Familie war durch den Verlust am Boden zerstört. Zozo traf es am schlimmsten; Er war zwei Jahre lang depressiv, nachdem er seinen menschlichen Freund verloren hat.

Facebook / Billow Ye
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Er scheint verzweifelt in der Nähe seines Besitzers zu sein (und zu bleiben). Bülows Herz bricht jedes Mal, wenn er Zozo auf dem Grab sieht.

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Aber er sagte, dass Zozo es nicht anders wollen würde. Es ist bezaubernd und traurig anzusehen, dass Zozo nach zwei Jahren sich immer noch so seinem ehemaligen Besitzer widmet.

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Sie hatten eine unglaubliche Bindung! Teilt diese Geschichte, Leute.

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Jeden Tag besuchen Zozo und der Sohn des Mannes, Billow Ye, das Grab. Jeden Tag liegt Zozo ganz untröstlich auf dem Grab.

Er scheint verzweifelt in der Nähe seines Besitzers zu sein (und zu bleiben). Bülows Herz bricht jedes Mal, wenn er Zozo auf dem Grab sieht.

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Er scheint verzweifelt in der Nähe seines Besitzers zu sein (und zu bleiben). Bülows Herz bricht jedes Mal, wenn er Zozo auf dem Grab sieht.

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Aber er sagte, dass Zozo es nicht anders wollen würde. Es ist bezaubernd und traurig anzusehen, dass Zozo nach zwei Jahren sich immer noch so seinem ehemaligen Besitzer widmet.

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Sie hatten eine unglaubliche Bindung! Teilt diese Geschichte, Leute.

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Familien-Hund besucht das Grab seines Besitzers

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Gruß Hubert

 

 

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Veröffentlicht 13. Oktober 2017 von hubwen in Tiere, Uncategorized

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Katzen, Katzen, Katzen – keine Probleme   Leave a comment

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Heute mal keine Probleme, gleich welcher Art, sondern nur mal Katzen- und ein paar Landschaftsfotos. Oh, wie tut das gut, da kann man richtig entspannen, statt sich mit verschiedenen Menschen herum zu ärgern oder mit der Politik. Die Fotos sind alle vom Ausflug heute nach Mellaun bei Brixen zur Pension Summererhof.

Mit den Wirtsleuten kann man gut reden, sie sind sehr freundlich, und man kann interesante Gespräche führen. Ja, und die Katzen ziehen mich auch hin.

Dort kann man herrlich entspannen bei den netten Wirtsleuten, den Katzen und der tollen Aussicht. Überall bei den Fotos Genaueres dahinter zu schreiben bin ich heute zu faul.

 

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das ist das „Poppile“ von der Chefin der Pension Summererhof in Mellaun.

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die ist wohl auch süß, oder?

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die zwei rauften andauernd, wobei die „getigerte“, die aktive, dominante war.

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eine schöne „Rote“.

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diese Katze war von einer Pension ein Stück weiter unten vom Summererhof… eine richtig Verschmuste

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ein Schaf, dass die Mutter und ein Geschwisterchen verloren hat. Es wird nun mit der Flasche aufgezogen. (diese Foto und die nächsten zwei alle von der Pension weiter unten).

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diese liebe Katze hat auch gleich fest geschnurrt.

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diese Katze entfernt sich gleich, wenn jemand zum Auto geht, erzählte man mir glaubhaft. Sie weiß anscheinend Bescheid… wieder mal intelligenter als viele meinen könnten.

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die Pension Summererhof auf der Oberseite. Der Mann schlief tief und die Katze wärmte seinen Bauch.

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das Nebendorf St. Andrä, östlich von Mellaun.

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Blick in den Norden auf den Alpenhauptkamm.

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und hier noch mal ein Blick auf den Alpenhautpkamm.

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 22. September 2017 von hubwen in Tiere, Uncategorized

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Frankreich: Schweizer Jäger massakriert vier Esel   Leave a comment

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Man sieht an diesem Beispiel wieder wie grausam, pervers und krank Jäger sind, mehr oder weniger alle. Massakriert ist da das richtige Wort, wenn so ein in höchstem Maße kranker Jäger 4 Esel umbringt.
Warum bringt so ein „Mensch“ 4 Esel um? Die sind ja nicht mal eine Konkurrenz für Jäger. Sonst bringen sie ja gerne alles um, was ihr Beute-Quantität vermindern könnte. Wie krank sie sind sieht man auch bei den Füchsen, die sie auf die grausamste Weise verfolgen. Jetzt wäre ich nur noch neugierig welche Strafe diese Menschenbestie bekommt. Das war einen barbarische Tat, so einer ist für mich auch ein Terrorist. Es ist schon traurig welche Bestien unter uns leben. Ich verwette alles, ganz sicher viel zu wenig.

Hier der Bericht von wildbeimwild.com

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Frankreich: Schweizer Jäger massakriert vier Esel

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Am Sonntag, den 17.9.2017, wurden von einem Schweizer Jäger in Arith (Savoie) in der Nähe von Genf vier Esel getötet.

Der Jäger hatte die Esel kaltblütig in der Nähe eines Waldes erschossen. Der Jagdverband von Savoyen verurteilt die Tat und weigert sich, von einem „Jagd-Unfall“ zu sprechen.

Nach dem Verbrechen hat sich der Schweizer Jäger (Jäger, die ja so gut ausgebildet sind), aus dem Staub gemacht. Erst Stunden später meldete sich sein Bruder bei den Besitzern. Zwei Tiere starben sofort, die anderen zwei litten über mehrere Stunden und mussten euthanasiert werden.

Die Esel erhielten jeweils mehrere Kugeln

Der Jäger schoss wahrscheinlich auf die Esel, als sie aus dem Unterholz kamen. Alle Esel erhielten mehrere Kugeln – besonders auf Höhe der Beine. Der Schütze, der mit seinem Bruder Jagdkarten beim örtlichen Jagdverein gelöst hatte, war in der Region, um eigentlich Reh, Hirsch und Wildschwein zu quälen.

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Es ist mit unbeschreiblichen Schmerzen, dass ich die Trauer habe, die Ermordung von fast der ganzen Eselherde bekannt zu geben: Fanfan, Ulule, Moustique, Mistral wurden von einem Schweizer Jäger massakriert.“

Schreibt Sandrine, die Besitzerin der getöteten Esel, auf Facebook.

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https://www.facebook.com/arpiane/

Sandrine leitet eine Tourismus-Unternehmen mit Esel Trekking und steht jetzt praktisch vor dem Nichts.

„Es ist kein Jagd-Unfall, diese Tat ist aussergewöhnlich“, sagt der Direktor Pierre Sicard vom Jagdverband Savoie in dem Audio.

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Letztes Jahr wurde in der Region schon ein Pferd von einem Jäger erschossen, was ebenfalls für grosses Entsetzen sorgte.

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Frankreich: Schweizer Jäger massakriert vier Esel

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Gruß Hubert

 

Unglaublich wie klug Hunde sein können   Leave a comment

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Habe bei Martin Balluch gelesen zu welchen intelligenten Leistungen sein Hund fähig ist. Ich kann nur sagen unglaublich, ich hätte nicht gedacht dass Hunde soo intelligent sein können.

Hier die Geschichte mit dem Hund Kuksi.

 

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EINEN HUND DARF MAN NICHT UNTERSCHÄTZEN!

 

Wir waren wieder einmal auf einer Recherche im Jagdrevier von Mensdorff-Pouilly unterwegs. Und mein tapferer Hundefreund Kuksi hat mich, wie so oft, dabei begleitet. Heute war niemand auf der Jagd, aber wir wollten diese Fasankisten finden, die sich kreuz und quer in diesem seltsamen Jagdrevier befinden. Diese Kisten sind wenige Quadratmeter groß und gerade einmal 50 cm hoch, ins Unterholz fix montiert. Dort lässt Mensdorff-Pouilly die Fasane aus der Voliere hineinsetzen, wenn sich hochgestellte Persönlichkeiten zur Jagd angesagt haben. Kaum stehen die Schützen vor dem Waldstück, in dem sich die Kisten befinden, öffnet ein Helfer die Käfigtür und die Fasane verteilen sich im Gebüsch, außer Sichtweite der JägerInnen. Dann schickt man die Jagdhunde in den Wald und schon fliegen die Zuchttiere, eines nach dem anderen, Angst erfüllt über die Wiese hinaus und können von den Schützen abgeknallt werden. Manche unserer Mitmenschen verstehen unter einer erbaulichen Freizeitbeschäftigung eine derartige Tätigkeit.

Kuksi ist jedenfalls heute dabei und schnüffelt so herum. Da fällt mir auf, dass meine Kollegin nicht mehr in der Nähe ist. Ich rufe sie, aber keine Antwort. Ich gehe noch einmal ein Stückchen zurück, aber keine Spur. Leider ist mir nur zu gut bewusst, dass sie dazu tendiert, im Wald verloren zu gehen, weil sie keine Orientierung hat. Da kommt mir eine Idee. Mit Kuksi habe ich öfter schon Schnüffelspiele durchgeführt. Dabei folgt er der Spur von mir oder auch von anderen Personen und fängt sie ein. Also gehen wir zu einer Stelle zurück, bei der ich mir sicher war, dass meine Kollegin noch vor kurzem mit mir zusammen gewesen ist. Dort bitte ich Kuksi, sie zu suchen. Er versteht sofort und findet ihre Spur ohne zu zögern. Schon galoppiert er außer Sichtweite, kaum, dass ich mithalten kann. Und tatsächlich, 10 Minuten später kommt er mit meiner Kollegin zurück. Sie war in eine völlig falsche Richtung davongegangen, um mich zu suchen. Wie gut, dass Kuksi heute wieder dabei ist.

Wir finden einige der Käfige und dokumentieren sie. Am Rückweg geht es an einer Pferdekoppel vorbei, der Zaun ist elektrisch geladen. Kuksi hat damit sehr schmerzliche Erfahrungen gemacht, er ist bereits in so einen Stromkreis gekommen. Er bemerkt sofort, dass die Drähte unter Strom stehen und bittet mich, wegzugehen. Das geht momentan aber nicht. Links von uns ist der Zaun, rechts ein tiefer Graben und auf dessen anderer Seite eine stark befahrene Straße. Kuksi hält aber nichts mehr, in einem Sprung ist er drüben und steht am Straßenrand. Bitte, Kuksi, rufe ich, komm zurück, das ist zu gefährlich. Er schaut mich an, duckt den Kopf nieder, kommt aber nicht. Bitte, schreie ich nun dringlicher, komm doch.

Und da geschieht etwas, das ich bei Kuksi noch nie gesehen habe. Er beginnt ganz schwer und auffällig zu humpeln, hebt seine rechte Vorderpfote und leckt ausgiebig daran, als ob er große Schmerzen hätte. Natürlich habe ich ihn schon einmal humpeln gesehen, z.B. als ein Reißnagel in seiner Pfote steckte. Aber es war eindeutig: er humpelte nur, um mein Mitleid zu heischen und einen Grund zu liefern, warum er nicht zu mir zurückwechseln kann. Ich traute meinen Augen nicht.

Aber Kuksi spielte seine Rolle so gut, dass ich ihm nicht böse sein konnte. Im Gegenteil, ich machte mich tatsächlich auf den Weg durch den Graben und kletterte zu ihm auf die Straße hinauf. Na, zeig mir deinen Fuß, fragte ich ihn mit ein bisschen Zweifel in der Stimme. Daraufhin sprang er auf und lief vor mir die Straße entlang, als hätte er noch nie auch nur den geringsten Schmerz in seinen Beinen oder seiner Vorderpfote verspürt. Also so etwas!

Da mussten wir also tatsächlich zuerst 8 Jahre lang zusammenleben, bevor ich diese Fähigkeit, mich so knallhart zu täuschen, bei ihm zum ersten Mal wahrnahm. Seitdem bin ich ein bisschen kritischer, sollte er mir mit Wehwehchen kommen. Dieser Hund ist wirklich mit allen Wassern gewaschen. Aber ein bisschen Stolz auf seine Intelligenz kann ich mir nicht verkneifen. Ich glaube tatsächlich, dass wir unsere Hunde immer wieder unterschätzen, auch ich hätte so etwas nicht bei ihm erwartet. Der kleine Kuksi ist eben ständig aufs Neue für eine Überraschung gut!

 

Unglaublich wie klug Hunde sein können

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 14. September 2017 von hubwen in Tiere, Uncategorized

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Wenn ein Papst sich „Franziskus“ nennt   Leave a comment

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Der hl. Franziskus wird ja von der katholischen Kirche gerne als Feigenblatt hergenommen, wenn es am Welttierschutztag am 4. Oktober um Tiere geht.

„An diesem Tag gedenkt man des Heiligen Franz von Assisi (Namenstag), der am Abend des 3. Oktober 1226 gestorben ist (nach damaligem römisch-antikem Verständnis zählte die Zeit nach Sonnenuntergang bereits zum darauf folgenden Tag; daher zum 4. Oktober) und der als Gründer des Franziskanerordens unter anderem wegen seiner Tierpredigten berühmt und volkstümlich wurde.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Welttierschutztag

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Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295) (Bild von Wikipedia)

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Der derzeitige Papst hat noch nichts getan für Tiere und ich sage auch voraus, dass er im Zukunft nichts für die Tiere tun wird. Denn „In der Kirche haben Tiere keinen Platz“, hieß es aus dem Vatikan. Der Name Franziskus im Namen des Papstes ist eine Täuschung.

Heute sprechen viele ja von Lügenpresse, aber ich kenne keine andere Organisation die so viel lügt (und heuchelt) wie die katholische Kirche. Welchen Stellenwert der heilige Franziskus hat zeigt der folgende Ausschnitt bei theologe.de

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Wie Franz von Assisi für die Inquisition missbraucht wurde

Da die Katharer oder Albigenser in der Bevölkerung sehr beliebt waren und viele Menschen erkannten, dass man dort im Gegensatz zur Kirche vielfach nach urchristlichen Idealen lebte, versuchten Papst und Kardinäle, eine ähnliche Bewegung auch innerhalb der Kirche anzusiedeln. Und genau dafür hatte man nun Franz von Assisi gebraucht, der Papst Innozenz III. gebeten hatte, schlicht und unbehelligt nach dem Evangelium leben zu dürfen.

Eigentlich wäre auch Franziskus aufgrund seiner Überzeugungen und Taten ein Fall für die Inquisition gewesen. Innozenz III. hatte ihn jedoch verschont und gewähren lassen, weil es seine Strategie war, mithilfe der Ideale von Franziskus eine kirchliche Alternative zu den bescheidenen und friedliebenden Bewegungen der Katharer, Waldenser und Mystiker des freien Geistes aufzubauen. Den Anstoß dafür erhielt der mörderischen Papst offenbar in einem Traum, in dem er sah, wie Franziskus angeblich die Kirche vor dem Einsturz und Untergang retten könne, indem er sie stützt und hält (siehe Gemälde von Giotto di Bondone) 

So machte die Kirche aus der Gemeinschaft des Franziskus kurz vor dessen Tod gegen seinen Willen einen streng kirchlich geregelten Mönchsorden. Franz von Assisi wollte jedoch überhaupt keinen Orden gründen, sondern er wünschte eine freie Bewegung von Gleichberechtigten und Gleichgesinnten. Auch wehrte er sich, solange er noch dazu in der Lage war, gegen alle Versuche, seine ursprünglichen Ideale zu verändern. Doch wurden ihm immer mehr Kompromisse aufgenötigt. Noch in seinem Testament verpflichtete Franz von Assisi den Orden aber ausdrücklich auf das von ihm in Worte verfasste Ideal der Armut und er erklärte dieses Testament für verbindlich.

Heiligsprechung von Franz und Verfolgung seiner Anhänger

Für die Vatikankirche war sein Testament aber nicht viel mehr als ein frommer Wunsch. Zwar trieb Papst Gregor IX. die Vereinnahmung durch die „Heiligsprechung“ von Franziskus im Jahr 1228 noch weiter voran, nur zwei Jahre nach seinem Tod. Doch bereits zwei weitere Jahre später annullierte derselbe Papst die von Franz von Assisi geforderte Verbindlichkeit seines Testaments für den neuen Orden. „Nach Kopien des Testaments wurde geforscht und wo sie gefunden wurden, wurden sie vernichtet.“ (Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 16./17.11.2013)
Sehr viele der jungen Nachfolger des Franz von Assisi, die so genannten „Franziskaner-Spiritualen“, waren damit aber nicht einverstanden. Die Folge: Nachfolger Jesu, die wirklich so leben wollten wie es Franz von Assisi ihnen vorlebte, wurden immer mehr innerkirchlich angefeindet.

Im Jahr 1302 erließ Papst Bonifatius VIII. (+1303) die Bulle Unam sanctam, um den totalitären Herrschaftsanspruch des katholischen Pontifex maximus über die ganze Erde zu zementieren. Die Bulle gipfelt in dem Satz „Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig. Das erklären, behaupten, bestimmen und verkünden Wir.“ Dieser Lehrsatz ist in der Dogmen- und Lehrsatzsammlung von Josef Neuner und Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche (Regensburg 1992) unter der Randnummer 430 bis heute als „unfehlbare“ Glaubensvorschrift der römisch-katholischen Kirche markiert.

Mit dieser Unterwerfungsforderung ging die römisch-katholische Kirche kurz nach der Ermordung der letzten Katharer im Jahr 1310 nun auch gegen diejenigen Franziskaner in den eigenen Reihen vor, die sich nicht bedingungslos dem Papst in Rom unterwerfen wollten. Im Jahr 1317 wiederholte Papst Johannes XXII. (+1334) diese Forderung noch einmal ausdrücklich. Wer jetzt nicht bedingungslos gehorchte, wurde nun exkommuniziert, in schlimme Kerkerhaft genommen und gefoltert. „Hunderte“ Franziskaner wurden auf den Scheiterhaufen der Inquisition verbrannt (J. R. Grigulevic, Ketzer-Hexen-Inquistioren, Freiburg 1995, S. 166), weitere wurden vertrieben. Auch das Testament von Franziskus von Assisi wurde teilweise sogar öffentlich verbrannt. Im Jahr 1323 legte Papst Johannes XXII. dann in einer päpstlichen Konstitution fest, dass die Lehre des Franz von Assisi, dass Christus und die Apostel kein Eigentum besessen hätten, eine „Entstellung“ der Evangelien sei und damit „Ketzerei“.

Wenn ein Papst sich „Franziskus“ nennt

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Gruß Hubert

Abschied von einer Illusion   10 comments

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Da bin ich ganz der Meinung des Tierrechtlers und Philosophen Dr. Helmut F. Kaplan, dass man Menschen nicht ändern kann, wenn man sie auf grausam(st)e Vorkommnisse im Umgang mit Tieren hinweist, sei es in der Massen-Tierhaltung oder das teilweise Auseinanderteilen der Tiere bei lebendigen Leib in Schlachthäusern (Betäubung in Folge der Akkordschlachtung daneben gegangen). Menschen, die sich nur an sich denken und an den eigenen Genuss ist es vollkommen egal was Tieren passiert – Hauptsache sie haben für 3 Minuten ihren Gaumenkitzel.

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Von fellbeisser.net

Von Helmut F. Kaplan

Es besteht die weitverbreitete Auffassung, daß man die Menschen nur hinreichend über den grausamen Umgang mit Tieren zu informieren bräuchte, um diesem auch ein Ende bereiten zu können. In diesem Zusammenhang wird oft die Forderung nach „gläsernen Schlachthausmauern“ erhoben. Gewiß würden solche „durchsichtigen Schlachthäuser“ einige, vielleicht sogar viele Menschen zu Vegetariern machen. Aber mit Sicherheit bei weitem nicht alle.

Deshalb ist es an der Zeit, sich von der Illusion zu verabschieden, allein die hinreichende Berichterstattung über das Grauen könnte dieses auch schon beenden. Denn die Erfahrung spricht eine ganz andere Sprache, und ich werde gleich drei Beispiele dafür bringen. Zuvor aber noch eine grundsätzliche Bemerkung:

Mit der Aussage „Vielen Menschen ist es schlicht egal, wie Tiere behandelt werden, Hauptsache, sie bekommen weiter ihr geliebtes Fleisch“ macht man sich als Tierrechtler bestimmt nicht besonders beliebt. Gleich ist man mit stereotypen Vorwürfen konfrontiert wie: Das sind halt extremistische Außenseiter mit total negativem Menschenbild. Denen sind die Tiere wichtiger als die Menschen. Die sollten sich lieber um Kinder kümmern. Und so weiter.

Aber: DASS es vielen Menschen letztlich gleichgültig ist, wie Tiere behandelt werden, ist schlicht die einzig rationale Schlußfolgerung, die sich aus der Realität ergibt. Und wer die Welt verändern will, muß zuerst einmal die Wirklichkeit, wie sie ist, wahrnehmen und akzeptieren.

Traurige Wahrheit

Nun zu Belegen dafür, daß Wissen alleine noch zu keinen substantiellen Verbesserungen für die Tiere führt:

1) Im Sommer 2004 ging folgende Meldung durch die Medien: Gestreßte Schafe werden durch Bilder mit Schafsgesichtern beruhigt. „Für das Experiment“, erfahren wir aus dem „Spiegel“ (Nr. 36, 2004), „sperrten die Wissenschaftler einzelne Schafe in kleine Ställe. Dabei wurden Pulsfrequenz und Hirnaktivität gemessen. Die eingepferchten Schafe wurden unruhig, blökten protestierend, ihre Pulsfrequenz stieg an, und sie bildeten deutlich mehr Stresshormone als normalerweise. ( … ) Sobald die Wissenschaftler aber Fotos von Schafsgsichtern aufhängten, beruhigten sich die Tiere.“

Nun ist dies im Vergleich zu dem, was man Tieren ansonsten antut, extrem harmlos (wenngleich es nichts anderes als Isolationsfolter ist), aber dennoch zeigt sich auch hier, Wissen alleine bewirkt wenig im Hinblick auf eine Verbesserung der Lebenssituation der Tiere: Korrekt und ungerührt berichten die „Salzburger Nachrichten“ (vom 27.8.2004), daß durch das Aufhängen eines Schaf-Fotos im Stall Schafe über die Trennung von ihrer Herde hinwegtröstet würden und alleingelassene Tiere weniger getreßt seien. Auf die Idee, die Tiere jetzt, wo man genau weiß, wie sehr sie darunter leiden, nicht von ihrer Herde zu trennen und nicht alleine zu lassen, kommt also niemand!

2) In Salzburg wird für „Tauern Lamm Spezialitäten“ mit einem Lamm-Bild geworben, das den jugendlich-kindlichen Gesichtsausdruck dieser Tiere nicht nur nicht verleugnet, sondern sogar noch besonders betont. Das Bild könnte genausogut zur Werbung für Ostersachen in einem Spielwarengeschäft verwendet werden. Es stört also offensichtlich weder die Produzenten noch die Konsumenten, dauernd daran erinnert zu werden, daß hier unschuldige Tierkinder am laufenden Band allein für Profit- und Genußzwecke ermordet werden. Deutlicher und anschaulicher könnten die grausamen Fakten also kaum präsentiert werden – und dennoch ändert dies nichts am Verhalten der Menschen!

3) Die folgende Meldung (aus den „Salzburger Nachrichten“ vom 1.7.2004) ist so ungeheuerlich, daß einem ihre schauerliche und maßlose Unmoral erst nach wiederholtem Lesen bewußt wird:

„’Die Bauern könnten Teil eines Therapienetzwerkes werden‘: Oberösterreichs Agrarlandesrat Josef Stockinger (VP) sieht eine neue Einnahmequelle für Landwirte. In Zukunft sollen verstärkt Nutztiere wie Rinder, Schweine und Ziegen in der tiergestützten Pädagogik und Therapie eingesetzt werden. ( … ) Seit April 2004 werden acht Kinder mit sozialen Schwierigkeiten nach schweren Schicksalsschlägen mit Hilfe von Kälbern, Kühen, Ferkeln und Schweinen therapiert.“

Eine weitere Steigerung abgründiger Gemeinheit und Unmoral im Umgang mit Tieren ist schwer vorstellbar: Da werden die Tiere zuerst von spezialisierten Psychologen zu einfühlsamem Kuschelverhalten konditioniert, um anschließend von brutalen Hilfsarbeitern ins Schlachthaus geprügelt und dort von entmenschlichten Schlächtern bei lebendigem Leibe zerstückelt zu werden!

www.tierrechte-kaplan.de

Buch „Tierrechte: Wider den Speziesismus“
www.facebook.com/tierrechte/

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Abschied von einer Illusion

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Gruß Hubert

 

Stierhatz in Pamplona   Leave a comment

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Zur Stierhatz in Pamplona und zu den Stierkämpfen in Spanien allgemein kann ich nur sagen: pervers und Bestie Mensch.

Es darf keine Tierquälerei aus Gründen von irgendwelchen Traditionen oder von Religion geben. „

„Das sei ein sehr schönes Fest“, sagt ein Stadtführer. Ganz sicher nicht!

Hier aus Tagesschau.de

Spaniens umstrittenste Stierhatz

Stand: 07.07.2017

Eine Woche lang werden Stiere durch die Altstadt von Pamplona gehetzt. Schon am ersten Tag sind drei Menschen verletzt worden. Das ist nicht das Einzige, was für Kontroversen sorgt.

Von Oliver Neuroth, ARD-Studio Madrid

Die knapp einen Kilometer lange Strecke durch die Altstadt ist der Weg für die sechs Kampfstiere in die Arena von Pamplona. Jeden Morgen um acht Uhr werden sie über Kopfsteinpflaster getrieben, rutschen immer wieder aus.

Immer wieder gibt es dabei Verletzte, so auch schon in diesem Jahr am ersten Tag. Denn Tausende Besucher in weißen Hemden, weißen Hosen und roten Halstüchern sehen einen Kick darin, als Mutprobe ein paar Meter mit den Stieren zu laufen.

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Waghalsige Läufer legen eine Strecke mit den Stieren zurück – und werden dabei oft verletzt.

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Vergangenes Jahr: Massive Beschwerden gegen „Grapscher“

1,5 Millionen Besucher werden insgesamt erwartet. Sie drängen sich durch die Gassen der Stadt, die nur 200.000 Einwohner hat. Dabei kommt es oft vor, dass die Hände vieler Männer nicht dort blieben, wo sie sollten: Frauen beklagen sich immer wieder über sexuelle Übergriffe – im vergangenen Jahr gingen so viele Beschwerden ein wie noch nie.

Die Stadt reagiert: Sie hat Infostände aufgebaut, verteilt Flyer, überwacht die Straßen mit Kameras und rät Frauen, die sich belästigt fühlen, laut „Feuer“ zu rufen, um andere Besucher auf sich aufmerksam zu machen. „Ich denke und hoffe, dass dieser hässliche Teil von Sanferines der Vergangenheit angehört und dass die vielen Besucher nun besser als bisher die Rechte von Frauen beachten“, so Stadtsprecherin Lucinda Poole.

Tierschützer gehen auf die Barrikaden

Und was ist mit den Rechten der Stiere? Diese Frage stellen Tierschützer. Etwa 100 von ihnen malten sich im Vorfeld der Feierlichkeiten blutrot an und stellten sich vor das Rathaus von Pamplona. Sie hielten Schilder hoch mit Sätzen wie „Stiere sterben in Pamplona einen blutigen Tod“. Der Tierschutzverband „tortura no es cultura“ („Folter ist keine Kultur“) kritisiert, ein Fest wie Sanfermines passe nicht ins 21. Jahrhundert.

 

Demonstranten gegen Stierhatz in Pamplona | Bildquelle: AP

Demonstration gegen das Stiertreiben in Pamplona

 

Stiere seien es nicht gewohnt, schnell zu laufen, sagt Tierschützerin Ana Esteban. „Ihre Körper sind nicht darauf ausgelegt, sie leiden darunter sehr. Sie sind danach müde, erschöpft und müssen abends dann völlig kaputt zum Stierkampf antreten, wo ihnen zusätzlich große Schmerzen zugefügt und sie schließlich getötet werden.“

Tradition reicht bis 1591 zurück

Die Organisatoren von Sanfermines weisen darauf hin, dass die Stierhatz und der Stierkampf nur Teile der Festlichkeiten sind, deren Tradition bis ins Jahr 1591 zurückreicht. Die Stadt plant insgesamt 425 Veranstaltungen, vor allem Konzerte, Tänze und Umzüge mit riesigen Pappmaché-Figuren.

Das sei ein sehr schönes Fest: „Ob man die Stierhatz mag oder nicht – hier wird 24 Stunden am Tag gefeiert“, sagt Stadtführer José Aldunate. Es fließe viel Alkohol, aber darauf komme es nicht nur an. „Hier haben alle Freude: Du triffst 20-Jährige, die mit ihren 80-jährigen Großeltern unterwegs sind und zusammen feiern“, so Aldunate.

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Stierhatz in Pamplona

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Gruß Hubert