Trump’s gefährliches Spiel   11 comments

.

Trump, die Nr. 45, lässt auch keinen Konflikt aus. Die Folgen dieses Schrittes könnten schwerwiegend sein. Er ist der erste, der Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt. Damit hat er konservativen Juden und Evangelikale in den USA zufriedengestellt. Aber was hat er sich damit eingehandelt?

Aus web.de

Donald Trump lehnt sich in der Nahost-Frage weit aus dem Fenster: Er erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Damit überschreitet er für viele Araber eine rote Linie.

In einer international höchst umstrittenen Entscheidung hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt. „Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es Zeit ist, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen“, sagte Trump am Mittwoch in Washington.

[…]
Arabische Nachbarn Israels reagieren empört

Die bereits zuvor von hochrangigen Regierungsvertretern angekündigte Entscheidung des Weißen Hauses hat mit Ausnahme von Israel in vielen Ländern der Welt teils scharfen Protest hervorgerufen.

„Die US-Unterstützung für Israel ist sehr stark, die Kurve steigt immer weiter an“, sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Vor allem die arabischen Nachbarn Israels reagierten indes empört.

„Diese Maßnahme ist eine Schlag für die arabisch-amerikanischen Beziehungen und für die amerikanische Rolle als Vermittler zwischen Palästinensern und Israelis. Sie erschüttert das Vertrauen der Araber in die Neutralität der Amerikaner“, sagte Ahmed Abu al-Ghait, Generalsekretär der Arabischen Liga.

[…]
In Gaza zündeten am Mittwoch hunderte Demonstranten Trump-Bilder und US-Flaggen an. Die Bundesregierung warnte vor möglichen Ausschreitungen in Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen.

Israel hatte 1967 während des Sechs-Tage-Kriegs den arabisch geprägten Ostteil der Stadt erobert und später annektiert. Es beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt. Unter anderem erkennen die Vereinten Nationen nicht ganz Jerusalem als Israels Hauptstadt an. Die Palästinenser sehen in Ost-Jerusalem ihre künftige Hauptstadt.

https://web.de/magazine/politik/us-praesident-donald-trump/donald-trump-erkennt-jerusalem-hauptstadt-israels-32686586

Israels Rechts-Religiöse jubeln

Mitglieder von Israels rechts-religiöser Regierung fühlen sich durch Trumps Pläne in ihrem kompromisslosen Kurs in dieser Frage bestätigt. Sie reagieren am Mittwoch entsprechend euphorisch.

Regierungschef Benjamin Netanjahu spricht von Unterstützung „für unsere nationale und historische Identität“. Geheimdienstminister Israel Katz feiert den Mittwoch als „historischen Tag“.

Die Palästinenser dagegen sind wütend und entsetzt, sie sehen Trump als zündelnden Chaosstifter. Die Politikerin Hanan Aschrawi kritisiert einen „verantwortungslosen und gefährlichen Schritt, der die Chancen auf Frieden, Stabilität und Sicherheit für unbestimmte Zeit zerstören wird“.

https://web.de/magazine/panorama/donald-trumps-israel-politik-frage-krieg-frieden-jerusalem-32686378

 .
.

Aus Tageschau.de

Die USA – nie ein ehrlicher Vermittler

Ehrlich ist hingegen, dass Trump eine Reihe von Lügen über den sogenannten Friedensprozess abgeräumt hat. Zum Beispiel die Lüge, dass die USA im Kernkonflikt des Nahen Ostens ein ehrlicher Vermittler seien. Das waren sie nie. Im Zweifel unterstützten die Amerikaner stets die jeweilige israelische Regierung. Die Kunst ihrer Diplomaten erschöpfte sich meist in dem Versuch, den Palästinsern jede Forderung Israels unterzuschieben.

Oder die Lüge, dass es tatsächlich einen Friedensprozess gab. In Wirklichkeit war das nur ein Schauspiel, aufgeführt in unzähligen Akten. Die Israelis konnten deshalb den Moment, an dem sie sich zwischen Land oder Frieden hätten entscheiden müssen, immer weiter hinausschieben. Diese nutzten die Zeit, um immer mehr jüdische Siedler in die besetzten Gebiete zu bringen, damit eine Zwei-Staaten-Lösung  unmöglich wird.

Oder die Lüge, dass es noch Platz für einen zu gründenden Staat Palästina gibt. Wer jemals durchs besetzte Westjordanland gefahren ist, konnte sehen, dass sich die jüdischen Siedler längst jeden Hügel gegriffen haben.

Oder die Lüge, dass die arabischen Nachbarn den Palästinensern zur Seite stehen. Doch das taten sie stets nur in blumigen Fensterreden. Wann immer es zählte, war ihnen ihre Partnerschaft mit den USA wichtiger. Denn die brachte Waffen – und die brauchen die arabischen Potentaten, um ihre Bevölkerungen unterm Deckel zu halten und sich selbst an der Macht.

http://www.tagesschau.de/kommentar/jerusalem-287.html

.

Gruß Hubert

Advertisements

Die Wahrheit über Wölfe – vom TV-Sender RBB   Leave a comment

.

Wölfe sind sehr soziale Tiere. Der beste Freund des Menschen, der Hund, stammt auch vom Wolf ab. Ich kann verstehen, dass Landwirte nicht erfreut sind, wenn zum Beispiel Lämmer gerissen werden. Aber es gibt ja Schutzmaßnahmen, wie elektrische Zäune, Hirtenhunde. Natürlich sollte der Staat Landwirte bei den finanziellen Ausgaben gut unterstützen. Auf jedem Fall geht es in keinem Fall alle ausrotten zu wollen, wie manche, vor allem Landwirte, das gerne haben möchten. Es werden von manchen schon wolfsfreie Zonen gefordert. Leute die das fordern kann ich nur verachten.

Die Wahrheit über Wölfe

.

https://www.4shared.com/video/ZvNDd3aoei/Die_Wahrheit_ber_Wlfe_rbb_Rund.html

https://www.4shared.com/web/embed/file/c6I8h3Woca
Ins Bild klicken

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. Dezember 2017 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit , ,

Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod   Leave a comment

.

Hier ein Lied vom Schauspieler und Regisseur Ulli Lommel. Wenn Sie ihn noch nicht gekannt haben, keine Angst, mir ging es bis heute gleich. Es klingt schon befremdlich, wenn er singt die Liebe ist kälter als der Tod. Ich könnte mir aber vorstellen, dass jemand so fühlt, wenn eine Liebe zu Ende geht, jemand verlassen wird. Mir gefällt das Lied und der Text.

Der Schauspieler und Regisseur Ulli Lommel (72) starb am Samstag an den Folgen eines Herzinfarkts. Jetzt nicht erschrecken, ein Bekannter, dem ich heute begegnet bin, sagte zu mir der Herzinfarkt sei ein gesunder Tod. Ich fragte wieso? Er entgegnete: man hatte auf jedem Fall davor kein Siechtum. Schlimm ist es auf jedem Fall für die Angehörigen. Vor kurzem starb ein Bekannter in meiner Nähe über Nacht im Bett an einem Herzinfarkt. Es muss ein Schock für den Partner sein.

https://de.yahoo.com/kino/schauspieler-regisseur-ulli-lommel-tot-112310529.html

.

Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod

.

.

.

Element of Crime – Liebe ist kälter als der Tod

.

Wenn dich dein Schatten liebt
und dich hinter sich her,
um die Häuser zum Rabenbaum zieht,
wo die dunklen Spaßvögel nur,
aus schier Schandudel versammelt
und auf Schabernack getrimmt
auf alles was da kommt scheissen
auf Party eingestellt sind

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

Wenn dich die Sonne liebt
und dich überall sucht,
alle Gardinen verbrennt, die es in deinem Haus gibt
und die Sonnenmilch und die Brille,
das Kreuz und das Batiktuch
und die Glückspillen nichts bringen
und du ihrem Charme erliegst

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

Wenn dich das Schicksal liebt
und dich irgendwo hin
treibt, wo es nicht mehr wehtut
und du fragst nach dem Sinn
eines Lebens, in dem man nicht spürt,
wie die Seele langsam erfriert,
dann fragst du den Falschen,
dann bist du bei mir

Wenn du sie siehst, grüss‘ sie von mir.
Sag ihr, hier sei alles im Lot
und je länger man kaut, desto süsser das Brot
und irgendwas ist immer, irgendwas ist immer
und Liebe ist kälter als der Tod.

.

http://www.songtexte.com/songtext/element-of-crime/liebe-ist-kalter-als-der-tod-3b4ab030.html

.

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 5. Dezember 2017 von hubwen in Lyrik, Musik, Uncategorized

Getaggt mit , , ,

Perverse Pferdequäler   Leave a comment

.

Man kann nur staunen welche menschlichen Bestien herumlaufen, die so grausam gegen unschuldige Tiere sein können. Mehr Perversität kann ich mir kaum vorstellen. Da bräuchte es viel drastischere Strafen, Gefängnisstrafen, anstatt „Sanktionen“ durch viel zu kleine Geldstrafen, die niemals abschreckend wirken können. Die Abschreckung muss groß genug sein, damit sich das so ein unwürdiges Monster überlegt. Solche „Menschen“ habe meiner Meinung nach keine Daseinsberechtigung. So etwas nenne ich menschlichen Abschaum. Aber es kommt wieder der allgemeine Umgang mit Tieren zum Vorschein, der Tieren nicht ihren Wert und ihre Würde zugesteht. Frieden und Gerechtigkeit wird es nie geben so lange man Tiere so behandelt bzw. gerne auch bei verantwortlichen Stellen wegschaut. Und Tierschutz geht uns alle an.

Aus rbb24

.

Pferde-Quäler

.

Pferde-Quäler in Brandenburg unterwegs

Einem Fohlen wird das Auge ausgestochen und der Schädel zertrümmert. Ein anderes Pferd erliegt seinen Verletzungen. In Brandenburg, dem selbst ernannten Pferdeland, geht ein Tierquäler um. Peta hat jetzt eine Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgesetzt.

Schläge mit Metallstangen, Messerstiche, Schüsse aus dem Luftgewehr: Immer wieder gibt es im gesamten Bundesgebiet und auch in Brandenburg Fälle von durch Tierquäler verletzten oder getöteten Pferden. Auch aktuell ist einer oder sind mehrere Pferdehasser unterwegs. Zuletzt wurden in einem Stall im Landkreis Oberhavel gleich zwei Mal Tiere schwer verletzt.

Vor zwei Wochen war einem Fohlen in Menz ein Auge ausgestochen und der Schädel zertrümmert worden. Das Tier wurde inzwischen operiert und kann auf seinen Hof zurückkehren. Ein anderes Pferd derselben Besitzerin erlag bereits Ende Oktober seinen schweren Schädelverletzungen. Die Polizei geht in beiden Fällen vom selben Täter aus. Bei den Ermittlungen zu dem verletzten Fohlen konnten Fußspuren sichergestellt werden, die vom Täter stammen sollen.

Die Tierschutz-Organisation Peta hat eine Belohnung von 1.000 Euro für die Ergreifung der Tierquäler ausgesetzt.

 

Im Sommer gab es Übergriffe im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Erst im Juli waren ein Pferd in Beelitz mit einem Messer und eines in Michendorf (beide Potsdam-Mittelmark) mit einer Luftdruckwaffe verletzt worden. Auch hier setzte Peta eine Belohnung aus.

„Immer wieder werden Peta Gewalttaten gegenüber Pferden gemeldet“, erklärte Sprecherin Judith Pein im Sommer. Die Tierschützer fordern daher ein bundesweites, behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Tierquäler erfasst werden. „So könnten regionale Häufungen und mögliche Tatzusammenhänge aufgezeigt sowie Täterprofile erstellt werden. Behörden könnten effektiver überregional zusammenarbeiten.“ Pferdehalter könnten so über Gefahrenschwerpunkte informiert und gewarnt werden, um Pferde besser vor Angriffen schützen zu können.

Derzeit empfehlen die Tierschützer, Pferde – sofern möglich – nachts nicht auf den Weiden zu lassen, sondern in einer gesicherten Stallung unterzubringen.

Ende der 90er suchte man den „Pferderipper“

Auch 2016 hatte es einige Vorfälle mit vorsätzlich verletzten Pferden gegeben. Ende der 90er – Anfang der Nullerjahre hatte es in Brandenburg schon einmal eine fast 40-köpfige Sonderkommission „Pferdestecher“ gegeben. Damals wurden im norddeutschen Raum von einem sogenannten Pferderipper mehr als 100 Tiere mit Lanzen oder auch Schüssen getötet.

Forensiker gehen von psychisch und/oder sexuell gestörten Tätern aus. Auch, weil die verletzten Tiere oft an den Geschlechtsteilen verletzt werden. Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Das belegen Studien, die Peta vorliegen. Sie könnten erstes Zeichen für eine gewalttätige Pathologie sein, die menschliche Opfer miteinschließt, so die Sprecherin. „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei.“

.

Perverse Pferdequäler

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. Dezember 2017 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit ,

Zum Nachdenken   2 comments

.

…Wie könnt ihr den Anspruch auf Frieden erheben

wenn ihr so umgeht mit anderem Leben?

 

weihn-fress-schizoph

 

Autorin: Herta Blihall

.

Dazu noch ein Aphorismus.

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke und resümiere, habe ich schmerzhaft erkennen müssen und tief verinnerlicht, dass es den Menschen völlig gleichgültig ist, was mit nichtmenschlicher Kreatur geschieht. Die Menschennatur ist nicht änderbar und Lernfähigkeit nur den Wenigsten gegeben. Vermeidung zukünftigen Ungemachs interessiert menschliche Subjekte nur insoweit, als es sie selbst berühren könnte. Homo demenz strebt rücksichtslos nach seinem Nutzen, denn sein dominierendes Denkorgan ist das Portemonnaie.

Quelle:
https://wolodja51.wordpress.com/2017/12/03/wort-zum-sonntag-46/

.

Gruß Hubert

 

 

Füchse im Visier der Jäger   Leave a comment

.

Wer sich auch nur ein Mindestmaß an Mitgefühl bewahrt hat, den muss angesichts des Massakers der Jäger, dass sie an Füchsen ständig begehen, die Wut packen und jede/r möge sich selbst ein Urteil über diese unliebsamen Zeitgenossen bilden. Meines steht jedenfalls fest, will ich aber an dieser Stelle nicht kundtun. Jedenfalls nur so viel: absolut verachtenswert!

Stoppt das sinnlose Töten!

 

Als Freizeitbeschäftigung töten Jäger bundesweit jedes Jahr bis zu einer halben Million Füchse.
Die Politik muss dem sinnlosen Töten endlich ein Ende setzen.

.

Als Freizeitbeschäftigung töten Jäger jedes Jahr bundesweit bis zu einer halben Million Füchse auf grausamste Weise – viele der Tiere werden „nur“ angeschossen oder in Fallen regelrecht zerquetscht und verstümmelt. Füchse dienen den Jägern als lebendige Zielscheibe; es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung der Beutegreifer. Die Politik muss endlich handeln und dem sinnlosen Töten der nützlichen Tiere ein Ende setzen.

 

f__chse-hal-mio-j-get__tet

.

f__chse-hal-mio-j-get-i-t-beseit-anl

.

Füchse sind ein wichtiger Teil unserer Natur und benötigen unseren Schutz
Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) gehört zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) und ist ein Vertreter der Familie der Hunde (Canidae). Durch die außergewöhnliche Fähigkeit, sich den verschiedensten Lebensbedingungen anzupassen, bewohnt er eine Vielzahl von Lebensräumen – von abgelegenen Wäldern über Kulturlandschaften bis in die Städte hinein. Der Rotfuchs ist auch bei der Wahl seiner Nahrung nicht wählerisch und verspeist beispielsweise kleine Säugetiere, Vögel, und Regenwürmer, aber auch Aas oder Früchte.

Füchse leben sowohl als Einzelgänger als auch in sozialen Familienverbänden. In einem solchen Familienverband bekommt nur das dominante Fuchspaar Nachwuchs – manche Füchse bleiben sogar ein Leben lang zusammen. Die Paarungszeit liegt zwischen Dezember und Februar. Nach etwa 52 Tagen werden vier bis fünf Fuchswelpen geboren. In einer Fuchsfamilie kümmern sich beide Elternteile um die Kinder. Auch die älteren Töchter bleiben oftmals bei den Eltern und helfen liebevoll beim Aufziehen ihrer Geschwister. Füchse tun alles für ihre Familie: Im Mai 2009 berichtete die britische Daily Mail von einem Fuchswelpen, der in einer Schlingenfalle gefangen war. Der kleine Fuchs überlebte nur, weil seine Mutter ihn vermutlich zwei Wochen lang mit Futter versorgte, bis er gerettet wurde.

„Schlau wie ein Fuchs“

Der Rotfuchs ist der am weitesten verbreitete Beutegreifer der Erde. Er lebt am nördlichen Polarkreis in Eiseskälte, aber auch im heißen Nordafrika und in den trockenen Steppen Asiens. Durch seine hohe Intelligenz kann er sich an die verschiedensten Lebensumstände anpassen und ist ein echter Überlebenskünstler.

„Füchse lernen schnell, erfassen Zusammenhänge und können ihr Wissen dann in raffinierte Strategien umsetzen, die ihnen das Überleben in vielen Situationen sichern. […] Es gibt beispielsweise Füchse, die sich tot stellen, um Krähen anzulocken, die sie dann im richtigen Moment schnappen.“ (Prof Dr. Dr. Herzog, TU Dresden)

Bewiesen: Die Fuchsjagd ist unnötig und kontraproduktiv

Dass die Jagd auf Füchse unnötig ist und sich vielmehr kontraproduktiv auswirkt, wurde längst durch umfangreiche wissenschaftliche Literatur dargelegt. So kommen englische Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Jagd auf Füchse keinen merklichen Effekt hat; vielmehr regulieren sich Fuchspopulationen aufgrund von Nahrungsverfügbarkeit und Sozialgefüge von selbst. Die Jagd hingegen zerstört die stabilen Sozialstrukturen, was bei Füchsen zu erhöhter Fortpflanzung und zur Wanderung einzelner Tiere führt. Verluste in der Population werden somit rasch durch Nachkommen und Zuwanderung wieder ausgeglichen oder gar überkompensiert. Auch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen im Nationalpark Bayerischer Wald belegen die Sinnlosigkeit der Fuchsjagd. In dem 24.000 Hektar großen Waldgebiet werden Füchse seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr bejagt. Das Ergebnis: Die Füchse im Nationalpark bekommen sogar weniger Nachkommen als die bejagte Population im angrenzenden Landkreis. Dies führen die Wissenschaftler unter anderem darauf zurück, dass es sich im Bayerischen Wald um eine stabile Fuchspopulation handelt, die keinem menschlichen Jagddruck unterliegt. Sie weisen zudem darauf hin, dass wenig bejagte Fuchspopulationen grundsätzlich weniger Nachkommen produzieren und ihr Durchschnittsalter höher ist [8]. Aus wildbiologischer Sicht gibt es keinen nachvollziehbaren Grund für die massenhafte Bejagung der Beutegreifer. Im Gegenteil, die Fakten sprechen für ein flächendeckendes Verbot der Fuchsjagd.

Die Gefahr einer Krankheitsübertragung durch Füchse ist nahezu auszuschließen

Deutschland ist gemäß der WHO seit 2008 frei von terrestrischer Tollwut [9]. Durch die intensive Bejagung war es nicht möglich, die Tollwut zu bekämpfen – dies gelang erst durch den großflächigen Einsatz tierfreundlicher Impfköder [2] [10]. Der Fuchsbandwurm zählt laut Prof. Brehm vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg zu den seltensten Parasitosen Europas. Eine Ansteckung des Menschen findet ausschließlich über den Kontakt der Bandwurmeier mit dem Mund statt. Diese befinden sich in den Ausscheidungen des Wirtes. Im Jahr 2015 lag die Neuerkrankungsrate bei 0,00005 Prozent (45 Erkrankungen bei 82 Millionen Einwohnern) – sogar das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, ist höher.

[…]

Häufige Fehlschüsse

Englische Wissenschaftler untersuchten die Tierschutzaspekte bei der Fuchsjagd und kamen zu dem Entschluss, dass bei der Jagd mit Schusswaffen lediglich die Hälfte der Tiere direkt getötet wird. Die angeschossenen Tiere flüchten mit blutigen Wunden oder zertrümmerten Knochen und sterben einen langsamen und schmerzhaften Tod. So fanden Spaziergänger im Dezember 2015 in Börtlingen einen angeschossenen Fuchs, der viele Stunden unter erheblichen Schmerzen litt, bis er getötet wurde. In der Nacht zuvor hatten zwei Jäger das verletzte Tier sich selbst überlassen – beide wurden wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt. Viele der angeschossenen Tiere werden niemals gefunden.

Baujagd

Bei der Baujagd werden Füchse von Jägern mit Hunden aus ihrem schützenden Bau getrieben und erschossen. Hierbei kommt es immer wieder zum blutigen Kampf zwischen Hund und Wildtier, denn eine Fuchsmutter kämpft bis zum letzten Atemzug für ihre Kinder. Das Abrichten der Jagdhunde findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit in sogenannten „Schliefanlagen“ statt. Hier lernen die Hunde am lebenden Fuchs, diesen aus dem Bau zu jagen. Die Füchse werden dabei wiederholt in Todesangst versetzt. Verzweifelt versuchen sie, aus ihrer Folterkammer zu entkommen – vergeblich, denn nach einem qualvollen Leben wartet der sichere Tod.

Totschlagfallen

Totschlagfallen sollen zwar sofort töten, in der Praxis werden die Tiere stattdessen jedoch oftmals schwer verletzt, und viele von ihnen sterben aufgrund von abgetrennten Gliedmaßen, Trümmerbrüchen oder zerquetschten Körperteilen einen langsamen und schmerzhaften Tod. So fanden Spaziergänger im Juni 2016 in Dornhan einen jungen Fuchs, der mit einer Pfote in einer Totschlagfalle festhing. Die scharfen Kanten der Falle trennten ihm letztendlich das Bein ab. In Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind die Fallen aus Tierschutzgründen bereits weitgehend verboten bzw. unter Genehmigungsvorbehalt gestellt. In den meisten Bundesländern sind die tierquälerischen Fanggeräte jedoch noch immer erlaubt und werden von den Jägern zur Fuchsjagd eingesetzt.

Lebendfallen

In Lebendfallen werden die Tiere gefangen und anschließend mit einem Kopfschuss hingerichtet. Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz stehen die gefangenen Wildtiere unter hohem Stress, was erhebliches Leiden verursacht. Ein Wildtier gerät in höchste Panik, wenn sich die Falle schließt, und zieht sich bei verzweifelten Fluchtversuchen oftmals schwere Verletzungen zu oder stirbt durch Kreislaufversagen. Selbst vor Fuchskindern machen Jäger keinen Halt: Spezielle Jungfuchsfallen (Drahtgitterfallen) werden an den Ausgängen des Fuchsbaus angebracht, sodass die Fuchswelpen bei ihrer nächsten Erkundungstour hineintappen. Auf diese Weise löschen Jäger ganze Fuchsfamilien aus.

[…]

Füchse sind Nützlinge

In der Natur stehen Beute und Beutegreifer in einer komplexen Beziehung zueinander. Wechselwirkend halten sie ihre Populationen stabil. Füchse ernähren sich hauptsächlich von Mäusen. So vertilgt ein einziges Tier mehr als 3.000 Mäuse jährlich. Aufgrund von landwirtschaftlichen „Schäden“ durch Mäuse werden hochgiftige Substanzen auf deutschen Feldern ausgebracht; gleichzeitig werden Füchse zu Hunderttausenden getötet. Diese Gifte sind nicht nur tödlich für die Mäuse, sondern stellen eine erhebliche Gefahr für alle Wildtiere, aber auch für Hunde und Katzen und letztendlich für den Menschen dar. Als Gesundheitspolizei ist der Fuchs zudem ein wichtiges Glied im Kreislauf der Natur. Er sichert nicht zuletzt auch seinen Beutearten das Überleben, indem er schwache und kranke Tiere erbeutet und Krankheitsherde somit sofort eliminiert.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Laut Tierschutzgesetz § 17 ist es verboten, ein Tier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm Leid zuzufügen. Nichts anderes geschieht bei der Jagd auf Füchse. Seit 2002 ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert und als bindendes Gut mit Verfassungsrang anzusehen. Das Staatsschutzziel Tierschutz hat Grundrechtsstatus – nicht aber die Jagd. Somit ist das Jagdrecht dem Tierschutz unterzuordnen. Leider konnte sich die in Behörden und Politik bestens vernetzte Jägerlobby auf politischer Ebene bislang immer wieder durchsetzen. In Luxemburg hingegen hat sich die Regierung nicht von den Stammtischparolen der Jäger beeindrucken lassen und im April 2015 ein Verbot der Fuchsjagd durchgesetzt. Die Bilanz nach einem Jahr Fuchsjagdverbot: „Keine wesentlichen Probleme“. Der Luxemburger Jagdverband „Fédération Saint-Hubert“ versuchte dennoch, mit juristischen Mitteln gegen das Jagdverbot vorzugehen – ohne Erfolg. 2016 bestätigte das Verwaltungsgericht das Fuchsjagdverbot und die fadenscheinigen Argumente der Jäger wurden mit deutlichen Worten von den Richtern abgewiesen: „Einerseits kann die Jägerschaft dem Gesetzgeber keinen eindeutigen Fehler bei der Einschätzung der Lage nachweisen. Auf der anderen Seite können die Jäger nicht eindeutig beweisen, dass die Zahl der Füchse durch die Jagd begrenzt wird.“ Ein Verbot der Jagd auf Füchse in Deutschland ist längst überfällig.

Aus PETA

.

Hier weiterlesen:

Füchse im Visier der Jäger

.

Gruß Hubert

Twitterstreit – May schlägt zurück   Leave a comment

.

Islamkritik ist in Ordnung, wie JEDE Religionskritik, aber sie muss immer objektiv sein und darf nicht mit Hassbotschaften, wie sie Rechte propagieren, durchsetzt sein. Man muss bei den Fakten bleiben und darf nicht Lügen verbreiten um Stimmung zu machen und Ängste zu schüren. Aber es ist ja nichts Neues, dass es Rechte mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, wenn sie mit einer Sache Stimmung machen können. Eine von Vorurteilen geladene Rhetorik wie sie die extremen Rechten anwenden bringt in der Sache einer Kritik nicht weiter. Trump redet von radikalen Islamisten – ja die gibt es ohne Frage – aber wenn wir schon beim Wort radikal sind, radikal ist Trump auch, wenn es um den weißen Mann geht, oder wenn er sich nicht von Neonazis distanziert. Dass Rechte in Europa aller möglichen Schattierungen diesen Trump gut finden spricht auch Bände.

Aber jetzt zum Streit zwischen Trump und May. Sie hatte sich ja noch beim ersten Treffen zwischen ihnen in den USA noch so lieb – sie war ja der erste ausländische Staatsgast, die Trump ihre Aufwartung machte. Aber man muss sich nicht wundern, dass sich Leute von Trump abwenden… bei seinen Manieren und bei seiner Unberechenbarkeit. Auch das Verhältnis mit Putin ist ja nicht mehr gut. Außerdem feuert er andauernd seine „Untergebenen“, der nächste wird wohl Außenminister Tillerson sein. Sollte Trump Tillerson entlassen, wäre es die wichtigste Personalie seit dem Amtsantritt im Jänner. Trump hat aber schon hochrangige Vertreter seines Regierungsapparates gefeuert, darunter den Stabschef, den nationalen Sicherheitsberater und den FBI-Direktor.

Geschichten, wie jetzt mit May, liefert der America-First-Präsident ja am laufenden Band. Man würde sich ja direkt wundern, wenn mal eine Woche bei ihm nichts wäre.

Aus tagesschau.de

Twitterstreit von Trump und May

Die Premierministerin schlägt zurück

Die britische Premierministerin lässt Trumps Twitter-Attacke nicht auf sich sitzen. May kritisierte den US-Präsidenten erstmals direkt – es geht um seine Weiterverbreitung von islamfeindlichen Videos.

Im Streit um das Weiterleiten von Videos einer rechtsgerichteten britischen Gruppierung durch Donald Trump hat sich nun die britische Premierministerin Theresa May selbst mit scharfer Kritik an den US-Präsidenten gewandt. „Meine Haltung ist sehr deutlich, dass das Retweeten von ‚Britain First‘ falsch ist“, erklärte May. Man habe trotz der Zusammenarbeit keine Angst davor, die USA sehr deutlich auf Fehler hinzuweisen, fügte sie hinzu.

Zuvor hatte Mays Regierungssprecher Trump kritisiert, weil er islamfeindliche Botschaften über Twitter verbreitet hatte. Daraufhin reagierte Trump mit einer Twitter-Botschaft, die er direkt an die britische Premierministerin richtete.

Donald J. Trump @realDonaldTrump

.@Theresa_May, don’t focus on me, focus on the destructive Radical Islamic Terrorism that is taking place within the United Kingdom. We are doing just fine!

30.11.2017 02:02 Uhr via

„Beschäftigen Sie sich nicht mit mir, beschäftigen Sie sich mit dem zerstörerischen radikalen islamistischen Terrorismus“, hatte Trump in seiner Botschaft geschrieben.

Trump teilt islamfeindliche Videos der Nationalisten von „Britain First“.

„Muslim zerstört Statue der Jungfrau Maria“

Die britische Regierung hatte Trump scharf kritisiert, weil der US-Präsident auf seinem Twitteraccount Videos einer rechtsextremen britischen Aktivistin verbreitet hatte. Sie stammen von Jayda Fransen, der Vizechefin der Gruppierung „Britain First“, und tragen Titel wie „Muslim zerstört Statue der Jungfrau Maria“.

Der Sprecher der britischen Premierministerin kritisierte die Entscheidung des Präsidenten, die Videos an seine 44 Millionen Follower zu verbreiten, als „falsch“: „Britain First“ versuche die Gesellschaft zu spalten, verbreite Lügen und heize Spannungen an. „Die Briten lehnen die mit Vorurteilen geladene Rhetorik der extremen Rechten ab, die den Werten dieses Landes widersprechen.“

.

Theresa May und Donald Trump | Bildquelle: dpa

May und Trump beim G20-Gipfel in Hamburg. Für 2018 ist ein Besuch Trumps in London geplant.

.

Scharfe Kritik an Trump

Chuka Umunna, Abgeordneter der sozialdemokratischen Labour-Partei, forderte, Trumps geplanten Besuch in Großbritannien für 2018 abzusagen.

Die Einladung an Trump bleibe bestehen, betonte May bei einem Besuch in Amman (Jordanien). „Die Einladung für einen Staatsbesuch ist ausgesprochen und sie wurde akzeptiert. Wir müssen noch einen Termin festsetzen“, sagte May.

Auch in den USA wuchs die Kritik an Trump. Der unabhängige Senator Angus King aus dem Bundesstaat Maine erklärte, das Retweeten der Videos mache „überhaupt keinen Sinn“. „Es verunglimpft Menschen auf der ganzen Welt“, sagte King. Es setze ferner die Beziehungen zu wichtigen US-Verbündeten im Nahen Osten aufs Spiel.

Videos stammen aus Ägypten, Syrien und den Niederlanden

Jayda Fransen, die 53.000 Twitter-Follower hat, hatte sich „erfreut“ über Trumps Retweets gezeigt. Auch das Weiße Haus verteidigte Trump. Der Präsident habe mit den Retweets sagen wollen, dass er für starke Grenzen und eine starke Nationale Sicherheit sei. Auf die Frage, ob Trump den Inhalt von Videos nicht besser prüfen sollte, bevor er sie weiter verbreite, sagte Huckabee Sanders: „Egal, ob es ein echtes Video ist, die Bedrohung ist echt.“

(Anmerkung: Typisch wieder für rechte Strategien, egal ob wahr oder nicht, es gilt die Devise: Der Zweck heiligt die Mittel)

Recherchen der Nachrichtenagentur AP ergaben, dass das erste Video 2013 in Ägypten bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen rund um die Absetzung des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi aufgenommen wurde. Die Täter wurden zum Tode verurteilt.

Die zweite Aufnahme stammt nach Angaben des Memri-Instituts in den USA ebenfalls von 2013, wurde in Syrien gemacht und vom Al-Kaida-Ableger Nusra-Front verbreitet. Das dritte Video kursierte im Mai dieses Jahres in den Niederlanden, wie die Zeitung „De Telegraaf“ berichtete.

.

Twitterstreit – May schlägt zurück

.

Zu „Britain First“ und dessen Ausrichtung:

Seit 2014 ist Paul Golding Vorsitzender. Vizevorsitzende ist Jayda Fransen.
Ausrichtung: Rechtsextremismus, Nationalismus, Christlicher Fundamentalismus, EU-Skepsis, Islamfeindlichkeit
https://de.wikipedia.org/wiki/Britain_First

.

Ganz gefährlich ist die Mischung von Rechtsextremismus, Nationalismus und jeder Art von religiösem Fundamentalismus. Siehe Israel, dort halt mit jüdischen Fundamentalismus.

Eine Kostprobe:

Israels früherer Oberrabbiner Mordechai Elyahu rief 2007 die israelische Armee dazu auf, an den Palästinensern einen Massenmord zu begehen. Er sagte mit fanatischer Ausdruckweise: ‚Wenn sie ihre Gewalt nicht stoppen, nachdem wir 100 getötet haben, dann müssen wir 1000 töten. Und wenn sie nach 1000 immer noch nicht aufhören, dann müssen wir 10 000 töten. Und wenn sie auch dann nicht damit aufhören , müssen wir 100 000 töten, oder sogar eine Million oder noch mehr …’
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8539&lg=de

.

Gruß Hubert